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Weihnachten-Paradoxon

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von thesophia, 17. Dezember 2006.

  1. thesophia

    thesophia Mitglied

    Registriert seit:
    27. Oktober 2006
    Beiträge:
    226
    Ort:
    Linz
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    Hallo Foris!

    Seid ihr auch im Weihnachtsstress??

    Ich feiere keine Weihnachten, bin eben nicht religiös sondern spirituell. Geschenke gibts auch keine. Das war früher anders. War ja ursprünglich christlichen Glaubens. Bis ich den ganzen Rummel um Weihnachten aus einer anderen Perspektive betrachtete, oder damit anfing. Wisst ihr was ich nicht verstehe? Einerseits: egal in welchen Laden du gehst oder auch nur auf die Straße wo die ganzen Standln stehen, überall sind die Weihnachtslieder zu hören: "Jinglebells", "Last christmas", "Rudolf das Renntier" oder ähnliches.. überall wird von Liebe, Stille Nacht, Emotionen, Gefühlen, Harmonie gesungen und was passiert wirklich?? man braucht nicht mal nachzudenken.. wohin man schaut sind gestresste, wütende Menschen, die unbedingt Geschenke kaufen müssen, andere müssen arbeiten und danach in noch größerem Stress einkaufen. Im öffentlichen Verkehr, auf den Straßen, Autobahnen, Geschäften, überall Stress. Von wegen Stille Zeit. Klar genießt man die paar Tage nachdem ganzen. aber vorher? und vor allem warum soll ich mir vorschreiben lassen wann ich Geschenke kaufen soll??? kann ich doch machen wann mir danach ist, oder nicht? das ist doch viel schöner. und wer zieht den größten Nutzen daraus? ja, die Geschäftsläute! und alle anderen, dürfen ihr hart verdientes Geld oder auch geliehenes (um nicht schlecht da zu stehen) rausschmeißen. das ist total arg finde ich. außerdem sind es totale Gegensätze. Uns wird vorgezeigt das Harmonie herrscht ist aber ganz und gar nicht. das ist doch falsch. da wird mir übel. echt. Das ganze wird doch um des Geldes wegen gemacht und gefördert. Dieses Geld.. kennen wir den nichts anderes außer Geld und Macht?? was sind wir bloß für eine kranke Gesellschaft!? d.h. wir werden dazu gemacht. ich kann es nur wiederholen: der Mensch wird durch und durch manipuliert und kaum einer will es anders haben. gibt es denn hier gar keine Alpha-Tiere mehr? sind wir alle so veranlagt dass wir einfach jemanden brauchen der uns sagt, was wir tun sollen, was wir essen, trinken, kaufen, lieben sollen? welches Leben wir führen sollen? Bei mir läuten alle Alarmglocken. wir tendieren zu einem maßgeschneiderten, roboterhaften Volk, falls wir es nicht schon längst sind. ich fürchte doch. für manche mag es ja vorteile bringen aber für den einzelnen?? Wo bleibt die Individualität? Menschen werden mit Emotionen wie Liebe und Harmonie geködert und mit der Angst(diese nicht mehr zu bekommen falls wir nicht mehr das "richtige" essen, trinken, anziehen, herzeigen..blablabla) in Schach gehalten.

    Ich könnte ewig weiterschreiben.. aber.. lieber wäre mir eure Meinungen dazu zu lesen.. also schriebt bitte..:) :morgen:

    lieben Gruß
     
  2. ist schon sehr viel dran... und wie soll ein einzelner, der sich in der Familie mit diesem Gedanken beschäftigt, damit klarkommen? Dass er sagt, ich feiere nicht? keine Geschenke, keine aufgesetzte Harmonie, nur weil Weihnachten ist...
    die familie sehen kann man auch an anderen Tagen... oder man macht eben die Tradition mit, aber ohne großes Drumherum... denn da kommt der Familienzwang/Gruppenzwang wieder durch...
    "Ach komm, sei nicht so." "was haben wir dir denn getan, dass du dich abwendest?" "es ist doch nur einmal im Jahr"... etc.
    und dann hinter dem Rücken wird sowas geflüstert wie: "Also irgendwie ist der nicht normal; ist er krank, einer Sekte beigetreten...??" "lässt uns einfach im Stich."

    zwischen erkennen und umsetzten ist eine riesige Portion Mut und Selbstvertrauen/Charakterstärke notwendig. und wer hat die? Sich gegen seine Gruppe zu stellen... oder sie zu überzeugen, dass es nicht notwendig ist, zu feiern... es gibt auch andere Tage, die einfach schön sind, dass man Lust hat zu feiern...
     
