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Thomas

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von anadi, 28. März 2014.

  1. anadi

    anadi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Januar 2007
    Beiträge:
    1.856
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    Uttenreuth bei Erlangen
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    „Thomas“ war „sehr aktiv“. … und er war so was von aktiv,
    dass er „ein paar Zeilen” als „geistiges Evangelium“ verfasst hätte.

    Wenn der Autor von "Thomas" einer der sogenannten Apostel gewesen wäre,
    hätte er etwas über die Tätigkeiten Jesus geschrieben.
    Stattdessen schreibt er eine philosophische Abhandlung im gnostischen Still.

    Die Gelehrte sind der Meinung, dass diese Art von Sammlung der Sprüche Jesus,
    war das, was im 1. Jahrhundert bei den Christen gebräuchlich war.

    Am Anfang waren Geschichten über das Leben Jesus nicht bekannt,
    obwohl man bedenkt dass das berühmte unbekannte Q Dokument,
    welche als Quelle der 3 synoptischen "Evangelien" vermutet wird,
    könnte auch zu dieser Zeit bekannt sein,
    und dessen Autor auch unbekannt war.

    Wenn man aber ein solche ursprüngliche Q Dokument akzeptiert,
    dann werden viele Ideen die nur in einer oder nur 2
    der 3 synoptischen "Evangelien" befindet als nachträglich hinzugefügt gelten,
    und nur die minimalen 240 gemeinsamen Versen würden dann zählen für „Markus“, „Matthäus“ und „Lukas“

    „Lukas“ hat mit „Matthäus“ 240 Verse gemeinsam.
    Matthäus hatte ursprünglich 240 Verse

    „Lukas“ hat mit „Markus“ 350 Verse gemeinsam;
    Also in Lukas und Markus sind noch 350-240=110 Verse von einer Christliche Sekte addiert, die im ursprünglichen Q Dokument nicht existierten

    „Markus“ hat mit „Matthäus“ 600 Verse gemeinsam
    Also in "Matthäus" wurden 600-240 =360 Verse von einer anderen Christliche Sekte (Kirche) addiert die im ursprünglichen Q Dokument nicht existierten

    und in „Markus“ wurden 600-350 =250 Verse von einer anderen Christliche Sekte (Kirche) addiert die im ursprünglichen Q Dokument nicht existierten

    In dieser Variante außer der ursprüngliche 240 Verse, dessen Wahrheit auch nicht sicher sein kann, weil es kein bekannten Autor dafür gibt, alle anderen Versen sind nachträgliche Erfindungen.

    Das wurde auch von der Christlichen Apologeten erkannt und wurden inzwischen auch anderen Varianten in Erwägung gezogen.

    Angenommen es existierte kein Q Dokument,
    also kein Dokument der ursprünglich über das Leben des Jesus schrieb,
    und es gibt keinen Zweifel dass die sogenannten Apostel etwas geschrieben hätten,
    dann gehen von den vier Sekten aus, die Irenäus in Beziehung zu der 4 "Evangelien" bringt:
    Matthäus bei Ebionites, Markus bei denjenigen "die Jesus von Christ auseinander halten",
    Lukas bei Marcionites und Johannes bei Valentinians,
    die er aber zuerst als Häretiker bezeichnen, wie auch die Idee das Jesus je gekreuzigt wurde, eine Häresie.

    Dann Ebionites Sekte ließ das ursprüngliche "Matthäus" schreiben.
    Das ursprüngliche "Matthäus" hat 240 gemeinsame Verse mit "Lukas“.
    Die Marcionites Sekte, die "Lukas" schreiben ließ, hat von "Matthäus" 240 Verse kopiert.

    „Lukas“ hat mit „Markus“ 350 Verse gemeinsam
    Die Sekte die "Lukas" schreiben ließ, hat 350-240=110 Verse von "Markus" kopiert; den Rest der Verse in "Lukas" wurde von diese Sekte nachträglich hinzugefügt.

    „Markus“ hat mit „Matthäus“ 600 Verse gemeinsam
    In "Matthäus" wurden nachträglich 600-240 -Verse addiert die aus dem "Markus" kopiert sind; den Rest der Verse in "Matthäus" wurde von diese Sekte nachträglich hinzugefügt.

    In dieser Variante sollte "Markus" die meisten "ursprüngliche" 600 Verse beinhaltet haben, den Rest der Verse wurde von diese Sekte nachträglich hinzugefügt.
     
  2. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    burgenland.at



    Thomasevangelium 105:

    Jesus sagte:

    "Wer Vater und Mutter erkannt hat,

    wird 'Sohn der Hure' genannt werden."



    Plasphemie?


    Aus gewissen Gründen muss man nicht immer alles benennen und aufzeichnen.

    Nicht nur hier, sondern auch in den anderen Evangelien schweigen sie sich darüber aus,

    War der Nazaräner verheiratet oder warum war er es nicht?

