LED Lampen und Gesundheit

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von KingOfLions, 11. Februar 2016.

  1. Reiner

    Reiner Sehr aktives Mitglied

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    Ich sprach von der Netzfrequenz und die liegt bei unserem Stromnetz bei 50 Hz~. Bedeudet 1x bei der Positiven und 1x bei der negativen Halbwelle, ein und aus. Also 2 x 50 = 100x.
    Egal was unser Auge, oder Gehirn bewusst mitbekommt, der Körper bekommt dieses pulsierende Licht ab.
    Das betrifft schon mal alle Leuchtstofflampen.

    Bei LEDs, wenn diese über einen Gleichrichter nur über Dioden betrieben werden, bleibt das pulsieren. Nur die Stromrichtung bleibt gleich. Selbst wenn man einen Brückengleichrichter verwendet. Heißt das Licht pulsiert trotzdem. Die Frage ist nun, sind z.B. in den LEDs mit E27, oder E14 Sockel aufgrund des gerigen Platzes auch entsprechende Kondensatoren drinn? Wenn nicht, ist das Licht ebenfalls pulsierend.

    Unabhängig davon, ist meiner Meinung der Einfluss von pulsierenden Licht auf den Körper allgemein noch nie genauer erforscht worden, sondern nur der Einfluss der Wellenlänge, bzw. Farbe.
     
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  2. GrauerWolf

    GrauerWolf Guest

    Ich sehe einige Kondensatoren!
    Ein Ärgernis scheint eher die akustische Belästigung zu sein.
     
  3. KingOfLions

    KingOfLions Sehr aktives Mitglied

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    Dazu gibt bzw. gab s bereits Forschungen. So können z.B. Neonröhren eben auf Grund dieses Netzfrquenz-Blinkens epileptische Anfälle auslösen (wobei hier die Chance bei kleineren Frequenzen eher gegeben ist). Die Behebung war damals, dass die Umwandlungsschichten der Neonröhre länger nachleuchtnd gemacht wurden, um diese Effekte weitgehend zu unterdrücken. Bei "ausglatschten" Neonröhren kann man das 50Hz-Flimmern aber trotzdem noch sehen.

    Bei Led's ist die Gefahr geringer, weil die Durchbruchsspannung ja weitaus geringer ist. D.h. das 50Hz-Flackern beschränkt sich ohne jedes Vorschaltgerät auf wenige 100 Mikrosekunden. Dass dies aber im Körpersystem genauso Stress auslöst, ist nahezu als gegeben anzunehmen. Allerdings ist es nicht im Interesse der Industrie solche "Nebensächlichkeiten" zu betrachten.
     
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  4. KingOfLions

    KingOfLions Sehr aktives Mitglied

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    Als Vorschaltgrät für LED's würde ein Spannungswandler (analog Schaltnetzteil) sowie ein Stromkonstanter Sinn machen ... und das ist bei entsprchenden Schaltfrequenzen (>100kHz) in einer E14 Fassung unterzubringen. Abgesehen davon, dass LED-Lampen meistens ja auch einen Mittelsteg haben, der weitaus mehr Platz für Elektronik bietet.
     
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  5. KingOfLions

    KingOfLions Sehr aktives Mitglied

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    Negativer Einfluss von LED-Licht auf die Leistung von Schülern nachgewisen:

     
  6. topeye

    topeye Sehr aktives Mitglied

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    Wichtig ist warmweisses LED-Licht vorzuziehen. Es enthält mehr Gelb und weniger des schädlichen Blaulichts. Es schadet übrigens jedes Blaulicht, egal ob es nun von LED oder vom blauen Himmel entsteht, daher finde ich hier eine Hysterie völlig unangebracht.
     
  7. topeye

    topeye Sehr aktives Mitglied

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    Vor Jahrzehnten sah ich gleiches bei Glüh- und Leuchtstofflampen:
    Eine Zeitrafferaufnahme eines Klassenzimmers zeigte deutlich, wie nervös die Schüler rumzappelten, wenn mit Leuchtstoffröhren beleuchtet wurde.
    LED ist gegenüber Leuchtstoffröhren (oder Sparlampen) ein deutlicher Schritt in die gute Richtung, wie in diesem Video gezeigt:
    Elektrisches und magnetisches Wechselfeld ist bei LED "nur" doppelt so gross wie bei herkömmlichen Glühbirnen, aber bei Spar- oder Leuchtstofflampen vier bzw 50mal so gross.
    Auch was das Lichtspektrum angeht ist die LED gegenüber der Sparlampe ein deutlicher Fortschritt. Die LED produziert anders als die Sparlampe kein UV-Licht und hat wie folgendes Bild zeigt eine sehr viel gleichmässigere Verteilung
    images-42.jpeg
     
  8. topeye

    topeye Sehr aktives Mitglied

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    Bei dem Schülerexperiment blieben zwei Aspekte ausser Acht:

    1. LED leuchten geben wenn sie ohne Trafo nur mit kleinem integriertem Vorschaltgerät betrieben werden ein Licht ab, das mit 100Hz flimmert oder sogart "blinkt". Leuchtsoff- oder Sparlampen tun das extrem, ähnlich wie ein Stroboskop. Das ist zwar nicht direkt zu sehen, aber auf die Psyche hat es sehr wohl einen schlechten Einfluss.
    12Volt betriebene LED mit einem gescheiten Netzgerät (am besten eines aus dem PC-Bedarf, weil die gut abgeschirmt sind) geben kontinuierliches Licht ab, was ein anderes Resultat des Schülerexperiments hätte bewirken können.

    2. Halogenlampen die im Experiment alternativ verwendet wurden, geben einen hohen Infrarotanteil ab, also Wärmestrahlung, die sich natürlich meist positiv auf das Wohlbefinden auswirkt, aber das muss teuer bezahlt werden, denn Infrarot = wärme = hoher Energieverbrauch.
    Somit gibt es beleuchtungstechnisch unmöglich eine eierlegende Wollmilchsau. Kein künstliches Licht ist möglich, das der Menschheit und Umwelt nicht am einen oder anderen Ort schadet.
     
  9. topeye

    topeye Sehr aktives Mitglied

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    LEDs verschwenden keine Energie um nicht sichtbares und noch dazu schädliches UV-Licht zu produzieren (siehe Diagram im vorherigen Beitrag). Leuchtstoff- oder Sparlampen haben, weil technisch nicht anders lösbar einen gewissen UV-Anteil, wie auch das Sonnenlicht.
     
  10. KingOfLions

    KingOfLions Sehr aktives Mitglied

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    Falsch. LED's produzieren nur UV-Licht, das dann durch organische Stoffe zu - je nach Produkt zwischen 50 und 90% in sichtbares Licht umgewandelt wird. 10-50% bleiben als UV-Strahlung bestehen und überlasten die Retina, und zerstören damit das Sehen und das Farbsehen.
    Zudem ist anzuzweifeln, dass es einen Stoff gibt der eine nahezu kontinuierliche Umwandlung von UV-Licht in sichtbares Licht ermöglicht, da jede physikalische Umwandlung in der Regel nur dezidierte Frequenzen schafft. D.h. die Hersteller arbeiten hier um die Konsumenten zu täuschen lediglich mit interpolierten Kurven, die die Bänderung der Lichtfrequenzen verschleiern.
     
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