1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Loslassen..

Dieses Thema im Forum "Trauer" wurde erstellt von Katzenflüsterin, 15. September 2009.

  1. Katzenflüsterin

    Katzenflüsterin Mitglied

    Registriert seit:
    13. September 2009
    Beiträge:
    144
    Ort:
    Deutschland
    Werbung:
    Hallo:)

    Jeder mit dem ich spreche sagt mir das ich loslassen soll.. - ihn vergessen soll, aber was meinen Menschen damit, was ist,wenn ich gar nicht loslassen will und nicht kann? Wenn nicht immer noch Hoffnung da wäre, in Kontakt zu treten...:(

    Mein Kater Joschy.. +29.9.06

    Er war für mich alles, ein guter Freund und stiller Zuhörer für alles, egal was es war. Er hat mich geliebt und ich ihn, ich erlebte jeden seiner Schritte mit, er kam in meinem Zimmer auf die Welt. Von dem ersten Augenblick als er die Augen öffnete bis zum ersten Spaziergang im Garten, erlebte ich alles hautnah mit. Er wartete auf mich, wenn ich von der Schule kam, er schlief neben mir auf dem Bett, er folgte mir wie ein Hund.. er war einfach alles für mich, das mag vielleicht komisch klingen aber er bedeutete und bedeutet mir mehr wie jeder Freund.

    Der letzte Augenblick mit ihm, die Erinnerung ist so klar und doch so verschwommen.. für mich brach mit seinem Tod eine Welt zusammen. Ich habe fast meine ganzen Freunde verloren, mit keinem in den Schulpausen mehr geredet und zu Hause alles abgedunkelt,mich in meinem Zimmer eingeschlossen und monatelang nur am Computer, auf virtuellen Tierfriedhöfen meine zeit verbracht. Teilweise ging es mir so schlecht das ich vor weinen fieber bekam und fast depressiv wurde. Meine Eltern erzählen mir heute noch das ich am Anfang sogar mir Selbstmord gedroht habe.. die erste Zeit nachdem er starb ist total verschwommen und ich wollte nichts mehr..ich war gereizt und alles drehte sich nur um ihn. Auch heute hat er,egal wo ich mich auch anmelde,irgendwo einen kleinen Platz,wird irgendwo erwähnt.. wegen ihm habe ich mit Grafiken und Homepages gestalten, Gedichte schreiben und auch mit Esoterik/Spiritualität angefangen.

    Wie erklärt man aussenstehenden, die sagen "es war doch nur ein Kater" das er viel,viel mehr für mich war? Durch dieses Forum habe ich sogar einen Tierkommunikator gefunden, aber wie kann ich immer noch Hoffnung haben? Oder was erhoffe ich mir überhaupt? Ich verstehe mich nicht, ein Satz über ihn und ich heule als wäre er gerade eben gestorben.. ich habe schon viele Katzen, Meerschweine, Hamster usw. verloren aber niemals so gelitten wie bei ihm.

    Es ist auch falsch zu sagen das mich nur Aussenstehende nicht verstehen, keiner versteht mich.. und es versteht auch keiner, das ich immer noch trauere.. in etwa 14 Tagen ist sein Todestag.. jeden Monat zünde ich am 29. eine Kerze für ihn an oder denke, wie eh jeden Tag, sehr lange an ihn. Und manchmal frage ich mich, wieso er? Die Strasse ist kaum befahren, ich fantasiere teilweise das er wegen seiner Freundin starb,die 9 Tage vor ihm auch überfahren wurde - was natürlich nicht möglich ist aber ich suche einen Grund.. warum er..

    Eigentlich wollte ich nicht mehr über ihn reden,ich weine mir bei jeder Zeile über ihn die Augen aus und fühle mich leer und einsam. Manchmal,nein, fast täglich, rede ich mit seiner Mutter über Joschy (sie lebt auch bei mir) einfach weil sie den selben Schmerz empfinden muss auch wenn sie vielleicht nicht weiß das er jetzt dort oben ist...

    Ich würde alles dafür tun um ihn noch einmal zu sehen, zu spüren, er war doch noch so jung.. mich tröstet kein Gedanke, ich spüre nur den fürchterlichen Schmerz das er weit weg von mir ist. Ich glaube nicht das er in seinem Grab ist, er ist weit weg und ich habe Angst das er mich vergessen hat,wo ich ihn doch so sehr vermisse. Ich kann mit diesem Gefühl nicht umgehen und weiß nicht ob ich es jemals tun kann..

    Warum soll die Zeit Wunden heilen? Mich zerreißt jeder Tag an dem ich aufwache und er nicht da ist,mich nicht begrüßt,mich morgens nicht anspringt,nicht durch die Katzen klappe rast, nicht in meinem Bett liegt und mich freudig anmiaut..