    Vielleicht deutet Johannes dies an,

    er schreibt allein, im Rahmen seiner Schüler, etwas von einer Hochzeit wo Wasser zu Wein wird,

    und etwas später lässt er den Nazaräner sagen:

    Etwa so?

    "Nun, das war nichts.

    Jetzt seit Ihr drann.
    Ich versuche es noch einmal."


    und ein :regen:
     
  3. Dhiran

    Dhiran Sehr aktives Mitglied

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    Wahrscheinlich war er deshalb nicht verheiratet, weil er sagen wollte: Für mich sind alle Leute gleich viel wert.
     
  4. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    Wie kommst Du nur darauf,

    nach meiner obigen leicht nachvollziehbaren logischen Schlussfolgerung?


    und ein :sekt:
     
  5. anadi

    anadi Aktives Mitglied

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    Womöglich war bekannt unter den anfänglichen Christen (als die Idee mit dem Heiligen Geist nicht erfunden war),
    dass die Mutter von "dem Jesus der Christen" eine Hure war,
    das war auch anderen Juden bekannt (siehe die Reaktion in Sanhedrin über das später erfundene Stammbuch)
    Dazu kommt , auch dieser Spruch, welcher auch dem "Jesus" zugesprochen wurde:
    Jesus sprach: „Wer seinen Vater nicht haßt und seine Mutter wie ich... (Spruch 101)
     
    Zuletzt bearbeitet: 1. April 2014
  6. Dhiran

    Dhiran Sehr aktives Mitglied

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    Durch einen Mix aus David Hawkins, Ken Wilbers und Rudolf Steiners Theorie, kombiniert mit meinen Meinungen und einer Glasur von Aussagen durch Zitate anderer bekannter Philosophen.
     
  7. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    burgenland.at
    Hallo anadi!




    Dieser Satz sagt mehr aus.
    Obwohl Thomas in seiner Spruchsammlung fast kein Wort von der Kreuzigungsszene geschrieben hat,
    löst er mit dieser verschlungenen Information das Geheimnis von der Kreuzigung auf.

    (Die Ausnahme ist der Spruch[77]: „Spaltet ein Holz, ich bin da. Hebt den Stein auf und ihr werdet mich dort finden.“ Womit angedeutet wird, sowohl bei der Steinigung als auch bei der Kreuzigung, es gibt einige unter uns die bei beiden Anlässen Augenzeugen gewesen sind: Johannes, Philippus, Jakobus, Judas.)

    Es ist eine Beschreibung, die zwei- oder dreideutig sein kann,
    und so auch in der Kommunikation mit dem Jenseits gar nicht so selten vorkommt.
    Sie sind daher auch umfangreicher in der Aussage,
    als unsere einfache lineare Logik in den Gedanken oder in unseren Träumen.

    Für Deine Erklärung, anadi, genügt die Beschreibung:

    „Wer die Mutter kannte, wurde „Sohn einer Hure“ genannt.“

    Der Zusatz des Vaters könnte nun darauf hindeuten,
    dass der sich in ähnlicher Lage befunden hatte,
    und sagen wir einmal mit Sex eine hohe öffentliche Position erreichte,
    wie zum Beispiel Kaiphas mit der Einheirat bei Hannas.

    Etwa so:

    „Unser Hohepriester ist eine Hure, und der da ist der Sohn dieser Hure.“

    Selbstverständlich kann man das nur von der Opposiotion erwarten,
    und wir wissen doch was eine Opposition bedeutet?

    Selbst wenn man zu diesem Schluss kommen könnte,
    liegt dies in der Vergangenheit, und zu dem Zeitpunkt des besprochenen Satzes,
    befand sich das Ereignis in der Vergangenheit und der Sohn war schon tot.

    Egal dürfte sein, ob der Sohn tot ist oder noch lebt,
    jedenfalls hat ER beide, nämlich die Mutter sowieso, und den Vater etwas später erkannt.

    Daher liegt die Aufgabe in der Zukunft darauf zu kommen,
    was passiert ist als er seinen Vater erkannte,
    da war neben seinem Vater Kaiphas noch ein anderer Mann,
    und das war der spätere Hohenpriester in der Geschichte,
    der Bruder von Kaiphas, also der Onkel von Jesus, mit Namen Jonathan.

    Und nun können wir in der Zukunft feststellen was der damals sagte,
    nämlich genau was da geschrieben steht:

    „Du Sohn einer Hure“.

    Daraus dürfte sich ergeben, dass er sehr reges Interesse hatte,
    einen eventuellen Nebenbuller aus dem Weg zu räumen,
    mit allen Mitteln die ihm zur Verfügung standen,
    und er beginnt einmal mit der Denunzierung,
    macht dann weiter mit einer Provokation,
    und als das alles nicht gelingt macht er ihm den Garaus.

    Nicht selbst, versteht sich, sondern er lässt es machen.
    So wie man auch sagt jemand sei nicht der Sohn einer Hure,
    sonder er wird so genannt werden.

    Und das Andere ist ebenfalls so geschehen, wird man erkennen.

