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Unterschiede Transit-Aspekte vs. Radix-Aspekte

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von fckw, 20. August 2012.

  1. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
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    Der Thread-Titel besagt eigentlich alles: Wie unterscheiden sich Radix-Aspekte (Konjunktion, Opposition, Trigon etc.) von denselben Aspekten im Transit? Klar, beim ersten ist es eine Art permanenter Zustand, beim zweiten ist es temporär. Aber ich wäre dankbar für eine etwas tiefer reichende Analyse.
     
  2. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Januar 2005
    Beiträge:
    4.977
    Ort:
    Kirchseeon/München
    Hallo fckw,

    Ein Radix stellt den Ausgangspunkt dar, es ist der fotogenetische Fingerabrduck eines Menschen. Das bedeutet, jeder Planet ( Planetare - Wanderer ) schreitet gemäß seiner Umlaufzeit im Horoskop über die Transite voran. Ich nehme als Beispiel den Saturn, der eine lange Umlaufzeit von 29,5 Jahren um den Tierkreis hat. Ich bleibe bei den Primäraspekten, also kein Halbquadrat usw. Ein neu geborener Mensch hat seine erste Phase mit Saturn nach gut 30 Monaten hinter sich gebracht, zu dieser Zeit bildet der Saturn ein Halbsextil zum Radix-Saturn. Das Halbsextil zeigt die kleinen und alltäglichen Entwicklungsschritte an, die noch sehr an die Mutter gebunden sind. Natürlich spielen unmittelbar nach der Geburt der Mond, Mars und Venus die tragende Rolle. Das Schreien und Strampeln sind notwendige Eigenschaften von Mars, der ebenso Hunger bekommt, während der Mond nach Zuneigung durch die Mutter eine Art Erwartungshaltung hat. Mit der Venus wird das Neugeborene entsprechend versorgt, gepflegt, gesättigt, gestillt usw. Der Merkur kommt erst nach einiger Zeit zum tragen, was das blabbern und sprechen anbelangt. Ebenso will Merkur begreifen, alles mögliche untersuchen.

    nach 30 Monaten ist der Bewegungsablauf eines Kindes schon ein ganz anderer, indem man nicht mehr krabbelt, sondern anfänft aufrecht zu gehen. Jetzt gehts zum Sextil, dem Venusaspekt, der nach 60 Monaten zum Tragen kommt. Vorschulalter, soziale Integration mit gleichaltrigen, und so gesehen reift da bereits eine Blüte im Kind heran.

    Im Alter von sieben Jahren findet man auch den Eintritt ins Schulalter, was mit neun Jahren dem Quadrat Saturn/Saturn entspricht. Man muss sich schon jetzt anstrengen, Leistung zeigen, damit man die notwendigen Früchte ernten kann. Dies ist dann beim Trigon der Fall, also im Alter von gut 12 Jahren. Man muss darauf achten, ob Saturn bei der Geburt rückläufig war, denn so kann sich der Zyklus bis zum Halbsextil um bis zu einem Jahr verzögern. Das Quincunx im Transit bringt eine Art Übergangsphase, indem man vom Kind jetzt zum Heranwachsenden sich entwickelt. Und bei der Opposition ist man gut 14 oder 15 Jahre alt. Eine Zeit, die wichtig für Schule und Beruf ist und zugleich das Gegengeschlecht immer interessanter wird.

    So gehts bis zur Wiederkehr weiter, und natürlich ist es wichtig, wo Saturn im Radix steht, also in welchem Haus. Da ist er Ausgangspunkt, und mit 29 oder 30 Jahren hat Saturn die erste "Proberunde" durchlaufen. Spätestens da sollte man erwachsen sein. Natürlich haben alle anderen Planeten ebenso ihre Zyklen, und alle zusammen in der Gesamtschau ergeben die Deutungsgrundlagen. Oder Uranus, der sieben Jahre durch ein Zeichen benötigt, aber ebenso starke Eckpunkte im Lebenslauf anzeigt, also mit sieben, vierzehn, 21 Jahren usw.

    Ein Transit im Aspekt zeigt immer einen jeweiligen Stand des betreffenden Geburtsplaneten an! Evolution heißt übersetzt so viel wie "voranschreiten" und der Mensch entwickelt sich aus seiner Verwicklung, sonst wäre er ja nicht in diese Welt hineingeboren worden.

