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Mein Papa ist nicht mehr da

Dieses Thema im Forum "Trauer" wurde erstellt von Hexerin78, 3. September 2006.

  1. Hexerin78

    Hexerin78 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    3. September 2006
    Beiträge:
    29
    Ort:
    heidelberg
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    Bei meinem Vater wurde 2002 Krebs festgestellt. Er hatte einen Tumor in seiner Prostatagegend den man nicht operativ entfernen Konnte. Damit begann eine Zeit voller Arztbesuche, Krankenhausaufenthalte und eine Zeit die voller Angst vor dem Tod des geliebten Menschen war. Er starb im August 2004 nach einem langen Krankenhausaufenthalt zu Hause nachts in seinem Bett. Für mich ist eine Welt zusammen gebrochen. So innerlich vom Schmerz zerissen war ich noch nie. Wir d.h. meine Eltern und ich haben in dieser 2jährigen Krankheitsphase eine so enge Bindung aufgebaut wie ich es gar nicht beschreiben kann. Nun ist er schon 2 Jahre tot und der Schmerz überkommt mich immer noch nicht mehr so stark aber er ist da. Ab und zu spüre ich auch Papas Anwesenheit und weiss er passt auf uns auf aber richtig begreifen kann man das nicht das er nicht mehr greifbar nahe auf seinem Stuhl zu Hause sitzt mit seiner Katze auf dem Arm. Ich vermisse ihn so sehr und er fehlt mir in vielen Dingen.
     
  2. nici

    nici Mitglied

    Registriert seit:
    21. Juli 2006
    Beiträge:
    929
    Ort:
    Baden-Württemberg
    liebe hexerin,

    mein herzliches beileid !
    ich kann mir vorstellen, wie es dir geht, denn mein papa ist vor 11 wochen ganz plötzlich und völlig unerwartet an einem herzinfarkt gestorben. ich kann es auch noch nicht fassen, das er nicht wieder kommt, ich hatte mein leben lang eine so tiefe beziehung zu ihm und jetzt soll es zu ende sein, das kann man wohl nie wirklich begreifen. mein einziger trost ist, das ich weiß, das er immer bei mir sein wird, er weiß was ich tue und er wacht über mich. ich hab am anfang deutliche zeichen von ihm bekommen, warscheinlich das ich das überhaupt überlebe, momentan geht es bei mir, denn ich weiß, er ist da. der schmerz kommt bei mir unerwartet, in ganz verschiedenen situationen, meistens, wenn ich irgendwo bin und schönes erlebe, dann sticht es mir so heftig ins herz, das ich meine tränen nicht zurückhalten kann. ich denke, das wird auch nie aufhören ! denn einen geliebten menschen zu verlieren hinterlässt eine wunde, für die es keine heilung gibt.
    ich erinnere mich an die wunderschönen zeiten, die ich mit ihm erleben durfte, bin so dankbar, das ich seine tochter sein durfte, denn das war ein geschenk des himmels für mich ! mein dad war ein so wundervoller mensch, ich hätte keinen besseren vater haben können ! in meiner liebe und in meinem herzen wird er ewig leben, bis meine zeit gekommen ist und ich zu ihm gehen werde. bis dahin werde ich versuchen wieder glücklich zu werden, auch wenn ich heute noch nicht weiß, wie ich das machen soll, aber das würde sich mein dad für mich wünschen. deiner doch sicher auch für dich , oder ?
    ich denke, das sie uns immer fehlen werden, wir werden immer an sie denken und der schmerz wird uns unsere leben lang begleiten, aber sie werden uns begleiten und uns nie alleine lassen. denn, auch wenn sie uns so sehr fehlen, sind sie bei uns, das dürfen wir einfach nicht vergessen !

