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Vergangene Erlebnisse auflösen

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von LeonaRay, 23. Oktober 2013.

  1. LeonaRay

    LeonaRay Neues Mitglied

    Registriert seit:
    20. Oktober 2013
    Beiträge:
    18
    Ort:
    1180 Wien
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    Setz dich hin oder leg dich auf eine Matte oder ein Bett – wo du dich wohler fühlst. Wenn du sitzt, stelle beide Beine nebeneinander und lege die Hände jeweils auf einen Oberschenkel – die linke auf den linken Oberschenkel und die rechte auf den rechten.
    Schließe die Augen. Konzentriere dich nun auf deinen Atem. Hör ihm zu, spüre, wie sich dein Bauch hebt und senkt. Atme so lange, bis du zu 100% entspannt bist.
    Falls Gedanken auftauchen konzentriere dich weiter auf deine Entspannung, auf dein Gefühl und lass ihn schweben. Geh nicht auf deine Gedanken ein. Lass den Gedanken mit dem Grundgefühl: „Aha! Da ist ein Gedanke. Hallo Gedanke! Du darfst da sein.“ wieder aus deinem Körper schweben.
    Fühle, wie deine Beine auf dem Boden stehen, spüre, wie dein Körper sich auf deinem Bett anfühlt.
    Sobald du entspannt und ruhig bist, stellst du dir vor, wie ein Strahl von weißem Licht aus deinem Körper in die Erde fließt, um dich zu erden. Stell dir vor, wie der Lichtstrahl bis in die Mitte der Erde eindringt.
    Jetzt kannst du deinen Schutz aktivieren: „Ich, als Mensch, Seele und Geistwesen, …….. [Name], reinige, stärke, heile und aktiviere jetzt meinen dreifachgöttlichen, allumfassenden ewig währenden Schutz, jetzt für immer und ewig, zu 100%.“
    Nun bist du soweit, um in die Vergangenheit einzutauchen. Du machst mit dir selbst ein Thema aus, welches du mit dieser Übung auflösen bzw. verändern möchtest. (Themen könnten sein: Gefühle wie Wut auf Peter, Angst vor Überfällen, Depression, Trauer um verstorbene Anna oder Erlebnisse wie eigene Geburt, Streit mit jemandem bestimmten, der Chef respektiert mich nicht oder Handlungen wie Ich verstecke mich wenn ich Angst habe, Ich laufe vor Problemen davon, Stress macht mich biestig oder ähnliches)
    Stell dir jetzt eine Zeitlinie vor. Diese Zeitlinie geht bis zum allerersten Erlebnis, wo du dieses Ereignis, dieses Gefühl, diese Handlung o.ä. das erste Mal erlebt bzw. ausgeübt hast. Dies kann auch in einem anderen, früheren Leben sein. Du kannst dir auch vorstellen – je nach dem, worum es geht – dass die Zeitlinie bis zum ersten Mal, als du an dieses Erlebnis etc. negativ gedacht hast o.ä.
    Schwebe nun nach oben. Weit über die Zeitlinie. Du siehst die Zeitlinie nun ganz klein unterhalb von dir. Jetzt schwebst du zum ersten Erlebnis, wo dies passiert ist, worum du dich kümmern willst. An den Anfang der Zeitlinie.
    Nun kannst du entweder direkt in das Erlebnis eintauchen oder – wenn es dir zu viel ist – stell dir vor, dass du es wie im Kino siehst. Du lässt nun das Erlebnis vor dir in allen Einzelheiten abspielen. Fühl mit. Hör mit. Verwende alle Sinne, um dieses Erlebnis noch einmal zu durchleben. Bejahe deine Gefühle. Fühle sie so liebevoll wie möglich. Auf diese Weise kannst du schon sehr viel in dir verarbeiten – indem du so lange fühlst, bis das ungute Gefühl vorbei ist. Schau dir alles genau an, in einer liebevollen Art und Weise. Greife nicht in das Geschehen ein! Lass es einfach nur abspulen und spüre mit. Lass es so lange laufen, bis alle negativen Gefühle nicht mehr zu spüren ist. D.h. spüre und lass das Erlebnis so lange laufen, bis du als damaliger Mensch in einer positiven Stimmung bist. Falls es dir schwer fällt, das Erlebnis zu sehen, schau dir das an, was du erkennen kannst.
    Falls du nur fühlen kannst, fühle es. Irgendein Sinn wird dir dazu dienen, dass du das vergangene Erlebnis wieder erleben kannst.
    Jetzt spulst du das Erlebnis in seiner Gänze zurück. Mit all deinen Sinnen. Spul es so lange zurück, bis du in der Hinsicht auf das behandelte Thema „jungfräulich“ bist. Als wäre dies nie geschehen. Spul so lange retour bis du in einer positiven Stimmung bist. Jede einzelne Sekunde des Erlebnisses.