    Wenn ich über ihn rede dann belaste ich mich meistens nur noch mehr, warum habe ich ihn an diesem Abend nicht in meinem Zimmer gelassen? Ich weiß noch wie mir meine Mutter sagte das er Tod ist.. es war das schlimmste was mir passieren konnte,die Worte waren das schlimmste was ich jemals gesagt bekommen habe. Ich habe mich nicht verabschieden können.. ich wäre in diesem Moment am liebsten mit ihm gestorben.. die Vorstellung das er gelitten hat, der Autofahrer der sich nicht um ihn kümmerte, ICH war nicht da, warum war ich nicht da?? ich habe bis jetzt bei jedem Tier gespürt wenn es stirbt nur bei ihm nicht, aber ich liebte ihn doch so,so sehr..

    Warum hatte ich nur so eine enge Bindung zu ihm? Warum fällt mir das alles nur so schwer :(

    Darf ich noch hoffen? :confused::(
    mit ihm irgendwie Kontakt aufzunehmen..
     
  2. Sternenatemzug

    Sternenatemzug Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. November 2007
    Beiträge:
    44.830
    Ort:
    hear(hier)
    loslassen....denn so trauerst du ...wenn du gerne traurig sein möchtest ist das schon recht wie du es tust...aber das katzerli hat jetzt vielleicht andere aufgaben und will bestimmt nicht ...dass du traurig bist...schon mal daran gedacht?:)
     
  3. tyrael63

    tyrael63 Guest

    hallo, liebe Katzenflüsterin!

    ist das der grund warum du dich für rückführungen interessierst?

    Eigenartigerweise hatte ich in deinem alter einen ähnlichen kater an meiner seite. war immer in meiner nähe, mehr wie ein hund als eine katze und er war zu der zeit wahrscheinlich mein wichtigster lehrer. so gesehen kann ich ein wenig nachvollziehen was du fühlst.

    3 jahre zu trauen, oder besser gesagt, das vor sich herzuschieben ist sehr lange.
    dich scheint der tod deines begleiters einen regelrechten schock versetzt zu haben, und offensichtlich hast du dich davon noch nicht wirklich erholt.

    wonach du dich sehnst, ihn irgendwie zurückzubekommen, wird so wohl nicht passieren.
    was dich auszeichnet ist der umstand dass du so sehr zu lieben gelernt hast. aber zu jeder liebe gehört auch irgendwann der abschied, das loslassen.

    dass die trennung von deinem geliebten begleiter so abrupt geschehen ist mag wohl einen ganz bestimmten grund haben, den herauszufinden wird dir so wohl nicht wirklich gelingen.

    Aber, in deinem zustand zu verharren hilft dir nicht, blockiert dich und verändert nichts.
    Offensichtlich machst du dir vorwürfe, dass du was falsch gemacht hast oder alles ganz anders hätte kommen können, wenn du was anders gemacht hättest.

    ganz klares nein. du hast nichts falsch gemacht, und dann wäre das irgenwie anders passiert. die fäden des schicksals sind so verwoben dass sie immer sinn machen, auch wenn du das aus deiner perspektive so nicht sehen kannst. Und das kann wohl auch keiner von uns erwachsenen.

    vielleicht ist an deiner fantasie was dran, und er schickt dir diese bilder damit du sie annimmst und das ganze verstehen kannst?

    was zwischen euch passiert ist, ist da und wird nicht vergehen, aber vielleicht war es einfach zeit für ihn zu gehen, vielleicht spürte er dass er dir bei der liebe zu (einem) menschen im weg stehen könnte, vielleicht war es seine entscheidung, den weg freizumachen damit du das, was dich mit ihm verbunden hast, mit und für andere leben und erleben kannst.

    ganz sicher würde er nicht wollen dass du auf deinem weg steckenbleibst und dein leben ihm zu liebe "einfrierst".

    damit hilfst du weder ihm noch dir.

    loslassen bedeutet, zu akzeptieren was ist. dein Joschy ist tot und er wird nicht zurückkommen. und je eher du das annimmst desto eher wirst du aus deinem leid und deinem schmerz herauskommen.

    mag anfangs noch mehr schmerzen auslösen als das was du bisher durchgemacht hast, aber dann ebbt es ab und geht vorbei.
    jede wirklich tiefe ver-bindung erzeugt dieses gefühl der leere wenn einer der beteiligten nicht mehr da ist, ganz einfach weil die energetischen fäden abrupt zerreißen und ein "loch" zurückbleibt.

    loslassen bedeutet nicht vergessen! Das was euch zwei verbunden hat bleibt. und vielleicht wirst du mit 70 deinen enkeln einmal davon erzählen. diese angst ist also unbegründet. das kann und wird dir niemand jemals wegnehmen.

    um zum anfang zurückzukommen: nachdem ich das gelesen habe, könnte dir eine rückführung möglicherweise helfen, trotzdem würde ich eine sanftere art der unterstützung, die ich in deinem fall doch für nötig halte, empfehlen.

    jemanden der/die dir hilft, durch deinen schmerz und deine trauer durchzukommen, oder der/die dich beim verarbeiten des ganzen helfen kann.

