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Schriftsteller

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von venus-pluto, 11. November 2008.

  1. venus-pluto

    venus-pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Januar 2008
    Beiträge:
    3.223
    Ort:
    Wien
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    Hallo Ihr Lieben! :)

    Das Thema hatten wir hier schon einmal vor langer Zeit, doch ich will - weil ja auch viele neue Leute im Forum sind - nochmal darauf eingehen.

    Was sind klassische Aspekte, die einen Menschen dazu bringen, sein Leben mit dem einsamen Job des Schreibens zu verbringen? Ich meine jetzt nicht den Journalisten, dessen Talent wohl merkurisch-neugieriger Natur ist. Beim Schriftsteller/Romanautor/Poeten sehe ich das anders. Neptunisch. Arthur Miller hat den Schriftsteller als solchen für verrückt erklärt :rolleyes:, denn seiner Meinung nach sei es verrückt, diesen einsamen Job zu wählen: "Wer zieht schon freiwillig die Einsamkeit vor?".

    Merkur und Mond in 12 hab ich mal gelesen seien recht häufig anzutreffen. Würde mich nicht wundern. Ich denke jedoch, dass es wohl bei Schriftstellern (die nicht gerade straighte Recherche-Bücher schreiben) eine Mond und/oder Merkur-Neptun-Verbindung sein muss - oder überhaupt ein dominanter Neptun. Ist ja auch irgendwie klar. Irgendwoher müssen die Stories ja kommen. Aber Pluto und Uranus sind auch nicht auszuschliessen - je nach Genre. Mich interessiert eigentlich, wie sich das Schreiben überhaupt ausdrückt - lesbar in der Radix. Dabei komme ich nämlich an meine Grenzen, wenn ich mir die Radices bekannter Schriftsteller anschaue. Wenn ich nicht wüßte, wer hinter dem jeweiligen Kreis steckt, könnte ich bei einigen nicht wirklich herausfiltern, was sie nun beruflich mach(t)en.

    Aber vielleicht hat sich ja jemand schon mit diesem Thema intensiver beschäftigt und hillft mir auf die Sprünge :)

    Liebe Grüße, Schrödi :)
     
  2. eris

    eris Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juni 2007
    Beiträge:
    431
    ... vielleicht wäre es einfacher zu besprechen, welche konkreten Beispiele dir unzugänglicher erscheinen.

    Manches ist ja auch sehr prägnant, nahezu selbsterklärend auf den ersten Blick; z. B. BAUDELAIRE (Les Fleures du Mal).

    http://www.stundenschau.de/astrosuche/alle_daten.php?id=1850

    Von der Grafik her gesehen befruchten kardinal Mond (Krebs aus dem 11.) und Uranus/Neptun (Steinbock aus dem 4.=Urgrund) die Filter-Zentralen im 7. (Fische) und 8. Haus (Widder). Merkur-Pluto-Konjunktion vertieft, wühlt emotional auf, läuft mit dem 8. Haus thematisch synchron. Das VERGEHEN - böse Blüten treibt es aus. Jungfrau-Aszendent weiss schreibend zusammen mit einem Zwillings-MC zu kanalisieren. Zahlreiche Quadrate fordern heraus, sich in das scheinbar leere 1. und 2. Haus (Selbstausdruck und Materialisation) oppositionell zu entfalten.

    LG eris
     
  3. eris

    eris Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juni 2007
    Beiträge:
    431
    *
    und der Mond steht in der Halbsumme (jeweils 48° Grad) zwischen JUNGFR-ASC und ZWI-MC.

    Baudelaire konnte vielleicht gar nicht so sehr viel was andres machen als SCHREIBEN. Ein Getriebener, wie bei 8. Haus-Bezügen so oft, zumal mit Merkur/Pluto und deutlichen Winkel-Herausforderungen.

    So findet sich einiges zu Mond, Merkur, Neptun in diesem Chart schon. Züge wie die Unabdingbarkeit des Schreiben-Müssens werden eher individuell auftreten (=> abhängig vom Gesamt-Gefüge eines Charts).

    Nicht jeder der schreibt oder damit Erfolge verzeichnet, muß es unabdingbarer in seiner Matrize stehen haben.

