1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Reisegedichte 2006

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von Regina, 12. Februar 2006.

  1. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    Werbung:
    Was die Liebe verbindet, kann der Schmerz nicht trennen


    Auch wenn es den Anschein haben wird, weil Du nicht mehr da bist.
    Auch wenn es den Anschein haben wird, da ich nicht mehr da bin.

    Auch wenn es den Anschein haben wird, da ich Dich nicht mehr berühren kann.
    Auch wenn es den Anschein haben wird, da Du mich nicht mehr berühren kannst.

    Auch wenn es den Anschein haben wird, da ich Dich nicht mehr mit meiner Welt teilen kann.
    Auch wenn es den Anschein haben wird, da ich nicht mehr an Deiner Welt Teil habe.

    Auch wenn es den Anschein haben wird, da ich Dich nicht mehr zu betrachten vermag.
    Auch wenn es den Anschein haben wird, da Du mich nicht mehr zu betrachten vermagst.

    Auch wenn es den Anschein haben wird, da Deine Stimme nicht mehr erklingt, obgleich ich da bin.
    Auch wenn es den Anschein haben wird, da meine Stimme nicht mehr erklingt, obgleich Du da bist.

    Es wird so scheinen, als wärest Du fortgegangen.
    Es wird so scheinen, als wäre ich fortgegangen.

    Doch was die Liebe verbindet, kann der Schmerz nicht trennen.
    Auch dann nicht, wenn es so scheint, als ob es wahr wäre.

    (R.S. 12.02.2006)
     
  2. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    Ich werden meinen Mund schließen, nicht mehr sprechen, sondern in mir sein.
    Ich werden meine Augen schließen, nicht mehr schauen, sondern in mir sein.
    Ich werde meine Hände öffnen, nicht mehr greifen, sondern in mir sein.
    Ich werde meine Beine strecken, nicht mehr gehen, sondern in mir sein.
    Meine Haut wird vergehen, da ich frei geworden bin, alles zu empfinden.
    Mein Fleisch wird vergehen, da ich frei geworden bin, von allem bewegt zu werden.
    Meine Knochen werden gehen, da ich frei geworden bin, es nichts mehr gibt, dem ich widerstehe.
    Da meine Beine mich bewegen, bediene ich mich Ihrer Gunst.
    Da meine Hände mich begreiflich machen, bediene ich mich Ihrer Gunst.
    Da meine Augen mich sehend machen, bediene ich mich Ihrer Gunst.
    Da mein Mund mich sprechen lässt, bediene ich mich seiner Gunst.
    Noch klage oder lächle ich, wenn meine Haut mich fühlen läßt, dass sie da ist und ich in Ihr.
    Noch meide oder strebe ich, da mein Fleisch mich fühlen läßt, das es da ist und ich in Ihm.
    Noch widerstehe ich oder lasse es, da es meine Knochen sind und ich es bin, für den sie sind.

    (19.02.06)
     
  3. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    Mein Mehr hängt doch an Deiner Tür und winkt.
    Siehst Du es nicht?
    Mein Gut steht still in Deinem Chor und spricht.
    Hörst Du es nicht?
    Meine Welt ist aufgehängt in jedem Raum.
    Fühlst Du sie nicht?
    Von Augenblick zu Augenblick ist Ewigkeit.
    Erinnerst Du sie nicht?

    (22.02.06)
     
  4. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    Die Klage scheut die Noten
    Wie der Schlussakkord den Ton
    Obgleich sie noch am Leben
    So weicht Ihr ganzes Streben
    Dem Augenblick

    Sterben sie schon

    Der Kampf
    Nicht kämpfender Krieger
    Es glänzt Ihr nasses Haar
    Auch wenn der Regen sie scheut
    Verbirgt sie Ihre Schar

    Lautlos

    Hat einer sie gesehen?
    Die Nacht hat sie bezwungen
    Es ist kein Schlag gelungen
    Und unter Tränen
    Heben Sie Erde aus

    Unerkannt

    Erde wird Sie begraben
    Ihr Herz und Ihre Tat
    Die Zeit wird Sie verbergen
    Die Ernte schuf die Saat

    Unbeachtet

    Wer beweint die Toten
    Die lebend im Kreise gehen?
    Die Klage scheut die Noten
    Wie der Schlussakkord den Ton

    Ruhelos


    (R.S. 26.10.2006)
     
  5. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    Die Macht ist nichts, was einer bewirken könnte
    Oder machen
    Oder befehlen
    Oder vernichten
    Oder entwenden
    Oder borgen
    Oder schenken
    Oder finden
    Oder lenken

    Die Macht ist in Dir
    Und in mir
    Und in allem
    Und kommt von dem Einen
    Der in Dir
    Und in mir
    Und in allem
    Was sich hier misst
    Und zu erhalten sucht
    Ist

    Einer der denkt mächtig zu sein
    Kennt sie nicht
    Einer der denkt prächtig zu sein
    Weiß es nicht
    Einer der denkt nieder zu sein
    Versteht es nicht
    Einer der glaubt widrig zu sein
    Erkennt es nicht
    Einer der denkt einer zu sein
    Hat es nicht
    Einer der versteht eins zu sein
    Spricht es nicht


    (R.S. 27/10/2006)
     
  6. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    Werbung:
    Das Blatt ist weise, das sich im Zweig erkennt
    Und geht nur leise, wenn fort der Wind es trägt,
    So stirbt nur einer, der sich sicher wägt,
    Doch so stirbt keiner, der sich verloren wähnt.

    Ein Blatt das fällt, tut keinem Sommer Not,
    ein Blatt das fällt, verkündet keinem Baum den Tod.

