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Säure-Basen-Haushalt

Dieses Thema im Forum "Gesunde Ernährung, Fasten, Abnehmen" wurde erstellt von Hexilein, 5. Juni 2006.

  1. Hexilein

    Hexilein Guest

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    Hat jemand Erfahrung mit der Ernährung von basischen Nahrungsmitteln und was man da genau beachten muss?

    Kann zuviel Basennahrungsmittel auch schlecht sein?

    Wielange muss man sich so ernähren?

    Bringt das überhaupt was?

    Wie kocht ihr dann?


    Viele Fragen, ich weiß!

    Vielleicht kann sie mir jemand beantworten, wäre echt lieb!

    ganz liebe Grüße
    Hexilein
     
  2. Forennutzer

    Forennutzer Neues Mitglied

    Registriert seit:
    6. Juni 2006
    Beiträge:
    2
    Hallo Hexilein,

    Hat jemand Erfahrung mit der Ernährung von basischen Nahrungsmitteln und was man da genau beachten muss?
    + Zwar bin ich erst vor kurzem in das Thema eingestiegen, will dir aber bereits jetzt schon wesentliche Infos übermitteln, die dich hoffentlich motivieren, voll und ganz das Thema zu "leben".

    Wielange muss man sich so ernähren?
    + Solange wie du dich in deinem Körper gesund fühlen willst. ;-) Weil eine ausgeglichene Säure-Base-Balance die essentielle Lebensgrundlage für deine Gesundheit darstellt, werde ich nachfolgend etwas ausholen ...

    Der menschliche Körper ist praktisch wie ein kleines Ökosystem anzusehen, in dem alle Abläufe perfekt aufeinander abgestimmt sind. Jede Zelle, jeder Muskel, jeder Knochen hat seine Aufgabe, ebenso wie jedes Hormon und jedes Enzym. Nichts ist überflüssig, alle Teile stehen miteinander in Verbindung und beeinflussen sich gegenseitig.
    Während unsere Organe die Körperfunktionen (Atmung, Blutkreislauf und Ausscheidung) gewährleisten, ist für die Energiegewinnung innerhalb des Organismus der Stoffwechsel verantwortlich. Diese biochemischen Vorgänge dienen dem Aufbau und der Erhaltung der Körpersubstanz, der Energiegewinnung und damit der Aufrechterhaltung der Körperfunktionen. Damit die chemischen Reaktionen des Stoffwechsels einwandfrei funktionieren, benötigen sie wie alle chemischen Vorgänge die richtige Umgebung (in der Chemiesprache: das richtige Milieu). Hier kommen die Säuren und Basen ins Spiel: Ihre Verhältnis zueinander bestimmt, ob das Milieu sauer, neutral oder basisch ist. Ist der Säure-Basen-Haushalt ausgeglichen, bietet dies eine optimale Umgebung für alle Organfunktionen und Stoffwechselvorgänge.

    Kann zuviel Basennahrungsmittel auch schlecht sein?
    + Optimal sind 80% basische und 20% Säure-bildende Lebensmittel. Alle Basen bildende Lebensmittel (hauptsächlich/vorzugsweise Obst und Gemüse, auch Trockenobst, angeblich Schwarzer Tee, Joghurt/Kefir, Molke/Buttermilch) sind den Säurebildern (der gesamte andere "Rest") vorzuziehen.
    Generell gilt:
    Je besser das Gleichgewicht von Säuren und Basen im menschlichen Körper, desto gesünder der Mensch. Gegenteil von Dauerübersäuerung ist Beeinträchtigung des Wohlbefindens, Krankheiten wie vorzeitige Alterserscheinungen.

    Geil an diesem "System" ist, dass du es ganz einfach mittels einer ph-Wert-Messung deines Urins/an deiner Haut überprüfen kannst.
    In der Apotheke sind bezahlbare Papierteststreifen (je nach Apotheke 100 Stück für 3-5 Euro) erhältlich, mit denen du anhand des ph-Wertes deines Urins messen kannst, ob dein Körper übersäuert, neutral oder basisch ist.

