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Meditationsform im Alltag?

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von exzel, 10. August 2008.

  1. exzel

    exzel Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. August 2008
    Beiträge:
    7
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    Hallo zusammen!

    Ein Zen-Mönch wurde einmal gefragt, warum er immer so
    gleichmütig und gelassen sei. Er antwortete: „Wenn ich stehe,
    dann stehe ich, wenn ich gehe, dann gehe ich, wenn ich sitze,
    dann sitze ich.“ „Das tun wir auch“, sagten die Menschen. Der
    Mönch aber antwortete: „Nein, wenn ihr sitzt, dann steht ihr
    schon, wenn ihr steht, dann lauft ihr schon, und wenn ihr lauft,
    seid ihr schon am Ziel.“


    Hört sich für mich auch wie eine Meditation an. Ist das richtig?

    Es gibt zwar verschiedene Formen der Meditation, aber letztlich geht es um das Leben im Jetzt, oder?


    Gruß
     
  2. Der Stille

    Der Stille Guest

    Hallo!

    Nein! Es ist keine Meditationsform.
    Der Zen Mönch will damit ausdrücken im hier und jetzt zu sein. Im Geiste und im Handeln!

    Der Stille!
     
  3. Darkneesdream

    Darkneesdream Mitglied

    Registriert seit:
    17. August 2007
    Beiträge:
    128
    Ort:
    47829 Krefeld
    mal zustimm......

    tatsache ist das (bevorzugt) der westliche mensch...mit seinen gedanken meist schon einen schritt weiter ist..statt erstmal bei dem zu bleiben was er grad tut...
     
  4. Joli'ven_SaMaRa

    Joli'ven_SaMaRa Mitglied

    Registriert seit:
    4. Oktober 2004
    Beiträge:
    298
    Moin Moin,

    Doch es handelt sich um eine Meditationsform. Es ist die Vipassana, dort wird versucht alles bewußt zu machen. Steht man, so macht man sich klar das das man steht und ist nicht schon mit den Gedanken beim Auto, zu dem man gehen wollte.

    Grüße Dong Hanh
     
  5. bluebody

    bluebody Guest

    Ist alles irgendwie richtig :)

    Davon abgesehen -

    wenn man es schaffen würde tatsächlich ständig -also nicht nur mal für ein paar Minuten - im Hier und Jetzt sein würde, würde sich jede weitere Meditation erübrigen.

    Jede Meditation führt im Grunde genau darauf hinaus zu sein - im Hier und Jetzt zu sein.
    In diesem Zustand kann man manifestieren, levitieren ect.
    - Alle Türen würden einem offen stehen.

    Das ist das größte Problem an uns Menschen:

    Wir sind nicht in der Lage, 100 %ig bei der Sache zu sein.

    Versucht doch mal nur für 2 Min. einen einzigen Gedanken zu halten..........

    Wie oft denkt Ihr : sind die 2 Min, schon rum?
    -eigendlich muß ich jetzt was wichtigeres machen
    -hoffentlich stört mich jetzt keiner
    -ich muß aufs Klo :D

    ect.ect.

    Wir sind niemals ganz bei der Sache - o.k. mancheiner kann sich immer schnell mal wieder konzentrieren und holt sich zurück...
    Aber wirklich nur einen klaren Gedanken?..............

    Viel Spaß beim üben :)

    Ich mach das seit vielen Jahren jeden Tag und kämpfe immer noch gegen mich selbst.....:D


    Liebe Grüße bluebody
     
  6. exzel

    exzel Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. August 2008
    Beiträge:
    7
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    Hallo und danke für die vielen Antworten!

    @Joli'ven_SaMaRa

    Kennst du eine Seite, auf der diese Technik für Anfänger genau beschrieben wird? Habe zwar selber schon geschaut, aber nur Bahnhof verstanden.


    Gruß
     
  7. kswewet

    kswewet Neues Mitglied

    Registriert seit:
    13. Oktober 2008
    Beiträge:
    199
    Ort:
    nrw
    jo ich bring diesen zustand auch ab und zu im alltag aber es fällt mir schwer weil ich ihn alle paar sekunden wieder aufrecht erhalten muss
    ich stelle mir dann immer das letzte bild vor was ich zuvor erlebt hatte
    und sehe dann das das nur ein weiterer bewohner der erde war der leid erfährt und in dem moment erkennt man dann das man aktiv ist
     
  8. Flowchi

    Flowchi Mitglied

    Registriert seit:
    17. Oktober 2008
    Beiträge:
    30
    Ort:
    Wien
    Hallo!

