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Nicht Nahtod- sondern Todeserfahrung, trotzdem noch (oder wieder) lebendig

Dieses Thema im Forum "Nahtoderfahrungen" wurde erstellt von Xiqual, 29. Oktober 2013.

  1. Xiqual

    Xiqual Mitglied

    Registriert seit:
    2. September 2013
    Beiträge:
    197
    Ort:
    Wien
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    Hi.
    Der Tod ist ein spannendes Thema. Und wenn es hier sogar ein extra Unterforum dafür gibt, sollte diese Geschichte nicht fehlen...
    Es ist eigentlich gar keine Geschichte über eine Nahtoderfahrung, sondern über eine Todeserfahrung. Nach einem schweren Autounfall war ich dem Tod nicht nur nahe, ich war tot. Mehrere Stunden. Und dann bin ich wieder lebendig gewesen, niemand kann sich das bis heute wirklich erklären.
    Details zu dieser verrückten story habe ich mal auf meinem Blog veröffentlicht, ich kopier das einfach mal hier rein...

    ...​

    Ich will mal versuchen zu beschreiben, was ich während dieser Zeit erlebt habe, was der Tod für mich bedeutet und was ich an Erkenntnissen mitgenommen habe.

    Wenn mich jemand heute fragt: "Was ist perfekt?", dann antworte ich mit "Der Tod ist perfekt." Das, was ich erlebt habe war der perfekte Frieden, ein Zustand in dem alles aufhört, alle Gefühle, alle Gedanken, alles Wissen, alles Nichtwissen... diese Stunden in denen ich tot war hätten für mich ewig sein können oder nur ein paar Sekunden, ich kann das schwer sagen. Denn im Tod hört auch Zeit auf.
    Das was ich erlebt habe war weder gut noch schlecht, es war einfach nur ein vollkommenes Ende (das dann doch kein Ende war...). Ich habe mich schon vor dem Unfall nicht vor dem Tod gefürchtet. Er war für mich normal und in keiner Weise beängstigend. Aber jetzt, nachdem ich gesehen habe wohin ich irgendwann wieder gehen werde freue ich mich sogar darauf. Nicht weil es ein wunderbarer, angenehmer Zustand ist (es ist einfach nur ein Zustand, ohne Wertung), sondern weil ich verstanden habe warum es so wichtig ist, dass alles irgendwann stirbt.
    Irgendwann ist alles vorbei. Was man angefangen hat, das sollte man zu einem Ende bringen. Das muss man zu einem Ende bringen. Und selbst wenn man nicht müsste: Wer von uns will denn ewig leben? Die Jahrtausende überdauern und alle Freunde verlieren, alles wiederholt sich, immer und immer wieder... Wir sind nicht für die Ewigkeit gemacht. Wir brauchen einen Kreislauf von Werden und Vergehen.

    Ich will sterben. Irgendwann. Nicht heute und nicht morgen, ich will noch ein langes und gutes Leben haben. Aber ich freue mich über meine Sterblichkeit, sie macht mir den Wert des Lebens bewusst.

    Soweit mal mein Beitrag zum Thema Tod...

    schönen Tag (und schönes Leben) noch! ;)

    - Fuchs
     
    Morticia82 gefällt das.
  2. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.061
    Ort:
    burgenland.at
    Mit Deinen Beschreibungen bin ich weitgehend einverstanden
    und könnte sie Dir auch noch bestätigen,
    aus einer anderen, meiner, Position,
    im Zusammenhang mit einer anderen Begebenheit.

    Aber, was ich fragen wollte, darf es ein wenig mehr sein?

    Du schreibst etwa so:

    „… wenn man tot ist,
    dann spürt man ganz einfach nur einen Frieden …“

    Und an Ende bist Du mit Tod und Sterben einverstanden, schreibst Du.

