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König Artus

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von Birgit-Fanilia, 28. Juni 2005.

  1. Birgit-Fanilia

    Birgit-Fanilia Mitglied

    Registriert seit:
    4. Oktober 2004
    Beiträge:
    84
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    Hallo zusammen,

    was haltet Ihr davon?

    Ich sitze beim Abendbrot, plötzlich stehe ich auf, falle auf die Knie, weine und rufe "Artus, mein König!" (hatte weder einen Film darüber gesehen, noch ein Buch gelesen, als das passierte). Irgendwann sehe ich dann den Zweiteiler von SAT.1 über die Artussage. Darin wird eine Pflanze gezeigt und gefragt, was das denn sei. Noch bevor die Schauspielerin antwortete, sagte ich: "Eine Alraune". Sie sagte es dann auch. Bei einer Esoterikmesse, bei einer Sitzung mit einem Engelmedium, sollte ich einen Namen aufschreiben, den ich mag. Ich schrieb Gynevere oder so ähnlich. Im Buch "Die Halon-Papiere" wird über das Reich von König Artus berichtet, wie es wirklich war. Als ich es las, musste ich weinen und sagte immer wieder, auch innerlich, "das wollte ich nicht, das wollte ich nicht". Es heißt ja immer, es ist für unser jetziges Leben nicht wichtig, wer wir waren. Wir sollen im Hier und Jetzt leben. Aber ich frage mich halt immer wieder mal, ob ich zu den Zeiten dort gelebt habe, wer ich war. Hätte sooo gerne eine Antwort. Ich will ja nicht damit hausieren gehen, nur wüsst ich es so gerne. Deutet denn Obiges darauf hin? Ich weiß, ich könnte auch eine Rückführung machen oder die Engel fragen. Wollte aber mal Eure Meinung wissen. Vielleicht gibt es ja auch jemanden hier im Forum, die/der weiß, dass sie/er dort gelebt hat?.

    Freue mich über Antworten.

    Birgit-Fanilia
     
  2. Gathering

    Gathering Guest

    Hallo Birgit,

    Bevor ich mich mit dieser Legende befasste, habe ich bereits ähnliche Aufzeichnungen geschrieben; es steckte auch schon seid kindher in mir drin. Der ganze Mythos um Avalon, den heiligen Gral, Arthus, Exalibur etc... ist ein Meisterwerk; wie das von Tolkien auch. Warum manche Menschen von diesen Erinnerungen eingeholt werden, ohne vorher was drüber gewusst zu haben, ist mir allerdings auch noch etwas schleierhaft :). Auf jedenfall sind diese Legenden hoffnungslos romatisch - obleich auch ebso blutig. Leider ist die Romantik in unserer heutigen Gesellschaft sogut wie verloren gegangen und hinter einer Maske verborgen - das Blutig und Egozentrische umsomehr geworden.

    In welchem Jahrhundert auch die Geschichten über Artus geschrieben wurden, ein Leitmotiv blieb bestehen: die Suche. Immer trat ein edler Ritter eine Reise an, um gegen das Böse zu kämpfen oder eine geliebte Frau zu retten. Das Bedeutendste aber war die Suche nach dem heiligen Gral.

    Der Legende nach half Joseph von Arimathia bei der Waschung des Leibes Jesu nach der Kreuzabnahme. Christi Blut wurde in einem Kelch, dem Gral, aufgefangen. Dreißig Jahre später gelangte Joseph mit dem heiligen Gral nach Glastonbury, die erste christliche Gemeinde Britanniens. Große Teile der Artus-Sage sind mit dieser Stadt und ihrer Abtei aus dem 10. Jahrhundert verbunden. Angeblich wurde hier Artus nach einer letzten Schlacht begraben, Guinevere neben ihm. 1191 sollen Mönche die Gebeine zweier Toter ausgegraben haben, unter denen ein Kreuz aus Blei gefunden wurde mit der Inschrift: "Hier liegt der berühmte König Artus auf der Insel Avalon begraben." Leider sind sowohl das Kreuz als auch die Gebeine verschwunden. Ob Artus nun hier begraben war oder nicht, die Abtei hat von ihrer Anziehungskraft in ihrer tausendjährigen Geschichte nichts eingebüßt.

    Jahrhunderte nachdem der Gral aus dem Heiligen Land nach Glastonbury gelangt war, wetteiferten die Ritter der Tafelrunde um die Ehre, das größte aller Abenteuer wagen zu dürfen - den heiligen Gral zu suchen. In jeder Geschichte war der Gral etwas anderes. Der Gegenstand selbst verlor an Bedeutung. Wichtig war die geistige Suche und das tugendhafte Streben des Suchenden. Das Grals-Epos ist eine von mehreren Sagen, die sich auf den mittelalterlichen Ort Glastonbury beziehen.


    Ob Dein (Erinnerungs-)erlebnis mit Deinem vergangenen Leben in Zusammenhang gebracht werden kann, kann ich nicht sagen, evtl. warst Du im Mittelalter mehrmals inkarniert. Was hast Du für Neigungen - speziell Geschichtliche - in denen Du bereits mit *Aha-Erlebnissen* für Dich nachgeforscht hast? Hattest Du bereits Träume in der Richtung, in denen spezielle Erinnerungen wieder hochgekommen sind, Dejavues, etc...?

