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PRINZIPIEN DES LEBENS I Streben und Begehren:

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Demetrius, 3. Juli 2014.

  1. Demetrius

    Demetrius Mitglied

    Registriert seit:
    13. April 2012
    Beiträge:
    86
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    Das, was Gott genannt wird, ist die EINHEIT von LEBEN (Geist) und PRINZIP (Seele).
    Ein LEBENDIGES PRINZIP - ein LEBENSPRINZIP.

    Geist ist LEBENDIGE VORSTELLUNG (veränderlich). Seele ist TOTES PRINZIP (unveränderlich). Lebendige Vorstellung ALLEINE ist NICHTS, ein Totes Prinzip ALLEINE ist NICHTS, doch die EINHEIT von BEIDEN ist ALLES! Darum gehören diese gegensätzlichen Pole auch zusammen und bilden eine EINHEIT. Denn nur der GEIST, kann das PRINZIP BELEBEN!

    Bibel:
    Am Anfang war das Wort.
    Das Wort war in Ihm, und in Ihm war das Wort.
    Und das Wort ward Fleisch geworden.

    Für heutiges Verständnis:
    Am Anfang war eine VORSTELLUNG des GEISTES.
    Die geistige Vorstellung war im PRINZIP (SELBST), und im PRINZIP war die geistige Vorstellung.
    Und die geistige Vorstellung (vom (SELBST) Prinzip) ist Fleisch (Materie - Körper) geworden.

    Daraus wird "ersichtlich", daß dieser universelle Gott, eine LEBENDIGE VORSTELLUNG von einem universellen PRINZIP als SEINZUSTAND ist.
    Somit sollte auch verständlich werden, daß dieser Gott von der Wissenschaft NIE nachgewiesen werden kann - denn eine geistige Vorstellung ist nicht nachweisbar, und wird auch nie nachweisbar sein! Daher erübrigt sich auch jede Frage nach einem BEWEIS für die Existenz eines Gottes.

    Diese göttliche EINHEIT kann nicht bewiesen, sondern nur ERKANNT werden.

    Doch, da dieses Prinzip zu Materie und Fleisch wurde, ist dieses Prinzip folglich in der materiellen Welt VERANKERT und zu ERKENNEN. Dafür muß es aber einen ERKENNENDEN geben. Dieser Erkennende ist der göttliche Geist, der die Materie nach SEINER VORSTELLUNG formt, und diese BELEBT.
    Aus dieser Erkenntnis ergibt sich, daß die ganze Evolution (Weiterentwicklung) der materiellen Welt, auf der WACHSENDEN ERKENNTNIS des Geistes in der Materie (dem jeweiligen Körper) beruht.

    Die Wissenschaft spricht von einem "Urknall", durch den das Universum entstand. In Wahrheit war das sicherlich kein Knall, sondern die MATERIALISIERUNG einer GEISTIGEN VORSTELLUNG. Auch hier ist die Wissenschaft noch meilenweit davon entfernt, einen BELEBENDEN Geist in der materiellen Natur anzuerkennen und zu akzeptieren. Sie behauptet felsenfest, die MATERIE entwickle sich weiter. Sie behauptet sogar, das Hirn denkt. Wie könnte eine TOTE und UNBELEBTE Masse SELBST denken und sich weiter entwickeln?

    Der Körper ist ein NUTZUNGSGEGENSTAND, mit dem der LEBENDIGE Geist in der materiellen Welt handeln, sich bewegen und weiterentwickeln kann. Der Geist formt diesen Körper, damit er SEINE VORSTELLUNGEN in der materiellen Welt erfüllen kann.

