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Warum jemand ein Schamane ist und warum manchmal trotzdem nicht..

Dieses Thema im Forum "Schamanismus" wurde erstellt von SYS41952, 2. Mai 2019.

  1. SYS41952

    SYS41952 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. August 2018
    Beiträge:
    2.394
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    Dazu eine kleine Geschichte, die sich so zugetragen haben kann, aber es nicht muss.



    Als ich ein junger und unerfahrener Schamane war, schickte mich mein Lehrer in den Wald um meinen Seelenspiegel zu finden. Viele Jahre und Jahrzehnte wanderte ich nackt durch den Wald, trank aus seinen Bächen und nährte mich von seinen Früchten. Die Geschichten seiner Bewohner trösteten und lehrten mich in einsamen Zeiten. Viele hunderte Jahre streifte ich durch das edle Gehölz bis ich eines Tages etwas Außergewöhnliches am Boden liegen sah. Ein flaches Stück schwarzes Ebenholz. Morgentau lies es im Licht schimmern und auf der Oberfläche konnte ich mich selber spiegeln. Doch sah ich nicht mich, sondern den Wald und all die vielen Geschichten, die mir in den Jahrhunderten erzählt wurden.


    Ich war so froh mich endlich auf den Nachhauseweg machen zu können, dass ich sofort umkehrte und in Richtung Heimat ging.

    Ich hielt den Spiegel fest in der Hand, voller Stolz ließ ich ihn nicht aus meinem Blick. Schritt für Schritt. Ich stellte mir vor wie Stolz alle auf mich sein werden, dass ich endlich meine Aufgabe geschafft habe. Und währenddessen bemerkte ich das der Spiegel größer wurde, die Oberfläche wie aus geschliffenem Marmor konnte ich mich selber darin betrachten. Wie besonders ich geworden bin. Ich konnte den Schamanen darin sehen. Ich gefiel mir sehr. So sehr, dass mir die vielen Geschöpfe am Wegesrand nicht auffielen, die um meine Hilfe baten.


    Der Spiegel war jetzt schon so groß, dass ich ihn mit zwei Händen tragen musste. Wie ein Schatz lag er in meinen Händen. Doch weil sein Gewicht ebenso zu genommen hatte, fing der Waldboden an, mir mit seinen Unebenheiten die Füße zu verletzen. Und so machte ich mir Schuhe. Die festen Sohlen brachen kleine Äste ab und auch so manch kleines Tier wurde verletzt. Doch ich hatte nur Augen für diesen beeindruckenden Schamanen in diesem wahren Meisterwerk von Seelenspiegel. Noch nie hatte Schamane einen schöneren Spiegel gehabt. Doch dieser Schamane, den ich im Spiegel sehen konnte war nackt. Wie konnte das sein? Wie konnte so ein mächtiger und besondere Schamane ohne Kleidung sein?


    Und so zog ich Kleidung an. Edles festes Leder. Schön bestickt, mit reichhaltigen Perlenmuster, Gold und silberfarbenes Garn. Schuhe mit so dicken Sohlen das der Waldboden mir nichts antun konnte. Ein Hut damit der Wind mit nicht die Haare zerzaust und Handschuhe, damit ich mir an dem knorrigen Bäumen nicht die Hände dreckig mache. Und eine Brille damit ich das Elend der Tiere nicht sehen muss.


    Denn Ich bin nicht irgendein Schamane, sondern der Schamane mit dem schönsten und größten Seelenspiegel aller Zeiten und gekleidet im besten Garn.

    Und so ließ ich den Wald hinter mir….


    Na ja nur eine Geschichte und sicher nicht meine, denn ich kann auch sein, ohne gesehen zu werden.
    Ich werde nicht in Existenzlosigkeit verschwinden, weil kein Licht auf mich fällt.

    Mein Seelenspiegel sind Aug von Frau und Kind, ich trage meinen Besitz im Herzen, bin nackt und reise mit leichtem Gepäck.





    Gestatten? Schamane!

    Nur ein unbedeutender Reisender in einem Wald.
     
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  2. Holztiger

    Holztiger Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Dezember 2011
    Beiträge:
    5.065
    Ort:
    Voralpen, Aut
    Kürbiskopf :)

    Was auch immer dich antreibt...es ist ganz witzig zu beobachten xD

    Du bist sogar mal ehrlich...daß du auf den Kopf gefallen bist, ist allerdings keine große Neuigkeit, aber schön, daß du mal selber davon erzählt hast...