    Geoffrey von Monmouth ließ die Artusgeschichte im 6. Jahrhundert spielen, erzählte sie jedoch, als trüge sie sich in seiner Gegenwart, dem 12. Jahrhundert zu. Danach wurde die Sage ja noch ausgebaut und weitere Helden hinzugefügt ;-)

    PS: für sowas bin ich immer zu haben, also nur her damit.....

    LG
    Dio
     
  3. Birgit-Fanilia

    Birgit-Fanilia Mitglied

    Registriert seit:
    4. Oktober 2004
    Beiträge:
    84
    Hallo Dio,

    :danke: für deine Ausführungen. Schon in der Schule habe ich gerne Geschichtsunterricht gehabt. Ich habe da mal seitenweise was über Klöster verfasst, was mir, glaube ich, eine 1 einbrachte. Als ich den Film "Geschichte einer Nonne" mit Audrey Hepburn sah, musste ich heftigst weinen und der Gedanke kam mir, dass ich wohl mal eine Nonne war. In einer Rückführung sah ich dann auch ein Nonnenleben von mir. Allerdings war's nicht sehr schön, weil ich getan hatte, was eine Nonne nicht darf, ich hatte mit einem Priester geschlafen. Der Bischof wollte mich zu den Leprakranken nach Afrika schicken, da rannte ich in's Refektorium, kehrte mit einem Messer wieder und schnitt mir die Kehle auf. Auch das Mittelalter hat mich in der Schule immer fasziniert. Heute habe ich ein Faible für alte Möbel, Herde, Geschirr, je älter, je lieber. Auch Burgen und Schlösser faszinieren mich. Als im Fernsehen einmal der Kölner Dom von innen gezeigt wurde, fing ich heftigst an zu weinen. Das ist bei mir immer ein Zeichen. Darum werde ich bestimmt einmal nach Köln fahren. Vielleicht habe ich ja da so ein Deja-vu, dass ich weiß, hier geht's lang z.B. König Artus hat ja wirklich gelebt, in dem Buch "Die Halon-Papiere" steht drin, wie es wirklich war. Ich habe auf einer Lourdes-Reise eine Frau kennen gelernt, die von der geistigen Welt in die Energie von Excalibur eingeweiht worden war. Als ich auf dem Rainbow-Spirit-Festival in Baden-Baden war, gab es ein Channeling, in diesem wurden auch die jetzt Anwesenden aus Avalon begrüßt. Ich fühlte mich sofort angesprochen und musste wieder weinen. Ich werde mich mal rückführen lassen und schauen, ob ich (m)ein Leben in Avalon sehen kann. Dann berichte ich wieder.

    Dir eine schöne Zeit.

    Birgit-Fanilia
     
  4. Gathering

    Gathering Guest

    Hallo Birgit,

    danke für Deine Antwort - für mich sehr interessant und freue mich, dass es doch noch entspr. Seelen gibt, die auch hier im Egoforum rumhüpfen
    :)

    Kann ich voll verstehen. Unter den kath. Priestern gibt es leider auch recht schöne Menschen (welch Verschwendung :rolleyes: ). Sind Dir diesbezügl. Blockaden, bzw. Paralellen im Verhalten an Dir aufgefallen, die Du heute noch mit rumträgst oder durch diese Rückführungserkenntnis aufgelöst hast? Interessiert mich jetzt mal brennend...

    loll, noch so eine Ver-rückte - pardon - aber ich reich Dir mal die Hand...

    Dir auch alles Gute auf Deinem weiteren Weg;-)

    Dio
     
  5. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
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    Hugh Brigit

    Sind nicht alle Menschen, die für Camelot kämpfen, Gefpglsläute von Artus? Haben wir nicht alle einmal Excalibur gespürt, an der Seite von Tristan, Lancelot und Parceval gekämpft... Sind wir nicht alle Ritter (und Ritterinnen) der Tafelrunde, des heiligen Grals?

    Denn diese """"Saga"""" ist ja viel mehr als nur eine Saga... es ist ein Manifest, eine Geschichte, Esoterisch geschrieben, Heilig (nicht zu vergessen das es Artus Gab und das reich Camelot für eine Kurze Zeit ein Lichtstrahl in einer Finsteren Zeit war)
    Die Artussage liegt und Europäern im Blut, das Symbol der Tafelrunde suchen wir seitdem zu verwirklichen, und wir Kämpfen mit den gleichen Problemen wie die Ritter (hauptsächlich langeweile) und suchen dewegen unsere Abenteuer...

    Wir sind ja mehr oder wendiger die Erben von Artus Volk (in Geistiger Hinsicht)...

    Ich für meinen Teil halte die Artussage für fast genau so wichtig wie die Bibel oder das Tarot... denn in dieser Saga zeigt uns Merlin, wie wir unsere Probleme von heute lösen Könnten... Das Verbinden von Heidnischem und Christlichem im Zeichen des Friedens, undogmatisch, lebendig und dynamisch...

    Heil Dir Artus, mein König

    by FIST
     

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