    alles liebe, nici
     
  3. Ruschka

    Ruschka Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2006
    Beiträge:
    1.276
    Liebe Hexerin,
    Du glaubst gar nicht wie gut ich Dich verstehe. Meine geliebte Mutter starb auch vor 2 Jahren und wir hatten ein sehr inniges Verhältnis.
    Sie war schon lange krank, doch ich ahnte nie wie schilimm krank sie war.
    Ein Arzt behandelte sie 2 Jahre auf Parkinson, obwohl sie diese Krankheit gar nicht hatte. Da mehere meiner Cousins Ärzte sind, wurde diese Fehlbehandlung aufgedeckt.
    Nach ihrem Tod, ließ ich alles so wie sie es verlassen hatte und flüchtete mich dorthin, wenn ich traurig war.
    Bis heute fällt es mir schwer zum Friedhof zu gehen, denn für mich ist sie dort nicht. Wenn ich dann vor ihrem Grab stehe kann ich mich kaum noch beherrschen. Die Tränen lassen sich dann einfach nicht kontrollieren und ich bin für den Rest des Tages fix und fertig.
    Bald jährt sich ihr Todestag -- und ich habe angst zum Friedhof zu gehen.
    Ich höre ihr Lachen, sehne mich nach ihrer Fröhlichkeit, würde gerne mit ihr reden - aber all dies wirst Du ja ebenso vermissen:liebe1:

    Ich umarme Dich in trauriger Verbundenheit:liebe1:

    Ruschka
     
  4. cauki

    cauki Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2006
    Beiträge:
    158
    Ort:
    ruhrpott
    hallo ihr lieben.

    ich habe, gottseidank, meine eltern noch. in den letzten wochen und monaten haben wir sehr große angst um meinen vater (krebs). aber seine zeit ist anscheind noch nicht gekommen. (glücklichbin)

    ich kann euren schmerz sehr gut verstehen und eigentlich ist jedes wort zuviel bzw. nicht zutreffend. aber ich für meinen teil, wenn ich die mir verstorbenen ganz doll vermisse, gehe sogar gerne auf den friedhof. auch ich muß dann immer weinen aber ich fühle mich ihnen so nahe dann. dort herrscht eine himmlische ruhe und keiner guckt doof, wenn man tränenüberströmt dort steht. ich fühle meine verstorbenen oft bei mir und genieße dieses gefühl. ich bin mir sicher, ihr fühlt sie auch. laßt sie weiterhin an eurem leben teilhaben. die liebe hört durch den tod doch nicht auf.

    ich umarme euch ganz lieb und grüße euch. claudia
     
  5. Ruschka

    Ruschka Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2006
    Beiträge:
    1.276
    Ach Cauki,
    ich wünschte ich könnte es so sehen wie du, jedesmal sage ich zu mir selbst, wir hatten doch eine wunderbare Zeit und mit diesen Schmerzen, die meine Mutter aushalten mußte, war es eine Erlösung - aber weißt du es funktioniert nicht.
    Im Sommer schickte ich meinen Mann zum Grab meiner Mutter um die Blumen zu gießen. Ich drücke mich, wenn es irgend möglich ist.
    Stehe ich vor dem Grab, dann bin ich so fssungslos, als wäre sie erst gestern gegangen.
    Diese Ruhe gibt mir förmlich den Rest.
    Vielleicht wird es mit der Zeit besser.
    Aber hier, wo sie mit uns lebte, da fühle ich mich ihr ganz nahe. Dann setzte ich mich in ihren Sessel, nehme mir den Brief, den sie nur für mich schrieb und darin steht alles was für mich so unendlich wichtig ist.

