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Vegan und Haustiere, ein Wiederspruch?

Dieses Thema im Forum "Vegetarier-Forum" wurde erstellt von Chrischy, 25. Juni 2011.

  1. Chrischy

    Chrischy Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Juni 2011
    Beiträge:
    24
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    Hallo,

    ich habe letztens mal über dass Thema "Vegan/Vegetarisch und Haustiere" nachgedacht, da ich umziehe und mir überlege ein Haustier "anzuschaffen".

    Ich weiß nicht so richtig ist das nicht irgendwo ein wiederspruch?
    Ich mein wir wollen doch Tiere schützen und ihnen ein Artgerechtes leben ermöglichen.
    So nun denke ich einfach mal das egal wie groß die Wohnung ist es nie zu 100% Artgerecht sein kann.
    Weil ist ja schon ein unterschied zur freien Natur.

    Im gegenzug dessen finde ich es aber wesentlich besser z.B. Tiere zuhause zu halten und somit ihnen WESENTLICH mehr freiraum einräumt, wie in Tierheimen oder Zoohandlungen. (wobei Zoohandlungen auch so ne sache ist. denn wenn se keiner Kaufen würde würden die Tiere da auch nicht gehalten werden)

    Was mich interessiert ist eure Meinung zu den Thema.
    lg Chrischy
     
  2. zadorra125

    zadorra125 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Januar 2007
    Beiträge:
    11.339
    Ort:
    Hofsgrund
    Hallo Chrischy

    Natürlich wenn du so denkst. ICh muss dazu sagen das ich nicht in die Schublade Vegan drin bin, sondern die Vorzüger dieser Lebensweise genieße. Da würde es mich nicht abhalten in ein Tierheim zu gehen und dort ein Tier in mein Heim nehmen und es vor dem sicheren einsamen Tod retten. Ich finde es schöner wenn wir in und mit der Natur leben und nicht gegen die Natur was nach meiner Meinung viele Vegetarier oder Veganer tun. Sie streben teilweise gegen ihre eigene und der der anderen Menschen an.

    Höre auf dein Herz und tue was du tun möchtest! Ich habe Haustiere, die mir gebracht, zugelaufen sind, oder aus dem Tierheim waren. Ich habe mir nie welche gekauft!

    lg Pia
     
  3. Einfach Mensch

    Einfach Mensch Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. September 2007
    Beiträge:
    8.643
    Ort:
    Oberschwaben, genau über dem Mittelpunkt der Erde

    Kommt drauf an, welches Tier und wie man damit umgeht.

    Bei mir ist eine Katze eingezogen. Wenn sie raus will, dann geht sie. Wenn sie hier sein will, dann bleibt sie.
    Bei Katzen ist das Futter natürlich eine Frage. Katzen kann man nicht vegan ernähren. Schon gar nicht, wenn sie mit einer Maus ankommen.

    Ich habe auch einen Gartenteich mit Goldfischen. Die stören sich nicht an den Mitbewohnern im Teich (Frösche, Molche). Ist aber eine artgerechte Umgebung.

    Ja, man kann Haustiere artgerecht halten. Wenn die Umgebung entsprechend ist.
    Ist die Umgebung nicht geeignet (Katzen nur in der Wohnung halten), dann sollte man auf Haustiere verzichten.
    Ist für alle Beteiligten besser.

    :)

    crossfire
     
  4. Signe

    Signe Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. März 2011
    Beiträge:
    1.530
    Naja, die Sache mit den Zoohandlungstieren kann man tatsächlich nur boykottieren, indem man niemals dort Tiere kauft - auch, wenn sie (die man dort sieht) einem noch so leid tun. Es ist auch als Tierschützer nicht möglich alle Tiere zu retten.

    Wenn man sich allerdings ein Tier aus dem Tierheim holt, dann wäre es toll, ein Tier zu nehmen, welches kaum noch eine Chance hat, vermittelt zu werden. Das wiederum setzt nicht nur Tierliebe voraus, sondern auch Kenntnisse und seeeehr viel Geduld, weil solch ein Tier manchmal eben auch Probleme macht - wie psychische Störungen, Krankheiten oder ein hohes Alter und es bleibt nicht lange bei einem.

