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'mal 'ne wirklich blde Frage

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Katarina, 10. Februar 2006.

  1. Katarina

    Katarina Guest

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    Hi miteinander,

    ich frage mich gerade, warum ich in letzter Zeit so viel mit sog. "Durchgeknallten" zu tun habe. Es "verfolgt" mich beruflich wie privat das Thema "Verrücktheit" und zwar in der speziellen Ausprägung "Ohnmacht gegen Verschwörer". Es geht um Leute, die eine psychiatrische Diagnose verpasst bekommen, die sie gesellschaftlich komplett entmachtet und kalt stellt und gegen die sie sich zur Wehr setzen wollen. Erst bitten sie mich um Hilfe und wenn die nicht kommt, werde ich zum Rädchen in diesem bösen System. Kann mir jemand auf die Sprünge helfen (bitte keine blöden Antworten)? Was sagt mir das? Was ist die Botschaft? Oder macht vielleicht jemand dieselben Erfahrungen?

    Viele Grüße

    Katarina :)
     
  2. martina weigt

    martina weigt Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. August 2005
    Beiträge:
    1.215
    Ort:
    genau in Bremen
    Ich denke trotzdem, dass du die Antwort in dir selber trägst.
    Eins fällt mir auf, dass du die Leute verurteilst, weil sie haben ja ihren Stempel "psychotisch". Und damit sind sie es für dich.
    Wenn du aus der Verurteilung für solche Leute rausgehst, löst sich alles auf. Sonst wirst du irgendwann selbst verrückt, weil du es auf dich projezierst.
    Für mich gibt es keine Menschen, die "psychotisch" sind, noch gibt es für mich "behindert".
    Ich denke, wer so denkt, ist es selber.
    Nichts im Leben muß behandelt werden, dass macht das Leben selbst.
     
  3. Elli

    Elli Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2006
    Beiträge:
    6.014
    Ort:
    im Wald
    Variante 1: das sind gespiegelte Versionen eines eigenen Problems. Evtl. im Zusammenhang mit Ohnmacht?

    Variante 2: du leidest unter dem Helfersyndrom und erhältst die hoffnungslosen Fälle gehäuft, um evtl. einen Ausgang für dich selbst zu finden.

    Variante 3: du sollst lernen, dich etwas zurückzunehmen und auch mal Nein sagen können. Diese Geschichten sollen dir die Einsicht vermitteln, dass du dich nicht um alles kümmern kannst.

    Variante 4: eine Vorbereitung auf einen dir persönlich nahegehenden Fall, wo dann aufgrund der aktuellen Erlebnisse dein Verständnis grösser ist.

    Variante 5: lerne, dich nicht ausnutzen zu lassen! Es kann diesbezüglich sehr förderlich sein, wenn man sieht, dass Leute, denen man nicht helfen konnte, einen plötzlich auf die Feindesliste setzen.

    Variante 6: Lerne zu differenzieren und konzentrier deine Hilfe dort, wo du etwas bewirken kannst, anstatt deine Kräfte zu verzetteln.

    So ein paar Ideen auf die Schnelle. Würden mir sicher noch mehr einfallen :) Hoffe, du findest Inspiration darin.

    Greetings
    Elli
     
  4. Jovannah

    Jovannah Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. November 2005
    Beiträge:
    2.609
    was mir spontan auf fällt....die polarisierung.

    entweder jemand ist gut...oder böse....
    steht in einem oder im anderen "lager"....vertritt er nicht die meinung des einen, gehört er automatisch zum anderen.

    du bist freund oder feind....dazwischen gibt´s nichts.

    wie geht´s dir selbst mit dieser schwarz-weiss vorstellung ?

    möglich ist ja auch der zugang...ich verstehe dein bedürfnis nach.....(was ist es ?) UND ich möchte nicht (was solltest du tun, was für dich aber nicht passt ?)

    :) Jovannah
     
  5. deidre

    deidre Neues Mitglied

    Registriert seit:
    31. Januar 2006
    Beiträge:
    24
    interessant wäre ja mal was die aufgabenstellung von den "durchgeknallten" an dich ist. hat es beruflichen hintergrund, ist es im alltag etc. wie fühlst du dich mit den "durchgeknallten"? ich kann mir vorstellen, ohne weitere hintergrundinfos, dass das thema abgrenzung und meine eigenen grenzen kennenlernen ein thema ist. wenn ich das richtig verstanden habe, geht es um die hilfe, die wohl von deiner seite an die "durchgeknallten" nicht kommt. falls du im therapeutischen bereich arbeitest, unser prof hat immer gesagt: wir bekommen die patienten die wir verdienen!! vielleicht ist genau die thematik der psychisch kranken deine aufgabe, die du dir mehr anschauen solltest. es gibt also viele möglichkeiten.
     
  6. Katarina

    Katarina Guest

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    Wow, vielen Dank für Eure schnellen Antworten, die in der Tat inspirierend sind. Ist ja schon irgendwie toll so ein Forum.......