    LG eris
     
  4. vergnuegt

    vergnuegt Mitglied

    Registriert seit:
    17. August 2006
    Beiträge:
    327
    Ort:
    im südwesten
    hallo, katze ;-)

    ... bei Michael Ende ist es z. B. Mond in 11 in den Fischen. Das würde das Ganze irgendwie stützen, was eris schreibt - siehe Momo oder Jim Knopf - keine heilen Kinderwelten, aber durch die Gemeinschaft und Freundschaft wird Stabilität erzeugt?

    Vielleicht sollte man auch nach Genres gehen? - keine Ahung. Aber interessante Fragestellung.

    :) stefan
     
  5. venus-pluto

    venus-pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Januar 2008
    Beiträge:
    3.223
    Ort:
    Wien
    Hallo Ihr,

    erstmal Danke für die bisherigen Antworten. Ich hab mir auch schon überlegt, Schriftsteller rauszupicken, um "systematisch" nach Gemeinsamkeiten, Unterschieden zu schauen. Viele Schriftsteller hatten ja auch noch andere Jobs, einige waren Wissenschaftler, andere haben sich in weiteren künstlerischen Disziplinen versucht, als Maler oder Schauspieler z.B. oder waren Aktivisten in einer Sache...Und nicht wenige waren Drogenabhängig (nun ja- Neptun :) )

    Ich glaub, man muss auch unterscheiden: was macht einen Schriftsteller zum Schriftssteller? Ist jeder Geschichtenerzähler gleich ein Schriftsteller?

    Melde mich später wieder mit ein paar Beispielen.

    LG, Schrödi
     
  6. hi2u

    hi2u Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    Hi, du Liebe! :)

    So einsam muss das Leben eines Bestseller-Autors nicht sein…

    Aber der Reihe nach. Alle Daten stammen aus einer Schnelluntersuchung. Dabei habe ich die Häufigkeit der Treffer in "sehr häufig (++)", "eher (+)", "eher nicht (--)", und "selten (-)" quantifiziert.

    In der Tat: Mo wie Me in XII. haben eine Häufigkeit ++
    Aspekte zwischen den Mo und Me finde ich interessant:
    Konjunktion --- (!), Opposition --- (!), Trigon ++, Quadrat ++, Sextil --

    Die von dir angeführten unpersönlichen Planeten habe ich außen vor gelassen -- weil ich meine, dass sich eine "Besessenheit" erstmal auf persönlicher Ebene manifestieren dürfte/sollte.

    Sonnenstand in den Zeichen:
    Wid +, Sti - Zwi +
    Kre +, Löw -, Jun +
    Wag --, Sko --, Sch --
    Ste -, Was -, Fis +

    Also offenbar ist kein Sonnenstand ein klarer Indikator für Schriftsteller, aber die Herbstzeichen sind wohl die absoluten Schreibmuffel, wobei Schütze Sonne die absolut geringste Trefferquote der Untersuchung aufweist.

    Sonne in den Placidus Häusern:
    I ++, II +, III -
    IV -, V --, VI --
    VII --, VIII --, IX --
    X +, XI +, XII +

    Sonne in I ist also der einzige Indikator für Schriftsteller, die man kennt, die es überhaupt in eine Datenbank schaffen. Mit Sonne in V bis IX kann man wohl eher davon ausgehen, dass eher nicht geschrieben wird, stark der IV. Quadrant -- oder auch die "Ostseite" des Horoskops (Häuser II, I, XII, XI und X), während die Westseite eher andere Betätigungen begünstigt.

    Dann habe ich mich noch gefragt, was in III. stehen könnte/sollte:
    So -, Mo -, Me -, Ve +, Ma --, Ju +, Sa -, Ur -, Ne --, Pl --

    Die beiden "Faserschmeichler" sind also klar bevorzugt, Mars, Neptun und Pluto selten, aber auch alle übrigen sind in III. eher unterrepräsentiert.

    Das war an der Oberfläche gekratzt und ist keinesfalls zum Zitieren geeignet, aber ich meine, es ist schon auffällig, dass die Sonne in den Herbstzeichen oder in den Häusern V. bis IX. bei Schriftstellern deutlich unterrepräsentiert sind. Die absolut geringsten Treffer hatten: Mo 0 Me, Mo 180 Me, So in Sch, So in IX., Mo 60 Me, So in V., So in VI., So in Wag, Ma in III., So in VIII., So in VII. (in dieser Reihenfolge aufsteigend).
    Damit ist z.B. eine Mo Konjunktion oder Opposition Me. bei Schriftstellern äußerst selten anzutreffen…

