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vor + zurück ... REGRESSIV

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von enterprise666, 24. März 2007.

  1. Werbung:
    Hallo,

    das war eine Fragestellung, die sich in einem andren Thread nebenbei ergeben hat:

    Regression oder regressive Progressions-Analyse anhand von Biographischem.

    Wer kennt sich näher damit aus?
    Was ist genau darunter zu verstehen?
    Wie wird es konkret eingesetzt?

    Lg enterprise
     
  2. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
    Beiträge:
    5.379
    Ort:
    Graz
    Wenn der Schlüssel 1 Tag = 1 Jahr ist (Sekundärdirektion), dann kann ich vom Geburtsdatum aus die Tage hinzurechnen (progressiv) oder abziehen (regressiv). Es geht wohl auch hier um die Tendenz, ob sich etwas im Umfeld zeigt (Wirkung von außen nach innen bzw. über die Projektion heimgeholte Wirkung) => progressiv oder ob etwas sich auf den Weg macht, ins Umfeld geboren zu werden => regressiv, auf vorgeburtlichen Bezugspunkten basierend.

    Beim Döbereiner ist der "Weg der Aphrodite" der Weg ums Horoskop im Uhrzeigersinn (also entgegen der "normalen" Drehrichtung) ... der Alterspunkt wandert vom AC ins 12. Haus, ins 11., ins 10. und so weiter. Auch da geht's um "inneres" und "äußeres" Erleben. Wobei ich oft das Problem habe, dass sich "innen" und "außen" eher wie das Problem von Henne und Ei darstellen und auch als ideologische Fixierung des Hinschauens betrachtet werden können ... analog zur Quantenphysik, die ja auch (grob verkürzt) meint, erst durch das Hinschauen entscheidet sich, ob "etwas" Teilchen- oder Wellencharakter hat.

    Womit ich wohl keine Deiner drei Fragen wirklich beantwortet habe - doch, die erste... :escape:

    Alles Liebe,
    Jake
     
  3. Moin-moin jake, deine Zeit :zauberer1 , schon munter ...

    ja klasse! Danke, so ist es wieder etwas anschaulicher.

    Erinnert mich an die mögliche Analogie zwischen dem innerlicheren Koch-Haussystem und dem sich äusserlich fokussierenden Placidus. (Koch berechnet sich vom MC ausgehend zeitlich zurück über die Geburt hinaus; Placidus zieht sich in seiner Hausberechnung über den Tag)

    Das ist ein intressanter Diskurs. Die ideologische Fixierung des Hinschauens. Formuliere deshalb gern mit 'Fokus darauf richten' oder mit Relativierungen. Wenn es zu statisch formuliert wird, verliert sich der Bewegungscharakter und zementiert, isoliert sich. Es ist sehr verzahnt; und mit der Erhöhung von Durchlässigkeiten intensiviert sich der Austausch, kann phasenweise der energetische Fluß wachsen. Andrerseits erhöht ein situativ deutlicher Fokus die Effizienz, schafft Filter. Solange der Blick nicht (yanghaft?) erstarrt dabei ... ^^g.

    LG enterBrise
     
  4. noch ein paar Gedanken ...........
    meine Fragerei war ja hier entstanden ...........
    Das war der spontan geschrieben - da ist vielleicht doch was dran ...

    http://www.esoterikforum.at/threads/56611&page=3
    http://www.astrologos.de/artikel/zehnteshaus/1
    Es wird hier behauptet, im realen Leben sei´s nicht erlaubt ..... warum nicht? was ist REAL? Sie schreibt, sie hätte das alles verstanden, was sie da bei Döbereiner gelesen hat; ich habe nix gelesen, versteh selten, seh´s anders! - GEISTIG RETOUR umzu SPRINGEN. Sozusagen um´s Eck starten und zuschlagen; eine Springer-Option, ein Start über´s Quadrat (12, 11, 10) zum Ettappen-Ziel der Berufung. Also so blöd find ich das gar nicht, beim 12. anzusetzen und sich Richtung 10 weiterzurobben. Scheint eine Abkürzung. Auch tricky. (Vielleicht gerade für Spatzünder attraktiv, die länger in 12 verharren, schwimmen) Der Weg über die Konfrontation mit vergangenem Leben kann ja ebenfalls nach vorn führen. Es entgrenzt zumindest. Wie ist Aufstellungs-Arbeit zu betrachten? ... vor/zurück. Was sagen die Spezies? Ausserhalb jeglicher Zeitschiene, oder wird nicht auch zwischen den Wellen (quantenphysikalisch) GESPRUNGEN?