    Selbstverständlich kann auch der Nährvater Josef seinen Jesus so genannt haben,
    oder seine jüngeren Geschwister kommen genau so in Frage.
    Aber dafür ist die Bedingung nicht erforderlich, Jesus hätte auch seinen Vater erkannt.

    Dafür kam damals nur jemand unmittelbar in der Nähe von Kaiphas in die engere Wahl.
    Uns ist es nun etwas später überlassen dies Schritt für Schritt nachzuvollziehen.

    Was nun die Vieldeutigkeit betrifft, allgemein kann es gar nicht so sein,
    dass jemand der Vater und Mutter kennt mit diesem Spruch angesprochen wird.
    Sollte es dennoch geschehen, befindet sich der Betreffende im Unrecht.

    Voila!


    und ein :zauberer1
     
  8. anadi

    anadi Aktives Mitglied

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    Dies ist ein bisschen weit geholt.
    Es gibt kein Hinweis, dass die Autoren von Thomas hier Kaiphas andeuteten.

    Wenn man die Sprüche 101 und 105 ließt, sieht man,
    dass die Andeutung ist auf sich selbst ist (die Aussagen werden Jesus zugesprochen)
    (entspricht dem allgemeinen Wissen, die im Frühchristentum über den "Jesus der Christen" verbreitet war:

    "Wer Vater und Mutter erkannt hat,
    wird Sohn der Hure genannt werden."

    "Wer seinen Vater nicht haßt und seine Mutter wie ich"
     
  9. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    burgenland.at


    Nein, von sehr weit kommt das Kind nicht her.

    Schön langsam müsste es dämmern, was damals der „rote Faden“ gewesen ist,
    der sich durch die Evangelien hindurch zog und noch immer zu finden ist.
    Oder was es mit der spirituellen Beeinflussung unmittelbar beteiligter medialer Personen (Jesus, Thomas, Petrus) auf sich hatte.

    Denn wir haben festgestellt, wenn Thomas und Thaddäus das 1. Evangelium in Ägypten „verbrochen“ haben, dann muss die soeben besprochene Auflösung der Kreuzigungsszene eine Lösung dafür sein, die im Voraus aufgeschrieben wurde. Damit könnte sich dieses „jemand wird bezeichnet werden als“ auf ein zukünftiges Ereignis beziehen, etwa auf die Darstellung der Geburt des Nazaräners in den folgenden Evangelien.


    Hat nun er, der Nazaräner, immer wieder wörtlich darauf hingewiesen, dass er im Vater sei, und der Vater in ihm; oder hat er darauf aufmerksam gemacht, er und der Vater sind eins; oder wurde von ihm darauf verwiesen, was er ihnen erklärte darüber sollte Stillschweigen bewahrt werden; ein Knecht beansprucht nicht das Erbe seines Herrn, aber der Sohn schreibt sich das Erbe seines Vaters zu;


    dann muss man sich auch irgendwann einmal fragen: Wenn alle Apostel einen Partner zugeordnet bekommen haben, so dass weltliche und geistige Apostel gemeinsam wirken sollten, wie war das nun beim Meister Jesus, der geboren im Widder und damit weltlich ausgerichtet sein sollte, wer war nun sein Partner? Und bei der Lösung denkt man selbstverständlich zuerst an den Bereich des Jenseits. Aber es war nun so, falls wir von der Tatsache ausgehen wollen, dass Joseph Kaiphas sein leiblicher Vater gewesen ist, dann dürfte es nicht ganz uninteressant sein, dieser Kaiphas war selbst im Zeichen der Jungfrau geboren, einem Minuszeichen und damit der geistigen Seite zugeordnet.

    Die Linie: Jungfrau – Widder,

    sie diente auch als grundlegendes und damit ausgehendes Muster,
    um all die anderen mitwirkenden Jünger danach einzuteilen, im Jahreskreis.

    Lediglich in der Richtung erfolgte eine Änderung, aus waagrecht wurde senkrecht,
    und bei den Aposteln finden wir eine Übereinstimmung, in der Verbindung von Schütze – Krebs,
    mit den tatsächlichen Personen Andreas und Jakobus Z. ,
    daran angrenzend verteilten sich die anderen Paare.

    Warum hier beginnend? Es entspricht der Zeugung eines Sohnes,
    der bereits nach 7 Monaten geboren wurde und dabei verstarb.
    Der Sohn des Nazaräners. Sein 2. Kind, nach einem Mädchen das gleichfalls verstarb.

    Hier drängt sich tatsächlich die Forderung auf daran etwas zu verbessern,
    und weniger sollte man bei den älteren kränklichen Eltern und in der Tradition verweilen.

    So sieht das dann auch strukturell aus, wie soeben beschrieben.

    Es waren nicht nur 12 Apostel, sondern 14 Personen (!).


    und ein :weihna2
     
  10. Dhiran

    Dhiran Sehr aktives Mitglied

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    14 - die 12 Apostel + 2 Leute names Nehmet und Esset :D
     
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