    Doch keiner würde den Herbst leugnen,
    wenn die Blätter fallen,
    nur einer der da ruft: „Die Bäume sterben!“
    würde ausgelacht werden
    von jeden, der um den Frühling weiß.
    Den Neubeginn,
    da nun die Bäume sich in Ihrem Seien
    neu gestalten
    und Blätter entfalten,
    damit sich bildet ein Kreis.

    Der Tod ist kein Tod, wenn man es weiß.

    Der Baum ist weise, der sich im Wald erkennt
    So stirbt er leise, wenn der Tod Ihn fällt.

    Wenn Du Ihn fallen hörst,
    so mag er träumen
    oder die Frist säumen,
    die Ihm gestellt.

    Doch ein Baum der gesetzt,
    ersetzt noch keinen Wald.

    Niemand würde es leugnen, wenn der Wald fehlt,
    auch wenn ein Baum gesetzt wurde
    und ruft da einer: „Der Wald lebt!“,
    würden die, die den Wald erinnern,
    weinen,
    da der Baum lebt, obgleich der Wald Ihm fehlt.

    Kein Baum für sich kann einen Wald gestalten
    oder sich zu Ihm entfalten,
    mutterlos in einen leeren Raum gestellt.
    Sein stummes Leiden endet nicht,
    hier endet seine Kraft,
    obgleich er danach strebt.

    Der Tod ist ein Tod, für die, die darum wissen.
    Und die, die wissen, woher etwas kommt und wohin etwas geht,
    halten inne,
    wenn der Tod den Nährboden des Lebens,
    die Gebärende, fortträgt.


    (R.S. 27/10/2006)
     
  7. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    Burgen entstehen oder vergehen.
    Sie werden auf Felsen gebaut
    Da man dem Festen vertraut

    Was kann entstehen
    Ohne zu vergehen
    In der Zeit
    Die jeden befreit

    Oder besiegt

    Dies liegt
    Im Auge des Betrachters

    Wie einer dazu steht
    Wenn das Vertraute geht
    Das Feste zerreißt
    Und das Beständige verweist
    wird sich zeigen

    Wer hat je ein Gewitter gesehen
    Ohne Wind, der sich erhebt?
    Ein Meer ohne Welle?
    Eine Erde ohne Grund?
    Einen Tag ohne Stund?

    Würde man nicht Steine aus Felsen hauen,
    würde man Häuser bauen?
    Und selbst der Bau einer Burg
    beginnt mit nur einem Stein...

    Ohne diesem Stein
    Könnte die Burg
    Niemals Sie selber sein

    Der Baumeister vertraut dem Stein
    Die Burg vertraut sich beiden an
    Und durch Baumeister und Stein
    Und unsichtbare Schaffenskraft
    Entsteht ein Schein von Sein
    der Burg
    Im Augenblick

    Im Licht von Beiden
    Durch Schöpfungswerk vereint
    Gewinnt die Burg an Zeit.

    Die Burg, der Mann, der Stein, das Sein
    bis sie vorübergehen
    und durch jenes Vergehen
    von Mann und Burg und Sein
    der Stein sich wieder wandeln kann.

    Doch zu welcher Beständigkeit?

    Was leitet Ihre Bahn, wer führt sie an?

    Besteht der Stein, wenn Wasser Ihn umtosen?
    Besteht das Meer, wenn Winde es umkosen?
    Besteht der Wind, wenn nichts mehr ist, das kreist?

    Was ist es, das dann währt?
    Wer schließt die Kreise
    und lässt sie doch auf jene Weise
    beständig neu entstehen?

    Steine vergehen, wenn Wasser sie umtosen.
    Meere verwehen, wenn Winde sie umkosen.
    Winde verenden, wenn nichts mehr ist, das kreist.

    Wer bewegt sie weiter?
    Was beendet das Spiel?
    Wer beginnt es neu?
    Und kommt er mit?


    Was ist es, das von all dem
    Unbewegt bleibt
    Doch alles in sich trägt?

    Niemals entsteht
    auch nur die kleinste Welle
    der winzigste Stein
    oder die geringste Bewegung
    in seinem Sein.


    Regina Svoboda
    27/10/2006
     
  8. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    Hin und her bewegt
    Vom Streben nach Meer
    Nie in Ketten
    Wie die Natur
    Des Seins
    Nur durch sich selbst begrenzt
    Beständig auf dem Weg
    Steht schon im Anbeginn das Ziel
    Selbst wenn es ausklingt
    Und wie Treibgut zu Bodes sinkt

    So wird es auferstehen
    Es kennt kein Totenbett

    Ungeachtet der Befreiten, der beschränkten
    Oder veränderten Gezeiten
    Ändert es sich nicht
    Und wandelt sich doch
    Wie das Meer

    Treibend
    Tosend
    Drückend
    Hemmend
    Schwemmend

    Bleibt das Leben
    Doch es selbst

    Sobald es hervortritt
    Und Gebiert die Reise


    (R.S. 27/10/2006)
     
  9. MaTrixx

    MaTrixx Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Februar 2005
    Beiträge:
    2.139
    Ort:
    Ganznah
    Musik in meinen Meer.


    Bitte mehr davon. :guru:



    alles :liebe1:
    _________
    Ma
     
  10. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    Werbung:
    Ich sage DANKE! :)
    schön das es etwas in Dir zum Klingen bringen kann und ein Echo erzeugt
    (ist schließlich der Grund warum ich es hier aufschreibe...damit ein Echo erzeugt werden kann für den, der es möchte..)
    LG
    Regina
     

Diese Seite empfehlen