    Nachdem du das Erlebnis durch das Zurückspulen zu 100% aufgelöst hast, stellst du dir nun das Erlebnis so vor, wie du es gerne gehabt hättest. In der Liebevollsten, göttlichsten, höchsten Art und Weise. Es kann ruhig utopisch bzw. unwirklich sein. Beispielsweise: wenn die eigene Mutter sich schwer tut Gefühle zu zeigen, kann man sich jetzt als positives Erlebnis aber trotzdem vorstellen, dass sie so ist, wie man sie gerne gehabt hätte. Man stellt sich also so etwas wie das Paradies vor. Was hättest du, wenn du dir alles, alle Umstände, aussuchen könntest, gerne erlebt? Was sind deine kühnsten Träume in der Hinsicht? Welche Gefühle hättest du gerne gehabt? In welcher Art und Weise hättest du deine Mutter, deinen Vater oder die Person, die an dem Erlebnis beteiligt war, gerne gehabt? Was müsste derjenige tun, damit du dich rund um wohl, geborgen, beschützt, geliebt fühlst? Welche Erfolge hättest du gerne gefeiert? Welche Fähigkeiten hättest du gerne? Welche Handlungen hättest du gerne gesetzt? Und so stellst du dir das Erlebnis ist der schönsten Art und Weise vor. In allen Einzelheiten. Mit all deinen Sinnen. Mit allen Gefühlen, Gesten, Handlungen, … Koste es aus, bis du zu 100% genug gefühlt hast, wenn du merkst, dass du jetzt so leben kannst. Fühle, wie sich all deine negativen Gefühle, alles in dir auflöst, was das bearbeitete Thema betrifft.
    Nun, wenn du fertig bist, gehst du ein Stück aus dem Ereignis heraus. So, dass du über dem Ereignis schwebst und die Zeitlinie siehst. Nun spulst du alle zukünftigen Ereignisse, die nach dem ersten Ereignis geschehen sind, zurück an den Anfang. Du kannst dir die Zeitlinie vorstellen, wo jedes Ereignis einen Punkt darstellt und du spulst diese nun zurück, bis zu einem guten Gefühl. Stell dir vor, wie alle Ereignisse sich zurückspulen. Du kannst dir auch einzelne Ereignisse vorstellen, wie sie sich zurückspulen, wenn es dir so leichter fällt. Wichtig ist, dass danach alle Ereignisse, Gefühle etc. durch das Zurückspulen, zu 100% aufgelöst sind. In allen Ebenen, Körpern, Bewusstseinsebenen und Anteilen. In jedem Leben, in jeder Zeit, überall und immer.
    Danach, wenn du sicher bist, dass sich alles zurückgespult und aufgelöst hat, schwebst du hoch, über die Zeitlinie. Oben angelangt, schwebst du über die einzelnen Ereignisse und stellst dir vor, wie diese sich nun in der positiven Art und Weise abspielen. Spüre, wie schön es ist. Spüre, wie sich alle Gefühle dadurch in positive Gefühle verwandeln. Wie sich alles in Wohlwollen und Wohlgefallen auflöst und stattdessen eine große Kraft in dir aufsteigt. Kraft durch all die Erlebnisse. Große Kraft und Energie. Die einzelnen Ereignisse kannst du diesmal schneller abspielen. Schwebe in einer mittleren Geschwindigkeit darüber und stell dir die positiven Abhandlungen vor.
    Bist du im Jetzt angelangt, siehst du dich von oben. Du liegst da im Bett oder sitzt auf deinem Sessel. Langsam kommst du mit deinem energetischen Körper in deinen menschlichen Körper, der da liegt oder sitzt. Du fühlst jetzt wieder den Sessel auf deinem Popo, das Bett unter deinem Körper, wie die Beine auf dem Boden stehen. Konzentriere dich auf deinen menschlichen Körper, um ins Jetzt zu kommen. Du erkennst, wenn du wieder zu 100% im Hier und Jetzt angelangt bist.
    Öffne erst die Augen, nachdem du dir so lange Zeit gegeben hast, wie du brauchst. Eile nicht. Gib dir genug Zeit. Und dann öffnest du die Augen.
    Herzlichen Glückwunsch! Du wirst dich nun rundum wohl fühlen. Merken, dass du an dir gearbeitet hast. Erkennen, dass sich vieles in dir gelöst hat. Höchstwahrscheinlich hast du sogar das Gefühl, dass du statt des negativen Erlebnisses, das positive Erlebnis erlebt hättest. Als ob es damit ausgetauscht wurde. Wenn du dir viel Zeit gelassen hast, wird es so sein. Und oft ist es so, als ob das negativ Erlebnis wie hinter einem Nebelschleier ist, als wäre es sehr weit weg oder du kannst dich gar nicht mehr daran erinnern. Das ist ein sehr gutes Zeichen. Ein Zeichen, dass du alles richtig gemacht hast.
     
