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Was ist das Ziel einer spirituellen Entwicklung? Verschmelzung oder eigene Grenzen

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Ereschkigal, 5. März 2004.

  1. Ereschkigal

    Ereschkigal Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Januar 2004
    Beiträge:
    2.220
    Ort:
    bei Köln
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    Hallo Ihr Lieben,

    durch den Thread Sex im Jenseits, wurde mir klar, daß die Ziele der einzelnen sehr unterschiedlich sind und das jeder andere Vorstellung davon hat, was spirituelle Entwicklung bedeutet.

    Woran erkenne ich, daß meine Entwicklung in die richtige Richtung geht?

    Heißt spirituelle Entwicklungs für Euch Auflösung des Selbst und Verschmelzung mit dem Universum oder wie stellt Ihr Euch die nächste Stufe oder die "Vollkommenheit" vor?

    Liebe Grüße
    Ereschkigal
     
  2. pablo

    pablo Neues Mitglied

    Registriert seit:
    29. Februar 2004
    Beiträge:
    10
    Ort:
    st.pölten
    hallo ereschkigal,

    ich würde sagen dass spirituelle entwicklung eher mit auflösung des ichs bzw. des ego was zu tun hat. (und nicht des selbst)

    die aüflösung ist eigentlich das ziel und vielen ist das nicht bewußt, aber wir alle bewegen sich zum unseren ziel (das für alle gleich ist).

    unaufhörlich...

    unauswecihlich...

    der einzige unterschied ist, das manche früher und manche später reif sind.
    mann kann es nicht beschleunigen egal wie lang du meditierst oder was auch immer tuest. es gibt keine bewertungen, es ist keiner besser als der andere. es hat einfach etwas mit der reife zu tun.
    dazu fällen mir vergleiche ein:
    äpfel, regentropfen... da wird auch nicht bewertet :)

    und auch wir alle kommen nach hause.

    damit erledigt sich für mich auch die frage ob der weg richtig oder falsch ist:
    richtig und falcsh egzistiert nur in unserem gefängnis der dualität.
    es ist alles absolut richtig.

    so sehe ich das.
    (natürlich nicht immer,
    bin noch nicht so weit :D )


    herzliche grüße
    pablo
     
  3. YanaY

    YanaY Mitglied

    Registriert seit:
    4. Dezember 2002
    Beiträge:
    173
    Ort:
    Wien
    Ich möchte euch dazu eine Geschichte erzählen:
    Es war einmal ein großer spiritueller Anwärter, der das Seil des Aufstiegs unaufhaltsam Richtung endgültiger Erleuchtung hinaufkletterte. Doch plötzlich, sehr knapp vor seinem Ziel, blieb er stecken, er kam keinen Zentimeter mehr vorwärts. Er war extrem frustriert. „Wie kann das passieren? Warum komme ich kein bisschen mehr weiter aufwärts? Ich habe so viele Leben damit verbracht zu beten, zu meditieren, habe im Kloster gelebt, habe den Genüssen des Leben entsagt, ich bin den spirituellen Schriften genauestens gefolgt. Ich habe auch niemals eine spirituelle Regel gebrochen. Warum stecke ich hier fest?“
    Um die Sache noch schlimmer zu machen, kletterten andere an ihm mühelos vorbei, erreichten die Wolken und ihr Ziel. Stunden gingen so vorbei, Tage gingen vorbei. „Herr, ich habe gebetet und meditiert, ich flehe dich an, gib mir Antwort. Ich fühle mich verlassen. Ich verstehe nicht, warum ich nicht an das Ende des Seiles gelangen kann. Hilf mir!“
    Aber es gab nur Stille um ihn. Stunden gingen vorbei. Da bemerkte er, dass sich das Seil bewegte. Ein Mann kämpfte sich ab um vorwärts zu kommen. Ungefähr an der selben Stelle wie der Heilige Mann, blieb er auch stecken. Der Heilige beobachtete den sich abmühenden Mann. Stunden gingen vorbei.

