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Oma-Mutter-Sohn/Tochter Konflikt

Dieses Thema im Forum "Familienaufstellung" wurde erstellt von Hierophantumar, 22. April 2005.

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    Ich weiss gar nicht, ob ich so den titel hätte beschreien sollen, aber irgendwie merke ich da doch, das etwas nicht stimmt mit mir und meiner Schwester.

    zum einen ist es die Tatsache, das ich geld von meiner Oma (müttellicher seits) bekomme, wo ich das gefühl habe es ist an anforderungen gebunden. meine schwester stimmt mir auch zu.
    meine Oma macht uns beiden das auch nicht einfach; sie sagt, es ist gut, das ihr beide (vor allem ich) ausgezogen seid, aber hintenrum fängt sie uns mit ihrem geld wieder ein. (Taschengeld, etc...) Sie hat es ja, um uns ztu locken. ist sehr geschickt.

    Dann die Probleme, die ich mit meiner Mutter habe. ich bin froh endlich mich gelöst zu haben, und dann kommt meine Mutter an und meint, ich fehle ihr so. sie lebt schon seit jahren getrennt, und ich hatte echt das gefühl, in die partnerrolle gedrängt zu werden. was soll das?

    Aber jetzt die eigentlichen sorgen von komischerweise mir und meiner schwester. Wir beide haben erst durch den zweiten "bildungsweg" unser traumstudium gefunden.meine schwester hat ihr trockenes studium durchgezogen und macht jetzt völlig was anderes (von wirtschaftsjura nach medizin). Ich habe zum glück nach 2 semestern aufgehört. sie hatte sich damals von meiner oma leiten lassen, weil sie ja später einen beruf mit viiiiieeeel geld bräuchte.
    und das zweite problem ist einen freund/freundin zu finden. meine schwester sieht gut aus, dürfte also keine schwierigkeiten haben jemanden kennenzulernen. Aber sie quält sich damit, ebenso wie ich.
    (ich zitiere meine oma erneut:"Junge, mach erst mal dein Studium zu ende, dann kannst du eine Freundin haben;" dann bin ich 26 und habe eigentlich irgendwie mein Studentenleben verpasst)

    da frage ich mich, ob das an dieser verstrickten familie liegt, das wir alle so viele probleme haben. Ich glaube, es liegt irgendwie an dem zweig der mütterlichen seite. :escape:
    mein vater hat sich von meiner mutter getrennt, weil es schwierigkeiten gab auch zw. ihm und meiner oma. und nachtraged, wie er war und was er alles falsch gemacht hast sind die immer noch. "so jemand, wie dein vater, das kann nicht gutgehen; einfach aus dem staubmachen". Dann die sorgen, von meiner schwester mit meiner Oma und auch Tante, vielleicht doch auch meine Mutter. Bei mir genau das gleiche Problem.

    Bei meinem Vater und seiner Mutter fühle ich mich irgendwie befreiter und gelöster. ob da wirklich etwas los ist?? kann man das irgendwie erklären mittels aufstellung?

    grüße Umar :confused4
     
  2. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
    Ort:
    dort, wo es schön ist
    Hallo Umar,

    Da würde ich mich an deiner Stelle nicht festlegen. Es ist dein Verstand und das was du erlebst und suggeriert bekommen hast.

    Du kannst deine Verstrickung lösen, die deiner Schwester nicht.

    hast du schon einmal einen Stammbaum deiner Familie erstellt? Mit Befragung der Eltern zu all den Verwandten? Das kann sehr ergiebig sein.

    Liebe Grüße pluto
     
  3. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
    Beiträge:
    5.379
    Ort:
    Graz
    hi umar!
    um erklärungen geht es nicht bei aufstellungen - es geht darum (sehr verkürzt formuliert), einsichten zu gewinnen in die dynamik deines familiensystems bzw. genauer: in die dynamik deiner stellung im familiensystem. und von da aus können schritte in richtung lösung getan werden. einiges deutet sich an in deiner schilderung. bloß: es geht ums tun. es geht darum, die aufstellung zu machen, nicht darüber zu reden, was sich in ihre zeigen könnte. warum gehst du nicht mal hin und schaust dir die eine oder andere aufstellung an oder wirkst als stellvertreter mit? da bekommst du dann ganz schnell einen eindruck, ob das etwas für dich sein kann.

    alles liebe, jake
     
  4. Harry55

    Harry55 Mitglied

    Registriert seit:
    18. August 2004
    Beiträge:
    300
    Ort:
    Nähe Graz / Österreich
    Hallo Umar21,

    eine Aufstellung ist gerade bei solchen Themen sinnvoll.

