1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Schamanische-Lehrliteratur: Märchen und Mythen

Dieses Thema im Forum "Schamanismus" wurde erstellt von nasruddin, 3. Februar 2011.

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. nasruddin

    nasruddin Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2010
    Beiträge:
    1.074
    Werbung:
    Seit es den Menschen gibt, gibt es auch schamanische Lehren.
    Verpackt in Mythen, Märchen, Gesängen, Gemälden, Gebäuden und vielen vielen anderen Kunstformen.

    Erkennen könne wir diese erst, wenn wir Reif dazu sind und wenn wir selbst auf eine "schamanische Art und Weise zu Denken und Erkennen" beginnen.
    Aber auch wenn wir sie nicht erkennen, erfüllen sie ihren Zweck.
    Einerseits als vorbereitende Präventiv-Massnahme, zu dem Zweck mitgegeben, um genau dann die gebrauchte Hilfe zu geben, wenn der Zeitpunkt dazu eintrifft und andererseits um den Praktizierenden als Anleitung im Gebrauch von weiteren ihm noch Fremden "Kraftobjekten" zu dienen.

    In einem praktischen Beispiel versuche ich es hier darzulegen.
    Es ist ein bekanntes Europäisches Märchen, aus unseren Gefilden und ist eindeutig Schamanischer Herkunft.

    Darin sind z.Bsp. Anweisungen zu Verhaltensweisen die man unterlassen sollte.
    Die dazu unbedingt benötigte Lebenshaltung und Weise um kein Unheil aus sich zu ziehen.
    Die Psyche und das Gemüt der/die SchamanIn wird aufgezeigt.
    Und die Lehren dazu kann sich jeder selbst ziehen.

    Dieser Text ist öffentlich zugänglich in: http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&xid=969&kapitel=95&cHash=b2042df08bfrauholl#gb_found

    Eine kurze aber prägnante Geschichte, die mit der bekannten Art ( hier ist der Durchgang ein Brunnen ) den Beginn der Reise in die Unterwelt die Rückkehr ins Diesseits und eine eigentümliche Verbindung der Unterwelt zur Oberwelt aufzeigt. "Sie schüttelte ihr das Bett immer gewaltig, auf daß die Federn wie Schneeflocken umherfloge".

    Darum heisst es bei uns ( auch ), wenn es schöne Flocken schneit.
    Frau Holle schüttelt wieder ihr Bettzeug aus ... ( Grosse Mutter ? )

    Es erinnnernt mich auch an Alice im Wunderland. War da nicht ein Loch in einem Baum ?
    Oder auch Alladin und die 40 Räuber ( 40 Fastentage ) und "Sesam öffne Dich" ( Das Tor zur eigenen Seele) und das Kraftobjekt, eingefangen in einer Wunderlampe ( auch ein Kraftobjekt ) ...

    Viel schwieriger wird es, wenn man "Elementargeister" von Heinrich Heine liest:
    http://gutenberg.spiegel.de/index.php?id=5&xid=5998&kapitel=2&cHash=7264c884822#gb_found

    Oder noch in der Zeit zurückgeht und sich in Ovid's "Metamorphosen" verliert.
    Wenn Metamorphosen, dann aber auch die "Metamorphosen" von Apuleius, und darin die Geschichte von "Psyche und Amor" ( Seele und Liebe ) träumt.
    Die Reise der Psyche in die Oberwelt, wie sie von der Venus gefoltert wird ( Tötung und Wiederbelebung) erlebt um dann in die Unterwelt zu reisen um ihre Liebe ( Amor ) zu finden und zu befreien ...
    Leider habe ich im Moment keinen Link dazu, aber in der Digitalen Bibliothek, Band: DB089, "Die Bibliothek der Weltliteratur" kann man es selbst nachschlagen und lesen. Wo auch "Frau Holle" und noch viele weitere Schamanische Lebensweisheiten zu finden sind. siehe: http://www.digitale-bibliothek.de


    Es gibt so viele Geschichten, die man auf Schamanische Sichtweise lesen kann und daraus lernen kann.
    Ich falle dann immer in Demut und bewundere die grossartige Kraft dieser grossen Schamanen, die ihre Kenntnisse und Weisheiten über Generationen hinweg in Schriften und Mythen weiter zu tragen vermochten.
    An diejenigen Generationen und Individuen, die Fähig und Mutig sind in diese Anderswelten fallen zu lassen.