    Was das Thema nun mit "vegan" zu tun hat, offenbart sich mir nicht ganz....
    denn viele Tiere sind Fleischfresser und die sollte man dann artgerechterweise auch nicht zu Veganern umerziehen.
    Wie gesagt - überlegen welches Tier - sich genau informieren und dann überlegen, ob man nur ein Kuscheltier möchte oder einem Tier ein angenehmes Leben gestalten - auch - wenn´s nicht zu 100% artgerecht ist.

    Ich selber habe sehr viele Tiere - allerdings wohne ich weit draußen und kann ihnen ein weitgehend gutes Leben bereiten. Genauso, wie ich sie größtenteils selbst behandeln kann, weil ich das gelernt habe.
    Sie nehmen den Hauptteil meines Lebens ein - ich bin bereit den zu geben - (daher werden´s wohl auch immer mehr..........:rolleyes::D)
     
  5. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. März 2007
    Beiträge:
    11.875
    Ort:
    An der Nordsee
    Vegan und Haustiere, ein Wiederspruch?

    So ganz verstehe ich deine Frage nicht. Geht es darum, dass Vegetarier gar keine Haustiere - weil Tiere - haben sollten, oder geht es um die Ernährung der Tiere?

    Das Erste ist ja wohl wirklich sehr weit hergeholt, das Zweite kann durchaus einThema sein. Hunde, Katzen, Echsen u. s. w. sollten nicht fleischlos ernährt werden, wenn das für dich allerdings wichtig ist, dann überleg dir die Anschaffung von Meerschweinchen, Hörnchen, Fischen o. ä.

    Die Größe der Wohnung ist für Hund und Katz nicht unbedingt ein Thema, sie wollen aber nicht allzu lange alleine sein. Man sollte einen Hund z. B. nicht tagtäglich 9 Stunden alleine zu Hause lassen, während man zur Arbeit geht. Bei Katzen ist das einfacher. Wenn die allerdings keinen Garten oder Freilauf zur Verfügung haben, sollten es 2 sein, damit sie sich miteinander beschäftigen können.

    R.
     
  6. Chrischy

    Chrischy Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Juni 2011
    Beiträge:
    24
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    mir geht es nicht um die Ernährung, ich denke das ist ein anderes Thema, mir geht es darum ob Haustiere mit der Veganen/Vegetarischen Lebensweise zu vereinbahren ist.
    Weil es geht ja (den meisten) Veganern nicht nur um das Essen sondern eben auch um Tierschutz und Tieren generell ein artgerechtes Leben zu ermögichen.

    Ich frage mich hallt nur z.B. Hamster
    ich mein selbst wenn man ihnen ein riesen Gehege kauft und sich regelmäßig kümmert und auch auf die Nahrung achtet, ist das doch kein Vergleich zu ihrer natürlichen Umgebung wo sie Frei sind und da habe ich mir eben Gedanken gemacht ob das ein wiederspruch ist. Weil man ja so die Tiere irgendwie schon einsperrt.

    hoffe ihr fersteht jetzt meine Frege ein bisschen besser.
     
  7. Der Tor von Gor

    Der Tor von Gor Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. Februar 2007
    Beiträge:
    9.772
    Ort:
    Wien
    Da Täuscht du dich und zwar bei beiden .

    Der Hund muss bis zu 9 Stunden zu Hause bleiben können sogar noch länger da es sehr oft vorkommt das der die besitzer arbeiten sind / nicht da sind . Studenten Kinder Arbeoitslose kranke und Pensionisten ausgenommen .

    Die Größe der Wohnung ist nicht relevant jedoch ist ein Ort wo es kül ist und sich das Tier zurückziehen kann äußerst wichtig .

    Katzen in der Wohnung sind ein No go , vorallem wenn sie keine Möglichkeit
    haben sich einen Auslauf zu verschaffen . Mit Auslauf ( jagdmöglichkeit) ja ansonsten nein . Katzen sind nachtaktive Jäger . Und vorallem Fleisch esser .


    mfg
     
  8. Siriuskind

    Siriuskind Moderatorin und Alien in geheimer Mission Mitarbeiter

    Registriert seit:
    23. Oktober 2009
    Beiträge:
    31.208
    Ort:
    Niedersachsen


    Aber ist es nicht Tierquälerei, den Hund mehr als 9 Stunden alleine zu lassen? Wenn ich so lange weg bin, berufsbedingt, dann wäre ich sehr egoistisch, den Hund so lange alleine zu lassen. Dann ist es besser, wenn ich mir keinen anschaffe. Ist so meine Meinung.
     
