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schwieriger Konflikt

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von weiberbande, 31. Januar 2007.

  1. weiberbande

    weiberbande Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. Mai 2005
    Beiträge:
    20
    Ort:
    Köln
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    Hallo,

    ich habe ein großes Problem, um genauzu sein einen Konflikt in meinem Glauben inb bezug auf Spiritualität.

    Vor vielen Jahren war ich in einer derzeit neuentstandenen und wie ich im Nachhinein sagen muß sehr radikalen charismatischen Freikirche, für deren Mitglieder alles Esoterische vom Teufel kommt.

    Meine Hellfühligkeit,wenngleich ich den Ausdruck nicht kannte, war mir schon früh bewußt.

    Ich interessiere mich sehr für verschiedene esotherische Themen und bin in Kontakt zu meinen Engeln.

    Früher in dieser Freikirche habe ich immer wieder gegen verschiedene Dinge rebelliert, weswegen mich jemand von Dämonen befreien wollte...Aber dennoch habe ich einen belastenden Konflikt, der mich innerlich blockiert, ob ich mich als gläubiger Christ mit Esoterik und Spiritualität beschäftigen darf. Mit Aura Soma und Feng Shui habe ich an sich keine Probleme, sondern eben im engeren Sinne mit der Spiritualität. Und ich weiß auch nicht, ob ich regelmäßig zum Satsang gehen 'darf'.

    Kann mir da bitte von euch jemand einen Rat geben oder Tips, wie ich diesen Konflikt lösen kann? Ich empfinde eine wirklich belastende Blockade.

    Ein Pastoralreferent in der Psychiatrie, mit dem ich gesprochen hatte, hatte mir bestätigt, daß diese Freikirche, in der ich war eine Sekte sei und ich auch ein guter Christ sei, wenn ich mich nicht an die Regeln dieser gemeinde halte oder mich innerlich distanziere. Das readikale Schwarzweiß-Denken, was dort praktiziert wird machte mich früher wütend und fassungslos. meine Wut wurde als Beweis für Dämonen eingeordnet. Aber ich merke im Nachhinein, wieviel Druck man dort auf mich ausübte und daß ich innerlich nicht frei bin davon. Es belastet mich, ich empfinde diesbezüglich wirklich eine sehr eschwere Last auf meinen Schultern, die ich körperlich spüre.

    Ich suche wirklich Hilfe, weiß aber nicht wo ich diese finden kann.

    Liebe Grüße, Monika
     
  2. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    12.236
    Ort:
    Nordhessen
    unter Spiritualität versteh ich eine freilassende Suche nach sich selber, nach seinem eigenen Urgrund - wer versucht dich oder Teile von dir zu dämonisieren tut dir nicht gut - es geht nicht darum, die Schwächen der Menschen auszumerzen sondern sie liebevoll anzunehmen und damit umzuwandeln - wenn Organisationen ihre Macht nutzen, um andere Menschen in ein Korsett zu stecken, sollte man sie meiden - aber ich bin sicher, dass es auch Freikirchen gibt in denen die Freiheit wirklich an erster Stelle steht, aber es hängt halt von den dort arbeitenden Menschen ab, die man sich genau anschauen muss - wichtig ist halt immer, nicht eine Organisation zu suchen, die mir einen Halt etc gibt, sondern etwas zu suchen was mir hilft mich zu erkennen und auf meinem Weg zu begleiten - und du musst ja nicht nur im christlichen Bereich suchen.

