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Wahrheit und Astrologie

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von blackandblue, 29. August 2006.

  1. blackandblue

    blackandblue Guest

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    Hallo!

    man findet verschiedne deutungstexte..ricthungen..stile.. die einen schwören auf austro..für andere ist es humbug..

    ok..kennen wir alles..

    aber manchmal wundert mich doch welcher "wahrheitsbegriff im zusammenhang mit astro verwendet wird.. dessen anwendbarkeit nicht nur zweifelhaft ist.. sondern auch in abhängigkeit der eigenen motive verwendet oder relativiert wird..

    naja..

    schaumer mal ;)

    -wie würdet ihr "warheit im astrologischen zusammenhang definieren..?
    beziehungsweise
    -ab wann findet ihr eine deutung hinreichen angemessen..oder zutreffend..?

    -wo macht ihr den unterschied? ;)
    -was bedeutet "verlässlichkeit einer astrologischen aussage?

    der thread ist genau so grundsätzlich wie schwer zu beantworten..ich weiss..

    doch interpretationsmonopole haben auch mal ihre nachteile.. da immer auch motivbasiert..

    lg
     
  2. UranusApollon

    UranusApollon Neues Mitglied

    Registriert seit:
    12. Juli 2006
    Beiträge:
    346
    Hi B&B,

    Pilatus schon fragte Quid est veritas (Was ist Wahrheit.)

    Wahrheit in der A. ist wenn ein Mensch fragt: "wo ist mein Hund, er ist fort, kommt er wieder?" und wenn der Astrologe beschreibt wo der lebende gefangengehaltene Hund ist und wann er wiederkommt. Nachzulesen bei Lilly "Christian Astrology" Bd. 2 Seite 392 ff.

    Wahrheit in der A. ist wenn vor einer Kanzlerwahl der/die Gewinnerin bekanntgegeben wird.

    Wahrheit in der A. ist wenn ein Staat sich exakt so verhält wie in seinem Gründungshoroskop abgebildet.

    Wahrheit in der A. ist wenn bei einem Boxkampf der Gewinner derjenige ist, denn die Astrologen vorher nannten und wenn er in genau der Runde gewinnt, die die A. vorher nannten.
    lG
    UranusApollon
     
  3. blackandblue

    blackandblue Guest

    Hey UA!

    angenommen astro würde nicht "stimmen.. und man könnte es nachweisen..

    würde es dir was ausmachen?

    lg ;)
     
  4. UranusApollon

    UranusApollon Neues Mitglied

    Registriert seit:
    12. Juli 2006
    Beiträge:
    346
    Hi B & B,
    Ja, es würde mich schon treffen.

    Immerhin verwechselte ich 1977 Astrologie mit dem Quatsch, der in Zeitungen/Illustrierten steht und wollte diesen "Unsinn Astrologie" widerlegen.
    Dabei begann ich zu entdecken, daß Astrologie riesig ist, weit mehr als die unsäglichen Sonnenstands"horoskope." Für die Evangeline Adams verantwortlich ist.
    Es gibt nicht die Astrologie schlechthin.

    Es gibt haufenweise Variationen der A. die evident Schwachsinn sind:
    • "Sternzeichen" als Verpackung von Zuckerstückchen.
    • Illustrierten"horoskope".
    • Astrologie nach Hausfrauenart der Marke Sülz, wo typischerweise mangelndes handwerkliches Wissen und Können durch Gefasel ersetzt wird, das Gefasel ist dabei immer esoterisch und "karmisch" und "spirituell" eingesülzt. Dabei vergessen die Leutchen die gute alte schöne Zen Geschichte: Ein junger Möch im Zen Kloster fragt den Abt "Meister, wie erlange ich höchste Erleuchtung?" Antwort des Abtes:"Hast du schon gefrühstückt?" - "Ja." - "Dann geh und wasche Dein Geschirr."

    Ich will mich hier nicht auf einen Sir Popper einlassen, der in der Wissenschaftstheorie die Banalität "Verifikation" und "Falsifikation" losließ. Jeder mit einem IQ von 80 - Debilitätsgrenze - der im Schützenverein ist, weiß, wann er getroffen hat mit der Waffe und wann nicht. Treffer ins Schwarze: die Methode ist verifiziert. Schießt er daneben, so war eben die Methode falsch.

    Wenn es in der Astrologie Arten gibt, die Treffer immer wieder bieten, dann ist das schlicht und einfach der Wahrheitsbeweis.
    Wie schaut es den mit der sog. Wirtschaftswissenschaft aus? Nimmt noch jemand deren Vorhersagen ernst?

    Es gibt Methoden in der ernsthaften A. die konsistent verifizierbare und methodisch nachprüfbare Ergebnisse liefern.
    Ich habe mir in diesem Forum darüber schon den Mund fransig geredet.
    Wer die Methoden nicht nachprüft ist selber schuld.