    Das Frustrationspotential ist nicht zu übersehen. Vielleicht meint das Trollkind sogar über all den Dingen zu stehen, aber tatsächlich gewährst du mit deiner Schamanismus-Spam Komödie noch tiefere Einblicke in dein Leben, als es durch eine PN möglich ist.

    Dir ist zugute zu halten, daß du dich über deinen Unmut rein verbal artikulierst und keine schamagischen Interventionen setzt.

    Deswegen lasse ich deine Texte weitgehend unkommentiert so stehen...der geleistete Aufwand und die Überlegungen zwecks Gestaltung und Präsentation gefallen mir, ganz ohne Sarkasmus...nicht mal wenig^^

    Störungen haben Vorrang.

    Wie soll man also mit einem Kind verfahren, welches meint es sei ein Bäcker...und die schönsten Kuchen bäckt...im Sandkasten...

    Ganz recht...man läßt es weiterspielen...

    Amituofo, Tiger
     
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  3. Clipsi

    Clipsi Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juni 2018
    Beiträge:
    2.431
    Du kannst es auch nicht verstehen. Als Baumchirurg bist du in der Lage absterbende Äste abzusäbeln.

    Nicht den Kontext finden der übers Wurzelgeflecht hinausgeht. :barefoot::p.

    Was wäre denn ein Werk das als beendet erklärt wird. Ohne diese Erklärung. Wer wüsste über den Abschluss Bescheid. Der Künstler, oder der Beobachter?
    Mich stört im schamanischen Kontext das es einen Auftrag gibt, denn ein Schamagier bleibt ein Schamagier und die Abschlusserklärung entbehrt dem Sinn, wie der Auftrag. Er ergibt sich in der Abhängigkeit nach seinem Willen. So wie jeder von seinem Willen abhängig gemacht wird.

    Vielleicht finden wir einen lustigen Gedankentanz im Konklusio.
    Wer weiß?
    :ROFLMAO:
     
  4. Waldkraut

    Waldkraut Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. August 2011
    Beiträge:
    4.159
    Ort:
    Wald
    ... und wen interessiert das? Davon abgesehen, hast du es ja dennoch kommentiert .....
     
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  5. Waldkraut

    Waldkraut Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. August 2011
    Beiträge:
    4.159
    Ort:
    Wald
    ... wer bestimmt das?
    Man kann auch zu eigenem Zweck schamanisieren, ganz ohne direkten Auftrag.
    "Probleme" im voraus verhindern, nicht erst wenn "das Kind in den Brunnen gefallen ist". ;)

    Nur weil die Mehrheit hier im Forum schreibt, dass es einen Auftrag geben muss um wirklich zu schamanisieren, muss das noch lange nicht stimmen .....
     
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  6. Clipsi

    Clipsi Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juni 2018
    Beiträge:
    2.431
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    Ay,
    Ganzen Absatz lesen. Dann nochmal Antworten. :)

    Hier:
    Mich stört im schamanischen Kontext das es einen Auftrag gibt, denn ein Schamagier bleibt ein Schamagier und die Abschlusserklärung entbehrt dem Sinn, wie der Auftrag. Er ergibt sich in der Abhängigkeit nach seinem Willen. So wie jeder von seinem Willen abhängig gemacht wird.
     
  7. .:K9:.

    .:K9:. Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2015
    Beiträge:
    7.974
    Dann bin ich ja doch ein Schamane:banane:
     
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  8. curcuma

    curcuma Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Februar 2013
    Beiträge:
    813
    Ort:
    Hausnummer 80
    Sind wir doch alle hier!
    Jeder auf seine Art und Weise .:D
     
  9. LalDed

    LalDed Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. April 2017
    Beiträge:
    956
    Mittlerweile habe ich verstanden, dass es den Auftrag nach menschlicher Definition für mich nicht gibt. Was "Auftrag" genannt wird, sollte aus der Seele sprudeln wie eine Quelle aus der Erde.
     
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  10. Jonah-Kota

    Jonah-Kota Neues Mitglied

    Registriert seit:
    29. April 2019
    Beiträge:
    10
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    Kann der Beginn einer Interessanten Diskussion sein.
    Endet aber vermutlich in einem Streit was nun "schaman" ist und was nicht.

    Hierzu sei gesagt, dass es das alles schon vor Wikipedia gab. Ich finde vieles das man im Netz findet generell Fragwürdig.

    Wer schonnmal eine gewisse Zeit bei einem "Naturvolk" oder bei einem noch existierenden Stamm gelebt hat welche noch Schamanismus betreibt, kann das bestätigen.
     
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