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Werden wir alles, was wir nicht verstehen können?

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von SFJada, 12. Dezember 2005.

  1. SFJada

    SFJada Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. Dezember 2005
    Beiträge:
    21
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    Habe in mehreren Büchern über das Thema gelesen, daß man so lange wiedergeboren wird, bis man jedes Tier und jeden Menschen auf der Welt verstehen kann, sprich: Verstehen kann, daß unter gewissen Umständen jeder Mensch zu jeder Tat in der Lage ist. So gestern habe ich aber einen kerl gesehen, der seinen Hund, einen ganz kleinen ängstlichen Welpen mit der geballten Faust kräftig auf den Rücken geschlagen hat, nur weil der gebellt hat. So etwas werde und will! ich gar nicht verstehen. Werde ich nun in einem meiner nächsten Leben er werden? Oh bitte nicht !!!
     
  2. Saraswati

    Saraswati Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Juli 2005
    Beiträge:
    4.608
    Ort:
    Nähe Stuttgart

    Schöne Fragestellung!!
    Weißt du, ich nehme an, dass du Inkarnationen dieser Art schon durch hast und auch schon die Konsequenzen davon durch hast... und eben deswegen jetzt Mitgefühl mit dem Hund haben kannst und bewusst und von Herzen entscheiden kannst, dich nicht wie dieser Mensch zu verhalten. Also, keine Sorge. Aber vielleicht wirst du dich irgendwann erinnern wie es war, sich grob zu verhalten und dann verstehst du den Schläger doch. Verstehen heißt nicht, es für sich oder andre als richtig anzuerkennen!
    lg Kalihan
     
  3. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    Das was Du da beschreibst, dieses Sammeln von Erfahrungen in vielen Inkarnationen, wird ja in vielen Glaubensrichtungen so gesehen. Es soll so sein, daß man alles gewesen sein muß, um das Universum gesehen zu haben und letztendlich in eine höhere Ebene des Seins "aufzusteigen".
    Wenn dem so ist, dann gibt es zwei Möglichkeiten: entweder, es existiert ein Zusammenhang zwischen dem Erfolgen dieses Aufstieges und unseren Erlebnissen, oder es gibt eine Automatik, der wir unterworfen sind. Das was Du annimmst, daß Du die "'Energie" eines Mannes haben wirst, der einen Hund schlägt, ließe darauf schließen, daß Du annimmst, keinen Einfluß auf die Art Deiner Erlebnisse in den kommenden Leben zu haben. Das ist erlaubt, kein Problem. Die andere Sichtweise würde ermöglichen, aus dem Gesehenen ("der Hund wird von einem Mann auf den Rücken geschlagen", das könnte ein altes Chinesisches Sprichwort sein, über das man meditieren kann) noch einmal ganz bewußt zu lernen und die Situation anzunehmen, der Du da begegnet bist. Denn der Motor, der bestimmt, was Du zukünftig erlebst, bist Du selber. Vereinfacht könnte man sagen: was du ablehnst, wird als unangenehmes Erlebnis wiederkehren, was Du annimmst, wird langsam immer angenehmer wiederkehren. Wiederkehren tut alles.

    Distanziere Dich ein wenig emotional von der Gewalt, die dem Geschöpf angetan wurde. Was genau hast du gesehen? Hast du den Schmerz gesehen/gefühlt? Oder die Wut des Mannes? Oder hatte er überhaupt Wut? War er gewalttätig oder brutal? Hast Du dich mit dem Hündchen identifiziert? Hat es Dir körperlich wehgetan? Kannst du den Schmerz jetzt in Dir spüren, den Dir der Mann zugefügt hast, als er Deinen Augen diesen Anblick verschaffte? Bist Du selber geschlagen worden, vielleicht als Kind, als Du selber hilflos warst? Suche in Dir den Grund, warum Du dieses Ereignis erlebt hast, dann kannst Du solche Brutalitäten in Zukunft vielleicht vermeiden.

    Grüße!!
     
  4. rocket_soft

    rocket_soft Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. Juni 2005
    Beiträge:
    585
    Das ist aber auch nur ein Glaubenssatz, oder?
    (Du hast es eh angedeutet, oben, immer wieder. Aber ich halte es nochmal für wichtig, es NochMal zu wiederholen: Nur ein Glaubenssatz.)


    Glaube ich nicht. (Auch nur ein Glaubenssatz.)


    Warum ich das aber sage, ist: Wir versuchen immerwährend (das ist ganz normal/menschlich) in irgendeiner Art Schicksalskontrolle aufzubauen zu können zu wollen.


    Geht aber nicht.

