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Traum vom Schmetterling und der Evolution

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von fckw, 1. September 2010.

  1. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
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    Vergangene Nacht hatte ich einen Traum, der mir nahe gegangen ist und mir wichtig zu sein scheint. Interessant am Traum ist besonders seine starke transzendente Ausrichtung. Ich habe einige eigene Vorstellungen, würde aber gerne andere Deutungen, Meinungen und Vorschläge hören. (Der Traum ist in seiner Schilderung recht lang geraten, aber die zentralen Elemente sind relativ wenige.)

    Der Traum:

    Ich befinde mich an einem Forschungsinstitut. Eine Gruppe von Männern und Frauen wird Belastungstests ausgesetzt, wie sie auch Astronauten zu durchlaufen haben. Beispielsweise absolvieren sie Tests abrupter Be- und Entschleunigung. Sie werden in eine auf Schienen angebrachtes Fahrzeug gesetzt, welches zuerst stark beschleunigt und dann gegen eine Wand fährt.

    Da ist ein Mann. Er trägt ein orangefarbenes Tiger-Fell über seinem Rücken und pirscht, weil er auf der Jagd ist. Ich weiss, er ist so was wie ein Massai-Krieger. Er versteht sich noch auf das Jagen mit urtümlichen Mitteln wie Pfeil, Bogen, Blasrohr, Messer oder auch blossen Händen.
    Langsam, konzentriert und vorsichtig kriecht er auf allen Vieren auf einen blauen Schmetterling zu, der auf einem Stein sitzt. Als er nahe genug ist, greift er blitzschnell nach dem Schmetterling. Er will ihn nicht beschädigen, deshalb ist seine Bewegung schnell, präzise und doch vorsichtig. Zwischen seinen Fingern hält er den Schmetterling auf einem Stein fest.
    Dann delegiert er die Aufgabe an mich weiter, ihn weiter festzuhalten. Vorsichtig halte ich ihn fest. Ich fühle seine unglaublich zarten, verletzlichen Flügel in meiner Hand. Wellen spülen über uns hinweg, weil wir uns an einem Strand befinden, aber ich halte den Schmetterling auch unter diesen erschwerten Bedingungen weiterhin fest.

    Ich sehe mir den Schmetterling an und erkenne, dass auf seinen Flügeln eine Zeichnung zu erkennen ist. Äusserst behutsam entfalte ich die wie ein Stück Papier zusammengefalteten riesigen Flügel. Wie erstaunt bin ich, als ich auf den Flügeln eine vollständige Darstellung der tierischen und menschlichen Evolutionsgeschichte sehe! Alle Entwicklungsschritte, Seitenentwicklungen, lebenden und ausgestorbenen Spezies inklusive ihrer Namen sind darauf verzeichnet! Alles auf den Schmetterlingsflügeln! Ein kurzer Überblick ergibt beispielsweise, dass es nebst den Säugetieren noch mindestens einen zweiten grossen Arten-Stamm in der Vergangenheit gegeben haben muss, welcher dann aber ausgestorben ist.
    Die Menschen sind so etwas wie der vorläufige Endpunkt einer langen Entwicklungslinie. Aus ihnen ist bis anhin nichts weiteres evolviert, obschon das durchaus möglich wäre. Interessanterweise hat der zweite, ausgestorbene Arten-Stamm Wesen hervorgebracht, die lange Zeit den Menschen in ihrer Entwicklung ebenbürtig waren.

    Das Bild stimmt übrigens in weiten Teilen mit unserem heutigen Wissen überein, weicht jedoch in einigen wichtigen Details vom heutigen Wissensstand ab. Es ist mir klar, dass dies das komplette Wissen über die Evolution darstellen muss, wie es erst in der Zukunft verfügbar sein wird.
    Und hier kommt erst das Paradoxe: Es ist unmöglich, dass die Evolution einen solchen Schmetterling von selbst hervorgebracht hat. Ich begreife, dass er ein Produkt des Menschen ist. Offenbar hat in unendlicher Vorzeit die Menschheit diesen Schmetterling entweder direkt so geschaffen, oder indirekt die Evolution so beeinflusst, dass irgendwann in der Zukunft gemäss den Gesetzen der Evolution ein eben solcher Schmetterling entstehen würde, den dann die Menschen der Zukunft finden könnten, und aus welchem sie etwas über das Universum und die Evolutionsgeschichte lernen könnten. Das würde aber heissen, dass es in unendlicher Vorzeit, vermutlich bevor die gesamte Evolution bereits gestartet wurde, eine frühere menschliche Zivilisation gegeben haben muss, welche konsequenterweise ebenfalls bereits die gesamte Evolution durchlaufen hatte. Was wiederum heissen würde, dass davor bereits dasselbe Muster abgelaufen sei.