    Die Könige und Königinnen darin sind unsere Kinder ...

    Gruss
     
  2. silkelmar

    silkelmar Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. Februar 2008
    Beiträge:
    6
    Achtung diese von Euch angegebene Seite, zum Thema: Schamanische-Lehrliteratur: Märchen und Mythen gibt es wohl nicht mehr:

    Beim Anklicken, des Links, (siehe oben), erscheint folgende Nachricht:

    Not Found

    The requested URL /error/error/ was not found on this server.
    Apache/2.2.3 (Red Hat) Server at gutenberg.spiegel.de Port 80

    Liebe Grüße

    Elmar
     
  3. nasruddin

    nasruddin Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2010
    Beiträge:
    1.074
    Stimmt. Das Projekt Gutenberg wurde von Spiegel-Online restrukturiert.

    Über folgende Links, kann man es finden.

    1. Autorennamen mit "H" (115): http://gutenberg.spiegel.de/autor/h
    2. Klick auf "Heine, Heinrich": http://gutenberg.spiegel.de/autor/257
    3.
    a) Elementargeister ( unbekannte Quelle): http://gutenberg.spiegel.de/buch/380/1
    oder
    b) Elementargeister (Ausgabe von Hoffmann und Campe, 1868): http://gutenberg.spiegel.de/buch/390/1

    Das Projekt Gutenberg ist eine wichtige Quelle. Ich hoffe sie wird uns noch lange erhalten bleiben.

    Gruss
     
  4. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.549
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Hallo Nasruddin,

    es ist klar, warum Du mit dem Märchen um Frau Holle zu diesem Schluß kommen mußt, denn die weisen Frauen (Seherinnen) im Alten Glauben wurde als Hollen bezeichnet.

    Es ist aber eine Frage, die mich schon einige Zeit beschäftigt, ob man diese Vorstellungen mit dem Schamanismus direkt verbinden kann. Ich habe auch schon vieles Verbindendes zwischen den Zauber- und Hexenkünsten mit dem Schamanismus gesehen, es bliebe also die Frage zu klären, worin das Trennende besteht.

    Merlin
     
  5. nasruddin

    nasruddin Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2010
    Beiträge:
    1.074
    Wenn ich das Schamanentum ( nach Storl ) bzw. die Schamanische-Weltsichtweise ( meine Aussage ) pflege, dann suche ich so weit wie nur möglich nach Gemeinsamkeiten und eigentlich ( fast) nie die Unterscheidung bzw. das Trennende ...

    Da ich mich vor den Konsequenzen des Folgenden fürchte:
    Mit Unterscheidungen kann man sich nur trennen, absondern und sich im Wald der Argumente verlieren...

    Ich betrachte das Schamanentum als eine Weltsichtweise der Einheit ( auch in der Vielfalt ). Weil ich SchamanInnen als Personen ohne Berührungsängste mit gesundem und stabilen Charakter kennengelernt habe, kann ich, glaube ich, in diesem Beispiel nicht beistehen.

    So gibt also es kein Trennendes. Sondern freudig (wieder) entdeckte Bestätigungen.