    Vorher aber ein andere Frage : Wäre eine Aussprache mit deinem Vater ( und Oma seiner Seite ) möglich ? Kannst du mit ihm genau das besprechen, was du hier ins Forum gestellt hast ? Wenn das ginge, wäre mein Tip zuerst diese Möglichkeit wahrzunehmen :)

    So ein richtig gutes Vater-Sohn-Gespräch eben.....

    LG
    Harry
     
  5. @Harry55
    so ein Vater sohn gespräch haben wir schon öfters geführt. er sieht ja die Probleme fast genauso. deswegen kommt er ja mit dieser Situaton nicht klar. Und ich habe keine Lust, mich von der mütterlichen Seiten (Mutter, tante, Oma) vorwerfen zu lassen, ich sei so wie mein Vater und habe ähnliche Ansichten und lebensweisen.:angry2:

    Ich bin ich und habe von beiden Seiten meiner Eltern was geerbt. Aber die Probleme von meiner Mutter abzubekommen, nur weil sie nicht damit umgehen kann, kostet mir zuviel Kraft und verhindert(e) schon vieles im Leben.

    thema Aufstellung: ich bin mir noch unschlüssig, ob ich damit gefühlsmässig klarkomme. was ich gelesen habe, das öfters schon mal die tränen flossen oder sonstige Emotionen hochkamen, macht mir Angst.
     
  6. Christoph

    Christoph Neues Mitglied

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    15. Januar 2004
    Beiträge:
    1.488
    Ort:
    Kiel, Schleswig-Holstein (D)
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    Lieber Umar,

    natürlich hast du die Wahl, weiter zu tragen und zu leiden, das ist der leichtere Weg. Und es ist der, bei dem du dich "unschuldig" gegenüber deinen Familienmitgliedern fühlen kannst.
    Man kann auch pfeifend durch den dunklen Keller huschen in der Annahme, so den vermeintlichen Geistern zu entgehen. Aber das Licht anmachen funktioniert meist besser.

    Zurzeit kann ich dir nur von einer Aufstellung abraten. Dein Anliegen ist noch nicht reif dafür, wie es scheint. Mach noch eine Weile weiter wie bisher in dem Wissen, dass eine Aufstellung etwas lösen könnte für dich. ;)

    Herzliche Grüße
    Christoph
     
  7. sberka

    sberka Mitglied

    Registriert seit:
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    Hi Umar,

    ich denke, es ist ganz normal vor einer Aufstellung Angst zu haben, gerade, wenn man sowas noch nicht kennt. Ich kenne das auch. Vielleicht wäre der Vorschlag von Jake etwas für dich, einfach mal zu einer Aufstellung als Stellvertreter hinzugehen. Oder ziehe es einfach durch, wenn du denkst, dass es für dich jetzt das Richtige ist. Mit den Emotionen finde ich nicht so schlimm. Ich habe meine und andere Aufstellungen immer als ordnend und heilend empfunden, also kein "Zusammenbruch" oder so, sondern eben heilende Emotionsäußerung. Man sagt auch, es würde nichts gezeigt, wozu die Seele nicht bereit sei... Außerdem zeigen emotionale Reaktionen doch an, dass man richtig liegt, dass hier das Problem liegt und nun gelöst werden kann. Einfach verstandsmäßiges Analysieren bringt m.E. meistens nicht so viel bei derartigen Problemen.

    Ich bin ich und habe von beiden Seiten meiner Eltern was geerbt. Aber die Probleme von meiner Mutter abzubekommen, nur weil sie nicht damit umgehen kann, kostet mir zuviel Kraft und verhindert(e) schon vieles im Leben.
    Das kenne ich auch. Es geht in Familienaufstellungen auch darum, eben nicht mehr für andere (z.B. die Mutter, Vater oder Oma) (un)bewusst mitzutragen. Das Kind trägt aus Liebe zu den Eltern und Ahnen ihre Lasten mit. Aber das kann man ändern.

    Weißt du, wie du an einen guten Familienaufsteller kommst? Kann dir jemand einen empfehlen?
    Wichtig bei einer FA ist, dass du ein Anliegen hast (du hast ja mehrere, vielleicht hängen sie auch zusammen, vielleicht nicht.. vielleicht sind mehrere FA sinnvoll?) und dass du über deine Herkunftsfamilie viel in Erfahrung gebracht hast (Vater und Mutter (nicht nur Mutter ;) )). Was dann für dein akutes Anliegen von Bedeutung ist, wird sich in der Aufstellung zeigen. Auch kann es sein, dass die AUfstellung auch Auswirkungen auf andere Personen deines Familiensystems hat, also z.B. auch auf deine Schwester oder Eltern. Allerdings ist davon abzuraten, extra Aufstellungen für eine andere Person zu machen (außer es ist das Kind), da man sonst bewusst in ihr Leben eingreift und die PErson lieber die AUfstellung selber machen sollte.
     
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