    Dies wirft die Frage auf, ob das Dasein nicht ein unendlicher Zyklus aus denselben Ereignissen ist, die sich stetig wiederholen. Diese Frage ist jedoch zwar theoretisch korrekt, praktisch aber nicht von Relevanz. Der Schmetterling ist so zart und schön, dass es diese Schönheit ist, welche den Sinn all dieser Zyklen ausmacht. Es ist die Entdeckung dieser Schönheit, die auch nach unendlich vielen Zyklen der Existenz immer wieder aufs Neue ein weiteres Mal das Dasein und das Durchlaufen der Evolution rechtfertigt. Und jedes Mal sendet die Menschheit ein Zeichen in Form des Schmetterlings in die Zukunft.

    Ich weiss übrigens, dass es nur ein Forschungsinstitut für ökologische Fragestellungen und Evolution auf der Welt gibt, welches in der Lage ist oder es in der Zukunft sein wird, eine solche Karte zu produzieren, das PECS. (Das ist der Name des Forschungsinstituts.) Es liegt im nordwestlichen Frankreich und verfügt über Milliarden von Euros, ein riesiges Budget also, welches es in die Forschung stecken kann. Es ist das einzige Institut, welches alle Details der Evolution wie auf der Karte abgebildet korrekt erkennt, andere Institute vertreten in gewissen Details der Evolutionsgeschichte unrichtige Meinungen.
     
  2. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.544
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Hallo Fckw,

    es gibt hier für mich ein kleines Problem, denn Du hast in Deinem Profil nichts zu Deinem Geschlecht angegeben. Da sich Frauen und Männer mit ihrer Denkweise und Gefühlswelt wesentlich unterscheiden, ist dies für die Interpretation sehr wichtig. Ich möchte nun auch nicht die vielen Beiträge von Dir durchforsten, um diese Frage für mich zu lösen. Dem Schreibstil und dem Traum nach zu urteilen, gehe ich einmal davon aus, daß sich hinter Fckw ein Mann verbirgt.

    Obwohl Deine Traumschilderung sehr umfangreich ist, bleibt die Interpretation mit ihrer Aussage unter dem Strich doch recht spartanisch:

    Das Forschungsinstitut symbolisiert unschwer, daß im Traum nach einer Wahrheit gesucht werden soll. Der Massai-Krieger verkörpert dabei die Art der Logik und die Intension, mit der Du diese Sache angehen möchtest. Es gilt also auf der Jagd nach einem Gedanken, alle Register (Kraft, List, Zielstrebigkeit usw.) zu ziehen, um das Ziel zuerreichen.

    Der Schmetterling in Verbindung mit dem Flügel verkörpert eine Idee, also ein Gedanke, nach dem Du suchst. Du möchtest diese noch so fragile Idee dauerhaft festhalten (der Stein) damit sie sich entfalten kann (die Flügel).

    In Deinen nun folgenden Betrachtungen zu diesem Traum geht es darum, Gedankenfragmente, die sich um diese Idee ranken aufzuarbeiten. Leider läßt sich hier nicht so klar erkennen, was nun zum Traum gehört und wo die Betrachtung der rationalen Logik beginnt.

    Solche Aufarbeitungsträume sind eigentlich neben der Betrachtung der eigenen Befindlichkeit die Regel, nicht die Ausnahme. Ungelöste Fragen werden in unseren Träumen ständig mit unterschiedlichen Lösungen durchgespielt und neu verknüpft. Nicht umsonst gilt die alte Weisheit, daß man über manche Dinge eine Nacht schlafen sollte.