    Liebe Grüsse
     
  6. Ahorn

    Ahorn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Mai 2007
    Beiträge:
    23.784
    Ort:
    wo ich Wurzeln schlage
    Werbung:
    ich denke, nur weil man keine Berührungsängste hat, muss man trotzdem nicht alles miteinander vermischen.
    Ein Yogi z.B. ist kein Schamane, das schliesst jedoch nicht aus, dass Schamanen Yoga betreiben können oder Yogis schamanische Erfahrungen machen können. Dennoch sieht der Weg eines Yogis anders aus als der Weg eines Schamanen.
    Auch, wenn ich keine Probleme mit Yogis, Sufis, Christen, Muslims, Buddhisten und sonstewem habe, heisst das noch lange nicht, dass ich Einheitsbrei bevorzuge.
    Im Gegenteil: gerade weil diese Wege so unterschiedlich sind, kann man voneinander lernen und sich mit Respekt und echter Aufmerksamkeit begegnen.

    Würde ich denken, dass alles gleich ist, dann würde ich mir die Fähigkeit nehmen, genau hinzuhören, was den Anderen mit seinem Weg ausmacht und würde die Feinheiten übersehen.....
     
  7. nasruddin

    nasruddin Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2010
    Beiträge:
    1.074

    Es gibt eben verschiedene Strategien um sich an Erkenntnisse heranzutasten.
    Dass Du nicht die Einheit in der Vielfalt zu erkennen suchst, heisst doch nicht, dass diejenigen, die die Einheit in der Vielfalt suchen kein Unterscheidungsvermögen ( als Beispiel ) haben.

    Und genau das wollte ich mit dem "freudigen Entdecken" sagen.
    Dass in der Vielfalt die Einheit freudig erkannt wird.
    Doch das macht es nicht zu einem Einheitsbrei.
    Obwohl ich bedenke, dass dieser Brei ja auch aus Vielfalt besteht ...

    Es wird ja nicht alles gleich gemacht. Das ist eine falsche Vorstellung.
    Die Details selbst aber weisen auf eine Einheit hin.
    Ein bestimmtes Prinzip, das sich wiederholt und variiert in der Unendlichkeit...

    Ich habe irgendwie eine Scheu mich zu fest auf etwas bestimmtes zu "spezialisieren". Dann habe ich den Eindruck, dass ich mich einschränke und mich absondere.

    Doch wovon kann man sich denn wirklich absondern ??

    Gruss
     
  8. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.549
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Hallo Nasrudim,

    mir ist schon klar, was Du mir damit sagen möchtest, aber ich sehe das eher, wie Ahorn. Die monotheistischen Weltreligionen vertreten zum Beispiel ja auch eine gemeinsame Grundidee, die jedoch mit unterschiedlichen Werten belegt ist. So ist es auch mit den traditionellen Richtungen im Schamanismus und den Praktiken der Alten Religion. Ich denke nicht, daß die Vermengung aller ähnlichen Vorstellungen zu etwas Großem führt, sondern den Blick auf das Wesentliche des eigenen Weges verwässert.

    Sich der Unterschiede bewußt zu werden, muß ja nicht mit Intoleranz gegenüber anderen Vorstellungen verbunden sein. Man weiß über die Praktiken der Alten Religion nur sehr wenig, deshalb möchte ich für mich schon klären, ob es dabei um Schamanismus geht oder etwas anderem.

    Merlin :zauberer2
     
  9. nasruddin

    nasruddin Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2010
    Beiträge:
    1.074
    Die Einheit in der Vielfalt erkennen ist für Dich vielleicht komisch.
    Doch in der Vielfalt die Einheit leben, dass müsste doch irgendwie gehen.
    Ohne dass ein Brei daraus wird.

    .. Ich habe wohl Schwierigkeiten, es korrekt darzustellen ...

    Das ist aber auch genau das, worauf ich ja hinaus will.
    Es werden Werte in etwas hineingelegt!
    Das sind menschliche, allzu menschliche Vorstellungen, die dann die Sicht auf die Wirklichkeit verschleiern.
    Die Grundidee wird in Deinem Beispiel verschleiert und daraus folgt eine Kakaphonie in den Köpfen von "religiösen" Mitmenschen.
    Es findet eine Teilung und Unterscheidung statt.
    Es wir spezialisiert ...
    Und am Schluss ist der Glaube hin ...

