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Vater unser

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Emanuel Tunai, 21. Juni 2007.

  1. Emanuel Tunai

    Emanuel Tunai Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. August 2004
    Beiträge:
    2.082
    Ort:
    Europa
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    Namasté,

    das Vater unser ist das wohl am meisten gebete Gebet in Europa und überall auf der ganzen Welt.
    Es ist das einzige Gebet welches Jesus seinen Jüngern zu beten gelehrt hat, laut Bibel.

    Es ist ein universelles Gebet, da es alle Aspekte des Lebens behandelt sowie hellsichtig betrachtet alle Chakren mit Energie versorgt und diese auch aktiviert.

    Vater unser im Himmel,
    geheiligt werde dein Name.
    Dein Reich komme.
    Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
    Unser tägliches Brot gib uns heute.
    Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren
    Schuldigern.
    Und führe uns nicht in Versuchung,
    sondern erlöse uns von dem Bösen.
    Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
    Amen.

    Wir lernen in diesem Gebet sehr viel. Vater unser im Himmel hier sehen und lernen wir von Jesus, dass wir neben unseren irdischen Eltern auch himmlische haben. Ich laß einmal, dass die aramäische Originalfassung mit den worten ABWUN beginnen würde und ABWUN göttliche Eltern bedeuten soll. Wir beten hier zu unserem himmlischen Vater, welcher gleichzeitig auch unser Gott. Somit ist für mich naheliegend, dass es nur einen Gott für MICH geben kann, da man auch nur einen Vater hat.
    Geheiligt werde dein Name wenn in den 10 Geboten steht "Ehre deine Eltern." so sind auch die himmlischen bzw. spirituellen Eltern gemeint. Dies lernen wir auch hier indem wir sagen geheiligt werde dein Name, wir wollen dich ehren und deinem Wort folgen, dich nicht beleidigen und deinen Namen nicht in den Dreck ziehen, sondern ihn heiligen und dich respektieren und lieben.
    Dein Reich komme möge dein Plan in Erfüllung gehen. Mögest du regieren und herrschen über alle. Mögen wir durch dich Reich an Weisheit werden.
    Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden. Dein Wille steht hier für die Lehren des himmlischen Vaters, das sie geschehen sollen heißt, dass sie in die tat umgesetzt werden. Der Himmel symbolisiert die innere Welt oder unsere Gedanken, dh. wir sollen seine Lehre in uns tragen und in unseren Gedanken, die Wörter so auf Erden sagen aus, dass wir nicht nur uns über seine Lehre uns bewusst sein müssen, sondern diese auch praktizieren sollen.
    Unser tägliches Brot gib uns heute, dies konzentriert sich auf das irdische Leben. Versorge unseren Leib. Durch Vater unser, dein Wille geschehe und unser tägliches Brot beten wir für Körper, Geist und Seele.
    So sollen wir erkennen, das auch Brot (Materielles) wichtig für das überleben sind.
    Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren
    Schuldigern. Sei du mir ein Vorbild und lass mich handeln wie du es tust. Lass mich nicht egoistisch sein und nur auf das schauen was mir passt und nur für mich selber schaffen, sondern lass mich demütig sein und selbstlos.
    Und führe uns nicht in Versuchung sondern erlöse uns von dem Bösen, hä? Uns? Bin ich Schizophren? Nein, wir beten dadrum, dass wir weder in Gedanken, Worten oder Taten versucht werden. Wir beten um Disziplin und durchhaltevermögen sowie dadrum uns unsere Augen zu öffnen uns zu erleuchten und zu erkennen somit uns von userem inneren Schweinehund (Bösen) zu befreien.
    Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Laut Bibel lehrte Jesus diesen phers nicht!

    Amen. So sei es, so geschehe es!


    Natürlich ist das keine Erklärung welcher nicht widersprochen werden darf, auf eine menschliche diskussion freue ich mich.​
     
  2. Puschl

    Puschl Mitglied

    Registriert seit:
    6. Dezember 2006
    Beiträge:
    307
    Ort:
    West NÖ
    Eine sehr schöne Erklärung.

    Ich bin seit ein paar Jahren nicht mehr so gläubig. Fühle mich jedoch in Krisenzeiten immer wieder zum Gebet gezogen.
    Glauben was ist das? Gibt es da oben den Herrn der die Hand über einen hält, warum läßt er dann so viel ungerechtigkeit zu.

    Wurde das Vater unser wirklich so gesprochen? Wer weiß das? Die Aufzeichnungen der Bibel fanden ja viel später statt.
     
  3. Emanuel Tunai

    Emanuel Tunai Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. August 2004
    Beiträge:
    2.082
    Ort:
    Europa
    Namasté,

    Gott als Gott ist die Freiheit, freiheit bedeutet anderen in seinem Handeln nicht zu hindern. Wir Menschen handeln oft gegen die Naturgesetze wir Menschen handeln oft gegen unseren nächsten. Gott als Gott hat ein Gesetz erschaffen "Was du säßt wirst du ernten!" Somit sind wir unser eigenes Glückesschmied.
    Wenn wir heute Katastrophen erleiden, dann tun wir dies nicht, weil Gott uns strafen will, sondern weil die Natur uns zeigen will "Aufhören so nicht!" Wenn dich einer permanent stört, stört egal was du machst wirst du dich nicht wehren wollen? So auch die Natur und diese Welt. Wir nehmen ihr die Lungen (Wald), wir nehmen ihr ihr Blut (Wasserverschmutzung) wir tun alles mögliche mit diesem Planeten und dies nur aus egoistischen Zielen.

