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Tod und Retten

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von SpoX, 7. April 2004.

  1. SpoX

    SpoX Neues Mitglied

    Registriert seit:
    7. April 2004
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    Bärlin
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    Hallo!

    Die meisten Träume, an die ich mich erinnern kann sind solche kurz vor dem Ausschalten des Bewußtseins oder solche die sich noch beim langsamen Aufwachen einstellen.

    Gestern beim Einschlafen stellte sich folgender ein:

    Ich war beim InlineHockey spielen zusammen mit jemandem, der vielleicht mein Freund werden könnte.
    Er fuhr auf die Straße und ich merkte, dass da was falsch lief und bin hinterher gefahren.
    Ich warf mich quasi vor ihn und wurde von einem LKW angefahren.
    Dabei habe ich beide Beine verloren.

    Die Tat an sich wurde gefeiert - ich stand in der Öffentlichkeit deswegen (sowas kommt öfter man in meinen Träumen vor).
    Und ich lebte halt ohne Beine.
    Das hab ich dann auch in aller Ausführlichkeit mitbekommen.
    Ich hab mir Gedanken gemacht, wie ich das in meinem Haus hinbekommen könnte. Wo ich langgehen kann und so.

    Dieses Retten ist etwas, was mich schon länger begleitet.

    Gestern (tagsüber) ist mir klar geworden, wie viel mir der Mensch bedeutet - als ich merkte, dass ich ihn verlieren könnte.

    SpoX
     
  2. SpoX

    SpoX Neues Mitglied

    Registriert seit:
    7. April 2004
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    Bärlin
    Was ich ganz vergessen habe:

    Eine oft wiederkehrende Angelegenheit ist der Tod.

    Monatelang (mindestens) habe ich abundzu davon geträumt, dass mein damaliger Schatz sterben würde.
    Im Traum ging es dann vor allem um das Trauern, das Begräbnis und so.
    Irgendwie hat mich das teilweise richtig befriedigt: Trauern zu können.

    Als ich nach der Trennung meinen Wohnungsschlüssel von ihm wieder bekommen habe, da habe ich von einer richtigen Gedenkfeier geträumt - allerdings mit dem Ende, dass mich jemand angesprochen und getröstet hat.

    SpoX
     
  3. Seelenfluegel

    Seelenfluegel Sehr aktives Mitglied

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    26. August 2003
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    Donnersbergkreis
    Hallo SpoX,

    Was bedeutet fuer Dich Liebe, Opferbereitschaft und Verlust?
    Geht es Dir in der Partnerschaft gut oder hast Du Aengste?


    lg
    Chris
     
  4. SpoX

    SpoX Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    Bärlin
    Meine Partnerschaft - oder auch Beziehung ist letzen Oktober zerbrochen. Und genau das war immer meine größte Angst.
    Das ich am Ende selber einen großen Anteil daran hatte, das hat es nicht besser gemacht. Und so währe ich beinahe auch dabei draufgegangen.

    Ich hatte immer Angst meinen Freund zu verlieren. Und durch viele viele räumliche Trennungen leider auch immer genug Zeit mir darüber Sorgen zu machen...

    Liebe? Liebe ist mein Leben. Diese Liebe war mein Leben. So hab ich es zumindest gefühlt. Ich hab lange gebraucht damit klar zu kommen. Mit dem Herz und mit dem Verstand.

    Und Opferbereitschaft? Ich hätte meine Seele verkauft, wenn er bei mir geblieben währe. Das dachte ich eigentlich. Aber ich hab dann gemerkt, dass ich trotz des Schmerzes und trotz des Dranges ALLES zu tun, damit er zurück kommt, mir selber treu bleiben WILL.