    Z.B. halte ich große Stücke von der Huber Methode, alleine schon wegen Assagioli hat die Huber-Schule bei mir einen großen Stein im Brett.
    Des weiteren wette ich: die Huber Schule liefert konsistent treffende und brauchbare Persönlichkeitsprofile.

    Auf jemanden, der Giganten wie Bonatti, Gauricus, Lilly, Morinus, Palchus, Witte, Lefeldt stringent widerlegen kann warte ich in höchster Spannung. Ich sage voraus: wenn jemand hell genug und fleissig genug ist, sich dieser Arbeit zu widmen, so wird ihm geschehen, was oft und oft in der ernsthaften A. geschah: aus einem Saulus wird ein Paulus.

    Aber typischerweise fühlt sich jeder bemüßigt über Astrologie zu reden, jede kann sich Astrologin nennen und rarissima sunt diejenigen, die genannte Autoren überhaupt kennen und noch seltener diejenigen, die wenigstens einen Teil davon gelesen haben, und noch seltener diejenigen, die diese Autoren studiert haben und an Ihnen geübt haben - Arbeit. Kein Gefasel. Handwerk. Übung. Lernen.

    In der Astroszene gibt es welche, die die eigene mehr oder weniger schwere Gestörtheit, oder die eigene spirituelle Krise - siehe bei Stan Grof - mit Inspiration/Intuition verwechseln.

    Kardinal d´Ailly sagte Jahrhunderte vorher die Französische Revolution für 1789 voraus. => verifiziertes Ergebnis.

    Ein Grund für die Astrologenverfolgung 1941 durch die Nazis war: die Astroszene hatte publiziert, wenn GRÖFAZ nicht bis 1942 den Krieg gewonnen hat, sieht es extrem düster aus für Deutschland. Als Hess dann seinen Flug machte, war das der letzte Anlaß für die Astrologenverfolgung.

    lG
    UranusApollon
     
  5. blackandblue

    blackandblue Guest

    Hi! :)

    hm.. und wann vertaust du einer aussage, die die zukunft betrifft? wann eher nicht?
    ob jetzt nun prognose im klassischen sinn...oder ein radixbestandteil... über glück im alter oder so etwas in der art zB?

    achtest du da mehr auf die quelle? oder auf den inhalt?
    wie trennt man am besten die spreu vom weizen?

    ja.. im netz findet man vor allem sehr viele kopien, der eine kopiert vom anderen usw.. insofern ist häufigkeit nicht unbedingt DAS kriterium :D

    was macht eine aussage plausibel/verlässlich genug (wenn man schon an astro glaubt)?

    ich bin mir da nicht so ganz..sicher..

    vor allem freue ich mich oft über jene..die es doch etwas anders machen als andere..

    und ja.. diese pauschalprognosen aus illustrierten ist echt rufschädigend für astro :nudelwalk (sollte verboten werden :D ;))

    lg ;)
     
  6. UranusApollon

    UranusApollon Neues Mitglied

    Registriert seit:
    12. Juli 2006
    Beiträge:
    346
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    HI B & B,
    in Blau hineinkommentiert in Deinen Text...
    lG
    UA
     
  7. blackandblue

    blackandblue Guest

    ah ; ok... bin da auch eher "astro-agnostiker :D

    aber: weihnachten auf französisch is noel mit noch zwei pünktchen auf dem e ;)

    ja.. ich schau mir auch mehr den stil erstmal an.. den aussagenstil..
    zu anmassend ist kaum glaubwürdig..zu schwammig nicht besonders aufschlussreich oder kompetent erscheinend..

    lg ;)
     
  8. UranusApollon

    UranusApollon Neues Mitglied

    Registriert seit:
    12. Juli 2006
    Beiträge:
    346
    Hi B & B.
    geschrieben jawohl, grins.
    außerdem ist es so, meine ich: wie will Otto Normalverbraucher die Kompetenz einer Anwältin, eines Klempners usw. usf. beurteilen? Das ist schwierig. Erfahrung macht klug, harhar.

