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Müdigkeit bei Meditation

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von terraluna, 24. Februar 2004.

  1. terraluna

    terraluna Mitglied

    Registriert seit:
    24. September 2003
    Beiträge:
    114
    Ort:
    Schweiz
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    Hallo zusammen

    Ich habe das Problem, dass ich bei der Meditation immer müde werde. Gebe zu, habe das Meditieren letzter Zeit sehr vernachlässigt und jetzt wo ich wieder beginne, schlafe ich jeweils fast dabei ein.

    Ich beginne mit Übungen des Gedanken losslassens und Atemübungen und dann werde ich müde, so müde, dass ich mich hinlegen und nichts mehr denken möchte.

    Was mache ich falsch, bzw. was sollte ich ändern, habt ihr Tipps??

    Zu welcher Tageszeit meditiert ihr? Es wäre ja gut, wenn man reglemässig zur gleichen Zeit meditiert.

    Alles Liebe

    Chia
     
  2. Dead@now

    Dead@now Guest

    hallo terraluna

    wenn du muede bist, bist du nicht gluecklich.

    deinne schwierigkeiten die hatte ich auch mal und bin immer eingeschlaffen, ja ich hab mich am anfang immer hingelegt zum meditieren. und siehe da ich schlief mausetot ein.
    heute kann ich es mir kaum vorstellen im liegen zu meditieren, wie geht denn das?

    mach als erstes dein herzchakra auf, es wird dir frische bringen in deinen mueden geist. du wirst weit davon entfernt sein einzuschlaffen. versuche es, auch wenn's fuer den anfang erst kurz ist 1-2 min. darauf kannst du aufbauen. wenn dann, andere chakren hinzukommen, wirst du wacher sein, als waehrend der arbeit am tage.

    take care

    Dead@now
     
  3. Serafine

    Serafine Mitglied

    Registriert seit:
    7. Februar 2004
    Beiträge:
    309
    Ort:
    Pforzheim
    Ich bin mal im Schneidersitz auf meinem Bett bei einer Meditation eingeschlafen.
    Seither meditiere ich nur, wenn ich einigermaßen fit bin und vor allem nicht abends, wo ich sowieso müde bin !

    LG, Serafine:winken5:
     
  4. tink

    tink Mitglied

    Registriert seit:
    29. September 2003
    Beiträge:
    33
    Ort:
    Niederösterreich
    Hallo Chia!

    Leider kann ich Dir nicht helfen, weil's mir genauso geht, bin aber auf die vielen Tipps neugierig, die hoffentlich noch kommen ...

    Danke Dead@now, das werde ich gleich beim nächsten Mal probieren. Einfach Reiki auf's Herzchakra meinst Du?

    lg, Tink
     
  5. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
    Müdigkeit bis zum Einschlafen - ging mir früher auch so. Ein paar praktische Tipps:
    1. Die Meditation zu einer Tageszeit abhalten, wo man nicht grade Gefahr läuft, einzuschlafen, zum Beispiel nachmittags - vorausgesetzt das geht überhaupt.
    Ich meditiere meist morgens als erstes unmittelbar nach dem Aufstehen (ok, pinkeln muss zuerst noch sein) und Abends, unmittelbar vor dem Schlafen. Am Morgen meditiere ich im Schneidersitz, denn im Sitzen ist die Gefahr wirklich kleiner, einzuschlafen. Am Abend vor dem Schlafen meditiere ich je nach Lust und Laune mal im Sitzen oder auch im Bett liegend. Wenn ich dann gleich einschlafe macht das überhaupt nichts, denn Schlafen wollte ich ja sowieso noch.

    2. Bei manchen hilfts, wenn man als Meditationsobjekt nicht unbedingt den Atem auswählt, sondern sich etwas sehr Helles und Klares vorstellt, zum Beispiel ein leuchtender Tropfen aus Licht oder eine einfache geometrische Form, z.B. ein rotes Dreieck (möglicherweise zu Beginn nicht ganz einfach und ich persönlich komme dabei nicht so "tief runter"). Bei mir wirkt manchmal auch gut (v.a. am Morgen), wenn ich mich auf die sehr intensive inneren Klarheit des Bewusstseins konzentriere. Das ist vielleicht nicht ganz einfach verständlich. Zuerst mal muss man mal die Vostellung fallenlassen, dass man unbedingt träge und dumpf sein muss am Morgen, wenn man aufsteht. Denn dies ist nun wirklich kein Naturgesetz. Kleine Kinder können zum Beispiel oft einfach die Augen öffnen und sind sofort wach. Auch wenn man unter grossen Stressbedingungen schläft, ist man oft sofort wach und handlungsfähig, wenn man aus dem Schlaf aufgeweckt wird.
    Mit andern Worten: Es steht dem Menschen durchaus offen, auch nach dem Schlaf völlig wach und konzentriert zu sein UND GLEICHZEITIG noch vom Schlaf müde. Wie gesagt, das muss man sich erstmal klarmachen. Auf diese grundsätzliche innere Klarheit als Meditationsobjekt kann man sich konzentrieren. Gelingt diese Meditation bei mir, dann durchflutet irgendwann eine Energie von unten meinen Körper und hinterlässt ihn angenehm leicht, schwerelos.