    SpoX
     
  5. Seelenfluegel

    Seelenfluegel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Donnersbergkreis

    Ich nehme an, dass Dein Traum dies bildhaft darstellt. Du reisst Dir das Bein raus und kommst beinahe selbst unter die Raeder. Deshalb meine Eingangsfragen ;)






    Du beziehst Liebe unmittelbar auf Partnerschaft? Liebe kann in der Partnerschaft zum Ausdruck kommen, aber das ist nicht gleich Liebe.
    Auch in Bezug auf Deine Opferbereitschaft folgst Du einem unbewussten, in dir steckenden psychischen Muster. Was haben denn Deiner Meinung nach Liebe und Opferbereitschaft miteinander zu tun?


    lg
    Chris
     
  6. SpoX

    SpoX Neues Mitglied

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    Ich beziehe DIESE Liebe auf Partnerschaft, weil sich DIESE Liebe genau das als Erfüllung wünscht. Und Partnerschaft ohne Liebe ist nicht mein Ding.

    Für _mich_ ist Opferbereitschaft ein Ausdruck von Liebe.
    Wenn ich einen anderen Menschen liebe, bin ich bereit für ihn etwas und im Notfall auch meine Gesundheit oder mein Leben zu opfern.

    Da frag ich mich, wo das unbewußte Muster an der Stelle steckt. - Aber wenn es denn unbewußt ist, iss da ja kein Wunder ;-)

    SpoX
     
  7. SpoX

    SpoX Neues Mitglied

    Registriert seit:
    7. April 2004
    Beiträge:
    15
    Ort:
    Bärlin
    Da währ ich mir nicht so sicher.
    Schließlich ging es im Traum um jemand neues. Nicht um meinen Ex.

    Fröhlich heruminterpretiert:

    Ich muss, wenn ich ihn "haben will" etwas Großes opfern.

    Oder:

    Trotz aller Opfer werden wir nicht zusammen kommen.

    SpoX
     
  8. schattensprung

    schattensprung Mitglied

    Registriert seit:
    23. Januar 2003
    Beiträge:
    43
    Ort:
    *_-(°=°)-_*
    Hört sich jetzt vielleicht blöd an, aber ich finde, das ist voll der schöne Traum...sowas habe ich noch nie geträumt, daß ich mich für jemanden auf eine gewisse Art "opfer", und auch wenn ich von "professioneller Traumdeutung" keine Ahnung habe (ist diese eigentlich ernst zu nehmen? Jeder sollte doch für sich seine Träume deuten, oder?), habe ich ein schönes Gefühl in mir, wenn ich Deinen Traum lese :)

    Liebe Grüße

    schattensprung
     
  9. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
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    Graz
    liebe spox!

    ich sehe drei motive, die deine träume prägen: die tragik, das helfen und die öffentliche inszenierung. und spontan fiel mir der archetypus des "verletzten heilers" ein, der sich in der astrologie z.B. im asteroiden chiron zeigen soll bzw. auch in der mythologie dem chiron entspricht ... google weiß mehr, wenn es dich interessiert.

    mir erscheinen die unglücks- bzw. todesfälle deiner freunde wie arrangements, die vor allem dich als heldenmütige, sich aufopfernde helferin bzw. als demonstrativ trauernde hinterbliebene auftreten lassen (versteh das BITTE nicht als vorwurf... es geht ja um traumbilder, die über solche bilder die eigentlichen aussagen codieren). der effekt: wenn du dich opferst, erst dann erhältst du die dir gebührende beachtung.

    es gibt menschen, die brauchen das leiden anderer menschen, um ihre eigene rolle als "helfer" spielen zu können. viele von ihnen machen das sehr gut, und wenn sie an der bewusstmachung ihrer inneren dynamik arbeiten, dann sind es oft herausragend gute therapeuten.

    solche bindung des selbstwertgefühls an hilfeleistung, an aufopferung etc. hat oft im hintergrund den glaubenssatz: "du bist nur wert, geliebt zu werden, wenn du dich selbst opferst!" das ist der nutzen des opfers: den, dem geopfert wird, gnädig zu stimmen.

    es sind oft verinnerlichte elternbilder, denen diese opfer gebracht werden. ich denke daran auch, weil es in deinem träumen immer deine freunde sind, die zum opfer werden ... da taucht in mir das bild eines sehr fordernden vaters auf, der niemand neben sich duldet, der einfluss auf dich nehmen könnte, und der dir vermittelt: nur wenn du dich mir unterordnest, mir dein leben und deine freunde opferst, bin ich dir wohlgesonnen. und das kind gehorcht immer, elternliebe ist überlebenswichtig...

    ich rede nicht von deinem leiblichen vater, sondern von einem archetypus ... wer immer diese rolle spielen mag, vielleicht auch ein, zwei generationen zurück. oft wird das ja im familiensystem weitergegeben bzw. übernommen.

