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Thesen zum Altern

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von Alice94, 11. Januar 2011.

  1. Alice94

    Alice94 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. März 2010
    Beiträge:
    3.103
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    Hallo!

    Es gibt die offizielle Theorie, dass das Altern eine Krankheit sei, unter welcher alle Menschen litten. Ich stimme dieser Auffassung zu, denn ich bin der Meinung, dass das Alter nicht über Jahre, nicht über die Zeit definiert werden kann, denn Zeit existiert nach meiner Ansicht nicht selbstständig, so dass sie auch keinerlei Einfluss ausüben kann auf Organismen. Oder wie wechselwirkt die Zeit als solche biologisch respektive biochemisch mit Organismen?

    Ich halte den Alterunsprozess für eine Konsequenz von Zelldegenerationen infolge von Strahlenexpositionen, viraler Aktivität und der Aufnahme chemischer, toxischer, anderer destruktiver Substanzen und demzufolge auch einer fehlerhaften, mangelhaften Lebens- und Ernährungsweise. Bekannt ist zum Beispiel, dass radioaktive, ionisierende Strahlen zu irreversiblen Schädigungen der DNS führen können, gleichfalls können verschiedene chemische Partikel (bspw. Nitrite) und auch spezielle Viren diesen negativen Effekt hervorrufen. In allen Fällen ist eine Zellschädigung die Folge und eventuell sogar unkontrollierte Mutationen, also Krebserkrankungen.

    Wir altern demnach, weil wir z. B. unweigerlich Umwelttoxinen, aber auch kosmischer Beta- und Gammastrahlung (die beide radioaktiv sind und destruktiv mit unserer DNS reagieren) und pathogenen Mikroorganismen ausgesetzt sind. Auch ungesunde, exzessive Lebensweisen führen zu diesen organischen oder systemischen Degenerationen.

    Die Anschauung, dass nicht die Zeit als solche für die Alterungsprozesse verantwortlich gemacht werden kann, wird dadurch untermauert und bestätigt, dass es Lebewesen auf diesem Planeten gibt, die unter idealen ökologischen Bedinungen imstande sind, ewig zu existieren (biologische Unsterblichkeit). Zu ihnen gehören z. B. spezielle Quallenarten, Polypen und Seegurken, die einzig durch Umweltzerstörungen und Fressfeinde zu Tode kommen. Theoretisch aber könnten sie bis in die Ewigkeit ihren Stoffwechsel aufrechterhalten und leben.

    Es gibt wissenschaftlich erwiesene Methoden, den Alterungsprozess des Menschen zu verlangsamen und auf diese Weise in vielen Fällen die Lebenserwartung zu verlängern und die Lebensqualität zu optimieren. Dies geschieht nicht, indem "die Zeit", was immer das konkret ist, in ihrem Verhalten beeinflusst wird, sondern indem auf molekularbiologischer bzw. zellulärer Ebene präventiv agiert wird.

    Eine Strategie, die eine "Verjüngung" von Zellen bewirkt, ist die tägliche Kalorienzufuhr zu reduzieren. Der gleiche Effekt wird mit dem regulären Konsum von Resveratrol imitiert, indem Resveratrol die Produktion von Sirtuinen stimuliert. Sirtuine sind Proteine, die den Reparationsmechanismen der Zellen mehr Zeit lassen, um Regenerationen vorzunehmen. Regionen, in denen regelmäßig Resveratrol vom Organismus aufgenommen wird, ist mehrfach eine statistisch erhöhte Lebenserwartung festgestellt worden und zugleich ein geringeres Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen und an Krebs zu sterben.

    Im Experiment mit primitiveren Organismen wie Hefepilzen stellte sich heraus, dass die Zugabe von Resveratrol zur Nährlösung eine Steigerung der Lebenserwartung dieser Hefen von 80% - 100% bewirkt. Normalerweise überdauern Hefepilze 19 Generationen, in jenen Versuchen überstanden sie dagegen sogar 38!