    3. Wenn man einschläft, nun, eigentlich ist das ja gar nicht so tragisch, oder? Wenigstens solange man nicht dringend an eine Sitzung muss oder grade ein Bewerbungsgespräch hat. Also, einfach eeeaaaasy nehmen und weitermeditieren. Ich garantiere, irgendwann schläft man nicht mehr ein.

    (So viel ich weiss wird einem in einem echten Zen-Kloster von einer Aufsichtsperson eins übergebraten, wenn man während der Meditation einschläft. Nun: Dort schläft man pro Nacht auch kaum mehr als 4h... Ich glaube, diese Qual können wir uns getrost ersparen.)
     
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    als allererstes solltest du versuchen herauszufinden WARUM du einschläfst.

    meditation ernsthaft und regelmässig betrieben ist, zumindest anfangs, ein physiche und psychische belastung für den meditierenden und unter umständen könnte man das sogar als "gutes zeichen" bewerten. allerdings solltest du diese bewertung einem wirklich guten meditaionslehrer überlassen.

    was ich in den vorangegangenen beiträgen gelesen habe, ein wechseln der meditationsstellungen, halte ich für absolut falsch. als erstes solltest du deine ganz persönliche stellung finden. expermentier mit ASANA, wenn du dich aber für eine entschieden hast, so behalte sie bei. ein wechseln bringt absolut nichts, und es ist ein illusion anzunehmen, die eine wäre einfacher als die andere. ich will dich hier nicht mit fachbegriffen zulabern, deswegen ganz vereinfacht. du beherrschst deine ASANA erst dann, wenn es für deinen körper die bequemste stellung ist, die du dir vorstellen kannst. das ist ziemlich harte physische arbeit, da du aber sämtliche körperlichen signale und reize bei der meditation ausschalten musst, ist sie unabdingbar.

    gleichzeitig solltest du mit deinem atem arbeiten. es gibt eine unmenge von übungen, die es dir ermöglichen deinen atem zu beruhigen. qualitativ ist dies äquivalent mit ASANA, denn auch mit den atemübungen befindest du dich noch auf der körperlichen ebene. faustregel: du beherrschst PARANAYAMA dann, wenn du in der lage bist deinem atem so zu regulieren, dass der "normalsterbliche" bei der gleichen übung mit husten- und erstickungsanfällen aufgibt.

    danach begibst du dich auf die geistige ebene. versuche es zu beginn mit mantras, um deine geistige aktivität einzuschränken und in die gewünschten bahnen zu lenken - MANTRA-YOGA gibt dir gute übungen dazu.

    danach solltest du dich mit YAMA und NIYAMA beschäftigen, was nichts anderes zum ziel hat, als dass du deine gefühle, deine alltagssorgen, deine ängste, deine freude, deine sehnsucht etc. aus den meditationsübungen heraushältst. schliesse sämtliche emotionen aus.

    jetzt solltest du beginnen mit Hilfe von PRATYAHARA deine eigenes Bewusstsein zu beobachten und damit zu arbeiten. Ganz wichtig hierbei ist, dass du das gefühl von frieden und ruhe nicht mit der profanen trägheit (z.b. nach einem guten essen) verwechselst. du solltest versuchen mit hilfe von PRATYAHARA das entstehen von gedanken zu verhindern.

    solltest du alle vorraussetzungen geschaffen haben, wirst du verschiedene qualitäten der wirklichen meditation kennenlernen. es ist z.b. auch möglich, dass du nur das gefühl hast, geschlafen zu haben, in wirklichkeit hast du tatsächlich meditiert. aber das setzt schon ein sehr hohes level an meditativer arbeit voraus.

    in einem stimme ich mit den schreibern der vorherigen threads überein: bemühe dich ausgeruht zu sein. krankheit und/oder müdigkeit solltest du gerade am anfang dringend meiden.

    letzten endes noch ein kleiner hinweis, da ich festgestellt habe, dass es hier verschiedene definitionen zum thema meditation gibt. ziel der meditation ist für mich einzig und allein selbsterkenntnis. profan ausgedrückt: ich möchte einen blik auf die absolute wahrheit erhaschen. es gibt dazu eine sehr schöne bildliche darstellung.

    stelle dir einen bergsee vor, in den verschiedene gletscher munden. die gespiegelte wasseroberfläche zeigt dir den himmel, die wolken, die sonne ... das universum. doch indem die gletscher in dem see münden, in dem eis abricht und dergleichen, wird die oberfläche des sees immer wieder aufgerauht, es kommt zu verzerrungen und unklarheiten des gespiegelten bildes, der wahrheit. die gletscher sind nichts anderes als dein menschlicher körper, deine menschlichen emotionen, deine vorurteile, deine erziehung, deine ethik, ... etc. versuche mit magischer arbeit, mit meditationsarbeit oder wie auch immer man es auch nennen mag, diese gletscher zum stillstand zu bringen. die oberfläche des sees wird sich beruhigen und ermöglicht dir so einen kleinen blick, eine momentaufnahme auf das universum ...