    Interessant ist auch die Altersprogression mit ihrem Sechsjahresrythmus! Der Alterspunkt startet bei der Geburt am Aszendenten und mach in Richtung des Tierkreises Schritte von jeweils sechs Jahren durch ein Haus. Dabei bildet er innerhalb von sechs Jahren jeweils Aspekte zum eigenen Horoskop. Nach 72 Jahren erreicht man wieder den Aszendenten und hat 132 Aspekte zum eigenen Horoskop hinter sich gebracht. Gemessen an dieser Zeit ist das nicht so viel, aber so viel wie bei den langsamen Transiten, und die Altersprogression zeigt mehr die innendynamische Entwicklung an und funktioniert mit Koch-Häusern.

    Bei den Transiten ist es so, dass man vielleicht mehr die langsamen Planeten ansieht, also ab Jupiter und Saturn. Diese zeigen die Grundtendenzen und Aufgaben an, und die inneren Planeten sind eher für die Monats- und Tagesgeschäfte von Bedeutung. Aber sie führen zuletzt immer das aus, was die langsameren Taktgeber wollen.

    Uranus, Neptun und Pluto sind extreme Langsamläufer, daher wirken sie zunächst mehr auf der kollektiven Ebene, des jeweiligen Zeitgeistes. Aber sie wirken ebenso im persönlichen Horoskop, sind zuletzt der Taktgeber für Jupiter und Saturn. Auch der Mars kann länger wirken, sobald er rücläufig ist und sich wie zum Beispiel letztes Jahr ab November bis Juni diesen Jahres in der Jungfrau aufhielt. Ansonsten maschiert er in sechs Wochen durch ein Zeichen.

    Rückläufige Transite verstärken sozusagen die Zeitdauer ihrer Wirkung, so kann ein Saturnaspekt dreimal innerhalb eines Jahres ausgelöst werden und somit über ein ganzes Jahr wirken. Transite sollten niemals Ereigniszwang auslösen. Vielmehr zeigen sie eine Zeitqualtiät auf, und vor allem die roten Aspekte werden häufig als negativ dargestellt, steckt in einem Quadrat doch Power, Energie und Kraft, um alle möglichen Probleme aus den Wege räumen zu können...

    Alles liebe!

    Arnold
     
  3. Smaragdengel

    Smaragdengel Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. März 2009
    Beiträge:
    2.940
    Hi fckw!

    Also ich sehe das so, dass Transite ja dazu da sind um die Entwicklung voran zu treiben.
    Es hängt also
    a) von deinem Geburtsradix und
    b) von deinem bisher erreichten Entwicklungsstand, also wie du dein Radix oder speziell die Konstis entwickelt hast die angesprochen werden wie ein Transit sich bei dir auswirkt.

    Obwohl der Entwicklungsaspekt ist nicht das einzigste. Ich würde sagen, dass Transite manchmal auch einfach zeigen was sich gerade in deinem Leben abspielt. Meistens hat es aber gleichzeitig was mit Entwicklungen zu tun, entweder innerlich oder äußerlich.

    Um es in Beziehung zu deinem Radix zu setzen, schaust du dir den Planeten der von dem Transit aspektiert wird an.
    Wie sieht dieser Lebensbereich bei dir aus?
    - in welchem Zeichen und
    -Haus steht und
    -welche Aspekte wirft der aspektierte Planet
    -In welchem Haus befindet sich der transitierende
    -in welchem Haus steht der transitierende im Radix
    -von welchem Haus ist der aspektierte Planet der Herrscher und
    -wer ist der Herrscher des Hauses in dem der aspektierte wohnt und wie steht dieser?

    Diese ganzen Faktoren muss man bei der Deutung mitberücksichtigen.

    Letzteres habe ich bisher nur von dem Hensel gehört, es hat sich bei mir (und bei den Leuten wo ich nachfragen konnte) aber bisher immer bewahrheitet.

    Also ein Transit betrifft oft viel mehr an Themen als die einzelne Konstellation, wie sie in der Radix auftritt.