    Endlich reichte der Heilige hinunter und zog den Mann mit einer Hand hoch und schob ihn mit der anderen Hand in Richtung Ende des Seiles. In diesem Moment verschwand das Seil, der Mann verschwand, die Wolken verschwanden. Wundervolle himmlische Klänge ertönten. Umgeben von purem Licht, Liebe und Frieden fand der Heilige sich selbst in reiner Glückseligkeit zu Füßen Gottes sitzen.

    „Herr, was ist passiert? Wieso habe ich mein ersehntes Ziel hier mit dir zu sein, erreicht?“

    „Du hast das Höchste Göttliche Gesetz verstanden. Indem du dem sich abmühenden Menschen geholfen hast über dich selbst hinauszugelangen, bist du zur Göttlichkeit zurückgekehrt.“

    YanaY
     
  4. Ereschkigal

    Ereschkigal Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Januar 2004
    Beiträge:
    2.220
    Ort:
    bei Köln
    Liebe YanaY,

    das ist eine schöne Geschichte. Daran wird klar, daß es nicht nur um Meditation ... geht, sondern auch, wie ich mich anderen Menschen zuwende.

    Doch manchmal ist helfen wollen auch eine falle glaube ich. Wie siehst Du das?

    Liebe Grüße
    Ereschkigal
     
  5. YanaY

    YanaY Mitglied

    Registriert seit:
    4. Dezember 2002
    Beiträge:
    173
    Ort:
    Wien
    Hallo Ereschkigal,
    diese Geschichte hat Robert Adams erzählt. Robert sagt: wir Menschen sind hier auf dieser Welt um folgende Eigenschaften zu entwicklen:
    Demut
    Mitgefühl
    Dienen
    und Liebe.

    Weil du das Dienen ansprichst. Natürlich kann es eine Falle sein, so wie alles im Leben. Sobald ich etwas für mich zurück erwarte, irgendetwas ... sobald ich das tue, sitze ich in der Dienen-Falle.
    Denn, wer oder was erwartet (Gegenleistung, Dank, Anerkennung ... ...) mein Ego. Denn mein SELBST weiss, dass alles mit allem verbunden ist ...

    Ich muss mich für eine Woche verabschieden, bin auf Urlaub.
    YanaY
     
  6. Seelenfluegel

    Seelenfluegel Sehr aktives Mitglied

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    26. August 2003
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    1.716
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    Hallo Ereschkigal

    Hier meine Gedanken dazu....


    Ich denke, dass das Erleben selbst das Messintrument ist, an welchem man erkennt, ob man sich noch auf dem "Pfad" befindet, wobei dies auch wiederum nicht so einfach ist, denn ALLES ist Pfad, ob das Erleben nun in Fluss oder in Widerstand erlebt wird.

    Ich fuer mich sage das mal so: Ich gehe meinen Weg. Auf diesem Weg gibt es Steine. Diese Steine sind meine Widerstaende, die es zu er-loesen gilt. Kein Stein ist gleich, doch jeder hat mit etwas zu sagen und ein Geschenk fuer mich, dass ich annehmen und integrieren kann, oder ablehnen kann, wo es dann als neuer Stein wieder auftaucht.


    Fuer mich heisst es zumindest jetzt erst einmal die Integration aller von mir abgespaltenen Anteile. Alles, was ich noch als "Nicht-ich" empfinde, habe ich noch nicht integriert....und da habe ich noch Einiges zu tun *g*

    Mir geht es nicht um ein Vorwärtsstreben, sondern um Enwicklung und Wachstum, weil ich weiss, dass ich diese Dimension hier erst dann hinter mich lassen werde, wenn ich soweit bin. Mein momentanes Ziel ist aber nicht das Verlassen dieser Dimension (ich weiss ja, dass dieser Wendepunkt irgend wann einmal kommt), sondern das Leben hier; die volle und ganze Integration.