  3. Frater 543

    Frater 543 Guest

    Hmm, ich bin nicht im Streß und mir ist auch noch gar nicht weihnachtlich zu Mute. Ich empfinde diesen Rummel aber auch nicht als so stressig oder störend. Naja, ok bis auf das Lied "Last Christmas", da kommt es mir echt langsam hoch.

    Obwohl ich seit Jahren Thelemit bin und ein sehr angespanntes Verhältnis zu den christlichen Kirchen habe, "feier" ich mit meiner kleinen Familie (meiner Mutter) "Weihnachten". Es ist ein mehr ein Familienfest, als ein religiöses Fest, obwohl ich letztes Jahr sogar mit meiner Mutter (katholisch) zusammen in der Messe war. Sie hatte es sich gewünscht und ich habe dann auch kein Problem mir eine Stunde lang Weihrauch in die Lungen zu ziehen, wenn sie es glücklich macht.

    Schön finde ich es einfach sich mal viel Zeit beim guten Essen zu nehmen und nach den familiären Feierlichkeiten, treffe ich jedes Jahr mit meinem alten Abijahrgang und anderen Jahrgängen meiner Schule und dann wird ganz bacchantisch gefeiert, bis die Sonne aufgeht.

    Konsumstreß haben wir auch nicht, da es bei uns nur Kleinigkeiten gibt, mehr als Geste.
     
  4. sage

    sage Guest

    Bei uns gibt es schon etwas mehr als eine Kleinigkeit, auch die Tiere werden beschenkt.
    Ich habe auch wieder alles toll geschmückt und ich liebe Weihnachten.
    Aber es ist heute modern geworden, traditionelle Feste wie Weihnachten, ja auch den Muttertag in Frage zu stellen.
    Manchmal habe ich aber den Eindruck, daß es nur der um sich greifende Geiz ist, der diese Menschen über diese Feste meckern läßt.
    Natürlich sollte man sich beim Schenken Gedanken machen, was dem anderen gefallen würde, aber die hochnäsigen Teenies meckern eh nur über alles, da kann man eben auch nen Fußball für Piercing barbie kaufen, weil eh nix ankommt.


    Sage
     
  5. thesophia

    thesophia Mitglied

    Registriert seit:
    27. Oktober 2006
    Beiträge:
    226
    Ort:
    Linz
    da haben wir es ja! schaffe eine Hierarchie in der Welt, sodass jeder jeden kontrolliert(kontrollieren muß!) und das System funktioniert einwandfrei. Gruppenzwang. Ich bin kein geiziger Mensch - im Gegenteil - sehr großzügig sogar. es gibt wenige Dinge die mir persönlich soviel bedeuten dass ich sie nicht hergeben könnte. Mit Geschenken ist es genau so. bevor ich was billiges öfters schenke, schenke ich etwas wertvolles, was dann eben seltener geht. aber es passt - meistens. Geld ist für mich nur ein Mittel zum Zweck und sonst nix. vielleicht bin ich ja gerade deshalb nicht reich geworden:nudelwalk wie auch immer. ich finde es so besser. denn das bin mehr ich.

    jaja. der Gruppenzwang. ob es die Menschen wohl jemals schaffen werden da raus zu kommen, wach zu werden.. bleibt eine Frage..
     
  6. Urajup

    Urajup Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. November 2004
    Beiträge:
    22.274
    Ort:
    Achtern Diek
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    Hi Foris,

    je älter ich werde, desto relaxter gehe ich mit diesem ganzen Weihnachts-Szenario um.
    Seit dem Sommer hab ich das eine oder andere schöne Teilchen für meine Lieben bereits gekauft. Der panikartige Kaufrausch muß ja nicht erst am 21. Dezember beginnen, oder? Jetzt geniesse ich den Advent und lasse es mir gutgehen. Heiligabend gibt es Fundue, also keine große Kocherei. Am 1. Weihnachtstag haben wir einen Tisch in einem wunderschönen kuscheligen Restaurant bestellt, da mein Mann nicht möchte, daß ich Weihnachten koche. (Es gibt heuer doch nicht meine schöne Weihnachtsente a la Frl. Jensen). Und am 2. Weihnachtstag haben wir von Freunden eine Einladung erhalten und werden bekocht.

    Himmel, ist Weihnachten nicht köstlich?:clown:



    Lieben Gruß
    Silke
     

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