  2. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Oktober 2011
    Beiträge:
    2.909
    Ort:
    Nordrhein-Westfalen
    Warum sollten vergangene Erlebnisse aufgelöst werden? Sollte das so sein, bzw. wäre das möglich, könnte aus dem Vergangenen nichts gelernt werden.
     
  3. Yogurette

    Yogurette Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Juli 2009
    Beiträge:
    5.268
    Ort:
    Kassel, Berlin
    das "warum" oder "wozu" ist einfach erklärt:

    man springt dann nicht mehr quasi automatisch also wie auf Knopfdruck an,
    wenn ein bestimmter Reiz kommt, sondern man ist dann frei, was man zuvor NICHT war,
    und zwar frei SO zu reagieren und zu agieren, wie man es HEUTE und selber
    und nach wirklich EIGENER Lust und Laune und Einschätzung tun möchte.


    doch doch, gelernt werden soll(te) aus vergangenen Erlebnissen schon,
    aber eben KONstruktiv und nicht DEstruktiv.
     
  4. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Oktober 2011
    Beiträge:
    2.909
    Ort:
    Nordrhein-Westfalen
    Sich nicht einem Reiz einfach hingeben, ist etwas, wozu der Mensch befähigt ist und er sich dadurch vom Tier unterscheidet. Doch worauf basiert seine Lust und Laune? Unterliegen diese denn nicht Reizen, die den Menschen steuern, wo er vermeintlich meint, die Herrschaft über sich zu haben, wobei doch es ihm eine Lust ist, dem angebotenen Reiz nachzugehen? Ist das dann noch die eigene Einschätzung, die unabhängig vom Reiz ist?


    Ja, konstruktiv ist sicher anzustreben. Doch ab wann beginnt es und machen wir uns nicht häufig darin etwas vor?
     
  5. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. März 2007
    Beiträge:
    11.873
    Ort:
    An der Nordsee
    Tut mir leid, aber das EP ist mir viel zu lang, zu eng geknäult, ohne Absätze etc., das mag ich nicht lesen.

    Erlebnisse kann man nicht "auflösen", man kann lernen sie zu akzeptieren und zu verstehen wieso etwas genau so passieren konnte/musste. Deswegen "verschwinden" Erlebnisse/Erfahrungen aber nicht, man wird sich immer wieder bei bestimmten Gegebenheiten daran erinnern.

    Ich weiß wie gesagt nicht was in dem EP steht, kann die Übertitelung aber so nicht unterschreiben.

    R.
     
  6. yinundyang

    yinundyang Guest

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    Die Erlebnisse eher nicht, aber die Bedeutung kann sich ändern, ändert sich.
    Nachträglich ist eine *Überschreibung* möglich, Erlebnisse werden *emotional* anders bewertet, die emotionale Färbung ändert sich... Erinnerung an die gute alte Zeit :)
     
  7. Loop

    Loop Überaus aktives Mitglied Mitarbeiter

    Registriert seit:
    10. Oktober 2008
    Beiträge:
    28.883
    Ort:
    Wien
    Kommt mir vor wie Gehirnwäsche. Erfahrungen und Gefühle zu überschreiben und so zu tun, als wäre etwas anderes passiert, das finde ich, um ehrlich zu sein, sogar ein bißchen gefährlich.
     
  8. Moondance

    Moondance Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2012
    Beiträge:
    11.271
    . . . . . . . . .:)
    Abschnitte sind wichtig
     
  9. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Oktober 2011
    Beiträge:
    2.909
    Ort:
    Nordrhein-Westfalen
    Das ähnelt sehr dem so genannten positivem Denken, das vor Jahren in der Eso-Szene populär war. Einfach alles als positiv anzusehen, entbehrt der Wirklichkeit und ist, wenn man so will, auch eine Art Gehirnwäsche.
     
  10. yinundyang

    yinundyang Guest

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    Das sind deine Vorstellungen.
    Dieses "Überschreiben" läuft sowieso.
    Z.B. über das Erlebnis in einer bestimmten Art und Weise nachdenken, sich in alten Gefühlen bewegen oder das Erlebnis mit anderen/neuem Erfahrungen vergleichen.
    Wenn es ein bedeutsames Erlebnis war, wird es quasi eh immer (mal) "hochgeholt" bzw. zeigt sich. Wiederholung ist Festigung. Ist die Frage, in welcher Färbung.

    Mit "Überschreiben" meine ich auch nicht sich etwas schön reden, was nicht schön ist/war. Eher die Erkenntnis (das ist ein Prozeß), dass es so war wie es war, ist wie es ist und vielleicht sogar den tieferen Sinn.
     
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