    So sehe ich es jedenfalls.

    Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass Schamanismus irgendetwas Religionsartiges sein könnte.
    Umgekehrt aber, dass das Schamanentum ( nicht zu verwechseln mit Schmannismus ) die Grundlage aller Religionen und die Basis unseres Glaubens ( der Existenz ) bildet.

    Tradition ist eine Orts- und Zeit- und Kulturgebundene Sichtweise.
    Kann eine Religion sein ( wenn Inhaltsentleert ) oder ein Glaube ( wenn das Mysterium noch vorhanden ist).

    Ich habe andere Erfahrungen gemacht. Erst mit der Erkenntnis der Schnittmenge konnte ich tiefer in die Basis eingehen.
    Da ist keine unbewusste Vermengung ( so wie ich es jetzt verstehe willst Du sagen, einfach mal in den Topf ) sondern eine bewusste Strategie um etwas zu erkennen.

    Kennst Du die Geschichte von den Blinden und dem Elefanten?
    Eine Sufi Lehrgeschichte. ...

    Wenn nicht, dann werde ich es hierhinein schreiben, um die Strategie dahinter klarer zu machen.

    Wenn ja, dann müsstest Du doch klar meine Weg und die Strategie zur Erkenntniserweiterung sehen.

    Denke ich auch. Doch was ich erlebe ist aber das Gegenteil.

    Es wird aber genau so gehandhabt. Denn mit dem Unterschied kommt auch die Ausgrenzung der anderen unterschiedenen Parteien mit.

    Da müsste doch zuerst genau definiert werden, was der Schamanismus eigentlich genau ist.
    Und diese Definition fehlt!
    Es gibt nichts eindeutiges, weil die Aussagen sich zum Teil widersprechen und andere sich ausschliessen!

    Der Schamanismus ist in meinem Augen eine hohler Begriff.
    Es ist weder korrekt noch hat es einen Inhalt.
    Ich habe die folgende Vorstellung dazu:

    Ein paar Personen haben sich zusammengetan und haben ihre Sichtweise unter den Begriff "Schamanismus" zusammengefasst.

    Einige andere Personen haben den Begriff Schamanismus aufgegriffen und stellen sich und andern ganz anders dar.

    Da kommen dann die Dritten und möchten nun den Schamanismus ( welches im Grunde genommen ein leeres Kunstwort ist, weil der Inhalt nicht mehr verstanden wird ) zu einer "Religion" für alle machen.

    Doch, die Tatsache bleibt.

    Das Schamanentum bzw. die Schamanische Weltsichtweise.
    Und in dieser Sichtweise kann es keinen 'ismus geben.
    Es ist individuell und vielfältig und dennoch in einer Einheit.

    Irgendwo habe ich ein Gedicht vom Galsan Tschinag mal gelesen.

    Darin spiegelt sich auch meine innere Haltung, welches für mich zutiefst eine Schamanische Weltsichtweise ist.

    Liebe Grüsse
     
  10. Strider

    Strider Mitglied

    Registriert seit:
    24. August 2011
    Beiträge:
    463
    Ort:
    Oberfranken
    Werbung:
    Wesentlicher Bestandteil schamanischer Weltanschauung ist der
    Animismus.
    Darüberhinaus muss ein Schamane über gute Menschenkenntnis, Trickreichtum und Witz verfügen. In ihren Ritualen ist oftmals eine gute Portion Placebo eingebettet (zumindest um die Selbstheilungskräfte von Kranken anzuregen).

    Strider
     
Die Seite wird geladen...
Ähnliche Themen
  1. Lucia
    Antworten:
    33
    Aufrufe:
    3.080
Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

Diese Seite empfehlen