    Es ist doch so,
    diese Begebenheit und diese Schlussfolgerung,
    hat Dein Verstand, Deine Persönlichkeit oder Deine Seele „wahrgenommen“.
    Während Du von einem funktionellen Ende berichtest,
    ist da irgendwas noch nicht mit diesem Zustand im Einklang.

    Weißt Du was ich meine?



    und ein :weihna2
     
  3. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.546
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Hallo Xiqual,

    danke für deine aufrichtige Schilderung, denn damit wird auch deutlich – dass es in der Anderswelt tatsächlich keine Sorge und auch keine Bedürfnisse mehr gibt. Wie man sehen kann, steht die Zeit dort still, denn es gibt kein Hier und Jetzt mehr. Ich finde den Gedanken in der Tat als Balsam für meine Seele, mit dem die Unrast eines Reinkarnationsgedanken und eine ewige Schuld erspart bleibt.

    Bei deiner Schilderung kommen mir auch die Schutzengel in den Sinn, denen die Sorge um euch beiden anscheinend sehr am Herzen lag.


    Merlin
     
  4. Der Tor von Gor

    Der Tor von Gor Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. Februar 2007
    Beiträge:
    9.772
    Ort:
    Wien
    Habe sehr sehr lange gdacht / Geglaubt/ gewusst das auch ich eine Nahtot erfahrung hatte . Sie hat sich vorallem dadurch unterschieden das ich kein Licht sah mich keien wohlige Wärem fühlte usw . Ich fühlte nichts ich war Beobachter
    eines Dunklen Raumes der endlos schien gefüllt mit grauen Nebelschwaden
    in dem ich schemenhafte Gestalten erkennen konnte ...

    Nunja heute habe ich eine absolut rationale erklärung dafür ..


    mfg
     
  5. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.061
    Ort:
    burgenland.at



    Dunkelheit ist bei Nahtoderfahrung völlig in Ordnung, wenn Du mich fragst.

    Obwohl der Automatismus zwar die Seele unmittelbar nach dem Tode in eine Verknüpfung zu einem anderen noch lebenden Körper bringt, wo dann diese geballte Kraft wahrgenommen wird, geht bei Genesung und Wiederfunktion des eigenen schwachen und manchmal kranken Körpers diese neue Verbindung verloren, denn der eigene Körper hat absoluten Vorrang (!).

    Bei einer dunklen Wahrnehmung hat noch kein Körperwechsel zu einem kantigen männlichen oder harmonisch abgerundeten weiblichen Körper stattgefunden, sondern die Seele befindet sich da noch in einem verbleibenden Zustand zum eigenen Körper, der zwar sehr schwach, aber doch noch aktiv sein dürfte.

    Perfekt ist es freilich dann, wenn Du sagen kannst, dass alle 3 Varianten „gegriffen“ haben in verschiedenen Ereignissen, in der Vergangenheit. Denn so ausgestattet brauchst Du keine andere zusätzliche Schilderung von Nahtoderfahrungen mehr, obwohl diese trotzdem als Ergänzung wie Balsam wirken können.

    Darauf kann man bauen, solche dunklen Wahrnehmungen gestatten uns die Hypothese, dass nur eine geringe Energieversorgung für die Seele erforderlich ist, und nicht allein die körperliche Bindung in ihrer konzentrierten Form notwendig ist. In einer aufsteigenden Weiterentwicklung kann ich mir da eine seelische Energieversorgung durch eine andere Seele vorstellen.

    Also so ähnlich wie beim Internet, grob gesprochen.


    Etwa so:

    „Hallo? Napoleon?
    Ja, hier Server.
    Ein Laptop, in Wien, Kärntnerstraße,
    möchten mit Euer Hoheit parlieren.“





    und ein :weihna1
     
  6. Xiqual

    Xiqual Mitglied

    Registriert seit:
    2. September 2013
    Beiträge:
    197
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    Wien
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    Nein.
    Was ist Deiner Meinung nach noch nicht im Einklang? Und warum nicht?


    ...


