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Prophezeiungen über Jesus

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von anadi, 7. Mai 2014.

  1. anadi

    anadi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Januar 2007
    Beiträge:
    1.856
    Ort:
    Uttenreuth bei Erlangen
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    Aus diesen Angaben ist er nicht.

    (a) 1.1 In 1.Mose 49,10 wird nichts über eine Messias gesagt:

    Es wird das Zepter von Juda nicht entwendet werden noch der Stab des Herrschers von seinen Füßen, bis daß der Held komme; und demselben werden die Völker anhangen.

    1.2 Die Tatsache, dass es über keinen Messias gesprochen wurde,
    kommt deutlich aus 1.Mose 49:1, wo berichtet wird, dass der Sprecher, Jakob,
    seine eigene Söhne anspricht, um ihnen zu verkünden, was ihnen in der Zukunft passieren wird,
    es geht nicht um ein Messias, der in Tausende von Jahren erscheinen wird:

    Und Jakob berief seine Söhne und sprach: Versammelt euch,
    daß ich euch verkündige, was euch begegnen wird in künftigen Zeiten

    http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/1_mose/49/#1

    (b) 2. In 1.Chronik 5,2 wird über keinen Messias gesprochen, sondern dass das Geburtrecht den Kinder Joseph übertragen wurde, und das Fürstentum bekam Juda, der Erstgeborene:

    1 Die Kinder Rubens, des ersten Sohnes Israels denn er war der erste Sohn; aber damit, daß er seines Vaters Bett entweihte, war seine Erstgeburt gegeben den Kinder Josephs, des Sohnes Israels, und er ward nicht aufgezeichnet zur Erstgeburt;
    2 denn Juda, der mächtig war unter seinen Brüdern, dem ward das Fürstentum vor ihm gegeben, und Joseph die Erstgeburt.

    (c) 3.1 Die Angaben in Lukas 2. sind Erfindungen. Beweise dafür liefert die historischen Daten aus dem Tafel des Augustus, siehe
    http://www.esoterikforum.at/forum/showpost.php?p=4557220&postcount=18
    3.2 Solche ein wichtiges Ereignis, wie "das Umsiedlung" von "Joseph und Maria", wenn er stattgefunden hätte, sollte auch in den anderen "Evangelien" erwähnt worden sein.
    „Lukas“ hat mit „Matthäus“ 240 Verse gemeinsam.
    Matthäus hatte ursprünglich 240 Verse

    „Lukas“ hat mit „Markus“ 350 Verse gemeinsam;
    Also in Lukas und Markus sind noch 350-240=110 Verse von einer Christliche Sekte addiert, die im ursprünglichen Q Dokument nicht existierten

    „Markus“ hat mit „Matthäus“ 600 Verse gemeinsam
    Also in "Matthäus" wurden 600-240 =360 Verse von einer anderen Christliche Sekte (Kirche) addiert die im ursprünglichen Q Dokument nicht existierten

    und in „Markus“ wurden 600-350 =250 Verse von einer anderen Christliche Sekte (Kirche) addiert die im ursprünglichen Q Dokument nicht existierten

    In dieser Variante außer der ursprüngliche 240 Verse, dessen Wahrheit auch nicht sicher sein kann, weil es kein bekannten Autor dafür gibt, alle anderen Versen sind nachträgliche Erfindungen.
    Für eine andere Variante siehe:
    http://www.esoterikforum.at/forum/showpost.php?p=4550155&postcount=1
     
  2. anadi

    anadi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Januar 2007
    Beiträge:
    1.856
    Ort:
    Uttenreuth bei Erlangen
    Darin steht nichts
    - über ein Messias der ein "direkter Nachkomme von David und dessen Vater Isai sein" sollte
    - nicht einmal über ein "direkter Nachkomme von David und dessen Vater Isai"
    - nicht einmal über ein Messias:

    1.Chronik 17,11-14

    11 Da Saul und ganz Israel diese Rede des Philisters hörten, entsetzten sie sich und fürchteten sich sehr.
    12 David aber war jenes ephrathischen Mannes Sohn von Bethlehem-Juda, der hieß Isai; der hatte acht Söhne und war ein alter Mann zu Sauls Zeiten und war betagt unter den Männern.
    13 Und die drei ältesten Söhne Isais waren mit Saul in den Streit gezogen und hießen mit Namen: Eliab, der erstgeborene, Abinadab, der andere, und Samma, der dritte


    2. Jer. 23,5

    In Jer. 23,5 wird nicht über den „Jesus der Christen“ gesprochen. Das wird deutlich, wenn man den ganzen Kontext betrachtet:
    1. Derjenige welcher im Kapitel 23 spricht grenzt sich ab als „Yahve, von den Götter Israels“ (ieue alei ishral), welche nicht der Herr aller Völker ist, dessen Vertreter, „der Jesus der Christen“ wäre.
    2. Und Yahve, der Gott Israels sagt, er möchte „die übrigen meiner Herde sammeln aus allen Ländern“;
    es geht um ein Stammesgott, nicht um dem Gott der Christen, obwohl die Christen geben ihre verdrehten Interpretation,
    mit denen die Juden aber nicht einverstanden waren, und auch nicht sind.
    3. Und Yahve, der Gott Israels sagt weiter:

    23:4 „Und ich will Hirten über sie setzen“
    23:5 „Siehe, es kommt die Zeit, spricht Yahve, daß ich für David ein gerechtes Spross aufbaue,
    ein König, welche mit Intelligenz urteilen und Gerechtigkeit im Lande
    (nicht auf die Erde!) bringen wird (mlk u•eshkil u•oshe mshpht u•tzdqe b•artz)“
    (Es steht nichts über ein Satan, oder eine Schlange, oder Baalzebub, oder Luzifer, oder … „das Ungeheuer“)

    23:6 „Zu seiner Zeit soll Juda geholfen werden und Israel sicher wohnen.“
    Es steht nichts über „Aller Ewigkeit der Christen“ und es geht um das Volk Israels nicht um … Christen,
    die sich als Volk Israels angeben wollen, siehe die Erfindung in „Paulus“ Brief zu den "Römer",
    und die wirklichen Juden als nicht Juden bezeichnen:
    http://www.esoterikforum.at/forum/showpost.php?p=4553912&postcount=41

    14 David aber war der jüngste. Da aber die drei ältesten mit Saul in den Krieg zogen

    3. Jes. 11:1, Hiermit einen anderen Vers welcher die Christen als Beweis für die Prophezeihung "des Jesus" vorführen
    wenn in Wirklichkeit, in dem Kontext, geht es um Errettung eines Restes von Israel. Zions Errettung vor dem Ansturm der Assyrer:

    Jesaja - Kapitel 10-11

    10:20 Zu der Zeit werden die Übriggebliebenen in Israel und die errettet werden im Hause Jakob, sich nicht mehr verlassen auf den, der sie schlägt; sondern sie werden sich verlassen auf den HERRN, den Heiligen in Israel, in der Wahrheit. ...
    22 Denn ob dein Volk, o Israel, ist wie Sand am Meer, sollen doch nur seine Übriggebliebenen bekehrt werden. ....
    23 Denn der Herr, HERR Zebaoth wird ein Verderben gehen lassen, wie beschlossen ist, im ganzen Lande.
    24 Darum spricht der Herr, HERR Zebaoth: Fürchte dich nicht, mein Volk, das zu Zion wohnt, vor Assur. Er wird dich mit einem Stecken schlagen und seinen Stab wider dich aufheben, wie in Ägypten geschah.
    25 Denn es ist noch gar um ein kleines zu tun, so wird die Ungnade und mein Zorn über ihre Untugend ein Ende haben.
    26 Alsdann wird der HERR Zebaoth eine Geißel über ihn erwecken wie in der Schlacht Midians auf dem Fels Oreb und wird seinen Stab, den er am Meer brauchte, aufheben wie in Ägypten.
    27 Zu der Zeit wird seine Last von deiner Schulter weichen müssen und sein Joch von deinem Halse; denn das Joch wird bersten vor dem Fett.
    28 Er kommt gen Ajath; er zieht durch Migron; er mustert sein Gerät zu Michmas.
    29 Sie ziehen durch den engen Weg, bleiben in Geba über Nacht. Rama erschrickt; Gibea Sauls flieht.
    30 Du Tochter Gallim, schreie laut! merke auf, Laisa, du elendes Anathoth! 31 Madmena weicht; die Bürger zu Gebim werden flüchtig.
    32 Man bleibt vielleicht einen Tag zu Nob, so wird er seine Hand regen wider den Berg der Tochter Zion, wider den Hügel Jerusalems.
    33 Aber siehe, der Herr, HERR Zebaoth wird die Äste mit Macht verhauen, und was hoch aufgerichtet steht, verkürzen, daß die Hohen erniedrigt werden.
    34 Und der Dicke Wald wird mit Eisen umgehauen werden, und der Libanon wird fallen durch den Mächtigen.
    11:1 Und es wird eine Rute aufgehen von dem Stamm Isais und ein Zweig aus seiner Wurzel Frucht bringen, 2 auf welchem wird ruhen der Geist des HERRN, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des HERRN.
    11: 3 Und Wohlgeruch wird ihm sein die Furcht des HERRN. Er wird nicht richten, nach dem seine Augen sehen, noch Urteil sprechen, nach dem seine Ohren hören,
    11:4 sondern wird mit Gerechtigkeit richten die Armen und rechtes Urteil sprechen den Elenden im Lande (Israels, nicht auf der Erde) und wird mit dem Stabe seines Mundes die Erde schlagen und mit dem Odem seiner Lippen den Gottlosen töten.
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. Mai 2014
  3. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    An den Ufern der Logana
    Die Quelle Q ist unbekannt und deshalb können wir dazu auch nur Vermutungen und Rückschlüsse anstellen, was aus ihr stammen könnte. Es sagt auch nichts darüber aus, ob sich der eine oder andere Evangelist nicht auch noch mit weiteren Texten aus dieser Quelle bedient hatte. Nun verbindlich zu behaupten, dass irgend etwas in der unbekannten Sammlung nicht existent war, halte ich für sehr gewagt. Dass Du, der sonst auf Beweise pocht, sich gerade zu solchen Behauptungen versteigt, wundert mich sehr. Es ist ja nicht einmal sicher, ob es überhaupt eine Quelle Q gegeben hat.