    Lg Smaragd
     
  4. Azurkind

    Azurkind Guest

    Naja das wars doch auch schon? Radix=permanent, Transit=temporär.
    Die thematik der radix aspekte hat man halt bereits sein ganzes leben lang innerlich am laufen, und wenn der gleiche aspekt im transit kommt, hat man halt diese thematik temporär innerlich am laufen. Wobei ich mich frage ob diese innere thematik verdoppelt wird, wenn man den gleichen aspekt im transit bekommt, den man schon im radix hat.
     
  5. Randalia

    Randalia Sehr aktives Mitglied

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    Hallo Anorld,

    ^^ Ich habe mich gerade gefragt wie man sich fühlt, wenn man das für Wahr hält. Die Antwort ist einfach: Verwickelt. Einerseits verwickelt andererseits zum Entwickeln berufen.
    Als wäre das Leben ein Mittel zum Zweck. In dem Denken aber fühlt man sich verwickelt.

    Was ist Verwicklung? Eine Last? Was Entwicklung? Befreiung von der Last?
    Lasttragen als Lebensberechtigung da Sinn & Zweck des Lebens?

    Wenn ich der Teufel wäre, würde ich nämlich genau das die Leute Denken lassen wollen: Bürde Tragen ist Sinn des Lebens und einzige Berechtigung. Also die Philosophie der Angst vor Freiheit. Asyl in der Unfreiheit Suchen. Schutz in Bürde. Schutz vor Leid in Last. Oder anders ausgedrückt Schutz vor Leid in Leid.

    Wo kommt dieHaltung eigentlich her?
     
  6. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

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    Hallo Randalia,

    Esoterisch - astrologisch gesehen ist es so, dass primär der Pluto über das Stirb und Werde herrscht. Er ist es, der den Kreislauf von Tod und Wiedergeburt antreibt. Klar, solange man lebt ist die Seele in den Saturn, also im Körper eingesperrt. Aber dieses Stirb und Werde ist überall im Universum nachvollziehbar, sogar eine Sonne existiert nur um die 10 - 12 Milliarden Jahre - aber auch sie ist vergänglich. Aber der Ursprung aller Ursprünge, dieses "Höhere Selbst" ist zwar die Ursache für Tod und Geburt, selbst aber unvergänglich und jenseits von Zeit und Raum - weil solcher immer Saturn wäre, also körperlich.

    Vom Standpunkt des Höheren Selbst aus gesehen ist die Freiwilligkeit, die Erfahrung, der eigene Wille, die eigene Anstrengung notwendig, um zu dieser inneren Befreiung kommen zu können. Und ohne alle möglich gemachten Erfahrungen wäre man wie eine göttliche Marionette, die aber nicht die Polarität kennt. So ist es, dass der Weg das Ziel ist, da kaum einer ein so ein entwickeltes Bewusstsein auf dieser Erde trägt, als dies mit Buddha, Krishna, Vishnu oder Jesus der Fall gewesen sein mag.

    Diese Energien kann man sicher intellektuell nicht fassen, man kann sie nur erfahren, indem man entweder ein spirituelles Erlebnis hat, was ja nicht so selten vorkommt, oder man nutzt Yoga oder eine Form der Meditaition zur Nach-Innen-Zuwendung.

    Das irdische Leben ist nach dem Tibetischen Totenbuch eine Art von Zwischenzustand. Das bedeutet, dass hinter dem Schleier des Todes die Seele den Körper verlassen hat, aber eine Nach-Tod Erfahrung machen wird. Alles kommt von diesem Ursprung und alles fließt dort immer wieder zurück. Ich selbst hatte in meinem Leben häufige Phasen, wo ich Zugang zu diesen Dingen bekam, zuletzt durch zwei Hinterwandinfarkte im letzten Jahr. Da war ich zwei Wochen im Koma, war aber nicht tot, vielmehr war ich beim Tod, hatte Lichtvisionen, enthüllte ebenso die Bedeutungslosigkeit aller Bedeutungen. Man sieht wie das Leben ein Spiel ist, mit allen Konsequenzen die möglich sind. Aber dort ist auch eine Gerechtigkeit, die alles ausgleicht und uns Menschen übergeordnet ist.

