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Pluto-Konstellationen

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von Smaragdengel, 31. Januar 2012.

  1. Smaragdengel

    Smaragdengel Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. März 2009
    Beiträge:
    2.940
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    Ich stelle hier nach und nach meine Zusammenfassungen bzw Mitschriften der Plutokonstellationen meiner Ausbildung (Astrovalis) ein, weil ich finde dass sie sehr gut und lebhaft dargestellt werden.

    Hier der Teil von MA PL den ich schon im anderen Thread reingestellt hatte, danach noch die versprochene Fortsetzung.

    Hier die Fortsetzung

     
  2. Smaragdengel

    Smaragdengel Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. März 2009
    Beiträge:
    2.940
    Allgemein über Plutokonstellationen

     
  3. Smaragdengel

    Smaragdengel Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. März 2009
    Beiträge:
    2.940
    Hier ist Mond Pluto, der erste Teil ist knapper zusammengefasst als sonst, weil ich da nicht mitgeschrieben hatte beim Hören, sondern später aus der Erinnerung.

    Diese Deutung ist manchmal heftig, deswegen Warnung, nicht alles trifft auf jeden MO PL Menschen zu, hier wird alles ausgereizt :)

     
  4. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
    Ich habe in meinem Chart ja sowohl Mars-Opp-Pluto als auch Mond-Sextil-Pluto. Ich werde mal bisschen aus meinem Nähkästchen plaudern.

    Ich würde es so formulieren: Mars/Pluto + Mond/Pluto musste in der Vergangenheit Erfahrungen von ungeheurer Ungerechtigkeit machen. Das hat einen ohnmächtigen Zorn hinterlassen. Findet dieser Zorn keinen Ausdruck, dann kann er sich als brütende Frustgefühle ansammeln, die keineswegs mit der Zeit weniger werden, sondern sich eher ansammeln und langsam verstärken. Sind weitere Faktoren entsprechend gegeben, dann kann es sein, dass irgendwann die Person explodiert. Ein Amokläufer ist nur das extremste Negativbeispiel.

    Für Mars/Pluto + Mond/Pluto ist es somit absolut notwendig für seine seelisch-emotionale Gesundheit, dass erlittene Ungerechtigkeiten geahndet werden. Wie richtig erwähnt wurde, muss ein Ausgleich stattfinden. Das ist keine Frage der Ethik oder Moral, sondern der Notwendigkeit, will die Person überhaupt sowas wie inneren Frieden finden können.

    Rache ist bei uns sehr negativ konnotiert. Ich würde daher eher von ausgleichender Gerechtigkeit sprechen, denn darum geht es letztlich. Geschieht dies nicht, dann bleibt die Person in ihren Ohnmachtsgefühlen gefangen und kann sich nicht entfalten. Sie findet nicht daraus heraus, solange keine ausgleichende Gerechtigkeit stattgefunden hat.

    Es ist daher eine falsche Reaktion von aussen, jemandem, der darin gefangen ist, zu raten, er solle verzeihen. Verzeihen ist hier gerade das Falsche. Bestrafen oder Ahnden der zugefügten Ungerechtigkeit wäre richtig und wenn man dem Mars/Pluto + Mond/Pluto helfen will, dann sollte man sich für ausgleichende Gerechtigkeit einsetzen. Diese Konstellation wird, sobald Gerechtigkeit eingetreten ist, die eigene Verletztheit akzeptieren und für sich annehmen können. Sie wird die zugefügte Verletzung nicht einfach vergeben und vergessen, aber sie wird einsehen, dass der Gerechtigkeit genüge getan wurde, und das verleiht ihr einen gewissen Frieden.
     