    Es ist auch ein Widerspruch zu dem, was Du sonst über die Verfassung der Evangelien schreibst, denn damit räumst Du ein, dass es schon vor den eigentlichen Evangelien Texte dazu gegeben haben muss.


    Merlin
     
  4. Night-bird

    Night-bird Sehr aktives Mitglied

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    Jenseits von Eden
    Es ist eindeutig von einem Messias die Rede, siehe Link.

    http://www.uni-saarland.de/fileadmi...htungen/fr33_KathTheologie/Jochum/Messias.pdf

    LG
     
  5. Night-bird

    Night-bird Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. August 2011
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    Ort:
    Jenseits von Eden


    5.2 denn Juda hatte die Oberhand unter seinen Brüdern, und aus ihm kommt der Fürst; Damit ist der Messias gemeint!


    http://www.bibleserver.com/#/text/ELB/1.Chronik5

    Auf weiteres gehe ich nicht ein, da es keine eindeutigen Beweise gibt, kann man alles deuten, sehen, wenden und drehen, wie es einem beliebt!

    LG
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. Mai 2014
  6. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    3. November 2006
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    Hallo anadi!

    Nimm diese Volkszählung als die erwähnte in der Bibel:


    Lass den Zieh- und Nährvater Josef bei Jerusalem „wohnen“,
    und danach Jesus 5 v. Chr. geboren werden, im April.
    So wie er danach sich Ägypten zuwendete,
    und etwas später seinen Bruder Jakobus am See im Norden heimsuchte.


    Zwischendurch fand auch noch die Konjunktion
    von Sonne, Jupiter und Saturn in den Fischen statt, 7 v. Chr.
    Die am Tag nicht gesehen werden kann,
    wegen der Teilnahme der Sonne,
    und auch nicht in der Nacht, weil komplementär,
    daher nur astronomisch und astrologisch berechnet wurde.

    Dann hast Du den Inhalt der anfänglichen Geschichten im Neuen Testament,
    was die historischen Daten betrifft.

    Bemerkenswert ist die allgemeine Abwendung von Herrschergestalten,
    in der Zeitangabe,
    und der Drang nach einem allgemein gültigen Kalender,
    das wäre dann auch der eigentliche Sinn „des Sterns“ von Bethlehem gewesen.

    Unerschütterlich, immer gültig.
    Von den Fantasien der Literatur nicht zu ändern,
    wie man das sogar bei der Adoptierung von Cäsaren beobachten konnte …



    und ein :weihna2
     
  7. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    Hallo Teigabid,

    diese Volkszählung hatte aber Lukas nicht gemeint, sondern die im Jahre 6 n.Chr. Der Grund für diesen Provinzialzensus lag in der Amtsenthebung des Tetrarchen Herodes Archelaos von Judäa und Samaria. Diese Region wurde damit zu einer römischen Provinz. Zum Zeitpunkt des Reichszensus im Jahre 8 v.Chr. war unter König Herodes der Große Israel zwar ein Vasallenstaat Roms, stand aber nicht unter römischer Verwaltung. Zudem ist da ja auch noch vom Statthalter Quirinius (Cyrenius) die Rede, der aber erst ab 3 n. Chr. Statthalter von Syrien war.

    Merlin
     
  8. anadi

    anadi Aktives Mitglied

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    In dem vorgelegten Dokument wird der Kontext nicht berücksichtigt.
    Es ist nicht die Rede über eine zukünftige Person,
    welche in einer ungewisse Zukunft erscheinen wird,
    sondern über eine Person, welche zu der Zeiten seiner Söhnen gegewertig wird.
    Und Jakob berief seine Söhne und sprach: Versammelt euch,
    daß ich euch verkündige, was euch begegnen wird in künftigen Zeiten

    http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/1_mose/49/#1
     
  9. anadi

    anadi Aktives Mitglied

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    Uttenreuth bei Erlangen
    Der Text spricht aber über keinen Messias, oder, dass aus Juda ... "ein Fürst" kommen wird.
    Lies den Text aufmerksam:
    5:2 denn Juda, der mächtig war unter seinen Brüdern, dem ward das Fürstentum vor ihm gegeben, und Joseph die Erstgeburt).
    3 So sind nun die Kinder Rubens, des ersten Sohnes Israels: Henoch, Pallu, Hezron und Charmi.
    4 Die Kinder aber Joels waren: Semaja; des Sohnes war Gog; des Sohnes war Simei; 5 des Sohn war Micha; des Sohn war Reaja; des Sohn war Baal; 6 des Sohn war Beera, welchen gefangen wegführte Thilgath-Pilneser, der König von Assyrien;


    Lies auch die Wort für Wort Übersetzung aus Häbreisch:
    http://www.scripture4all.org/OnlineInterlinear/OTpdf/1ch5.pdf
     
  10. Dhiran

    Dhiran Sehr aktives Mitglied

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    In den Link kommt man nicht rein.
     
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