    Die "die nächste Stufe oder die Vollkommenheit" kann ich mir schlichtweg nicht vorstellen, weil ich es nicht wirklich erfassen kann. Ich werds wissen, wenn es soweit ist...


    lg
    Chris
     
  7. Ereschkigal

    Ereschkigal Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Januar 2004
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    bei Köln
    Hallo Seelenflügel,

    durch verschiedene Diskussionen hier im Forum war ich etwas verwirrt.

    Du schreibst:

    "Fuer mich heisst es zumindest jetzt erst einmal die Integration aller von mir abgespaltenen Anteile. Alles, was ich noch als "Nicht-ich" empfinde, habe ich noch nicht integriert....und da habe ich noch Einiges zu tun *g*"

    So habe ich mein Ziel auch immer gesehen.

    Das andere was für mich auch sehr wichtig ist/war, daß ich mich wirklich auf das Leben hier einlasse. Und da ist dann mein Erleben der Wegweiser. Die Frage bin ich wirklich im hier und jetzt oder habe ich mir meine eigene Welt kreiert, um mit dem wirklichen menschlichen Leben (inklusive Leid, Wünsche und Bedürfnisse ... ) nicht konfrontiert zu werden.

    Liebe Grüße
    Ereschkigal
     
  8. Seelenfluegel

    Seelenfluegel Sehr aktives Mitglied

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    Ort:
    Donnersbergkreis
    Hallo Ereschkigal



    Sowohl, als auch.....wenn ich Mara mal zitieren darf *g*
    Ein jeder hat sich seine eigene Welt geschaffen. Manches davon ist individuel und anderes gemeinsam mit anderen. Man vor keinen Aspekten davonlaufen; Du hast aber die Wahl, ob Du einen leidvollen, oder einen glücklichen Weg gehen willst. Die leidvolle Erfahrung machen wir immer dann, wenn wir in Widerstand zu einem gewissen Aspekt sind und uns weigern, ihn zu integrieren; d.h. wir leiden oder mitleiden dann.


    lg
    Chris
     
  9. Ereschkigal

    Ereschkigal Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Januar 2004
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    bei Köln
    Hallo Seelenflügel,

    "Die leidvolle Erfahrung machen wir immer dann, wenn wir in Widerstand zu einem gewissen Aspekt sind und uns weigern, ihn zu integrieren; d.h. wir leiden oder mitleiden dann."

    Diesen Gedanken muß ich mir erstmal ausführlich durch den Kopf gehen lassen. Sozusagen auf der Zunge zergehen lassen. Und überlegen zu welchen Aspekten ich in meinem leben in Widerstand stehe. *huch ich glaub ich hab noch Arbeit*

    Liebe Grüße
    Ereschkigal
     
  10. Mara

    Mara Guest

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    ich denke mal, dass macht es gerade aus ... jeder hat eine andere vision davon, wie oder was er sein will und mit jedem schritt auf dem weg, verändert sich die vision wohlmöglich auch, weil man neue erkenntnisse dazugewonnen hat, neue erfahrungen gemacht hat, die einen selbst und die wahrnehmung verändern ...
    von daher würde ich mir heute eher keine ziele mehr setzen, weil sie mich wohlmöglich an der wirklichkeit vorbeiführen ... (und ich damit widerstände auslösen würde ... ;) )

    also ich prüfe immer wieder, wie ich mich fühle, ich messe es immer wieder am grad meiner zufriedenheit und überall da, wo ich unzufrieden reagiere habe ich noch was zu korrigieren oder auch manchmal einfach zu akzeptieren. manchmal ist auch eine veränderung der sichtweise gefragt ...
    ich denke, nur jeder für sich selbst weiß wohin es geht - tief drinnen - und jede abweichung teilt sich durch unzufriedenheit mit (die steigerung davon ist wut ...)

    für mich heißt spirituelle entwicklung mich selbst zu leben. alle teile von mir zu leben und zu integrieren. soviele zufriedene momente wie möglich in meinem leben zu realisieren.

    :) mara
     
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