    Gibt es Gott? Nun sicherlich gibt es ihn, aber ich darf und möchte dich nicht von ihm überzeugen. Meditiere über ihn und du wirst sehen er ist anders als die Kirche oder irgendjemand anderes ihn beschreibt, habe keine Angst vor dir selbst ;)

    Es ist klar, dass Jesus anders dieses Gebet gesprochen hat und es gibt auch die original Fassung.

     
  4. Reinfried

    Reinfried Guest

    Schönen guten Morgen! :liebe1:

    Ich bin alles andere als bibelfest...die positiven Berührungspunkte, die sich für mich mit der Bibel ergaben, waren die Bücher von Joseph Murphy.

    Er sah in der Bibel das Buch, das uns das Geheimnis verraten wollte, dass wir der Schöpfer unserer eigenen Realität sind (Bis zu einem gewissen Grad).

    Und meinte, man müsse die Bibel nur "richtig" lesen, um Anleitungen dafür zuhauf in ihr zu finden.

    z.B. die Stelle: "Dein Wille geschehe sowohl im Himmel als auf Erden" interpretierte er so, dass ein Gedanke ins Unterbewusstsein sinken muss (der Himmel, die Gedankenwelt), um dann Realität zu erzeugen (in die Materie zu gehen, "auf Erden").

    Ich habe viele Bücher von ihm, es gibt eines, in der er speziell auf Bibelstellen eingeht. Ich müsste es mal raussuchen, ist total interessant gewesen - Die Bibel als Anleitung, wie man mittels Gedanken seine Welt verändern kann.

    Liebe Grüße
    Reinfriede
     
  5. Puschl

    Puschl Mitglied

    Registriert seit:
    6. Dezember 2006
    Beiträge:
    307
    Ort:
    West NÖ
    Also glaubst du, dass es nicht Gottes Werk ist, uns somit zu bestrafen. Wie von manchen Institutionen geweissagt wird.

    Ich glaube schon an Gott, jedoch wurde unser Glaubensbild durch die Kirche so verzerrt. Glauben lebe ich dort aus wo ich bin, wo ich in benötige, alleine nicht in der Führung von Kirchenmännern


    Mich würde es interessieren, einmal in meinem Leben, die Originalfassung der Bibel in die Hände zu bekommen, und diese auch zu verstehen.
    Leider kann ich kein hebräisch, kein altgriechisch, ....
     
  6. Pyare

    Pyare Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. August 2006
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    1.037
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    In NRW
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    Lieber Emanuel,

    was mir da gerade sofort auffällt, ist, daß die himmlischen ELTERN nur aus einem Vater bestehen?

    Warum?

    LG
    Pyare
     
  7. Sonnenrad

    Sonnenrad Guest

    Schöne Auslegung!

    Bin selbst kein Christ, aber im Christentum erzogen.
    Ich gehe den buddhistischen Weg - schon sehr lange - schon vor der christlichen Erziehung in diesem Leben...:zauberer1

    Das Vaterunser ist ein starkes Schutzmantra. Jesus ist eine sehr starke Persönlichkeit in der oberen Welt.

    :liebe1:
    Sonnenrad
     
  8. Emanuel Tunai

    Emanuel Tunai Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. August 2004
    Beiträge:
    2.082
    Ort:
    Europa
    Namasté,

    wie erwähnt, fängt es im aramäischen mit Abwun an und Abwun bedeutet soviel wie himmlische Eltern.
    Was die Kirche draus gemacht hat, dafür kann Jesus nichts :)
     
  9. Pyare

    Pyare Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. August 2006
    Beiträge:
    1.037
    Ort:
    In NRW
    Ah ok. :))

    *beruhigt bin* ;-)
     
  10. Orson

    Orson Mitglied

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    138
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    Heim unterm Dach
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    Jesus scharrte die Jünger um sich als
    sie zu Gast waren und gespeist hatten
    und ihnen war wohl und sie fühlten sich umsorgt
    von ihren Brüdern und Schwestern im Glauben.

    Und er sprach gleich dem kühlen Abendwind der sich auftat:
    "..Wieviele Namen hat der Allleinige?
    Wieviel Brot geben uns die Nächsten
    damit wir nicht in unserer Seele darben?
    Wieviele Steine muss ich heben um Gott zu finden?
    Wieviele Sterne am Firmament sind, wiewenige
    bleiben stehen umzuwenden Ihren Lauf?
    Wieviele Worte machen wir um Dinge und Taten
    und tun sie nicht und erreichen sie nicht?
    Wiewohl wir all diese Worte gesprochen haben
    all diese NAmen für Gott versucht, das harte Brot ausgespien,
    Steine gesucht, Sterne beschaut,
    so sind wir dann einst wie der stille Ozean, der nach Unruhiger
    See im milden Licht getaucht ist..."

    Evg Yes.ben.Yus.​
     
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