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Mutter wählt den Tod, damit ihr Baby leben kann

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Bukowski, 23. November 2014.

  1. Bukowski

    Bukowski Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2008
    Beiträge:
    8.763
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    Nur wenige Minuten Bedenkzeit




    Die Ärzte hatten zwei Möglichkeiten: Bugals Sohn schnell per Kaiserschnitt von der Mutter trennen und sein Leben retten. Oder mehrere Operationen einleiten, um die Mutter zu retten. "Eine Option wäre gewesen, dass Karisa während der Operation wach bleibt", zitiert die "Huffington Post" die zuständige Ärztin Dr. Kelly Gerow, "aber bis eine Rückenmarksnarkose bei ihr gewirkt hätte, wäre es für ihren Sohn Decan vielleicht zu spät gewesen."

    Bugal hatte nur ein paar Minuten, um über Leben und Tod zu entscheiden.

    Sie wollte ihr Kind retten - und bat um einen Notkaiserschnitt. Selbst bei mehreren Eingriffen hätte es keine Garantie dafür gegeben, dass sie selbst überlebt.

    http://www.stern.de/panorama/frucht...ebook&utm_medium=social&utm_campaign=dgh345fg
    *******************

    Der Bericht ist zwar vom 21.11.2014.... aber vor Jahren hatte ich eine Diskussion mit einer Freundin, die meinte, dass SOWAS gar nicht gehen würde, es wäre in so einem Fall die "Pflicht" der Mutter sich immer für ihr eigenes Leben zu entscheiden, da sie grundsätzlich das Potential zur Erbringung des neuen Lebens hätte. Gut, jetzt ist wäre in diesem Fall der Fruchtwasserembolie das Überleben der Mutter auch nicht gesichert gewesen... aber... erstens, wie seht ihr das und zweitens, als Ärzte, wenn die Mutter selbst nicht mehr in der Lage wäre zu entscheiden zB., wie wärt ihr geneigt euch zu entscheiden.... auf Risiko.... also beide Leben zu retten versuchen, in Kauf nehmend, dass beide eben ggf. nicht überleben würden, für die Mutter, das Kind stirbt.... für das Kind, die Mutter stirbt?

    :)
     
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  2. Eisfee62

    Eisfee62 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Juli 2008
    Beiträge:
    14.667
    Ein sehr Interesantes Thema,ich glaube ,das es immer auf die gegebene Situation drauf ankommt,jetzt und hier kennen wir alles wählen,in der Reale Situation Entscheidet der Augenblick,glaube ich...
     
  3. Emillia

    Emillia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Oktober 2011
    Beiträge:
    800
    Ort:
    Wien
    In meiner Familie ging so ein Fall gut aus, Mutter und Kind wohlauf!
    Ich habe, in diesen Momenten, für das Leben meiner Schwägerin gebetet.
    Zum einen, meine Schwägerin hat noch Kinder bekommen können - hat sie auch,
    zum anderen, die Leere des Kindes SEINE Mutter nicht zu haben,
    hätte nichts ausfüllen können.
    Nicht ich als weltbeste Tante, nicht meine Mutter als weltbeste Oma, nichts!
    Meine Meinung.
     
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  4. Loop

    Loop Überaus aktives Mitglied Mitarbeiter

    Registriert seit:
    10. Oktober 2008
    Beiträge:
    28.870
    Ort:
    Wien
    Irgendwann wird das Kind es erfahren, ich glaube, sowas zu wissen ist kaum verkraftbar für ein Kind.
     
    SYS41952 und Bukowski gefällt das.
  5. Bukowski

    Bukowski Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2008
    Beiträge:
    8.763
    Jo... Eisfee, das ist klar.... ;)

    Ich glaube als persönlich betroffene würde ich ggf. eher dazu neigen, mich für das Baby zu entscheiden... aber als Arzt oder Angehöriger, wenn echte Überlebenschancen für die Mutter bestünden würde ich mich doch, ggf. auch entgegen den expliziten Wunsch einer Mutter für die Mutter entscheiden. Bedenkt man, dass es doch auch irgendwie einer Tötung gleichkäme.

    Naja, so oder so, ich habe da grössten Respekt vor Menschen, sowohl Mutter als auch Ärzte wie in diesem Fall, die solche Entscheidungen treffen müssen.

    Für mich ists eh rein hypothetisch, denn sollte es je darum gehen in meinem Leben würde ich in meinem Herzen jedenalls einfach Gott die Entscheidung überlassen... unabhängig davon, welche Entscheidung ich äusserte.... ;)
     
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  6. Bukowski

    Bukowski Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2008
    Beiträge:
    8.763
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    Ja, Loop.... das ging mir auch gleich durch den Kopf. Ich könnte mir aber auch für das Seelengerüst eines solchen Menschen vorstellen, dass es sich von Grund auf sehr geborgen und geliebt fühlt... und ggf. gerade daher eine sehr starke Verbundenheit zur Mutter entsteht .... wobei natürlich auch die Glorifizierung der Mutter letztlich der Stolperstein sein könnte... hm... tja... :)
     
  7. Bukowski

    Bukowski Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2008
    Beiträge:
    8.763
    Sooo pessimistisch wäre ich nicht... aber alles verständlich, was du äusserst. :)
     
  8. sibel

    sibel Sehr aktives Mitglied

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    31. Oktober 2004
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    Hinter den 7 Bergen
    Wo ich das jetzt so lese , habe ich das Gefühl, das du Recht hast...es wäre ein schweres, energetisches Erbe für das Kind, das immer denken würde : Meine Mutter hat sich für mich geopfert, das kann ich nie wieder gut machen..
     
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  9. Sayalla

    Sayalla Guest

    ...oder es denkt: meine Mutter hat mir das Leben geschenkt. Etwas Schöneres und Grösseres hätte sie gar nicht tun können.

    Es gibt aber sicher nicht nur diese 2 Varianten, sondern alle Abstufungen, wie es bei Menschen nun mal so ist.
     
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  10. sibel

    sibel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Oktober 2004
    Beiträge:
    6.104
    Ort:
    Hinter den 7 Bergen
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    Sicher.....ich bin dankbar, daß ich als werdende Mutter keine solche Entscheidung treffen mußte...in einer Extremsituation sich für oder gegen sein eigenes Leben entscheiden zu müssen, um ein anderes zu retten , ist wohl fast übermenschlich... gerade auch dann, wenn schon andere Kinder da sind..
     
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