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schwächt uns die hoffnung?

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von Schneekristall, 30. September 2004.

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    hallo bael, da sind wir nun in einem neuen thread.
    also ich habe leider auch schon meine erfahrungen mit dem tod gemacht.
    als kind verlor ich meinen vater, später meine großmutter und vor 2 monaten
    meine mutter.
    du hast in deinem letzten beitrag geschrieben, daß die hoffnung schwächt.
    ich denke aber, sie ist oft das einzige, woran sich verzweifelte menschen halten können. sie ist sozusagen der motor, um schlimme situationen verarbeiten zu können. was man dann daraus macht, ist wohl so persönlich, wie verschieden wir alle sind.
    übrigens, kann es sein, daß sich unter deiner rauhen schale doch so ewas wie gefühle verstecken?
    liebe grüße
     
  2. WyrmCaya

    WyrmCaya Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. März 2004
    Beiträge:
    12.942
    Ort:
    Caya und Wyrm wohnen in Wien
    wer nicht hofft, resigniert .. wer resigniert ist tot.
     
  3. Kangiska

    Kangiska Guest

    Hoffen und Harren
    hält den Menschen zu Narren


    Gruss


    Kangiska
     
  4. man kann aus nichts was machen

    der mensch ist einem dynamischen schicksal unterworfen

    da gibt es keinen freien willen

    der mensch ist ein "pannekopp"

    z.b. frauen ... immer wieder nehmen sie sich unbewusst den falschen mann, und haben es selbst mit 60 noch nicht begriffen

    diese unbewusstheit geht so weit, daß sie 20 jahre garnicht merken, daß es der falsche war ... es ist durch die verwirrung des ablaufs ein "pannekoppdasein"

    die hoffnung gehört zum "pannekopp", wie der henkel zur tasse

    das problem ist nur das die hoffnungen nicht in erfüllung gehen, sondern die knochen des "pannekopps" werden einfach alt und morsch und dann geht er erbärmlich ins pannegrab

    hoffnung oder sehnsüchte kann sich nur der mensch mit charaktereigenschaften erfüllen wie mut, stärke, wahrheit, kraft, wissen usw.

    diese eigenschaften haben die wenigsten ... die meisten sind "pannköppe"
     
  5. Bael

    Bael Guest

    Liebe SChneekristall

    Offenbar hast du mir mich falsch verstanden, als ich schrieb:
    "Hoffnung ist der Quell unserer grössten Stärken und schwächen"

    Ich würde dir vorschlagen den Satz noch mal genau zu studieren. Hier ist nähmlich nichts von "schwach machen" die rede
     
  6. Bael

    Bael Guest

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    Natürlich. Welch eine Frage. Aber sagen wir, meine Gefühlswelt ist mehr mit Kälte durchhauchte, als du vielleicht denken magst. Es ist schwer zu erklären, wenn das Gegenüber es nicht erlebt und somit nicht verstehen kann.

    Erfahrungen mit dem Tod musste ich auch schon machen.
    (Jene will ich nicht näher erläutern, da es schon fast schicksalsträchtig erscheihnt)


    Wie wahr, wie wahr........ Ich fühlte mich meist Tod.
    Tod ist nur ein Wort, wie die Liebe. Es kommt nur drauf an was man damit verbindet

    Gruss Bael
     
  7. WyrmCaya

    WyrmCaya Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. März 2004
    Beiträge:
    12.942
    Ort:
    Caya und Wyrm wohnen in Wien
    Hoffen und Harren
    hält den Menschen zu Narren


    das ist für mich eine form des resignierens, das ist wie warten auf bordot
    oder wie der spruch heißt


    edit: ich verbinde im moment mit tot stillstand, wie siehst du das bael ?
     
  8. Necron

    Necron Mitglied

    Registriert seit:
    1. September 2004
    Beiträge:
    83
    Ort:
    baden bei wien
    kleine Anmerkung: es heisst "warten auf Godot"

    Ich glaube dass die Hoffnung uns öfters Streiche spielt als sie uns hilft und öfters nur sachen hinauszögert...

    Kleines Beispiel:
    Ein Familienangehöriger ist schwer krank und wird bald sterben...
    Trotzdem hat jeder die Hoffnung dass er es überleben könnte....
    Niemand setzt sich damit auseinander und am Schluss siegt doch das Unvermeidliche..

    Anderes Beispiel:
    Man rennt einer Frau über ein Jahr nach...weil man von ihr immer an der Stange gehalten wird, dass es gerade jetz nicht ginge...
    Die Hoffnung keimt auf und man macht sich zu einem kleinen Hündchen....
    Bis man erkennt dass Hoffnung manchmal einen Streich spielt...


    Sind halt meine Ansichten...
    Hoffnung kann aber auch manchmal gut sein...
    Zum Beispiel wenn man seine Kräft für was anderes braucht als Auseinandersetzung mit gewissen Problemen...dann kann man immer noch Hoffen dass sich diese von alleine lösen...

    Greetz Necron
     
  9. WyrmCaya

    WyrmCaya Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. März 2004
    Beiträge:
    12.942
    Ort:
    Caya und Wyrm wohnen in Wien
    ich weiß nicht, ob man das als Hoffnung bezeichnen kann oder sollte,
    hört sich eher an, als ob man versucht die eigenen ängste zu verdrängen und sich etwas einredet.

    ich denke, dass auch hoffnung eine manifestation des eigenen Willens ist, und richtig eingesetzt, berge versetzen kann.
     
  10. esperanto

    esperanto Guest

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    ...die hoffnung ist der regenbogen über dem herabstürzenden bach des lebens...
    nietzsche​


    naivität, illusionen, dummheit......what ever......"dinge" welche wohl hoffnung aufkommen lassen - na? ...dann ist jeder selber schuld...

    ich stimme nietzsche zu!

    in liebe esperanto
     
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