    LG enterprise
     
  5. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
    Ort:
    dort, wo es schön ist
    Hallo enterprise,

    von einer regressiven progression habe ich noch nie gehört. Ist wahrscheinlich wieder eine besondere Wortkonstruktion, wobei Regression das gleiche beinhaltet. Ich verstehe darunter ein Zurückblicken: Was ist vor meiner Geburt passiert, wie ist die Schwangerschaft verlaufen? Dabei würde ich nicht zu weit zurück gehen, weil das dann ganz schön verwirrend sein kann. Es gibt ein Buch über den Neumond vor der Geburt, der angeblich auch eine Wirkung hat. Das ist mir zu kompliziert.

    Im Sinne Döbereiners müsste ich dann bei der regressiven Rückschau das 1. Haus betrachten.

    Entgegen Döbereiners Meinung, das MC sei das ultimative Ziel unseres Lebens habe ich es anders gelernt: Im Laufe des Lebens bewegen wir uns immer mehr dem Zentrum des Horoskopes zu. Das ist die Mitte des Kreises, das oft als Punkt angezeigt wird. Dann haben wir alles integriert und können auch auf alle Qualitäten zugreifen.

    Sehe ich das MC als einziges Ziel an, wofür brauche ich dann noch den Rest des Horoskopes. Wäre es dann nicht einfacher sich gleich auf es, sein zeichen, seinen Herrscher und wo sich dieser befindet, zu stürzen? Ich denke, da ginge vieles verloren, von dem was uns alles ausmacht.

    Liebe Grüße pluto
     
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    Hallo Pluto :),

    ich weiss gar nicht, ob bei Döbereiner das MC das Endziel ist, ob er ein Endziel festlegt. - Darum habe ich sehr bewusst Ettappen-Ziel geschrieben!!! - Berufung oder Beruf kann überbewertet werden, da weltlicher.

    Das gibt ganz verschiedene Auffasungen; die einen landen beim ASC, diverse beim MC oder in der Horoskopmitte. Ein andrer spiralisiert in höher werdenden Oktaven. Darum ging´s mir hier weniger, was und ob was ganz an irgendeinem Ende stehen mag ... no beginning no end ...

    Nein, der formal-logische (materiellere) Weg wird oft eingehalten. Mit dem ASC starten, dann IC herausbilden, mit den Filtersysten austauschen, konfrontieren. Worauf es ja auch bei dem Beitrag der zitierten Autorin hinausläuft ... das ist bei meinem Geschriebenen der Aufhängepunkt. Hierzu gehe ich in Widerspruch ...

    Es ist auch auffällig, dass es gerade einige Fischesonnen gibt mit überstrahlenden, imposanten Karrieren (Überflieger, bei (Lebens-)Künstlern sowieso viel 12er), deren Geheimnis sich nicht so offensichtlich erschliesst. Wo und wie ...? - Im zwölften Haus liegt rückwärts (auch in der Zeit, im Raum, vielleicht weil jenseits davon?) mutig betreten, eine tiefe Power, ein besonderer Fluß. Ein geheimnisvolles Kanalsystem um durchzustarten.

    LG enterprise
     
  7. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
    Ort:
    dort, wo es schön ist
    Hallo enterprise,

    das liegt daran, weil in Fische etwas abgeschlossen wird, was in Widder einst seinen Anfang nahm. Ist das Fische-Zeichen voll besetzt, dann geht es um etwas karmisches oder ererbtes. Ist das 12. Haus voll besetzt, dann kann derjenige selbst einen Abschluss schaffen, und damit etwas ganz großes leisten. Zugleich schafft er damit (eher ungewollt) den Boden für einen neuen Zyklus.

    Liebe Grüße pluto
     
  8. Hi Pluto,

    Ja, das ist die astrologische Erläuterung.

    Aber im Leben nachgefragt und gedacht ist es erstaunlich und lässt aufhorchen. Da das 'Wo' und 'Wie' lebensnah, KONKRET zu beantworten, ist oft nicht so einfach ... das sind oft nicht die klassischen gestählten knallharten Managertypen. Oder die Radfahrer, Buckler, nur Fleissigen bis zur Vergasung, reinen Arbeitstiere, die irgendwann - Zunge raus - on the Top abhängen.

    Es ist intressant bei Fische/12.HS-Betonung , welche Freizeitbeschäftigungen (Skurriles, Geheimes, usw usw) sich finden, welche Lebensauffassungen, wie da was fließt, funzt, lebt. - Originaleres, Anderes findet sich, inspiriert im Umgang mit ihnen ...... immer mal geschätzt von mir.

    LG enterprise
     
  9. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
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    5.379
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    Graz
    Der Döbi ist ja auch mit so einer Fischesonne gesegnet... auch das mag Anteil daran haben, dass er so unstrukturiert formuliert, dass alle Menschen mit Bedarf nach hübsch Übersichtlichem entweder entsetzt die Hände überm Kopf zusammenschlagen oder wenig von dem mitkriegen, was unter der verwirrenden Wortoberfläche zu entdecken wäre.