    Wenn nun dieser universelle, lebendige und göttliche Geist, einen Körper belebt, IDENTIFIZIERT er sICH mit dem Körper, und VERGISST, daß er eigentlich EINS mit dem Prinzip (SELBST) ist und sein sollte.
    Aus dem universellen Geist, wird ein INDIVIDUELLER Geist (körperliche und persönliche VORSTELLUNG) mit einer individuellen und beim Menschen persönlichen ICH - Vorstellung. In der materiellen Natur, ist also das göttliche PRINZIP (Seele) verankert. Dieses Prinzip durchdringt die Materie, und wirkt in der Materie, verbindet sich aber NICHT mit ihr. Die Seele (das Selbst des Gottes) ist NICHT an die Materie gebunden. (Gleich der Luft, die alle Materie durchdringt, sich aber nicht mit ihr verbindet).
    Doch der göttliche Geist VERBINDET sICH mit der Materie (dem Körper), und ist daher in der materiellen Welt (in seiner VORSTELLUNG) GEBUNDEN und GEFANGEN. (Gleich dem Wasser, das sich mit der Materie verbindet, und zusammen einen Brei, oder eine Formbare Masse bildet).

    Diese TRENNUNG des Geistes im Körper, von der Seele (Selbst) in der Einheit, verursacht das SEHNEN des Geistes - zurück in die EINHEIT mit dem Prinzip (Selbst - Seele).
    Aus dieser Sehnsucht wird - bei Pflanzen und Tieren - ein STREBEN nach Verbesserung, und beim Menschen wird aus diesem Streben ein BEGEHREN für sICH.
    Verantwortlich dafür ist der Geist, welcher ja das Leben IST, und den belebten Körper ANTREIBT - zur Selbsterhaltung und Arterhaltung - woraus dann die Weiterentwicklung (Evolution) entsteht.

    Tiere und Pflanzen leben noch nach diesem göttlichen PRINZIP in der materiellen Natur, welches eben nicht nur die materielle Natur durchdringt, sondern selbstverständlich auch jeden Körper. Das höchste Wissen (vom Prinzip) ist in ALLEM - so wie in jeder Zelle des Körpers, die Informationen des ganzen Körpers verankert sind.

    Der Mensch IST IM PRINZIP, und das Prinzip IST IM MENSCHEN.

    Christus (der Geist): "Der Vater ist in mir, und ich bin im Vater. Wer mich kennt, der kennt den Vater".

    Beim Tier sagt man, es lebe automatisch nach dem Instinkt. Beim Menschen wird dieses dann als Intuition bezeichnet, die erst einmal hervorgebracht werden muß. Das liegt daran, daß der Mensch einen eigenständigen WILLEN erhalten hat. Dadurch kann er willentlich gegen die Prinzipien verstoßen, oder er kann ihnen absichtlich folgen.

    Ein Kind lebt noch (wie Pflanzen und Tiere - UNBEWUSST) ganz automatisch nach diesen göttlichen Prinzipien. Erst durch die Sinneswahrnehmung, und vor allem durch die spätere Beeinflussung von außen (zunächst Eltern, dann Freunde und Umfeld), wird langsam eine PERSÖNLICHE ICHVORSTELLUNG (EGO) entwickelt. Durch die Sinneswahrnehmung, werden aus dem Ego, Begehren geweckt - weil etwas erstrebenswert, besser oder schlechter, oder auch als Eigentum (das ist MEIN, das ist DEIN), usw. bezeichnet wird.
    In der aktuellen Zeit geht das viel zu schnell, weil die Verantwortung der Eltern zur Erziehung, sehr schnell abgelöst wird, durch Kindergarten. Spätestens hier zählt schon der BESITZ (das ist MEIN) und der STOLZ auf den Besitz (ich habe mehr als Du). Was zur Folge hat, daß Moral und Anstand - wozu die Kinder früherer Zeiten erzogen wurden (mangels Besitz) - in den Hintergrund gedrängt wird. Dessen ungeachtet, entsteht früher oder später bei jedem Menschen dieses EGO (der EGOISMUS und der EIGENNUTZ) im GEIST. Dieses Ego TRENNT den Geist vom Selbst (Prinzip), und legt sich dazwischen.
    Das ist dann der UNBEWUSSTE Mensch, der in erster Linie seinen BEGEHREN (Zuneigung) hinterher, und vor seinen ÄNGSTEN (Abneigung) davon läuft. Ein Triebwesen, und SKLAVE seiner Sinneswahrnehmung. Das Wissen darüber, wird von Politik, Wirtschaft und auch Religion (Institution) ausgenutzt, um die unbewusste MASSE zu manipulieren, und die gewünschte Richtung zu steuern.