    ... und dann wirst du bei deinen meditationen mit sicherheit auch nicht mehr einschlafen.
     
  7. Seelenfluegel

    Seelenfluegel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. August 2003
    Beiträge:
    1.716
    Ort:
    Donnersbergkreis
    Hallo Terraluna,

    vielleicht ist die Meditationsmethode, die Du anwendest, nicht so brauchbar fuer Dich. Hast Du es mal mit "aktiver" Meditation versucht?

    Meditation

    lg
    Chris
     
  8. sam°

    sam° Mitglied

    Registriert seit:
    9. Mai 2003
    Beiträge:
    500
    Hallo Terraluna, Chia


    ja, ich kann mich fckw nur anschließen: es ist nicht schlimm, während einer Meditationsübung müde zu werden oder sogar einzuschlafen - es ist mir, so wie wahrscheinlich jedem, auch schon öfters passiert. Dann probierst Du es halt einfach wieder, wenn Du aufwachst oder ein anderes Mal.

    Versuche kein Problem daraus zu machen und lass Dich nicht verrückt machen ;)

    Es könnte eventuell auch sein, dass Dein Kopf dies als Problem erschafft, weil da sonst keine Probleme sind.

    Du könntest auch einmal beobachten, ob das, was Du jetzt "Müdigkeit" nennst auch tatsächlich Müdigkeit ist. Es kann nämlich durchaus auch sein, dass Du Dich durch eine Meditationsübung einfach mehr und mehr entspannst - und Dein Kopf nennt es Müdigkeit, obwohl es gar keine ist. Der Kopf kann uns da so einiges vorgaukeln.

    Und es ist auch möglich, wie fckw erwähnt hat, dass Dein Körper und Dein Verstand müde und schläfrig sind während Du zugleich völlig wach und anwesend bist.



    Ich meditiere eigentlich nicht zu fixen Zeiten - andere Menschen tun es schon - je nach Veranlagung, Tagesrhythmus, Lust, etc.

    Du könntest damit einmal ein bisschen experimentieren. Probiere es immer mal wieder zu unterschiedlichen Zeiten, wenn Du gerade Zeit und Lust dazu hast - bis Du vielleicht eine fixe Zeit findest, die sich für Dich gut anfühlt, wo es leicht für Dich - oder Du findest keine fixe Zeit, was auch ok ist, und probierst es einfach weiter, wenn Du gerade Lust und ein bisschen Ruhe dazu hast, egal wann das jetzt ist.

    Du könntest auch probieren, die Meditationsübungen immer mehr in Deinen Alltag einfliessen zu lassen - also es auch einmal zu probieren, wenn Du beispielsweise im Geschäft stehst (vielleicht anfangs nicht gerade, wenn wieder so ein Kunde da ist ... ;))


    Alles Liebe Dir
    und liebi Grüssli
    sam
     
  9. Astroharry

    Astroharry Guest

    nach der Arbeit am Abend ist Meditation kaum mehr möglich.
    Es kann helfen, vorher Hytha-Yoga Übungen durchzuführen.
    Der Kopfstand ist ein gutes Mittel sich wach zu halten.

    Wenn man aber völlig ausgelaugt von der Arbeit kommt, dann hilft nur eins. "Sawasana" Die Totenstellung.:) Heist wirklich so.

    Leg Dich flach auf den Boden (Nicht ins Bett!!!) mit einer dünnen Unterlage (Teppich, Decke). Die Arme parallel am Körper, Gesicht nach oben, die Beine parallel.
    Dann alle Muskel völlig entspannen und los lassen.
    Du wirst für etwa 20-30 Minuten einschlafen, dann aber wieder aufwachen. Das ist der Unterschied zum Schlaf im Bett. Da wachst Du nicht mehr so schnell auf.
    Nach den 20-30 Minten bist Du wach und kannst Meditieren.

    Viel Spass
    Gruß Willibald
     
  10. terraluna

    terraluna Mitglied

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    Vielen Dank für die zahlreichen Anregungen und Tipps! Werde mal ausprobieren was mir am besten hilft. Sehr gut finde ich den Tipp von fckw, einen roten oder hell leuchtenden Gegenstand zu visualisieren.

    Alles Liebe

    Chia

    PS: Ich meditiere übrigens jeweils im Schneidersitz.
     
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