    Merlin :zauberer2
     
  3. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
    Danke. (Bin ein Mann.)

    Die eher theoretischen Überlegungen am Ende der Schilderung entstammen, so weit ich mich korrekt erinnere, alle dem Traum selbst. Es sind also nicht Überlegungen, die ich nachträglich im Wachzustand angestellt habe, sondern wenn, dann sind es pseudo-logische Schlüsse, die ich im Traum gezogen habe. Es gibt in der Realität kein solches Forschungsinstitut, schon gar nicht im Nordwesten Frankreichs.

    Von zentraler Wichtigkeit war im Traum erstens die Darstellung der Evolution, und zweitens, dass diese Darstellung vollständig war (im Gegensatz zu anderen Darstellungen, welche von anderen Forschungsinstituten propagiert wurden/werden, welche entweder nicht vollständig oder nicht korrekt oder beides waren).
     
  4. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    22. August 2008
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    An den Ufern der Logana
    Hallo Fckw,

    im Traum spielt es keine Rolle, ob etwas real existent ist oder nicht, es wird als gegeben betrachtet. Wie ich schon erwähnt hatte, dient der Schmetterling als Symbol für die Idee, welche Du dann auch im Traum ausgestaltest.

    Nun ja, ob diese Idee Deiner Träume vor dem realen Hintergrund der Evolution bestand hat, wage ich zu bezweifeln, aber in der Esoterik hat jeder ein Recht darauf sein spirituelles Weltbild zu entwerfen.

    Nach meinem Wissen begann das Leben und die Evolution schon sehr früh in der Erdgeschichte, das läßt sich auch nachweisen. Nun ja und relativ kurz zuvor gab es halt ein Nichts, aus dessen Materie sich das gebildet hatte, was wir heute als Erde bezeichnen.

    Daß wir überhaupt existieren, ist eine Laune der Natur, die mit sehr viel Glück verbunden ist.

    Merlin
     
  5. Sternenatemzug

    Sternenatemzug Sehr aktives Mitglied

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    hear(hier)
    der mensch ist der vorläufige höhepunkt der evolution und der schmetterling ist ein festes symbol für die entwicklung der seele hin zum göttlichem ..zum gottmenschen
    jeder mensch treibt durch seine innere entwicklung die evolution zu weiteren höhepunkten hin indem er seine seele mit dem licht der welten schmückt...
     
  6. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

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    Ich war selbst verblüfft über den Traum, weil ich im Wachzustand eher skeptisch gegenüber den Theorien der "evolutionären Spiritualität", wie sie etwa Andrew Cohen vertritt, gegenüberstehe. Ich drücke es mal so aus: Mir ist im Wachzustand (bisher?) nicht bewusst, dass dies meine innere Haltung ausdrücken würde. Aber vielleicht will ich's ja bis anhin nur nicht wahrhaben. Und wenn ich's mir recht überlege: Evolvierende Seelen, warum auch nicht?
     
  7. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    Hallo Sternenatemzug,

    eventuell wäre es ja etwas sinnvoller von dem hohen Roß des Gottesanspruches abzusteigen, um sich zunächst einmal selbst zu erkennen. Der Unterschied des Menschen zu seinen Mitgeschöpfen ist geringer als mancher wahrheben möchte. Im Augenblick ist man sich jedenfalls noch nicht so recht darüber klar, worin dieser Unterschied eigentlich besteht. Eventuell in der Fähigkeit des Menschen zur Spiritualität.

    Merlin
     
  8. Siriuskind

    Siriuskind Moderatorin und Alien in geheimer Mission Mitarbeiter

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    Hallo FCKW,
    es muß ja nicht Deine innere Haltung zur Evolution ausdrücken, sondern vielleicht ist Dir einfach eine Information im Traum gegeben worden, dass bestimmte Dinge in der Evolutionsgeschichte anders abliefen, als es die Wissenschaftler heute wissen.
    Ich bin von Deinem Traum auf jeden Fall sehr beeindruckt.:banane:
    lg Siriuskind
     
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