  5. Smaragdengel

    Smaragdengel Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. März 2009
    Beiträge:
    2.940
    Hi fckw

    da kann ich dir aus eigener Erfahrung nur zustimmen.
    Ich habe den Kontakt zu meinen Eltern für fast ein Jahr abgebrochen, hatte zwar dann auch nicht vor ihn wieder aufzunehmen, aber es ergab sich, weil ich mich selbst dadurch heilen konnte, dass ich ihnen alles was ich fühlte und erlebt hatte gesagt hatte (was ich vorher nicht getan hatte) und mich von nichts abbringen ließ ihnen den Kontakt zu verwehren, solange ich nicht geheilt war, obwohl ich wusste dass sie leideten, aber sie hatten auf meinen Leiden ja auch nie Rücksicht genommen, warum sollte ich es dann.

    Endlich hatte ich es kapiert, ich wollte davor nämlich einfach vergeben und vergessen, aber es ging einfacht nicht. Der Schmerz war immer da in mir und kam immer wieder hoch. Ich wurde ihn nicht los.

    Während der Zeit als ich den Kontakt abbrach machte tChiron mehrmals ein Trigon zu meinem Pluto und ich sah dass ich nichts mehr unterdrücken musste, ich ließ alles raus, ohne Angst mich Schuldig zu machen. Immer wenn der Trigon exakt wurde, war dies aktuell. Jetzt ist der letzte Übergang und ich sehe dass ich mich endlich heilen konnte.
    Aber Vergessen werde ich diese Art Schmerz niemals.

    Das Gute was ich davon habe, ist ein tiefes Empfinden und Mitgefühl für Menschen die schlimme Sachen durchmachen, was mich andererseits auch extrem mitnehmen kann.

    LG
    Smaragdengel
     
  6. Randalia

    Randalia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Dezember 2008
    Beiträge:
    4.819
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    Hey Smari!

    in den Deutungen ist von "Dämonen" die Rede.
    Streng genommen sind sie selbst gemacht, bzw. erzeugt.
    Sie sind die "Kinder" der eigenen Kompromisse und Lebenslügen;
    Jene, mit denen man sich vor sich selbst, seinen wahren Bedürfnissen und seiner Heilung, dem Schmerz, drückt.

    Der Sieg über diese "Dämonen" gelingt nicht "militärisch", auch nicht mit Tricksen o.ä.. Sondern mit Wahrheit und Vernunft - mit Ernüchterung.

    Ausgrenzung isoliert (Trennung), Angriff macht verletzlich, Austricksen macht betrügbar (Manipulation), Abwertung macht demütigbar (Beleidigung).

    Je mehr man sie anders zu besiegen versucht als mit Auflösung, desto stärker hinterhältiger und raffinierter kurz: mächtiger - werden sie.

    Was gemeinhin vage und undefiniert als "Projektion" tituliert wird, sind in Wahrheit die "Dämonen", denen man mit Leidenschaft den Kampf ansagt, die Abbilder der eigenen Verfehlungen.

    Damit ist nicht gemeint man könne nicht objektiv sehen, was vor sich ginge. Es ist vielmehr das, was man als störend empfindet - das Bild der störenden Störung - der "Dämon". Ohne "Dämonen" sieht man die Verfehlungen anderer ohne Betroffenheit.


    Ha: Mond-Pluto:

    http://www.youtube.com/watch?v=gynGahcm6d0&feature=related

    "Feel our bodies breathing as you try to stop believing
    There's nothing you can do about your shadows
    You can fight us, you are like us
    And your body will betray you
    Lay down and die like all the others
    "
     
  7. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
    Ich glaube, Pluto-Aspekte sind solche, wo gerade in der Kindheit grössere Schwierigkeiten da sind, mit ihnen überhaupt irgendwie umgehen zu können. Es braucht dann als Erwachsener umso mehr Zeit, diese aufzuarbeiten. Gelingt das aber, dann findet die Person zu beträchtlicher persönlicher Macht, da sie Schattenanteile integriert hat, welche anderen Menschen unbewusst bleiben.
     