    0 steht für sauer,
    7 = neutral (Wasser; Blut hat im Idealfall einen Wert von 7,35 bis 7,44)
    14 = basisch

    Sinnvoll ist es, wenn man (gerade zu Beginn der Ernährungsumstellung) fast minutiös eine grafische Übersicht von den Werten erstellt, die sich im Laufe des Tages nach jeder Mahlzeit ergeben. Da sich der ph-Wert im Tag-Nacht-Rhythmus verändert, sind saure Werte (unter 6) frühmorgens und spätabends kein Grund zur Sorge. Nach den Mahlzeiten sollten sich die Werte allerdings 7,4 annähern oder diesen Wert überschreiten. Du kannst die gemessenen Werte auch addieren und durch die Anzahl der Messungen teilen. Der Durchschnittswert sollte im Idealfall im deutlich basischen Bereich liegen. Ist er dauerhaft unter 6,8, solltest du unbedingt handeln und "basischer" leben.

    Bringt das überhaupt was?
    + Ja:
    - keine Mikroorganismen wie Pilzinfektionen mehr
    - verbessertes Blutbild
    - verbesserte Muskelfunktion
    - verbesserte Fettverbrennung
    - optimaler Zellenabbau
    - mehr Energie
    - geistige Klarheit
    - mehr Kraft/Ausdauer
    - klarere Augen
    - besseres Hautbild usw.

    Dauerübersäuerung führt zu
    - Aggressivität/Anspannung
    - Allergien
    - Arterienverkalkung
    - Cellulite
    - Depressionen
    - Diabetes
    - Erschöpfungszustände
    - Gallensteine
    - Gedächtnisstörungen
    - Gicht
    - Herzinfarkt
    - Hyperaktivität
    - Konzentrationsmangel
    - Krebs
    - Magen-Darm-Geschwüre
    - usw. (du kannst praktisch so gut wie alles, worunter man chronisch leiden kann, darauf zurückführen)

    Wie kocht ihr dann?
    + Der Verlag GU (Gräfe und Unzer) soll ein gutes Kochbuch herausgegeben haben (Säure-Basen-Kochbuch von Kührer, Irene und Fischer, Elisabeth).

    Neutrale Lebensmittel sind übrigens Wasser (ohne Kohlensäure), naturbelassene Fett (Butter, Schmalz, Sahne), kaltgepresste Öle (bloß keine kaltgepressten Öle erhitzen > krebserregend!!!).

    Ich persönlich trinke St. Leonard, levitiertes Wasser und nehme zusätzlich ein flüssiges Ernährungspräperat ein (Cellagon aurum - ein Bioaktivgrundstoff aus Preßsäften und Extrakten von über 40 versch. Obst-, Frucht-, Kräuter- und Gemüsesorten für die tägliche Rundum-Versorgung), um die begrenzte Nährstoffqualität des heutigen Obst-/Gemüseangebotes auszugleichen (ich habe an Ernährungspräperaten nichts Vergleichbareres auf dem Markt entdeckt).

    Einfach gesagt, bzw. zusammengefasst: Betrachte deinen Körper wie einen Ferrari. Den sollte man langfristig nicht mit Sand betreiben, sondern nur den besten Sprit tanken. Sonst fährt das Teil nicht.

    ---

    Nach meiner Abhandlung könnte man meinen, meine Gesundheit stand schon immer an vorderster Stelle. Erfahrung, bzw. Krankheit macht klug oder klüger.
    Sofern du Interesse daran hast, können wir den Kontakt aufrechterhalten, um uns zu einer konsequenten Ernährungsumstellung zu motivieren ...

    Herzlichst, Forennutzer
     
  3. Hexilein

    Hexilein Guest

    Hallo Forennutzer

    Das war ja wirklich eine Antwort!!!!!!
    Vielen Dank!!


    Also ich habe jetzt auch mal ein bisschen recherchiert im Netz und habe alles was du geschrieben hast ebenfalls gelesen. Muss allerdings sagen, dass deine Ausführung (wahrscheinlich wegen dem persönlichen Touch) mir noch näher liegt und mir auch ausführlicher erscheint.

    Wahrscheinlich hast du auch recht damit, dass man sich wohl für immer so ernähren sollte, bzw. muss.

    Kaum holt mich meine alte Ernährungsweise ein, so kriege ich das auch gleich zu spüren.

    Sehr gerne tausche ich mich mit dir weiterhin über Erfolge oder Mißerfolge oder Erfahrungswerte aus.