    Was ich übrigens vergessen hatte zu erwähnen: Inzwischen habe ich äußerst spannende Bedeutungen für die Zahl 44 erfahren. In der hebräischen Zahlenmystik ist die 44 die Zahl des Blutes. Und im alten Ägypten wurde diese Zahl dem Gott Horus zugeschrieben, der im Kampf mit seinem Onkel Set sein linkes Auge verlor, das dann durch magische Kräfte wieder eingesetzt wurde. Das ist vor allem deswegen interessant,weil auch mein linkes Auge sehr stark verletzt wurde und am Anfang nicht klar war, ob ich es nicht evtl sogar verliere. Inzwischen sehe ich links wieder über 85%. Und ebenfalls spannend ist, dass ich mir das Horus-Auge vor dem Unfall oft auf die Hand gemalt habe. Einfach so, es gab keinen besonderen Grund. Ich mochte das Symbol. Inzwischen habe ich herausgefunden, dass der Name dieses Symbols, "Udjat", übersetzt "intakt, vollständig, gesund" bedeutet. Es wird als Heilungssymbol und als Schutztalisman verwendet. Besonders vor Unfällen soll es schützen, heißt es... Naja... bestimmt alles "Zufall"... ;)

    Liebe Grüße,

    - Fuchs
     
    Zuletzt bearbeitet: 5. November 2013
  7. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.061
    Ort:
    burgenland.at




    Um dies zu erklären muss ich weiter ausholen,
    und zum biblischen Text der Offenbarung des Johannes abdriften:





    Im Text von 1 und 2) schreibt Johannes über Judas und Jesus,
    wobei Paulus in den Sektor der Waage im Jahreskreis passt.
    Er, Judas in der Waage geboren, war der Älteste und wird doch in der Chronologie als letzter genannt,
    bei ihm, Jesus, spricht er von der Auferstehungswahrnehmung.

    Judas war der Onkel von Johannes, denn er war der Bruder von Josef und Jakobus,
    während Jesus zu Johannes zuerst der Stiefbruder gewesen ist, und dann sein Stiefvater wurde.
    Darum erlaubt er sich beide in einem Satz zu beschreiben im verwandtschaftlichen Sinne.

    Es lebte jedoch noch Paulus,
    der nicht nur im Zeichen der Waage geboren wurde wie Judas,
    sondern auch ein äußeres Erscheinungsbild hatte das Jesus glich,
    besonders die Körpergröße und die obere Partie des Gesichtes von beiden waren dafür verantwortlich.

    Paulus suchte so wie Jesus Nahtoderfahrene – nun nicht mehr nur im hebräischen Raum, sondern auch im oströmischen Reich.
    Er selbst, Paulus, war davon nicht betroffen, also diesbezüglich arm, aber er war daran sehr interessiert.

    Bisher war im jüdischen Raum die Tendenz zu bemerken, dass man sich mit Personen befasste, die eine oder mehrere Nahtoderfahrungen in ihren Lebensläufen aufweisen konnten. Je näher sich solche Begebenheiten bei der Geburt befanden, im ersten Lebenjahr, umso mehr brachte man sie mit dem Unbekannten und Göttlichen in Verbindung. Das heißt, die natürliche Geburt nach 9 Monaten wurde mit der Nahtoderfahrung im 6. Erdenmonat ergänzt, und so hatte man mit 15 Monaten den Jahreskreis von 12 Monaten gewonnen, also den Lebenskranz, für immer.
    So wird mit 3) über Moses geschrieben, dessen frühen Lebensfunktionen, ohne sein späteres Wirken zu beanspruchen.
    Genau so wie über mehrere Nahtoderfahrugen eingegangen wird, wie bei Jesaja – mit diesen 10 Tagen.

    Unter 4) lesen wir im Johannesevangelium davon, dass in Visionen neben dem Empfinden,
    das Hören und Sehen angesprochen wird.
    Die können einzeln auftreten, aber in der Gesamtheit werden sie auch heute noch nicht im Irdischen übertroffen.
    Was die „armen“ telepathischen Nachahmungen betrifft.