    Liebe Grüsse
    Ruschka
     
  6. cauki

    cauki Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2006
    Beiträge:
    158
    Ort:
    ruhrpott
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    liebe ruschka.

    das ist doch wundervoll, wenn du etwas hast, was nur dir gehört, wie den brief.

    meine oma, an der ich, wie ich erst seit dem sie weg ist weiß, sehr gehangen habe, hat auch für ihre kinder (meinen vater und tanten) einen brief geschrieben. meine oma war ein sehr sehr gottgläubiger mensch!

    in dem brief war ein wunderschönes gebet, in dem stand, daß die bittet, daß sich alle ihre lieben, welche zurückgeblieben sind, vertragen werden und beschützt werden und wir nicht traurig sein sollen, daß sie gehen mußte. sie hat geschrieben, daß sie ein sehr schönes, erfülltes leben hatte und sich auf ihren mann freut und hofft, daß wir uns alle wiedersehen werden. diesen brief, obwohl garnicht für uns kinder gedacht, habe ich auch und lese ihn mir noch manches mal durch. immer wieder kommen mir die tränen aber es ist gut so. laß diesen fürchterlichen schmerz zu! warum meidest du den friedhof? bist du ihr dann nicht auch unheimlich nahe? natürlich kann man im stillen kämmerlein besser trauern aber ich denke, du solltest dich auch mit dem grab auseinandersetzen. trete die flucht nach vorne an. ich wünsche dir alles erdenklich gute dabei.
     
  7. Ruschka

    Ruschka Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2006
    Beiträge:
    1.276
    Liebe Cauki,

    ich hatte schon immer ein Problem mit Friedhöfen, rührt aus meiner Kindheit und selbst meine Mutter sagte oftzu mir, dass sie Glück hätte wenn ich ihr Grab aufsuchen würde, wenn sie mal gestorben wäre.

    Sie wußte von meinem Problem und weißt du, sie machte es mir vor ihrem Tod nicht einfach.
    Ich kann mich gut an den Tag erinnern, als sie mich bat, dass ich mich zu ihr setzen sollte, damit sie mir alles erklären könnte, was für sie wichtig war.
    Angefangen vom Spruch auf ihrer Todesanzeige, auf welchem Friedhof sie beerdigt werden wollte, bis hin zu den Sachen, die sie angezogen haben wollte.
    Ich saß da, wie gelähnt und die Tränen liefen unaufhörlich.
    Selbst da tröstete sie mich und sagte, ich wäre so in meiner Trauer gefangen, dass ich dann dazu nicht in der Lage sein würde.
    Ihr größter Wunsch war es, zu Haus zu sterben und um diesen Liebesdienst bat sie mich mit ganz leiser Stimme.
    Einen Wunsch konnte ich ihr allerdings nicht erfüllen, das war ihr Wunsch, dass ich sie nach ihrem Tod waschen sollte.
    Ich sagte ihr gleich, dies könnte ich nicht versprechen und sie verstand es auch.

    Weißt du, all dieses finde ich nicht auf dem Friedhof, sondern hier.

    Meine Mutter würde jetzt lächeln , sie kannte meine Schwächen nur allzu gut
    Ruschka
     
  8. cauki

    cauki Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2006
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    158
    Ort:
    ruhrpott
    ich wollte dir auch wirklich nicht zu nahe treten. ich hatte nur das gefühl, ich müßte dir mitteilen, wie wohl ich mich auf dem friedhof bei meinen lieben fühle, und das es ja nichts schlimmes ist, auf den friedhof zu gehen. aber du hast recht, ich kenne deine "phobie" nicht und weiß auch nicht woher sie kommt, deshalb nimm das mit dem friedhof nicht ganz so wichtig. wichtig ist, du kannst da an deinem mam denken, wo du dich wohlfühlst und ihr ganz ganz nahe bis. ich drücke dich ganz arg. schönen abend noch. claudia
     
  9. Ruschka

    Ruschka Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2006
    Beiträge:
    1.276
    Danke Claudia:liebe1:

    Ich drücke Dich ganz doll und wünsche dir auch einen wundervollen Abend

    Uschi
     
  10. Ruschka

    Ruschka Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2006
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    Liebe Hexerin,
    ich wollte mal fragen wie es Dir geht?

    Liebe Grüsse
    Ruschka
     
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