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Was ist für euch der Sinn des Lebens?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Tigerenterl, 19. März 2007.

  1. Tigerenterl

    Tigerenterl Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. April 2003
    Beiträge:
    1.215
    Ort:
    auf der Erde
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    hallo ihr lieben!

    ich überlege oft in letzter zeit was der sinn des lebens ist... habs auch mit freunden diskutiert, ich kann nicht behaupten, daß ich unglücklich bin oder mir was fehlt (naja, fehlen vielleicht schon, da gibts "immer" was :weihna1 ) aber was wirklich der SINN meines lebens is, darauf weiß ich, ehrlich gesagt, keine antwort...

    wie seht ihr das???

    lg und danke für antworten!
    ingrid
     
  2. QIA S.O.L

    QIA S.O.L Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Februar 2005
    Beiträge:
    5.406
    Ort:
    Wien
    Also....für mich ist der Sinn des Lebens des Menschen: LIEBEN und LERNEN.

    Aber das klingt vielleicht für manchen recht einfach, allerdings meine ich es NICHT so einfach wiees für manch einen klingt.

    Für mich ist LIEBEn etwas definitiv bewusstes und aktives, was vorraussetzt, dass man sehr genau WEIß, was Liebe eigentlich ist und wie sie sich ausdrückt.

    Ebenso beim Lernen. Ich denke nicht, dass man lernt, weil man eine passive Haltung einnimt. Sondern dass man NUR Lernt, wenn man das GANZ bewusst aktiv tut.

    Und noch einiges Mehr.

    Grüße
    Qia:zauberer1
     
  3. Esofrau

    Esofrau Guest

    Hallo Tigerenterl,

    ich seh das ähnlich wie Qia Sol. Ich verbinde sogar die beiden Worte: lieben lernen, und zwar meine ich damit nicht die menschliche Liebe lernen, sondern die göttliche, reine Liebe. Auch stimme ich Qia zu, dass man das ganze bewusst und aktiv - in Eigenregie erlernt.

    Ich unterscheide auch zwischen Sinn und Zweck.
    Den Sinn gebe ich mir eigentlich sogar selbst für mein Leben. Immer dann, wenn für mich etwas Sinn macht, verfolge ich dies aktiv, z.B.
    Der Zweck ist für mich das Lernen der (wahren) Liebe :) um weiterzukommen auf Seelenebene...

    Und auch hier stimme ich Qia zu: Und vieles mehr ;) Z.B. auch die Aufgaben zu lösen, die ich mitgebracht habe... :)

    LG
    Esofrau
     
  4. Flori

    Flori Guest

    Hi
    Für mich ist der Sinn des lebens Gottfindung. Dass schließt lernen und Lieben ja mit ein, heißt ja praktisch sich selbst zu transformieren. Ob ich das schaffe und wie ist eine andere Sache.
    Für mich ist es nur zur Zeit sehr wie in indischen Philosophien. Die Welt, die Materie ist Maya, vergänglich und nur Erscheinung. Sie scheint mir zur Zeit wie ein chaotischer Traum. Demnach liegt der Sinn für mich nicht in der Materie, auch wenn sie mich gefangen hält, sehe ich wenig Hoffnung in der Welt. Damit meine ich nicht, dass alles materielle schlecht ist, ich liebe z.b. die Natur, aber das Glück was man von weltlichen Dingen erfährt ist nicht beständig.
    In dem Buch "Der Weg durchs Feuer" von Irina Tweedie, sagt der Shaik einmal "Es gibt keine Freude in der Welt", das sagt er nach der Erfahrung eines speziellen geißtigen Zustands. Ich glaube, dass damit vorallem gemeint ist, dass die Freuden die uns die Welt bietet nichts gegen die geißtigen sind.
    Demnach will ich dort nach Sinn suchen. Das klingt vielleicht radikal, doch es ist ja nach dem persönlichen Sinn des Lebens gefragt:) .
    LG,
    Flo
     
  5. bernstein

    bernstein Guest

    Sinn des Lebens.

    Wer hat sich darüber schon nicht seine Gedanken gemacht. Gilt erst recht für mich.
    Was sind die Ergebnisse, so es denn welche gibt?

    Nach einem absoluten Sinn zu suchen, halte ich angesichts der Relativität, der Begrenzung menschlichen Daseins für sinnlos. Allerdings auch nicht für umgänglich. Der Mensch ist ja nicht nur Erkenntnistier, er ist damit auch Sinnwesen.

    Sinn finde ich immer in einem Bezug vor. Im Bezug zu einem, meinem Tun und diese Tun hat eine Absicht. Es ist Wille zur Sinnhaftigkeit. Wenn ich also mir sinnloser, meint bezugsloser Tätigkeit nachgehe, so erfahre ich früher oder später den Eindruck der Sinnlosigkeit. Schaue ich dabei von Beginn an auf die Endlichkeit, so fällt alles aus seinem Bezugsrahmen, das Leben an sich erscheint sinnlos. Sinn ist also sinnvollerweise nicht Sinn angesichts des Endes sondern angesichts der alltäglichen Geschichte. Der Sinn der kleinen Dinge. Hier finde ich notwendig überall Sinn. So liegt der Sinn mein Geschirr abzuwaschen darin begründet, Morgen wieder aus sauberen Tellern zu essen. Aber eben solcher Sinn kann sich hin und wieder als Sinnlosigkeit ins Dasein schleichen, wenn wir ihn über sich selbst hinaus deuten. Sysiphus ist ja der eigentliche Held dieses alltäglich wiederkehrenden, scheinbar sinnlosen Tuns. Mit dem Wissen um die ausbleibende Finalität seines Tuns, kann er dem gähnenden Abgrund widerstehen. Sich über diese Sinnlosigkeit hinwegsetzen. Auch für diese mythische Figur ist der Sinn unumgänglich und er findet ihn in einem grösseren Bezugsrahmen. In seinem Widerstand der sich ihm daraus ergibt die ihm auferlegte sinnleere Tätigkeit trotz oder angesichts der augenscheinlichen Sinnlosigkeit immer wieder zu tun, tritt er in gewisser Weise aus seinem Schicksal heraus, wird er grösser als sein Schicksal. Sein Sinn ist es also nicht nur den immer wieder herunter rollenden Stein den Hang hinauf zubringen, sondern sein Schicksal zu überwinden indem er der Sinnlosigkeit widersteht, er also ganz alleine und von sich aus Sinn zuweist (erkennt), den er schliesslich erfüllt.