    LGInti
     
  3. Katarina

    Katarina Guest

    Liebe Monika,

    Was für eine Hilfe suchst du denn konkret? Willst du Deiner unterdrückten Wut Raum geben? Suchst du im Außen eine Erlaubnis für die Beschäftigung mit Deinen Interessen auf spirituellem Gebiet? Die Erlaubnis mußt du Dir selbst geben. Es wird Dir niemand die Last von Deinen Schultern nehmen, wenn Du es nicht zulässt.
    Fürs erste stell`Dir vielleicht einfach mal die Last auf Deinen Schultern vor wie einen viel zu vollgepackten Schulranzen (so wie unsere kleinen Grundschulkinder immer völlig unter ihren Schulränzen verschwinden und so von Anfang an lernen, wo in unserer Gesellschaft der Hammer hängt). Und dann nimm`diese Schulranzen von Deinen Schultern und stelle in in eine Ecke. Sag`ihm, dass Du ihn nun nicht länger tragen möchtest, weil Du kein Schulkind mehr bist, sondern eine erwachsene Person, die selber entscheidet, wann sie welche Last trägt und wann nicht.
    Diese Vor-Stellung nicht nur gedanklich, intellektuell vollziehen, sondern so richtig mit Gefühl. Du kannst es auch in einen für dich passenden feierlichen Rahmen kleiden.

    Solltest Du weiterhin diese große Last auf Deinen Schultern spüren, denke immer wieder an den Schulranzen, der in der Ecke steht( und nicht mehr auf Deinen Schultern klebt). Richte Dich auf, erhebe stolz Dein Haupt und sage Dir, dass niemals mehr jemand Dir irgendwelche Lasten auf die Schultern packen wird. Bleibe konsequent dabei und Du wirst sehen, Du wirst dich zunehmend befreien von all`dem alten Ballast.

    Katarina :)
     
  4. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
    Beiträge:
    11.870
    Ort:
    Wien
    Liebe Monika,

    das Wichtigste ist: Gott liebt jeden, so wie er ist.

    Alles andere ist von Menschen gemacht.

    Ich bin vor Jahren aus Überzeugung aus der Kirche ausgetreten. Sie hat für mich menschenverachtende Züge und ist frauenfeindlich. Sie ist einfach menschlich, da sie eine meschliche Gemeinschaft ist. Sie ist daher nicht unfehlbar.

    Es ist nicht wichtig, was die Kirche (welche auch immer) über dich denkt - es sind nämlich immer nur Menschen. Wichtig ist, dass du dich in den Spiegel schauen kannst.

    Du brauchst keine Hilfe, du bist ok genau so wie du bist. Such dir Menschen, mit denen du auf einer Wellenlänge bist.
     
  5. anadi

    anadi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Januar 2007
    Beiträge:
    1.856
    Ort:
    Uttenreuth bei Erlangen
    Ich glaube, dass es zuerst wichtig sei
    zu verstehen was Spiritualität bedeutet.

    Bitte sei so lieb und erkläre, was du unter dem Begrif spirituell verstehst.
    Was ist spirituell, und was ist materiell?:waesche1:
     
  6. Ironwhistle

    Ironwhistle Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. November 2004
    Beiträge:
    3.703
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    Köln Höhenhaus
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    Ich vertrete zwar eine eher ablehnende Haltung dem gegenüber was man heute unter dem begriff "Christentum" versteht, aber vielleicht hilft dir folgendes Monika: Das Christentum - das ursprüngliche Christentum - basiert rein auf der Nächstenliebe. Nächstenliebe kommt bekanntlich von Liebe - Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!

    Liebe beinhaltet das man den Anderen nicht ängstigen sollte - indem man ihm oder ihr beispielsweise Dämonen vorgaukelt wo keine sind, oder indem man nicht droht oder tadelt wenn Fehler gemacht werden, sondern auch mal ohne Gegenleistung hilft die Ursachen der Fehler zu verstehen. Achja, Zwänge haben ebenfalls nichts mit Liebe zu schaffen; man kann niemanden zwingen ein System, ein Prinzip oder einen Menschen zu lieben - es geht also auch um Akzeptanz.