    Ich habe vor sicher 6 Jahren Iaido kennengelernt und sehr kurz praktiziert. Um dabei alles so gut und präzise es geht zu machen, muß man sich vorher konzentrieren/meditieren. Sehr rasch war das Meditieren im Zentrum meines Interesses, also hab ich Iaido aufgegeben, da es mich nicht interessiert.
    So, viel meditiert, viel gelesen, schön reingekippt und im Endeffekt einen guten Text eines Zen-Mönchs von vor ich weiß nicht wievielen Jahrhunderten gelesen.

    Der lautete inetwa so: Wenn du genug meditiert hast, bist du der Konzentration sehr Nahe, Stillstand um Konzentration zu erreichen. Wenn du leben willst, höre auf zu meditieren und lebe. Leben ist in Bewegung. Das ist kein KhOan,...das ist eine Feststellung!

    Also manchmal hatte ich das Gefühl ab einem gewissen Punkt der Meditation nicht mehr weiter machen zu können, sonst würde mein Herz aufhören zu schlagen und ich entweder dem Wahnsinn einherfallen oder physikalisch sterben würde. Da ich aber nicht weiß und in meiner Erkenntnis noch nicht so weit bin um zu wissen ob man tatsächlich aus dem Kreis austritt und vergeht oder reinkarniert oder irgendwohin aufsteigt,...bin ich lieber im "Leben" geblieben....(aber das nur als Erzählung nebenbei)

    Trotzdem haben hier natürlich alle Recht,...Zen zielt darauf ab Stille in sich zu finden , zu erzeugen und dann aus diesem Stillstand, dem Mittelpunkt der Konzentration etwas "schaffen zu lassen",...ohne eigene Gedanken, ohne Willen,...konzentrisch aus dem scheinbaren Nichts/Alles (innen wie außen)...ob man im Alltag zu solchen Versuchen Meditation sagt oder nicht ist meiner Meinung nach nicht relevant, ich bin ja jetzt nicht "hip" oder "in" wenn ich es so bezeichne,...also egal. Aber diese Philosophie kommt aus einer Zeit in der andere Regeln galten als es heute gibt. Selbst wenn du es schaffst, einfach zu stehen und sonst nix zu machen, wahrhaftig zu stehen (z.Bsp.: beim auf den Bus warten), ist es vielleicht gut für Dich umso wahrhaftiger Du es machst wenn Du diese Erfahrung brauchst, jedoch Leute vergesst nicht,...was in so einem Moment des wahrhaftigen Seins, damals in einem Kloster geschehen konnte, war, daß ein Baum ein Blatt verliert und Dich streift oder eine Ameise deinen Weg kreuzt,...doch HEUTE sieht das anders aus,....der Bus der herankommt erfordert Unsere Konzentration, und nicht nur der Bus, die gesamte Umgebung ist meist Stress und erfordert unsere Aufmerksamkeit,...denn alles kann zu einem ungewollten Ableben fürhen; der Busfahrer verliert die Kontrolle, ein Auto crasht in die Station (ein Mächen beobachtet Dich,...whatever,...allein unsere erziehung stresst uns in diesem gegenläufigen Prozess)usw. usw. Also die Umstände in denen wir heutzutage meditieren, uns konzentrieren können sind immer gegenläufig zur Meditation/Konzentration; soll heißen, daß wir in Wirklichkeit niemals Ruhe haben. Und wie weit wir dabei kommen können ist nun die Frage....denkt mal darüber nach!!!

    lG Flo
     
  9. 5teve23

    5teve23 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Februar 2006
    Beiträge:
    6.420
    Ort:
    über-all
    naja, sag mas so... es gehört zur praxis dazu...
    is nicht wirklich medidation indemsinne aber es is eng verwandt

    => Achtsamkeit
    im hier und jetzt

    medidation ist ein weg diesen Zustand zu stärken...
     
  10. Empyrium

    Empyrium Mitglied

    Registriert seit:
    22. September 2004
    Beiträge:
    713
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    Es geht doch nicht darum geistesabwesend vor sich hin zu träumen und nichts mehr mitzukriegen, im Gegenteil, da die Gedanken nichtmehr um sinnloses Zeug kreisen ist man viel achtsamer und kriegt viel mehr mit. Du siehst plötzlich den ganzen Wald, weil du dich nicht mehr von jedem fliegenden Blatt ablenken lässt. Der moderne Mensch macht sich den Stress selber, die Ruhe ist nur in einem selbst zu finden und völlig unabhängig vom Außen.

    Diese Art der Achtsamkeit ist zudem extrem schwer zu verwirklichen, da wir es einfach gewohnt sind uns ständig ablenken zu lassen. Versucht zb nur mal beim Essen wirklich euch aufs Essen zu konzentrieren und nicht dabei TV zu schauen oder euch zu unterhalten oder über die Arbeit nachzudenken...ist garnicht so einfach.
     
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