    Ein jeder hat ein ganz individuelles Horoskop, ist in eine Kultur, in eine Familie hineingeboren worden, als Wirkung vorgegangener Ursachen - Inkarnationen. Planeten sind mythologisch gesehen alles Gottheiten, oder unterschiedliche Ausdrucksformen davon. Sie sind im psychologischen Sinne eigene Funktionsorgane, wobei Sonne, Mond und Saturn in der astrologischen Psychologie als Hauptpersönlichkeitsplaneten gelten. Die Sonne als mentales oder geistiges Ich - der Mond als Gefühls-Ich und Saturn als körperliches, physisches Ich.

    Sonne - Vater, Saturn - Mutter, Mond - Kind...Pluto - Allvater, Uranus göttliche Mutter, Neptun - All-Liebe, Jesuskind. Diese menschliche Dreiheit soll zuletzt zur göttlichen kommen, man soll "neben seiner Seite" sitzen.

    Alles liebe!

    Arnold
     
  7. Randalia

    Randalia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    4.819
    Hallo Arnold,

    auch hier frage ich mich, wie man sich fühlt, wenn man das für wahr hält. Auch hier ist die Antwort leicht: eingesperrt.

    Deine Ideologie - emotionell betrachtet - ist nichts anderes als Audruck von Unfreiheit.
    Sie bestätigt sich nicht nur, sie deklariert sich sogar als"normal" und unumgänglich.
    Was sie als Weisheit postuliert ist nichts weiter als das intellektuelle Pendant zur emotionellen Selbstqual, die es als Lebenssubstanz proklamiert. Exakt wie der Teufel es will.

    Das Motiv es als Weisheit zu deklarieren statt als Symptom von Schuld zu entlarven hat einen Zweck.
    Das Motiv sich hinter "Religionen" zu verstecken, die das gleiche tun dient auch nur der Weigerung sich der Selbsttäuschung zu entledigen.

    Karma ist Schuld. Aber weder Lebensnotwendig, noch Lebensbegründend, noch Lebensursache. Es ist Zeitverschwendung. Dessen Auflösung lässt nur eines Sterben: Unfreiheit.

    Sich nicht wie im Paradies zu fühlen liegt nicht darin begründet "Inkarniert" zu sein, sondern nicht mit "Materie" im Einklang zu leben und sie somit als Last, als Hülle, als Knast zu erleben.
    Das ist ein Problem mit Saturn. Und Neptun.
     
  8. Randalia

    Randalia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Dezember 2008
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    4.819
    Schuld ist unterdrückter Schmerz.
    Unterdrückter Schmerz ist Karma.
    Karma ist empfundene Behinderung.

    "Materie" und "Inkarniertheit" wird solange und nur solange als nicht Paradiesisch erlebt, wie unterdrückter Schmerz vorhanden ist.

    Selbsttäuschung ist das Intelektuell-Politische Symptom der Weigerung des Willens sich dem Heilungsschmerz zu stellen. Karmaphile Ideologien haben dort ihre Geburtsstätte. Geistige Analgetika. Opium fürs Volk ;)
     
  9. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Januar 2005
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    Kirchseeon/München
    Liebe Randalia,

    Verzeihe mir, aber was du hier verzapfst, das ist für mich Schwachsinn! Du unterstellst etwas, was wohl mit deinen eigenen Projektionen zu tun hat! Ich habe jedenfalls die kosmische Ordnung nicht geschaffen, für meinen Teil aber den Durchblick bekommen!

    Alles liebe!

    Arnold
     
  10. Randalia

    Randalia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Hallo Arnold :D

    Ich verzeihe dir! :D
    Aber offenbar entschuldigst du dich dafür mein Zeug als Unsinn abzustempeln ^^
    Das ist dein Unterbewusstsein, dass dir das Gefühl gibt dich dafür entschuldigen zu müssen. Zurecht ;)

    Natürlich hast nicht du die Kosmische Ordnung geschaffen. Darum geht es auch nicht. Sondern darum, dass du ihr wahre Beschaffenheit verkennst und den Preis den du dafür Zahlst nicht als Strafe sondern als zwingende Lebenssubstanz ansiehst.
    Je sturer du bei der Ablehnung der Wahrheit bleibst, desto unumgänglicher und Gottgegebener wird dir der Lebensknast erscheinen.

    Verstehe mich nicht falsch; ich kann dich gut leiden. Dein Weltbild ist nur Grottenfalsch ;)
     
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