    Du kannst nur das geben was du selbst hast Monika - liebe dich selbst, akzeptiere dich selbst. Das beinhaltet auch das Interesse für Dinge die nicht in den kirchlichen Katalogen aufgeführt sind. Neugierde ist die treibende Kraft wenn es um das Lernen geht - jemand der liebt wird dich im Lernprozess unterstützen - egal ob er ihm in den Kram passt oder nicht - und bei Fehlern da sein. Jemand der dich daran hindert, der versucht dir Erfahrungen und Lernprozesse vorzuenthalten, der liebt nicht, der hat was anderes im Sinn.

    Fang an dich selbst zu lieben Monika, denn je mehr du im Stande bist dich selbst zu lieben, um so mehr kannst du diese Liebe auch deinem Nächsten entgegenbringen und ebenso empfangen.

    lg
    Ingo
     
  7. anadi

    anadi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Januar 2007
    Beiträge:
    1.856
    Ort:
    Uttenreuth bei Erlangen

    So viel ich weis das ursprüngliche Christentum / Kirchentum, wie das heutige Christentum / Kirchentum predigten / predigen das Selbe "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst."
    Die Methoden (des Predigen...der "Bekehrung") sind in wesentlichen dieselben, mit dem Unterschied, dass heutzutage die khristliche Kirche keine Staatsmacht mehr ist und keine Staatsgewalt mehr üben kann.
     
  8. zadorra125

    zadorra125 Aktives Mitglied

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    11.339
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    Hofsgrund
    wenn es nicht so wäre, warum haben so viele menschen, welche sich mit esoterik, oder der spirituallität befassen, engelskontakte ? wir helfen menschen, wie sagen ihnen bete doch mal, oder bitte den oder den um rat. lg:liebe1:
     
  9. Ironwhistle

    Ironwhistle Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. November 2004
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    3.703
    Ort:
    Köln Höhenhaus
    oh, ich meine nicht das missionarische Christentum das um 400 angefangen hat aufzublühen, sondern von jenen pösen Purschen die noch den Fisch als Banner führten... ;)
     
  10. anadi

    anadi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Januar 2007
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    1.856
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    Uttenreuth bei Erlangen
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    Ja aber wohlgemerkt alle aktuellen christlichen Sekten sind die Nachfolger dieser Art von "Christentum" - Paulinismus, deren Beweise für ihren Aussagen nicht so Vertrauensvoll sind.

    Zum Beispiel in The Encyclopedia Biblica, (zitiert als EB., vier Bänder; Adam & Charles Black, Londonlace, 1899; American Reprint, The Macmillan Co., New York, 1914)
    es ist geschrieben

    ”Briefe unter dem Namen eines anderen zu schreiben, und besonders unter dem Namen von Personen dessen lebendigen Vorahnung, oder wirklichen oder vermuteten spirituellen Anlagen war es benutzt um dem Leser zu imponieren, und
    es war damals genau so üblich wie die andere Praxis, der Einführung in Erzählungen von selben [berühmten] Personen, um ihre Worte, auf die Art und Weise wie wir in dem Fall Jesus in Evangelien, und in dem Fall Peters, Paulus und andere Apostels kennen…, zu berichten.
    "
    (EB. iii, 3481.)

    In wisdomworld http://www.wisdomworld.org/setting/hypatia.html

    es ist geschrieben, dass in den 300 Jahren, die nach dem Tod Jesus vergangen waren, eine große Zahl von christlichen Manuskripten verfasst worden waren, alle mit Anspruch auf Echtheit.
    Faustus aus früheren christlichen Sekt der Manichäer, sprach seinen damaligen Zeitgenossen an (und schrieb):

    Jeder weis dass die Evangelien weder von Jesus noch von seinen Junger geschrieben worden sind, sondern viel später, von unbekannten Personen, welche wohl wissend, sie wären nicht geglaubt, wenn sie Dinge erzählten, die sie selber nicht erlebt haben, betitelten ihre Erzählungen mit den Namen der Aposteln oder Namen ihrer zeitgenossischen Schüler.
     
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