    Ich möchte noch dazu meine innere Reaktion auf diese Begebenheiten vervollständigen: totale Abwehr!!!!!!!! Gleichzeitig "schlechtes Gewissen". Dann wieder : "die Hilfe, die derjenige will, ist keine Hilfe, die ich ihm geben möchte, weil das nur die Investition von Energie in das Problem und nicht in die Problemlösung ist". Aber hervorstechend ist schon dieses "damit nichts zu tun haben wollen", weil nur "Nerv" damit verbunden ist.
    Nur, da das jetzt mehrfach und heute schon wieder vorgekommen ist, will ich es mit dieser inneren Abwehr (und im Außen läuft es auch auf Abwehr hinaus) nicht mehr auf sich bewenden lassen.

    @ Martina: Deine Worte unterschreibe ich allesamt. So sehe ich es auch. Nur eins: das ist die "Erleuchtungstheorie", ich bin soeben gefordert, dass in die Praxis umzusetzen. Wie?

    So, vielen Dank nochmals

    Katarina :)
     
  7. Katarina

    Katarina Guest

    Die Leute haben von Psychiatern eine psychiatrische Diagnose verpasst bekommen, gegen die sie sich zur Wehr setzen wollen, weil sie sich dadurch beeinträchtigt fühlen und bestimmte Dinge nicht mehr tun können. Der eine bekommt z.B. keine Erlaubnis, als Arzt zu arbeiten, weil wegen Psychose ungeeignet..... Ich bin keine Therapeutin, sondern soll den Leuten nun zu "ihrem Recht" verhelfen. Das Problem ist nur, trotz meiner Bewusstheit, was Wertung und trallala betrifft, merke ich immer schon sofort am Telefon, dass die wirklich total durchgeknallt sind und verfalle sofort in die Wertung. D.h. es ist auch kaum ein vernünftiges Gespräch möglich.
    Äh, ich bin aber mit Dir völlig d`accord. Man hat nicht zufällig mit jemandem zu tun. Jeder Patient bekommt den Arzt den er verdient und umgekehrt und selbstverständlch gilt das auch für Anwälte und ihre Mandanten.

    Katarina :)
     
  8. deidre

    deidre Neues Mitglied

    Registriert seit:
    31. Januar 2006
    Beiträge:
    24
    ich bin heilpraktikerin und homöopathin. in meiner ausbildungszeit musste ich feststellen, dass einige wirklich "durchgeknallt" waren. sie waren derart labil und "extrem" und damit meine ich EXTREM in ihrer einstellung, wo ich mich gefragt habe, wie die einen patienten da abholen wollen, wo er es braucht, wenn die ihre grenzen nicht mal selber kennen. bewertung hin oder her, aber da kann ich deine abwehr gut nachvollziehen. schließlich arbeitet ein arzt mit einer riesigen verantwortung. natürlich ist es schwer sich da eine genaues bild zu machen, wenn man den sachverhalt gar nicht kennt, aber ich kann verstehen, was die thematik ist. ich bin davon überzeugt, dass es bei dir mit grenzen setzen zu tun hat. kannst du sonst in deinem leben gut grenzen setzen?
     
  9. Jovannah

    Jovannah Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. November 2005
    Beiträge:
    2.609
    ich kann es gut nach voll ziehen...dass du dich nicht für rechtliche belange ein setzen willst von denen du nicht nur nicht überzeugt bist..sondern ich lese heraus, dass du einen rechtlichen erfolg in diesem fall (zulassung als arzt) als bedenklich siehst und es nicht vertreten kannst.

    ich hab auch das gefühl, du bist dir dennoch nicht ganz sicher, ob das richtig ist so.....und irgendwie auch ärgerlich, dass diese menschen dich "zwingen", dich damit zu konfrontieren.
    was meinst du selbst dazu ?
     
  10. Zauberin

    Zauberin Guest

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    Hallo Katarina!

    :ironie: :ironie: :ironie:

    Hilf ihnen zu hrem "Recht", Katarina! Du weißt ja, dass ihre zukünftigen Opfer
    schon ungeduldig warten, bis ihnen jemand schadet (oder sie sogar vergewaltigt oder ermordet) - sie wollen es nämlich so oder? ;)

    :ironie: :ironie: :ironie:


    Ich glaube, dass es eine Gelegenheit ist, Deine Überzeugung zu überprüfen.


    :) Im Ernst:

    Grundsätzlich werde ich sagen, dass der erste Eindruck immer der richtige ist -
    vorausgesetzt, dass die Intuition gut funktioniert.

    Aber um sicher zu gehen, könntest Du sie persönlich "überprüfen": Vielleicht
    befindet sich zwischen ihnen ein Opfer = von den Psychiatern falsch diagnos-
    tiziert. (Nebenbei: Ich kann mir gut vorstellen, dass jeder "durchgeknallt"
    sein, werden oder wirken würde, wenn es um Verlieren oder Gefährdung seiner Existenz geht.)

    Gib oder versuche Dein Bestes zu geben, dann musst Du Dir nicht Vorwürfe
    machen, wenn etwas "schief" gehen würde. Dann sollte es SO wirklich sein
    und Du konntest es nicht ändern oder verhindern.

    Alles Gute :)
    P.
     
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