    ich wünsche dir all die kraft die du brauchst.

    alles liebe,
    tyrael
     
  4. EviiiRalph

    EviiiRalph Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. September 2007
    Beiträge:
    1.005
    Ort:
    Wien
    wieso sollte man dich nicht verstehen? es gibt immer wieder besondere verbindungen ... warum das so ist ... denke ich werden wir zu lebzeiten ... nicht begreifen ... dazu müssen wir (denke ich mal) eine höhere stufe erlangen ... aber bis es so weit ist ... sollten wir das beste daraus machen ... bleibe in deinem leben nicht auf einer entwicklungsstufe stehen ... mache etwas ... denn du hilfst weder dir noch dem kater ... schon mal daran gedacht einem anderen tier eine chance zu geben ... es gibt soviele arme, verstossene, unglückliche tierseelen ... (natürlich wird sich eine beziehung wie zu joschy niemals wiederholen und soll es auch nicht) denn wir sind alle einzigartige geschöpfe!
    PS: habe um mein letztes kaninchen (es wurde stolze 9 jahre alt) über ein jahr lang getrauert (war auch nicht ganz normal)
    hier links zum schmökern:

    http://www.tierkommunikation-forum.com/

    http://www.esoterikforum.net/forum/viewforum.php?f=48

    http://www.amazon.de/s/ref=nb_ss?__...tripbooks&field-keywords=tiere+tod+&x=14&y=18

    das heilvollste wäre seine liebe wieder einem lebewesen zu schenken -
    in diesem sinne -
     
  5. Wiesenlilie

    Wiesenlilie Neues Mitglied

    Registriert seit:
    21. Juli 2009
    Beiträge:
    15
    Ort:
    Wien
    Hallo liebe Katzenflüsterin,
    ich finde mich in deinem Beitrag wieder; auch ich habe meinen Kater plötzlich und unerwartet verloren. Vermutlich durch einen Autounfall, er lag relativ unversehrt in der Straßenböschung. Auch er war noch sehr jung und niemals hätte ich an diesem Abend damit gerechnet, dass ich ihn nie wieder lebend sehen werde, nie wieder halten und mit ihm schmusen kann.

    Ich kann dir keinen Tipp geben, wie du die Trauer überwinden, loslassen kannst. Da muss wohl jeder seinen eigenen Weg finden.
    Mir hat ein Buch ganz gut geholfen. Es heißt: "Der Verlust eines Hundes und wie wir ihn überwinden" aus dem Animal Learn Verlag. Ist auch beim Verlust einer Katze sehr hilfreich.

    Es heißt immer, dass die Zeit alle Wunden heilt. Das stimmt so nicht ganz denn es wird Wunden geben, die werden immer weh tun.......aber ich schätze mich glücklich, dass er MEIN Kater war und mein Leben in seiner kurzen Zeit mit MIR geteilt und es enorm bereichert hat.
    Und die Erinnerung an ihn kann und wird mir keiner nehmen!

    Alles Liebe!
     
  6. NadjaH

    NadjaH Mitglied

    Registriert seit:
    2. August 2009
    Beiträge:
    42
    Ort:
    Bezirk Kitzbühel
    Werbung:
    @ katzenflüsterin:trost:
    Ich kannte das bei meiner Schäferhündin, da gings mir so ähnlich, kam noch dazu, dass ich Schuld an ihrem Unfall hatte. Vor lauter Leiden und Selbsthass konnte ich sie nicht loslassen. Ich wollte nie wieder einen Hund, denn so einen bekomm ich eh nicht wieder.
    Irgendwann sagte mir eine Bekannte, die auch Therpeutin ist, dass es ganz wichtig für meine Schäferhündin sei, dass ich mir selbst verzeih, damit sie "gehen" kann und ihren neuen Aufgaben nachgehen darf.
    Es dauerte zwar eine Weile, aber ich spürte dann auch meine Heilung und 5 Jahre später war ich mit/wegen einer Freundin im Tierheim eine Katz aussuchen und da war diese 6 jährige Hündin(Yorkie, eine Rasse, die ich mir selber nie zugelegt hätte). Katz haben wir keine mitgenommen, die Yorkie-Dame schon. Im Laufe der ersten Wochen habe ich dann gemerkt, dass sie( bis auf die Grösse naürlich)meiner Schäferhündin komplett vom Wesen gleicht. Ich dachte damals: das gibts doch nicht!!!
    Heute glaube ich allerdings, dass mein sehnlichster Wunsch in Erfüllung ging, zum richtigen Zeitpunkt, dank meiner Schäferhündin

    Liebe Katzenflüsterin - habe vollstes Verständnis für Deine Trauer und sie ist auch in Ordnung, aber wäre es nicht schön, wenn auch Du loslassen könntest, damit Du offen sein kannst für.........Wunder?
    Ich wünsch es Dir
    Alles Liebe NadjaH
     
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen