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Welle oder Teilchen?

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Hierophantumar, 13. Dezember 2006.

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    dies erreichte mich gerade per mail und ich finde es sehr passend, wie wir bzw. "unsere Gesellschaft" in dergleichen nur viel zu gerne polarisieren. Nur die eine Seite betrachten und die andere Seite verleugnen wollen:

    und wie lösen wir nun diesen Sachverhalt?? :D
     
  2. deepminder

    deepminder Mitglied

    Registriert seit:
    3. Oktober 2006
    Beiträge:
    89
    Ich befinde mich ebenfalls in einem solchen Physik-Leistungskurs in der Stufe 13 und mache nächstes Jahr mein Abitur. Und ja, ich kann die Schilderungen nur bestätigen.

    Die Lösung, so glaube ich, liegt in einem Sachverhalt, den eigentlich eine sogenannte Weltformel erfassen sollte. Schließlich erhebt die Physik den Anspruch in ihren grundlegensten Strukturen alles, und zwar wirklich alles erklären zu können.

    Das Wort ist, ist schon falsch, weswegen diese Aussage keine Gültigkeit hat, und diese Negierung, die ich eben formuliert habe, genauso wie die grade, und die, und die .... ach lassen wir das so kommen wir nicht weiter...

    Wir stoßen irgendwann auf ein Paradoxon, das wir uns nicht erklären können. Man muss nur einen kleinen Schritt machen, mann muss nur einsehen, dass der Mensch nicht die Gesamtheit aller Dinge erfassen kann. So können wir nicht verstehen, dass es sowohl als auch gleichzeitig geben kann...

    Es sit aber so, wenigstens nach bisheriger Erkenntnis. Gott würfelt eben doch.

    Alles absolute hat seine Grenze. Das gibt es eben nicht. Unendlichkeit? Was war davor, was kommt danach? wir müssen uns von dem absoluten Trennen, wenn wir die Welt verstehen wollen. Weg mit der scheinbaren Objektivität. Sie ist nur ein Kompromiss.

    Man hat sich geeinigt: Die Welle ist eine Wahrscheinlichkeitswelle, dessen Quadrat die Aufenthalswahrscheinlichkeit eines Quantenobjektes definiert. Damit ist uns geholfen.
    Dazu kommt die sogenannte heisenbergsche Unschärferelation, die besagt, dass man nicht gleichzeitig den Ort und Impuls (einfach gesagt: Geschwindigkeit) eines Teilchens erfassen kann. Denn diese ist nur durch die Wechselwirkung mit anderen Teilchen definiert.
    Und jetzt kommen wir zum allerschärfsten: Der Dekohärenz. Tolle Sache. Sie besaft, dass so ein Teilchen erst dann überhaupt genau bestimmbar ist, wenn es bestimmt, also gemeesen wird oder in Wechselwirkung tritt. Oder kurz gesagt: Was es ist, wird erst klar, wenn es etwas anderes trifft. Man kann durch genaues "hingucken" verhindern, dass ein Elektron das tut, was es normalerweise tut...

    Und jetzt sag mir einer, physik wäre nicht logisch. Denn das lässt sich erstklassik auf das allgemeine Leben anwenden. Alles ist subjektiv, und wird erst klar, wenn man sich damit beschäftigt. Und das auch nur für das einzelne, subjektive System...
     
  3. okidoki

    okidoki Neues Mitglied

    Registriert seit:
    17. Oktober 2005
    Beiträge:
    1.380
    Ort:
    Wesel



    Hi deepminder

    Ganz deiner Meinung....
    Bis auf das ich glaube das unser physikalisches Universum doch so konstruiert wurde nach einem bestimmten Plan...(kein Zufall,also alle Wege führen zum gleichen Ziel)

    So geschaffen wurde das intelligentes Leben entstehen kann....
    Der Same wurde ausgelegt,
    mit dem Ziel eine Erhöhung der Schwingung zu erreichen ,die Zeit zu verlangsamen und aufzusteigen in die Göttlichkeit...



    LG Oki
     
  4. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    12.235
    Ort:
    Nordhessen
    da ich nur ein physikalischer Laie bin (im Gegensatz zum Flachmann:D) kann ich auch nur laienhafte Fragen stellen z.B. warum heißt das Teilchen Teilchen? vielleicht weil man es teilen kann? kannn man eine welle teilen? Nein? warum nicht? schwingen nicht auch die Teilchen? kennen wir den kleinsten Teil eines Teilchens? ist das vielleicht eine (Dauer)welle?

    LGInti
     
  5. deepminder

    deepminder Mitglied

    Registriert seit:
    3. Oktober 2006
    Beiträge:
    89
    Vielleicht sollte man lieber Quant sagen, anstatt Teilchen. Eine Potion, zB eine Portion Energie oder Ladung. Dabei gibt es kleinste Quanten (jedenfalls nach heutiger Auffassung) wie Elektronen und Photonen. Eine Welle beschreibt die Aufenthaltswahrscheinlichkeit eines Quants.

    Eine Bewegung eines Elektrons nach der Klassischen Vorstellung würde wie ein Wurf ohne Gravitation aussehen. Die Quantenphysik sagt jedoch, dass man den Impuls und den Ort nicht gleichzeitig genau bestimmen kann. Die Welle gibt nur an, mit welcher Wahrscheinlichkeit sich das Elektron sich zu einem bestimmten Zeitpunkt wo aufhalten kann. Das ist das Modell, mit dem man rechnen kann.

    Das kleinste mir jedenfalls bekannte Teilchen ist das Quark, aus denen die Nukleonen bestehen (Neutronen, Protonen). Ich hab auch kein Physik studiert. Wobei klein jetzt wohl kleinster BAustein heisst. Ein Teilchen ist auch nur ein Modell zum rechnen und zur Anschaulichkeit. Es heisst übrigens Teilchen, weil es der Teil von etwas ist.

    Glauben wir der Quantenphysik, so kann es nur eine kleinste Längeneinheit und Zeiteinheit geben.
     
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    also, mir ging es nicht um die Physik, sondern um die Tatsache, dass wir sehr polarisierend uns in der Gesellschaft verhalten.

    schwarz oder weiß und grau geht dann nicht. Das finde ich immer wieder sehr negativ.
    und wenn einer kommt, der grau sagt und auch so denkt, mit dem stimmt dann etwas nicht.

    entweder viele Kinder oder keine. aber egal wie es gemacht wird - beides ist falsch. viele Kinder = Sozialschmarotzer, Asozial... etc... (es ist nur dahingestellt, obs so sein muss, weiß ich nicht); wenige Kinder = Karrieregeile Frau, Schuld fürs "aussterben" der Deutschen... etc...

    dieses Denken ist total veraltet, aber leider immer noch sehr aktuell. und wie wird es aufgelöst und erneuert?
     
  7. whiterabbit

    whiterabbit Guest

    wieder eine frage nach verhaltens oder messinstanzen *lach*
     
  8. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
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    keine Welle ohne Teilchen, guxdu: :welle:

    Der Dritte "löst" das Problem "aus", das ist der Betrachter. Betrachtet er das Phänomen, ist er die Welle. Betrachtet er die Verkettung des Phänomens, ist er eines der Teilchen. Und dabei bildet er sich ein, klüger zu werden. Dabei hätte er soviel beim Gucken lernen können: wie einfach es ist, in einer Gruppe den Mund aufzumachen. Jeder hat eine eigene Farbe.

    :liebe1:
     
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