    Der Wille ist das wichtigste Instrument, das der Mensch aus sich SELBST benutzen kann, um den Geist von der BEEINFLUSSUNG durch die materielle Welt über die Sinneswahrnehmung zu BEFREIEN. Durch den Willen kann der Mensch sich im GEISTE über die materielle Welt erheben, aber auch in ein weit tieferes Bewusstsein als jedes Tier sinken.

    Bhagavad Gita: "Wer den Geist beherrscht, dem ist der Geist der größte Freund. Wer ihn aber nicht beherrscht, dem ist der gleiche Geist der größte Feind.

    Der Geist kann aber NUR durch den WILLEN, in die gewünschte RICHTUNG gelenkt und BEHERRSCHT werden. Entweder aus dem Selbst zur ERKENNTNIS, oder aus dem EGO auf BEGEHREN und Eigennutz. Der Wille befähigt den Menschen im Geiste und Bewusstsein tiefer zu sinken als jedes Tier, aber auch im Geiste und Bewusstsein wieder die EINHEIT zu erkennen und zu verwirklichen.

    Mit freundlichen Grüßen
    ©Demetrius Degen
     
  2. naglegt

    naglegt Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. September 2012
    Beiträge:
    2.896
    Ich lese Dich immer wieder sehr gerne.
    Du sprichst in so völlig anderen Worten das, wovon ich vieles ebenso fühle, erfahre, erkenne und denke.
    Ich würde es andes ausdrücken und doch erkenne ich den selben Prozeß des Erkennens, des Erkennen-wollens, wenn Du hier schreibst.
    Daher schreibe ich etwas dazu, von mir aus gesehen.

    Ergänzen möchte ich, dass Erziehung bereits vor der Geburt, ja bereits vor der Zeugung beginnt. Denn das Paar, das sich bewußt zur Zeugung eines Geistwesens in einen Körper macht, wird wie selbstverständlich lange vorher mit diesem Geist Kontakt aufnehmen.
    Man kann diesen Geist auch Gott nennen und es ist zugleich eine Seele.
    So kann das Paar einem Geist, einer Seele in der Materie einen phyischen Ausdruckskörper zeugen und weil der Kontakt bereits vor der Zeugung hergestellt wurde, ist allen auch die Umgebung in der diese Zeugung und Geburt und das spätere Leben stattfinden SO SEHR VIEL BEWUSSTER, dass es ein Segen für alle daran beteiligten ist.

    Geradeso, wie die Sinneswahrnehmungen ja vom Geist erfunden wurden, um etwas anderes wahrzunehmen, als bisher. Geist erweiterte sich in die Sinneswahrnehmungen hinein. Wenn ich also bewußt Geist in einem Körper bin, dann kann ich die Sinneswahrnehmung als das genießen, was es ist: Sinneswahrnehmung, die mir als Geist nur in einem materiellen Körper möglich ist - und nirgendwo anders - weswegen dieses Spiel- und Arbeitsfeld hier auf der Erde so beliebt ist, dass bereits 10 Milliarden Seelen dies erleben wollen. Ein kosmisches Erfolgsmodell.

    Das ich, das kleine ich oder Ego hat seinen Platz in diesem Erfolgsmodell, seinen Platz in einem Team. Das kleine ich ist für den Zustand dieses materiellen Körpers zuständig und, wenn das kleine ich mit dem ICH BIN zusammen arbeitet, in einem inneren Team, dann kann die Zusammenarbeit fruchtbar werden. Wenn das kleine ich das ICH BIN weder kennt, noch anerkennt, noch um es weiß, dann haben wir das Tohuwabohu, das wir heute oft haben.

    Ich sehe das als Ergänzung zu Deinem.
     
  3. Venja

    Venja Guest

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    Demetrius, cool;-)
     
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