    Auch etwas komplexere Organismen wie Würmer und Fruchtfliegen wiesen durch die Verabreichung von Resveratrol eine maximierte Lebenserwartung auf: Die Lebenserwartung von Würmern verlängerte sich um 19%, die der Fruchtfliegen um 27%.

    Alterungsprozesse werden durch diverse Faktoren verzögert, blockiert oder aber gefördert und beschleunigt. Dass die Zeit allerdings eine Rolle dabei spielt, bestreite ich vehement.

    Viele Grüße

    Alice
     
  2. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    ... die Menschen verbringen soviel Zeit mit dem Streben nach Unsterblichkeit, dass sie darüber hinaus ihr sterbliches Leben verschwenden
     
  3. Alice94

    Alice94 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. März 2010
    Beiträge:
    3.103
    "Ich kenne unzählige Menschen, die nach dem ewigen Leben dürsten, aber mit einem verregneten Sonntagnachmittag nichts anzufangen wissen." (Johannes Gross). Für manche gilt das vielleicht sogar fürs gesamte Leben, in dem sie keinen echten Sinn finden für sich. Mir bereitet es Freude, mir Gedanken über die verschiedensten Themen zu machen, die mich interessieren. Dabei spüre ich z. B. Leben(squalität).
     
  4. gono38

    gono38 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. September 2009
    Beiträge:
    1.953
    Ort:
    Maria Lankowitz/Steiermark/Österreich
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    Meiner Meinung nach gibt es bei diesem Thema mehrere zu erwähnende
    Aspekte.
    Zum Einem denke ich, dass jeder Mensch ein besonderes Talent hat,
    und dieses auch nicht umsonst. Daher ist es eines der wichtigsten
    Dinge im Leben, dieses individuelle Talent auch zu erkennen, es zu verbessern, es auszufeilen, und Spass bei der Ausübung zu haben.
    Viele Menschen laufen Tag ein Tag aus daran vorbei, und lenken, vielleicht auch aufgrund des gesellschaftlichen "Mainstreams", von sich ab, nur
    um irgendeinen unbefriedigenden Alltag zu haben.
    Das Gefühl des kleinen Alltag Glückes haben aber nur Menschen, die sich dieser Herausforderung stellen. Genau das verzögert den Alterungsprozess meiner Ansicht erheblich.
    Zum Anderen halte ich richtige Ernährung für einen sehr entscheidenden
    Faktor. Ein heutiger Mensch ist grundsätzlich genetisch darauf ausgelegt,
    etwa 140 Jahre alt zu werden. Doch dieses Alter erreicht niemand!
    Jede Krankheit und selbst die kleinste Entzündung im Körper verringert
    dieses Höchstalter, jetzt mal abgesehen von den psychischen Einwirkungen.
    Die meisten Krankheiten entstehen lt. neuesten ernährungswissenschaftlichen Untersuchungen vorallem durch Mangelerscheinungen.
    (Vitamine, Eisen, Mineralien, Spurenelemente usw.)
    Aber auch zu viel von gewissen Lebensmitteln schaden dem Körper.
    Zuviel Kohlehydrate z.b. ist das typische Problem des europäischen Menschen,
    welche Entzündungen im Körper veursachen.
    Der Anteil der Kohlehydrate pro tag sollte nie über 50% sein.
    Der Omega 3 Spiegel sollte eigentlich immer höher sein als der Omega 6 Spiegel. Das trifft bei den Wenigsten zu. Daher haben mehr als 60% der Deutschen als Beispiel eine Fettleber, so auch schlanke Menschen, meist ohne es zu wissen.
    Der dritte wichtige Aspekt ist meiner Ansicht nach der Aspekt des
    Gefühls, gebraucht zu werden. Fehlt dieses Gefühl irgendwann richten sich die Zellen präventiv schon mal in Richtung Tod ein.

    Die Frage ist grundsätzlich, nicht welches Alter man erreicht,
    sondern wie gesund man dabei ist!
    Denn nur wenn man gesund ist, macht "altern" auch Spass!
    Leider kenne ich kaum jemand, der über 60 ist, und der noch völlig gesund ist....

    LG, Gono38
     
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