    Vielleicht hab ich's ja auch nicht geschnallt, aber dass D. den MC als Endziel bezeichnet, lese ich heute zum ersten Mal. Ich kenne es von ihm als "das Erwirkte", das, was jenseits aller Subjektivität rauskommt beim Leben und was sich "objektiv" und für andere erkennbar zeigt. Und ich meine, dass er sowas wie ein ultimatives Ziel eigentlich überhaupt nicht kennt. Hängt aber vielleicht auch damit zusammen, dass mir selbst diese Vorstellung unsympathisch ist. Wenn Ziel, dann das Hier & Jetzt möglichst rund zu leben...

    Das schöne an Kreisen (gegenüber Vektoren) ist ja, dass man in diese oder jene Richtung gehen kann... eigentlich verlieren da "rückwärts" und "vorwärts" an Signifikanz. Und mir ist durchaus einleuchtend, dass auch die "regressive" Anwendung von Direktionsschlüsseln Signifikantes ergeben kann. Vor allem: Ich hab's gesehen, und ich bin von allen Thomassen einer der Ungläubigsten... ;-) Find ich auch spannend als alternativen Blick, wenn sich wieder mal in der "normalen" Horoskopiererei nix zeigen will oder nur mit Krampf konstruiert werden kann.

    @pluto: Ich glaube nicht, dass das mit vorgeburtlichen Ereignissen zu tun hat. Die Progressionen haben ja auch nix mit den ersten Lebenstagen (1 Tag = 1 Jahr) zu tun, sondern sind lediglich ein Zeitschlüssel, um die innere Ordnung eines Horoskops zu animieren.

    @enterprise: Die Zeit... ich find's reichlich müssig, mich mit der Frage zu beschäftigen, wie ich mich durch die Zeit bewege. Was meint einer denn eigentlich mit Zeit? Den Zeitpfeil, die lineare Abwicklung einer Spanne zwischen irgendeinem Anfang und irgendeinem Ende? Wie unterscheidet sich Qualität von Zeit davon (die ja immer durch die Gesamtheit des runden Horoskops beschrieben wird und nicht dadurch, weil wir an einem bestimmten Punkt angelangt sind ... der Punkt heißt Auslösung, der liegt am Zeitpfeil. Das Ganze eines Lebens und seine Ent-Wicklung... fraktale Zyklen von Zeit(qualität)... und dann noch die Frage, wie sich das, was der Ent-Wicklung unterliegt, zu dem verhält, was eh schon im Kreis geborgen und immer schon da ist/war/sein wird, wie sich das und wodurch sich das verändern kann oder nicht... da verwirrt mich das rechts oder links rum schieben von Horoskopfaktoren noch am allerwenigsten :) Und ich versteh alle, die lieber stabilere Gewissheiten hätten als jene, in denen ein Fisch mit rebellischem Wassermann-Merkur gern schwimmt ;-)

    Alles Liebe,
    Jake
     
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    Hi jake,

    Aha, geniale Fische-Sonne bei Döbereiner? ...... hier isse: 28.02.1928, 13:07, München. Mond in den Zwillingen am n.MKN, HS12, Sonne (Pallas-OPP 0°00) in HS9, Fische-MC, Pluto auf Spitze1/Krebs-ASC.
    Es gibt diese vorgeburtlichen Neumond-Berechnungen; oder Berechnungen eines Zeugungs-Horoskops usw. 1 Tag == 1 Jahr steht auf einer Ebene vielleicht schon für die Wichtigkeit der ersten Lebenstage. Am Anfang explodiert die Entwicklung ja förmlich; von diesem Zellhaufen zu ersten Säuglings-, Kleinkindphasen. Da passt schon was, grade diese ersten Tage zur Grundlage zu nehmen. - Also ich schliesse hier Zusammenhänge, Analogien überhaupt nicht aus.

    um´s Gegenteil geht´s mir, Schulung des Ungewissen, weil andres erstickt ... ^^g. - Zeit genau nicht nur linear zu erleben. Nicht als gedankliches Trockentraining - oft scheint die 'Realität' mit ihren Ketten zu fesseln; doch mehr noch die Vorstellung .... auch von Zeit, was weiss ich. Daraus folgen schon best. Techniken, da wird´s spannender. Pluto darf was tun, Lilith kann öffnen. Astrologische Konzepte sind ja bestimmte Matrizen, über die geistig gewirkt wird. Die benutzt werden können. So prägt die Entscheidung für bestimmte Richtungen, Ansätze, Art und Weisen, Astrologie zu betreiben das eigene Schicksal. Über die geistige Haltung und vor allem das Gefühl. Das ist eine Stärke von Fischen, oder von z.B. Wasserhäusern. Da bin ich wieder ganz froh, dass ich sie hab ^^g, auch wenn ich gelegentlich darüber fluche.

    ... wohl wahr .......... enterprise
     
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