  8. Randalia

    Randalia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Dezember 2008
    Beiträge:
    4.819
    Ich sehe es ähnlich. Ich würde zwar nicht behaupten, dass Pluto ein unumgägliches Problem darstellt -weder in Vergangenheit noch Gegenwart noch Zukunft -, ich würde nur soweit gehen, zu behaupten, dass die von Pluto berührten Themenfelder, jene sind, mit denen man das Spiel der "Dämonen" am besten "lernen" kann, da sie potenziell eher zur Verfügung stehen. "Dämonen" sind letztlich sowas wie "Vampire", da sie einem "Energie" und somit Macht rauben - sofern man die Verantwortung für deren Existenz noch von sich weist - bzw. kosten.
     
  9. Randalia

    Randalia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Dezember 2008
    Beiträge:
    4.819
    Nicht zwigend.

    Die Wut (Mars) ist "Druck" gegen die Ohnmacht (Pluto).
    Pluto ist "höhere Oktave" von Mars.

    Genau. Die Ohnmacht ist eine Behinderung. Eine Behinderung hindert einen daran sich Wünsche zu erfüllen. Unerfüllte Wünsche erzeugen Schaden und den ihn neutralisierenden Schmerz, der durchlaufen werden muss, damit der neue zusätzliche Schaden nicht eine neue zusätzliche Behinderung darstellt.

    Wobei er damit nicht Behindertheit auflöst, sondern erhält / neue erzeugt.

    Das ist der Vorzeichenfehler. Die Ohnmacht resultiert aus der eigenen Weigerung einen alten Schaden zu reparieren: Schmerzunterdrückung.

    Genau: Schmerzdurchlauf.

    Oh doch! Gerade das zu sehen und anzuerkennen ist eine notwendige Bedingung für Erlösung!

    Es ist eine Notwendigkeit für inneren Frieden das richtige Konzept von Ethik und Gerechtigkeit anzuwenden.

    Die "Dämonen" für ihre Existenz bestrafen zu wollen, heisst sie stärker zu machen, da ihre Existenz aus der eigenen Renitenz folgt sich dem Ausgleich hinzugeben.

    Solange Dämonen als externe Wesen behandelt werden, ist jede Methode sie zu besiegen selbstbestrafend ohne das Arsenal an Dämonen zu vernichten.

    Richtig. Nur: sie besteht in der Akzeptanz, dass der Dämon selbstgemacht ist, und somit ein Teil seiner selbst ist: den in die "Hölle" geschickten Anteil seiner selbst (ich nenne ihn einfachmal den eigenen "Schatten"). Wer die wahre Ausgleichung unterdrückt und den fälschlicherweise als extern betrachteten Dämon bestrafen will, bestraft sich selbst: als Strafe für seine Renitenz bezüglich des Wahren Maßstabs von Gut und Böse - dem Göttlichen Recht - Ausgleichung herbeizuführen bzw. zuzulassen.

    Sagen wir es mal so: es ist eine falsch Reaktion ihm zu suggerieren der Dämon, sei nicht der eigene Schatten - der abgestoßene und damit erst gefährliche Teil seiner selbst. Versöhnung ist der enzige Weg raus.

    Aus Sicht des falschen Maßstabs von Gut und Böse evtl. aber nicht aus Sicht des richtigen. Aber das ist ja das elegante an der naturgestzlichen Gerechtigkeit: der Renitente bestraft sich selbst: willkürlich. Solange er nicht anerkennt, dass er selbst die Quelle seiner Pein ist, und damit das Göttliche Prinzip der Gerechtigkeit leugnet, wird er seinen Dämon seinen Schatten und somit - in der Illusion jemanden anderen dafür verantwortlich machen zu können- sich selbst bestrafen.

    So hart kann es werden:
    http://www.youtube.com/watch?v=l3kA04yXVeY

    In dieser Sichtweise wird es keinen Frieden geben können. Weil sie immernoch den falschen Massstab anwendet und immernoch nicht versöhnt ist.
     
  10. Randalia

    Randalia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Dezember 2008
    Beiträge:
    4.819
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    ^^ Man kann es so zusammenfassen:
    - wer anderen weh tun will, verletzt sich selbst.

    Faire "Bestrafung" anderer entsteht weder planmässig noch mit der Absicht weh zu tun.
     

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