    Diese Häufigkeiten sagen nichts über die Qualität des Geschriebenen aus. Der Umstand, dass es diese rund 2000 Schriftsteller in die Datenbank geschafft haben, ist nur ein Indiz dafür, dass sie irgendwann von irgendwem erfasst wurden…

    Dreht man den Spieß um, finden sich in der DB unter ca. 2000 Schriftstellern 15 Nobelpreisträger mit diesen Merkmalen:

    Code:
    William Faulkner	Mo 0 Me		So in IV, So in Wag
    John Galsworthy		Mo 180 Me	So in IX, So in Löw
    Verner von Heidenstam			So in IX in Kre
    Ernest Hemingway	Mo 135 Me	So in XI. in Kre
    Hermann Hesse		Mo 90 Me	So in VII. in Kre
    Rudyard Kipling		Mo 180 Me	So in VII. in Ste 
    Selma Lagerlöf				So in IV in Sko
    Thomas Mann				So in IX (X) in Zwi
    Eugene O'Neill		Mo 120 Me	So in VIII in Wag
    Salvatore Quasimodo	Ma in III	So in I. in Löw
    Pablo Neruda		Mo 0 Me		So in VIII in Kre
    Romain Rolland		Mo 180 Me	So in III. in Was
    George B. Shaw		Mo 60 Me	So in III. in Löw
    John Steinbeck				So in VIII in Fis
    William Yeats				So in V in Zwi
    
    Ein deutlich anderes Bild -- gerade die Nobelpreisträger für Literatur finden sich mit Konstellationen, die eher selten (und damit auf den ersten Blick irrelevant oder sogar beschränkend) sind.

    Offenbar gibt es einen Unterschied zwischen persönlichem Wollen und Streben und dessen öffentlicher Anerkennung/Würdigung/Wertschätzung. Klar kann nicht jeder den Nobelpreis kriegen und nur 15 Nobelpreisträger sind für die über hundertjährige Geschichte des Preises auch ein Indiz für die Qualität der verwendeten Datenbank, doch trotzdem zeigt sich, dass von den vielen, die beruflich schreiben (und somit berufen sind), nur wenige durch ihre (vom Mainstream abweichende und daher zumindest auffällige) Werke bis "ganz nach oben" kommen.

    Womit sich deine Frage relativiert:
    Schreiben um des Schreibens willen, des Einkommens wegen, des Ruhmes wegen…?
     
  7. hi2u

    hi2u Neues Mitglied

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    hart an der Grenze
    Hi.

    Nachsatz zur Untersuchung:
    Gesamt waren das 2125 Datensätze, davon wären 177 die Normalverteilung auf die Zeichen/Häuser. Damit entspräche die "Normalverteilung" der Kennzeichnung "Minus", alle + und ++ sind überrepräsentiert, -- ist unterrepräsentiert.
     
  8. venus-pluto

    venus-pluto Aktives Mitglied

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    Hallo Hi! Tausend Dank für deine Schnell-Prüfung :)

    Wie meinst du das? Normalverteilung im Sinne von "klassischen Aspekten" und Positionierungen?

    Lieben Gruß!
     
  9. hi2u

    hi2u Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. Februar 2007
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    Ort:
    hart an der Grenze
    Hi, Katze.

    Normalverteilung ist eigentlich was völlig anderes. Durchschnitt hätte ich sagen müssen -- im Sinne von "die Summe der Ereignisse gleichmäßig verteilt auf den zur Verfügung stehenden Ereignisraum".
    Bei 2125 Probanden gehe ich z.B. zunächst davon aus, dass die Sonne mit ungefähr gleicher Wahrscheinlichkeit in jedem Haus/Zeichen stehen wird. Die Ausreißer sind dann betrachtenswert…
     
  10. eris

    eris Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    431
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    hi Hi2u!

    Feine Recherche. Wobei immer eine Rolle spielt, welche Vergleichsmodalitäten überhaupt in den Fokus gerückt und abgefragt werden, welche nicht. Und welche konkreten 2125 Gesamt-DS, wie abgesammelt, nach welchen Kriterien zugrunde gelegt werden. Also die qualitative Ausrichtung im Rahmen quanitativer Forschung. (Einzelfallbezogenes Vorgehen kann dazu Hypothesenbildung und mögliche Zielrichtungen generieren.)

    -> Technisch nachgefasst: welche Analysesoftware/DB-Software hast du denn zu Hilfe genommen?

    LG eris
     

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