    Danke nochmal für deine Mühe der Ausführlichkeit

    Liebe Grüße
    Hexilein
     
  4. Scanja

    Scanja Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. April 2006
    Beiträge:
    1.532
    Hallo,:)

    **ein gesunder Körper hält den PH-Wert konstant.**
    Nach heutigen Erkenntnissen wird der pH-Wert des Plasmas bei gesunden Menschen durch körpereigene Regelmechanismen im Normbereich konstant gehalten, u.a. durch Puffersysteme und durch vermehrte Ausscheidung von Protonen und Säuren im Urin. Eine Übersäuerung des Körpers (Azidose), die von manchen Anhängern von Außenseiterdiäten postuliert wird (Azidose), tritt bei gesunden Menschen nicht auf.

    Bei folgenden Krankheiten kann es zu einer Störung des Säuren-Basen Gleichgewichtes kommen:
    -Versagen der Nierenfunktion
    -Diabethes-mellitus

    Gruß
    Sonja
     
  5. SaraIna

    SaraIna Mitglied

    Registriert seit:
    28. April 2006
    Beiträge:
    111
    Ort:
    linz
    hey!

    Hab mich in meinem Leben auch schon viel mit dieser Thematik beschäftigt und anfänglich extrem darauf geachtet nicht zu viele Säuren zu mir zu nehmen.

    Allgemein kann man sagen, dass alle industriell degradierten Lebensmittel säurehaltig und somit für den Körper schädlich sind.

    Doch wusstest du, dass alle äußeren Einflüsse ( dazu zählen neben den leider alltäglichen Umweltgiften wie Feinstaub, zu hohes Ozon..... und natürlich auch Lebensmittel) den Säure - Basen - Haushalt des Körpers nur zu 30 % beeinflussen?

    Die restlichen 70 % fallen auf den Geist bzw. deine eigenen Gedanken. d.h. du kannst deinen Körper mit schlechten Gedanken, also Missgunst, Zorn, Wut, Hass, Selbstmitleid usw. viel, viel mehr schädigen, da sich jede Zelle deines Körpers automatisch auf die gerade vorherrschende Stimmung einschwingt.

    und noch ein Tip: ein mit Liebe zubereitetes Mahl verändert ebenfalls die Informaton (die eigentliche Nahrung der Zellen) der Lebensmittel, auch wenn es sich dabei um industriell erzeugtes Weizenmehl oder Zucker handelt so, dass der Körper etwas damit anfangen kann.

    Ich persönlich trinke jeden Tag mindestens einen Liter Kräutertee (der Basenliferant schlechthin) und esse auch jeden Tag eine Tafel Schokolade, weil es mich glücklich macht. Meine Figur ist trotzdem top und ich bin auch nie krank.

    Auch glaube ich, dass man keine allgemein gültigen Ernährungsrichtlinien aufstellen kann, weil das was für den einen gut ist nicht unbedingt auch für den anderen gelten muss.

    Am besten ist, man lernt für den eigenen Körper sensibel zu werden; dann merkt man sowieso was einem guttut und was nicht.
     
  6. Scanja

    Scanja Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. April 2006
    Beiträge:
    1.532
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    Hallo Saraina,:)

    die Schokolade enthält Oxalsäure,
    welches mit Calcium zu Calciumoxalat komplexiert und ist säurebildend.

    Der Kräutertee hat einen Basenwert von 0,2.

    Das gesunde Puffersystem schafft den Ausgleich.

    Säurebelastungen kommen noch durch Stress und
    andere negativen äußeren Einfluss auf den menschlichen Organismus hinzu.

    LG:liebe1:

    Sonja
     
  7. Женечка

    Женечка Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Mai 2006
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    2.395
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    erde/sbg.at
    Hi Sonja :) ,

    bräuchte die Oxalsäure ums Wasser für manche Pflanzen zu enthärten,
    wo hast Du die Information her, dass es die in der Schokolade gibt ? :D

    Willst Du ja nicht sagen,
    dass Du einen Tee vom Wert pH 0.2 trinkst, oder ? :D

    (Das Wasser in der Natur muss nicht im pH 7 sein,
    falls es nicht destilliert/feinfiltriert wurde,
    vergleiche mal einen Bach im Kalkgebirge
    und einen Moorsee... :) )

    Viele Grüsse :) ,
    Женечка
     
  8. atlantis2

    atlantis2 Mitglied

    Registriert seit:
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    252
    Ort:
    Raum Wolfsburg
    Wenn das Entsäuerungs-Potential des Blutes vermindert oder anderweitig beansprucht ist.
    Das ist oft der Fall; besonders bei amerikanischen und mitteleuropäischen Ernährungsweisen, die im Stoffwechsel oft einen Überschuß an Säuren, einen Mangel an ausgleichenden Alkalivalenzen entstehen lassen. Erkennbar ist dies daran, daß der pH-Wert im Urin statt optimal bei etwa 7,5 nun in sauren Bereichen liegt, z.B. bei 6 oder 5, auch bis zum tiefstmöglichen Wert um 4,5.
     