    Und dann steht da: Wer siegt, dem kann der 2. Tod nichts anhaben.

    Jemand kann erfahren, dass sein Leben ab nun nach 13 Jahren enden wird.
    Oder ein anderer erfährt mit seinen 48 Jahren, er werde noch mit 84 in seinem Leben aktiv sein.

    Aber wie lange pflegen die beiden ein Dasein im „Jenseits“?

    Vielleicht fehlen die Erfahrungswerte davon nur einfach aus dem Grund,
    weil man doch zuerst dieses 1. Sterben einmal auf die Reihe bekommen muss.

    Aber der bittere Beigeschmack bleibt dabei erhalten, es können beide Enden gleichzeitig geschehen.
    Auch wenn es daneben gleich 10 Nahtoderfahrungen im ersten Lebensjahr gibt, wie etwa bei Jesaja:




    und ein :weihna3
     
  8. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Ort:
    An der Nordsee
    Ich habe mit derartigen Schilderungen Probleme, da das Gehirn nicht länger als 5 Min. ohne Sauerstoff auskommt, ohne dass irreparable Schäden zurück bleiben.

    Mehrere Stunden tot, und danach wieder zum Leben erweckt, wäre durch die Weltpresse gegangen und hätte die Wissenschaft in ihren Grundfesten erschüttert. Es gäbe weltweit kein neurobiologisches Lehrbuch, in dem dieser Fall nicht stünde.

    http://dasgehirn.info/aktuell/frage...h-nahtoderfahrungen-neurobiologisch-erklaeren

    R.
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. November 2013
  9. Xiqual

    Xiqual Mitglied

    Registriert seit:
    2. September 2013
    Beiträge:
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    Wien
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    Teigabid, ich kann Dir leider nicht folgen. Worauf willst Du mit Deiner Antwort hinaus? Und inwiefern steht das in Zusammenhang mit meinen Schilderungen?

    ...

    Ruhepol, mir ist durchaus bewusst dass es aus medizinischer Sicht keine Erklärung für das gibt, was mir passiert ist. Vermutlich haben die Ärzte mich auch deshalb wie ein Weihnachtswunder behandelt. Ich habe Sätze gehört wie "Sie sind ein Wunder." Oder "Wie geht das?" Der Chefarzt der Neurochirurgie hat sogar ganz nüchtern erklärt: "Würde sie das nicht umbringen, würde ich jetzt Ihren Kopf auf schneiden und Ihr Gehirn auseinander nehmen, um herauszufinden wie das geht."
    Fakt ist jedenfalls, dass ich nicht der Erste war, dem das passiert ist. Mir wurde gesagt dass es bereits andere dokumentierte Fälle gibt, in denen Hirntote wieder aufgewacht sind.
    Und ja, es bleiben irreparable Schäden zurück. Auf den Bildern von meinem Gehirn sind sehr deutlich die Stellen erkennbar, die durch den Sauerstoffmangel abgestorben sind. Glücklicherweise kann das Gehirn aber umlernen, was in meinem Fall anscheinend passiert ist. Die Ärzte können sich die Geschwindigkeit, in der mein Gehirn umgelernt hat nicht erklären, aber das ist die einzige logische Möglichkeit. Es hieß am Anfang wie oben schon erwähnt dass ich schwere Folgeschäden für den Rest meines Lebens haben würde. Aber sogar der Geruchsinn kommt inzwischen durch Hypnosebehandlungen wieder. Unerklärlich, aber dennoch real.

    Ich verstehe Deine Skepsis. Aber ich würde lügen wenn ich sagen würde, dass ich nur schwer verletzt und dem Tod sehr nahe war. Ich war tot und ich lebe wieder. Welchen Grund sollte ich haben, irgendeine Geschichte in irgendeinem Forum zu erfinden?

    Gruß,

    - Fuchs
     
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