    Kann sein, dass Jada als Hund wiederkommt; oder als Mann mit/ohne Hund wiederkommt. Oder gar nicht wieder kommt. Oder als Fighter wiederkommt. Oder gar nicht wieder kommt, oder, oder, oder ...


    UND, es gibt Keine Möglichkeit, dieser Sache etwas näher zu kommen.






    Keine Möglichkeit.


    .
     
    Maraiah gefällt das.
  5. Maraiah

    Maraiah Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Juli 2005
    Beiträge:
    7.663
    Ort:
    Siebengebirge

    hi jada.

    ich finde es schlimm, mit welchen glaubenssätzen menschen sich selbst geiseln, ehrlich ...

    macht es dir nicht angst so zu denken ?
     
  6. Subhadda

    Subhadda Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. Dezember 2005
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    185
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    ... es ist bei einigen aber genau das Gegenteil passiert !!!
     
  7. Katarina

    Katarina Guest

     
  8. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    Naja, sie beschäftigte sich ja mit Glaubensfragen. Wozu soll ich einer Fragenden, die sich mit Glaubensfragen beschäftigt, antworten, daß sie nichts glauben soll? Sie beschäftigt sich ja nicht damit, daß Glauben keinen absoluten Anspruch haben kann. Aber kann wirklich jemand eine absolute Antwort geben?!
    Eine Antwort außerhalb irgendwelcher Glaubens-Theorien ist nicht möglich. Alles ist letztlich Glaube, weil wir nicht wissen können (das wußte schon Goethe). Deshalb habe ich mich darauf versteift, mich zu beobachten. Und ich entdecke, daß ich in meinem Leben Erfahrungen gemacht habe, die ich emotional aus meinem Bewußtsein abgewiesen habe (z.B. der Komplex körperliche Gewalt in der Familie). Diese Erfahrungen begenen mir auf unterschiedliche Art immer wieder. Es sind die gleichen Emotionen, Farben, könnte man sagen, die immer wieder durch mein Leben "strömen". Ich werde zwar nicht mehr geschlagen, aber anders untergebuttert. Ich habe die Erfahrung gemacht, daß die Emotionen, die mir die Ereignisse vermitteln, "stärker" werden, wenn ich mich auf sie besinne. Wenn ich dann aber den Widerstand gegen den Strom aufgegeben habe und mir das Gefühl anschaue, dann füllt sich mein Körper mit etwas, das er vorher nicht hatte. Eine Energie, eine Art Fülle im ein oder anderen Organ des Körpers, da ist etwas reintegriert (nach langer Zeit bleibt es dann auch).

    Was ist nun, habe ich Einfluß auf mein Erleben oder nicht? Das ist doch die Frage, die sie stellt. Wovon reden wir alle hier im Forum (mancher merkt es nur nicht)? Davon, daß wir den Grund unseres Geistes erreichen können. Wie soll es gehen? Cool werden, sagen alle. Werde cool, egal ob ein Hund geschlagen wird oder nicht, alles ist Liebe. Die momentane Realität auf der Welt kann doch nicht anders überwunden werden, das lese ich hier auch immer wieder. Also lassen wir sie doch Mitgefühl für sich entdecken als Geschöpf, damit sie aus dieser für sie schrecklichen Erfahrung lernen kann. Vielleicht lernt sie ja auch daraus, daß es ihr besser geht, wenn sie dem Typen eine runterhaut? Das wäre meine Variante. Mein Körper würde eventuell dazu neigen und dabei würde ich ihn ohne Umschweife lieben, damit die Energie meines Herzens meine Faust durchdringend macht. Aber ich bin auch 2 Meter groß.

    Grüße!!
     
  9. Maraiah

    Maraiah Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Siebengebirge
    ich glaube nicht, dass das die frage wirklich war: wie reagiere ich. das ist doch der punkt. das ist doch diese seltsame esoterik.

    es geht doch gar nicht mehr um re-agieren. handeln. etwas tun. es geht doch immer wieder nur um theoretische denkakrobatik ... wenn ich jemanden sehe, der seinen hund mißhandelt, was hat das mit mir zu tun und werde ich nun als hund wiedergeboren oder als potentieller hundemißhandler.

    das war doch die frage und nicht: was soll ich TUN.
     
  10. MaTrixx

    MaTrixx Sehr aktives Mitglied

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    Was soll ich Tun ?

    Diese Frage stellte mir in ähnlicher Situation gar nicht.

    Ich bin dazwischengegangen als ein Mensch mit Hund an der Leine diesen aufforderte die Katze, die gerade aus der Hecke auftauchte zu "fassen".

    Ich bin einfach los und habe mich dazwischengestellt.
     
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