    Grundsätzlich würde ich sagen: wer das Kepler College absolviert hat, der kann was in Astrologie.
    In England gibt es vorzügliche staatliche und private astrologische Ausbildungen.
    In D. kenne ich einen einzigen, dem ich relativ blind vertrauen würde - was konkrete Ereignisprognosen angeht. Er ist steinalt, legt keinerlei Wert auf Publicity. Nur Eingeweihte kennen ihn, ich erlebte verg. Jahr etwas Unglaubliches, war in Berlin und ging in Kreuzberg ins Büro der "Fach"zeitschrift Meridian und der im Büro hatte den Namen dieses weltweit anerkannten Topastrologen noch niemals gehört, sowas gibt eine "Fach"zeitschrift heraus.
    Dieser alte Astrologe war mir 1989 telefonisch behilflich, als ich nach Daten über Deutschland suchte, es gab ja noch kein Internet, es war Juni, er fragte nach meinen Methoden, ich nannte sie ihm - Rhythmenlehre, er begann zu kichern und sagte "na da forschen Sie mal schön über Deutschland, da wird (- hier wurde sein Lachen so, dass ich glaubte, er sei verrückt geworden -) noch in diesem Jahr etwas äußerst Interessantes geschehen." Als Im Nov. 1989 die Mauer fiel musste ich an den Alten denken. Es saß mir jahrelang wie ein Stachel im Fleisch: "Hat der Alte den Mauerfall vorhergesehen? Wie und womit arbeitet er, verflixt nochmal?" Ich besorgte mir diesbezügliche Literatur und verzweifelte. Mich nicht gerade für dumm haltend verstand ich diese Literatur nicht.
    Wieder vergingen Jahre.
    Dann raffte ich mich auf. Lebte er überhaupt noch? Einschlägig Interessierten war bekannt, dass er mehr Zeit im Ausland - weltweit - verbrachte als in D. Ich rief an. Er war da. Nahm Unterricht bei ihm. Habe ich ausgelernt? Nein, nein und nochmals nein.

    Dieser Astrologe publizierte 2003 in einer wirklichen Fachzeitschrift vor Beginn des Irakkrieges:" Saddam Hussein wird den Irakfeldzug überleben." Kurze Zeit nachdem ich diese Publikation im Briefkasten hatte wurden die Paläste Saddam Husseins mit Cruise Missiles beharkt. Kein Stein blieb auf dem anderen. Ich dachte wieder "Na, der Alte spinnt wohl."
    Jetzt haben wir 2006, glaube ich.:)))
    Hussein lebt noch immer.
    Seit dieser eingetroffenen Vorhersage verstehe ich immer besser, warum es Astrologenverfolgungen gab.

    lG
    UA
     
  9. Mamalia

    Mamalia Mitglied

    Registriert seit:
    28. Mai 2005
    Beiträge:
    234
    Ort:
    Hessen
    Hi Black,

    Es gibt keine Wahrheit, keine letztendliche, endgültige, letztendliche, schlussendliche, unwiderlegbare, alles erklärende Wahrheit.
    Davon müssen wir uns verabschieden.
    Wahrheit ist relativ, ist eine flexible Größe, angepasst an jedes einzelne Individuum.
    Eine Wahrheit, die mir reicht ist, wenn etwas formuliert wird, dass sich mit meiner Wahrnehmung der Realität deckt. Oder ich eine knapp danebenliegende Realität aus einer anderen Sichtweise erarbeiten kann.
    Je näher eine Aussage daran liegt, je mehr Kongruenz zwischen meiner Wahrnehmung und der Aussage eines Deuters existiert, desto "wahrer" wird die Aussage.
    Ich muss natürlich genug Ehrlichkeit besitzen um Schmeicheleien von mir zu weisen. Von mir weisen zu können.
    Schön ist, wenn Astrologie eine knappe, leicht nachzuvollziehende Wahrheit formuliert. Das ist leider meist nicht der Fall. Meist muss man warten und schauen und meditieren und denken.

    Ich finde eine Deutung dann hinreichend angemessen oder zutreffend, wenn sie konkret das formuliert, was ich wissen wollte und was, von verschiedenen Blickwinkeln betrachtet, geschehen wird, ohne dass allzu viele Auslegungsmöglichkeiten bleiben.
    Wenn Astrologie in der Lage ist, jede beliebige Konstellation so zu bequatschen, dass ncihts konkretes übrig bleibt, wenn sie anders gesagt, beliebig wird, kann sie mir gestohlen bleiben.
    Was soll mir das?
    Wenn ich meinen Radix auf eine Frage hin betrachte oder wenn er betrachtet wird, dann hätte ich gerne eine eindeutige Antwort. Alles andere ist nett, aber überflüssig.
    Verlässlichkeit bedeutet für mich:
    Wenn ich von einer Aussage alle Füllwörter wegputze und alle Schmeicheleien und wenn ich sie wiege und mir vor Augen halte und ihren Kernsatz ansehe - und wenn dann etwas von Gehalt bleibt, etwas, dass unauslegbar und unwiderruflich und ohne Finten und Hasensprünge konkret dieser Person zustoßen wird oder diese Person betrifft und keine andere .... und wenn das dann eintritt, dann ist Astrologie verlässlich. Aber...das ist keine Wahrheit. Nur eine Tatsache :)

    GRuß
    Sylke
     
  10. blackandblue

    blackandblue Guest

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    hehe ;)

    cool, was ihr da schreibt...

    aber Père Noe(..)l .. ja.. da wird das l mitgesprochen ;)

    lg ;)
     
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