    "ich werde nur geliebt, wenn ich mich opfere!" - (oder eher noch: "...wenn ich meine freunde opfere, damit ich als tragische heldin erscheinen kann") - kennst du diesen glaubenssatz bei dir? wenn ja, dann scheinen mir deine träume deutliche hinweise zu sein, daran zu arbeiten. die richtung, in die eine solche arbeit gehen könnte: die blickrichtung zu ändern - es geht darum zu lieben, nicht darum, ein geliebt werden zu erzeugen. das beginnt mit der eigenliebe. und es umfasst auch die einsicht, dass helfen und lieben zwei paar schuhe sind.

    soweit ein paar ideen zu deinem traum - wenn du dich schlecht gesehen fühlst, dann nimm es bitte nicht als übergriff, sondern schlicht als fehlgegangenen versuch. solche bilder sind ja immer auch zum teil reflexe der eigenen befindlichkeit, und das thema ist mir selbst durchaus nicht fremd :)

    alles liebe, jake
     
  10. Seelenfluegel

    Seelenfluegel Sehr aktives Mitglied

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    Hallo Spox


    Dann interpretieren wir "Liebe" aus unterschiedelichen Ebenen. Ich verstehte "Liebe" als etwas Formloses, Universelles. Die Liebe kann meiner Meinung nach in der Partnerschaft zum Ausdruck kommen, aber die partnerschaftlichen Gefuehle und Emotionen sind nicht gleich "Liebe".
    Da Liebe nicht erwartet, wuenscht sie sich auch keine Erfuellung. Liebe IST.
    Das, was Erfuellung wuenscht, sind Erwartungen ergruendet aus Beduerfnissen, aber es ist nicht Liebe, denn Liebe ist kein Beduerfnis. Wenn sie Beduerfnis waere, waere sie auch Erwartung.
    Naja...jedem seine Meinung.

    Partnerschaft ohne Liebe: die gibt es viel und oft und Menschen halten es trotzdem fuer Liebe. Meiner Meinung nach kann keine Partnerschaft ohne Liebe dauerhaft aufrechterhalten werden. Eine lieblose Partnerschaft zerbricht unweigerlich.


    Ich sehe das anders. Ich sehe Opferbereitschaft nicht automatisch als Ausdruck von Liebe, sondern eher als emotionales, unbewusstes Programm. Liebe bedeutet vor allem Eines: LASSEN.
    Mal ne Frage: Liebst Du Dich selbst?


    Dieser "Fremde" ist ein Teil von Dir. Es ist der Anteil, den Du in Partnerschaft hineinprojezierst. Der Traum zeigt eine bestimmte Struktur von Dir, die Du potentiell in jeder Partnerschaft mitfuehrst.


    Nein, ernsthaft interpretiert. Klar und deutlich das Bild Deines Programmes

    Nein, es zeigt lediglich, dass dieses Muster destruktiven Charakter hat.


    So. Eines moechte ich noch sagen: Ich arbeite seit langen mit Traeumen und trotzdem kann mich in Bezug auf Interpretationen auch irren.

    Ich helfe, wenn ich kann, aber es liegt mir nicht im Sinn, damit irgend jemand aergern zu wollen. Trauminterpretationen offenbaren nicht immer nur schoene udn einfache Dinge, sondern es ist harte, oeffnende, auch schonunglose, ehrliche und ungeschminkte seelische Aufbereitungsarbeit.
    Wenn meine Interpretationen beim Traeumenden Widerstaende und Emotionen ausloesen, dann sind dies hoechstwahrscheinlich die Widerstaende und Emotionen des Traeumenden.

    Meine Interpretationen sind ein Moeglichkeit der Sicht der Dinge und niemand muss sie annehmen.


    Uebrigens danke an Jake fuer seine Interpretationen ;)


    lg
    Chris
     
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