  9. Scanja

    Scanja Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. April 2006
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    1.532
     
  10. Scanja

    Scanja Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. April 2006
    Beiträge:
    1.532
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    Hi, :)
    Das sind doch mal super Blutwerte,
    Urin PH-Werte die sich gesund ernährt ist eine BRD-Bürgerin,
    die gerade Kohlenhydrate verzehrt hat. ;-))

    Analyse Blutuntersuchung Weiblich 02.02.06:

    Gamma-Gt 14 U/I = Glutamyltransferase =Enzym,
    Funktion es überträgt Glutathion auf Peptide bei erhöhten Werten bei Leber und Gallenwegserkrankungen.
    Wert scheint normal zu sein.

    GOT 25 U/I** Glutamat-Oxalcetat-Transaminase, Enzym der Leberzelle, dient zur Diagnostik bei Myokardininfakt, Leber-, und Skelettmuskelerkrankungen,
    Wert scheint normal zu sein.

    GPT 18 U/I** Glutamat-Pyruvat- Transaminase=Enzym im Leberparencym, im Serumstark vermehrt bei akuter Hepatitis , ferner bei Myokardininfakt,
    Wert scheint normal zu sein.

    Harnsäure 4.4 mg/dl dient zur Diagnostik bei Gicht, vermehrten Zellabbau (z.B.Leukämie)
    Wert scheint normal.

    Kreatinin 0.9 mg/dl Harnpflichtiges stark basisches Stoffwechselprodukt entsteht im Muskelgewebe irreversible als Lactam.
    Wert scheint normal zu sein.

    Cholesterin 160 mg/dl Wert bis 200,
    scheint daher auch okay?

    Tryglyceride 64 mg/dl, Wert bis 200,
    ist niedrig auch okay?

    Glucose-1 stabil. 116+ mg/dl bis 110 normal scheint etwas erhöht, hat das mit knapp davor stark erlebten Stress zu tun? Adrenalinschub?

    Eisen 95 ug/dl, scheint okay zu sein.

    Blutbild groß:
    Leukozyten 6.1 /nl Weiße Blutkörperchen, Gesundheitspolizei ca. in der Mitte, okay .

    Erythozyten 4.3 Mio/ul, rotes Blutkörperchen, 02 Transporteur, auch okay.

    Hämoglobin 13, Blutfarbstoff, schein auch etwas unter Mitte im Normalbereich zu liegen.

    Hämatokrit 0.41 i/i ist das Verhältnis fester zu flüssigen Bestandteilen im Blut.
    Ganz grob ein Anhaltspunkt für den Wasserhaushalt.
    Da wo er ist, alles ok.

    MCV 95 fl, mean corpuscular volume (mittleres Erythozythenvolumen) dient zur Diagnostik von Anämien.gut

    MCH 30pg, mittlere absolute Hämoglobingehalt des Einzelerythozythen Färbekoeffizient
    Okay.

    MCHC 32 g/dl, Hämoglobinkonzentration beim Mittelwert, an der unteren Grenze.

    Thrombozyten 289 /nl., Blutgerinnungsplättchen, Wert scheint okay zu sein.

    Diff.Blutbild:

    Neutrophile 60%,, zur Infektionsabwehr dienende Untergruppe der weißen Blutkörperchen,
    töten Fremdkörper, Bakterien, Pilze ab durch den Wasserstoffperoxyd, …gut über die Hälfte vorhanden.

    Eosinophile 2%, Endogenes Opioidsystem, wird bei Schmerz und Stress ausgeschüttet,
    im mittleren Bereich unten.

    Basophile 1%, bis 1% im optimalen Bereich,
    saure Zellen, Gewebe, wird mit basischen Farbstoffen angefärbt.

    Monozyten 8%, größte weiße Blutzelle, ist befähigt zu Migration und Phagozytose, Mitte von Mitte, okay.

    Lymphozyten 29%, Untergruppe der Leukozyten, Immunkompetente Zellen mit Fähigkeit zur spezifischen Reaktion auf ein Antigen, im Normalbereich leicht unten.

    BSG 4mm Blutkörper –senkungs - geschwindigkeit., Mittelwert leicht unten.

    Urin PH-Wert 7


    Gruß

    Sonja
     

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