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Kontrolle der Gedanken - positives Denken - oder?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Demetrius, 26. April 2012.

  1. Demetrius

    Demetrius Mitglied

    Registriert seit:
    13. April 2012
    Beiträge:
    86
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    beim „Kontrollieren“ der Gedanken, geht es letztendlich darum, SELBST zu ERKENNEN, WARUM ich Dieses und nichts Anderes denke.
    Wenn Wut entsteht, muß ich ERGRÜNDEN (auf den Grund gehen) was die URSACHE dieser Wut ist.
    Die Ursache von schlechten Gedanken, ist IMMER eine Anhaftung oder Bindung zu einer materiellen Sache.
    Wenn ich an Geld hafte (gebunden bin), werde ich wütend, wenn es mir genommen wird. Wenn ich an eine/n Freund/in gebunden bin, werde ich eifersüchtig, wenn ein/e Andere/r mir diese/n streitig macht.
    Wenn ich an Ehre anhafte, werde ich Zornig, wenn mir jemand an dieser Ehre „kratzt“. Usw.
    Und wenn Dir eines der gezeigten Beispiele droht, verloren zu gehen, bekommst Du ANGST!

    Gedanken sind NICHT zu kontrollieren, genau so wenig wie Gefühle. Du kannst sie eventuell UNTERDRÜCKEN. Doch das bekämpft NICHT die URSACHE, sondern nur die WIRKUNG. (so wie Tabletten gegen Schmerzen) Du mußt die Ursache ergründen und bekämpfen. Ohne eine Anhaftung oder Bindung – ohne Begehren und Eigennutz, ohne Missgunst, bist Du FREI von Angst, Wut, Hass, Neid und Eifersucht. Dann kommen Dir keine schlechten Gedanken mehr.

    Du kannst natürlich KÜNSTLICH positiv denken – worauf so „viele“ schwören. Dann kannst Du Dir 3 mal Täglich suggerieren, daß Du die Schönste, Beste und Klügste bist. Es ist aber nur eine Suggestion. Mit der Zeit wirst Du feststellen, daß Du nicht denken kannst, was DU WILLST. Daran scheitern sie auf Dauer ALLE. :rolleyes:
    So lange in Deinem Geist noch Anhaftung oder Bindung – Begehren und Eigennutz, oder Missgunst, vorhanden ist, kannst Du NICHT denken was Du willst!

    Viel Vergnügen beim Üben! :)
     
  2. leasofie

    leasofie Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. September 2008
    Beiträge:
    195
    das stimmt alles. super schön geschrieben.

    glg
     
  3. meinschatz

    meinschatz Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. August 2010
    Beiträge:
    3.410
    Ort:
    Irgendwo zwischen Himmel und Hölle
    Hallo Demetrius ,

    wie wird denn der Geist frei von all diesen Anhaftungen , Bindungen , Begehren , Eigennutz und Missgunst ?

    Hast du dafür eine Art Anleitung oder sowas ähnliches ?
     
  4. Draco

    Draco Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2006
    Beiträge:
    454
    Ort:
    Sonthofen

    Nicht von all diesen, all diese sind zuviel auf einmal. Nur das jetzt ist entscheidend.

    Akzeptiere was jetzt geschieht. Gib dich hin an das was ist. Akzeptiere das du jetzt gebunden bist und das du vielleicht jetzt im Moment nicht einmal weißt wie du dich lösen sollst. Gib dich völlig hin und sieh was geschieht. :)
     
  5. Demetrius

    Demetrius Mitglied

    Registriert seit:
    13. April 2012
    Beiträge:
    86
    Frage nach dem WARUM:
    Beobachten, Kontrollieren, Befreien.
    Beobachten – von Taten, Worten und Gedanken – Warum handle Ich?
    Kontrollieren von Taten, Worten und Gedanken. (keine Wut, kein Hass, kein Neid, keine Eifersucht - Warum kommt das?)

    Befreien von Bindungen und Anhaftungen:
    Materielle Bindungen (Geld, Auto, Kleidung, usw.)
    Geistige Bindungen (Eltern, Kinder, Geschwister, Verwandte, Freunde usw.)
    Seelische Bindungen (Stolz, Ehre, Anerkennung, Lob, und das geliebt werden wollen usw.).

    In dieser Art, und in dieser Reihenfolge.
     
  6. Azura

    Azura Guest

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    Wer ist "alle"?

    Suggestion funktioniert sehr wohl und scheitert wahrscheinlich nur daran, dass die Leute nicht willens sind, das lange genug durchzuziehen.

    Sitzt du jetzt ohne Dach über dem Kopf da? Denn wenn nicht, bist du nach deiner eigenen Logik nicht in der Lage, deine Gedanken in den Griff zu bekommen...
     
  7. malachit1

    malachit1 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    27. April 2012
    Beiträge:
    18
    ich stimme dir voll zu Diana7 !!!
     
  8. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    Wenn ich etwas kontrollieren will, dann heisst das nicht, daß ich in einen laufenden Prozess unbedingt eingreifen muß. Mit "Gedankenkontrolle" ist also m.E. gar nicht gemeint, was Du beschreibst, Demetrius.

    Wer seine Gedanken nicht kontrolliert, der weiß auch nicht, wann er wie denkt und warum.

    lg
     
  9. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    Positives Denken ist doch eigentlich eine seit Urzeiten gekannte und bewusste Sache. Ich glaube wer sein eigenes Gedankenböse in Gedankengut umwandeln will, der ist mit vorsätzlich positivem Denken gut bedient.

    Jeder der es mal versucht hat bemerkt, daß das Denken jedoch hin- und herschwappt, von einem positiven in den negativen Bereich und zurück. In diesen negativen Zeiten sollte man wenigstens die Gedanken kontrollieren, um festzustellen, welche Gefühle in ihnen wirklich gelegen sind. Denn das, was man so fühlt, ist oft nicht das, was wirklich vorhanden ist. Dies sagt einem eher der eigene Geist, das eigene Denken. Das eigene Gefühl kann nur fühlen, was man bereits fühlen kann- der Geist jedoch kann unendlich denken und wird Dir letztlich laufend vorreden, daß es bergab geht. Also denke dagegen und denke "bergauf".

    Wozu ist Vernunft denn sonst geboren?

    lg
     
  10. enna

    enna Mitglied

    Registriert seit:
    26. März 2011
    Beiträge:
    548
    Ort:
    Niedersachsen
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    Hallo Demetrius,

    kennst Du Frau Vera Birkenbihl?
    Sie sagte in einem ihrer Beiträge, 5 Minuten ein übertrieben grinsendes Gesicht vertreibt schlechten Gefühle/Laune.
    Man sollte sich dazu allerdings auf einen einsamen Platz (Toilette) begeben, wei's ziemlich blöd ausschaut, aber es hilft.

    Lg enna



    Eine chinesische Weisheit:
    Ein weiser Mann erzählte einmal in einer Runde einen Scherz, alle lachten und freuten sich.
    Wenig später erzählte er den gleichen Scherz erneut, wieder lachten einige, aber längst nicht mehr alle.
    Er wiederholte den Scherz noch einige Male, aber schließlich lachte keiner mehr.
    Da sprach der Mann: "Ihr könnt über den gleichen Scherz nicht immer wieder lachen - wie kommt es,
    dass Ihr über den gleichen Kummer wieder und wieder weint?"
     
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