  9. fantastfisch

    fantastfisch Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Oktober 2009
    Beiträge:
    5.081
    Ort:
    Bikini Bottom
    Ich habe Kaninchen, schon seit Jahren. Im Moment 2. Nie aus der Zoohandlung - bei mir landen jene, die aus der Zoohandlung ins Kinderzimmer wanderten oder in ein ähnlich grausames Leben. Bei mir gibt es keinen Käfig, es gibt Gehege von min. 2 m² pro Tier, keine Einzelhaltung, Kastration für alle und artgerechte Ernährung ohne Getreide, Zucker oder Proteine. Wenn ich daheim bin, steht ihnen die ganze Wohung zur verfügung. Ich bin es gewohnt, nachts Kaninchenbesuch im Bett zu haben und leg mich auch nicht drauf:D Im Sommer kommen sie ins mardersichere Aussengehege und buddeln sich die Füße ab.
    Ich weiß, so halten wie Wildkaninchen kann ich sie nicht. Aber das Ding ist: ich tu, was ich kann. Und solange nicht ALLE Menschen aufhören, Tiere leichtfertig anzuschaffen, wird es immer wieder Tiere (in meinem Falle Kaninchen) geben, die in der Natur nicht überlebensfähig sind (denn sie sind Zuchtkaninchen und haben mit ihren wildlebenden Verwandten nur noch wenig gemeinsam) und ein schönes Zuhause verdient haben. Und die kann ich nicht auf der Strasse sitzen lassen:)

    Für mich persönlich ist es kein Widerspruch. Weil ich nunmal artgerecht wie möglich halten kann. Ansonsten wäre mein Böckchen im Tierhein und meine Häsin schon lange vom Hund gerissen. Und die 5 davor bzw. die zwei, die bei meiner mama eine ganze Etage für sich haben plus Garten (einsame Häsin plus Bock, der auf einem Parkplatz ausgesetzt wurde) und die drei, die ich mit meinem Freund damals übernommen habe, wären schon längst in mieser Haltung eingegangen. So hatten die 3, die leider schon über die RBB gehoppelt sind, wenigstens noch eine schöne Zeit mit viel Liebe.

    Bei einem einsamen Hund oder Katze in einer Etagenwohnung allerdings bin auch ich nicht erfreut....
     
  10. Alice94

    Alice94 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. März 2010
    Beiträge:
    3.103
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    Ich denke, dass man dieses Thema differenziert betrachten muss. Beispielsweise bin ich der Meinung, dass es Katzen in einer wohlsorgenden menschlichen Obhut viel besser geht als in der freien Natur. Davon zeugt auch die stark erhöhte Lebensspanne von Hauskatzen gegenüber Wildkatzen. Wir hatten jahrelang eine eigene Katze, die theoretisch jederzeit hätte gehen können, wenn sie gewollt hätte. Allerdings kam sie nach ihren Expeditionen unseres Gartens etc. immer wieder zurück. Meine Eltern hatten sie bereits vor meiner Geburt. Ich wuchs mit ihr auf. Sie wurde 20 Jahre und einige Monate alt.

    Zum Thema Pferde kann ich sagen, dass ich seit mehreren Jahren bereits regelmäßig reite und auch ein eigenes Pferd habe, zu dem ich eine vertraute Beziehung aufgebaute während dieser Zeit. Pferde sind einerseits Fluchttiere, andererseits aber auch Herdentiere. Sie werden von ihrem Reiter nicht versklavt, wie es sich manche zuweilen vorstellen. Die Beziehung zwischen Pferd und Reiter ist vielmehr geprägt von einer Gemeinschaft, die der eigentlichen Natur des Pferdes entspricht, nur dass es eben nicht primär mit anderen Herdentieren zusammenlebt und "arbeitet", sondern mit den Menschen, der sich auch um sie kümmert.
     
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