    bernstein
     
  6. QIA S.O.L

    QIA S.O.L Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    5.406
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    Was für ne Begrenzung? Wer glaubt, dass es eine solche gibt, und worauf fusst das?

    Darauf, dass menschen im allgemeinen sterben? Werden hierfür dann sinngemäs gleichzeitig alle Hinduheiligen Lügen oder Aszetiklehrenden gestraft, damit die These wieder stimmt?

    Grüße
    Qia:)
     
  7. bernstein

    bernstein Guest

    Ja QIA, dass ist wohl der Grund, warum wir zwei miteinander kaum auf einen grünen Zweig kommen werden. Ich leugne meine Grenzen nicht. Ich anerkenne keine Hinduheiligen als Autoritäten, sondern ziehe es vor selbst zu ergründen (schliesst denken mit ein). So ist die erste physisch erkennbare Grenze zur Welt mein Körper. Es gibt ja unzählige belegbare Fälle wo gerade diese Grenzen nicht respektiert werden. Um es zu veranschaulichen, wäre da der sexuelle Übergriff, sprich Missbrauch an Kindern zu nennen. Es gibt noch andere Beispiele. Hier wird das hier so vielfältig gesungene Hohelied an die Grenzenlosigkeit in seinen negativen Auswirkungen sichtbar.

    Ich sagte ja bereits, man soll darauf acht geben WOHIN eine Weltanschauung, die einem aus einer wie auch immer gearteten Philosophie herkommt hinführt.

    Grenzenlose (konturlose) Menschen sind mir persönlich ein Greuel.

    bernstein
     
  8. QIA S.O.L

    QIA S.O.L Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Februar 2005
    Beiträge:
    5.406
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    Wien
    Komisch ist nur, dass gerade Menschen, die NICHT an diese Grenzen glauben die Individualität und den Willen eines Anderen besonders hoch halten.

    Findste nicht, dass das merkwürdig ist?

    Bisher kenne ich ausschliesslich Verbrecher, die aus einem dualistischen Weltbild hervorkommen. Nondual denkende Menschen denken eher in sätzen wie "Ehrung und Liebe" und ähnlichen Annahmen.


    Das sehe ich ganz genauso. Aber DIE GEWALT, die unsere Gesellschaft abseits von ursprünglicher Spiritualität hervorgebracht hat, sucht seinesgleichen.

    Keine Ahnung von was für einer Art von Menschen Du da eigentlich redest. Aber allein die Annahme, es gäbe sowas, ist ja schon ein GANZ schräges Konzept, weil es etwas installiert, dass reine Theorie ist und dem Menschen einen tiefen Vorwurf vorlegt.

    Leute, die an sowas glauben, können m.E. unmöglich glücklich sein.

    Wenn es sowas überhaupt geben könnte, was ich nicht glaube, dann sind es jene Menschen, die glauben, die Welt bestünde aus reiner Materie und nichts sonst.

    Grüße
    Qia:zauberer1
     
  9. bernstein

    bernstein Guest

    QIA,

    ich sehe Dualität nicht als Weltbild, sondern als Voraussetzung für jegliches erkennen. Bis jetzt wurde das leider nicht verstanden.

    Merkwürdig finde ich Behauptungen ohne ausreichende Begründung. Grenzenlosigkeit bedeutet nun nicht keine Grenzen, denn die sind da, sondern ignorieren von Grenzen. Beispiel. Wenn es keine Grenzen zwischen Wasser und Land gibt, wie kommt es dass ich nasse Füsse bekomme, wenn ich über die "nicht vorhandene" Grenze von Land zu Wasser schreite?

    Nondual denken? Wie soll denn das gehen bitte? Welche ideologische Verbrämung liegt dem zu Grunde?

    Es ist nun bezeichnend, dass gerade Menschen die nicht nach Glaubenskriterien verfahren vorgeworfen wird sie seien per se unglücklich. Das ist natürlich Quatsch. Friede, Freude, Eierkuchen ist doch meist nichts anderes als schiere Verdrängung von scheinbar unakzeptablen Lebenstatsachen. Natürlich darf das jeder machen. Dazu braucht es weder meinen Segen noch den vom Papst, Hinduheiligen etc.

    bernstein
     
  10. LiberNoI

    LiberNoI Guest

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    ich denke für mich ist es eine art geistige entwicklung / ein weg...
    man könnte sagen ins licht zu gehen (wie die gelsen in der nacht)
    und die göttliche liebe wieder kennenzulernen

    liebe Grüße vOm Liber
     
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