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Karten legen "wie man es kennt"

Dieses Thema im Forum "Tarot" wurde erstellt von Liduga, 27. Oktober 2011.

  1. Liduga

    Liduga Neues Mitglied

    Registriert seit:
    27. Oktober 2011
    Beiträge:
    18
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    Hallo ihr Lieben :)

    Ich hab mir letztens ein Buch gekauft "Tarot für Anfänger" mit Tarotkarten und allem drum und dran. Darin waren 7 Legearten beschrieben..

    So nun meine Frage.. Wenn man zB im Fernseher Kartenleger sieht, dann legen diese die Karten ja "einfach nacheinander/untereinander" an.
    Schwer zu beschreiben irgendwie.. Vllt weiß jemand was ich meine.. Was ist das für eine Legeart?

    Grüßchen :) Liduga
     
  2. elfenzauber111

    elfenzauber111 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juni 2010
    Beiträge:
    3.014
    vielleicht die Legeart:
    wie erhasche ich die meiste Aufmerksamkeit?
    wie sieht es am professionellsten aus?
    wie passt die Legeart am besten zu dem was ich dann sagen will?

    sorry .. nimmst du diese Legearten ernst?????
     
  3. Liduga

    Liduga Neues Mitglied

    Registriert seit:
    27. Oktober 2011
    Beiträge:
    18
    Ob ich die Legearten der Leute im TV Ernst nehme?

    ...

    Auch wenn man hier mal liest, sieht man Leute die Bilder von ihren Legungen einstellen weil sie die Deutung wissen möchten.. Auch Diese sind so gelegt..
    Ich möchte nur wissen was die Stellung der einzelnen Karten bedeutet wenn diese so gelegt werden!
     
  4. Empfindsamkeit

    Empfindsamkeit Mitglied

    Registriert seit:
    21. November 2010
    Beiträge:
    277
    Ort:
    Schweiz
    Die Leute welche hier ihre Legungen einstellen, diese Legen mit den Lenormandkarten und nicht mit den Tarot. Bei den Lenormandkarten ist es üblich eine grosse Legung mit allen Karten zu machen.

    Bei den Tarortkarten kenne ich aber auch nur die üblichen Legearten, davon gibt es sehr viele und ich benutze einfach die, welche für mich am gängigsten sind. Man muss das etwas rausfiltern, was einem eher liegt und was nicht so.

    Ich habe im TV auch schon gesehen das sie Tartokarten kreuz und quer übereinander legen und dann daher deuten. Da kann ich dir aber leider auch nichts dazu sagen, da ich es so nicht kenne.


    Liebe Grüsse
    Sabrina
     
  5. azira

    azira Mitglied

    Registriert seit:
    6. Juli 2008
    Beiträge:
    587
    Ort:
    lBaden wuertemberg
    Liebe Liduga
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    Meinst Du so 5 1 6
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    Die obere Reihe waere die Vergangenheit, die mittlere die Gegenwart, die untere die Zukunft. Mache ich auch ab und zu.

    Liebe Gruesse Kathrin


    7 8 9
     
  6. azira

    azira Mitglied

    Registriert seit:
    6. Juli 2008
    Beiträge:
    587
    Ort:
    lBaden wuertemberg
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    Huch das ist nicht so wie ich es gewollt habe, ich glaube mein Comp. hat einen Dachschaden. Ich lege neun Karten fange in der Mitte mit der 1. an die zweite bis zur 4 oben, dann die 5. neben der 1. die sechste nach der ersten die anderen drei darunter. So waere es richtig
     
  7. Anakra

    Anakra Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. November 2005
    Beiträge:
    1.855
    Ort:
    Braunschweig
    Empfindsamkeit hat es bereits gesagt, das was du meinst sind vermutlich Lenormandkarten.

    Mit Lenormand ist es meist einfacher die äußeren Umstande zu erkennen und zu deuten, mit Tarot schaut man eher ins innere. Natürlich kann man im Endeffekt mit Tarot und Lenormand die gleichen Informationen sammeln, ist nur eine Frage von Übung und Erfahrung und natürlich auch eine Frage dahingehend mit welchem Karten-Orakel man am besten zurecht kommt (wo man den besseren Zugang findet).

    Es gibt diverse Legemethoden die sich auch an dieser Auslegung der Lenormandkarten orientieren, aber es ist wie es ist: Tarotkarten sind keine Lenormandkarten und dementsprechend erfordern auch die Legemethoden eine Anpassung. Was bei Lenormandkarten funktioniert kann nicht immer 1 zu 1 übernommen werden. Besonders bei größeren Bildern ist es schwer beim Tarot noch die Übersicht zu behalten.
    Bei den Lenormandkarten gibt es festgelegte Kombinationen. Das Tarot erfordert aber einen viel intuitiveren Umgang, hier gibt es eben keine festgelegten Kombis, die muss man selbst erkennen und die sind immer Situationsabhängig.

    Beispiel: Du legst das keltische Kreuz, nun hast du in der näheren Zukunft (Position 6) die Karte As der Schwerter, als persönliche Einstellung zum Thema(Position 7) den Eremiten, bei Angst/ Hoffnung (Position 9) die 7 Kelche und als weitere Zukunftskarte (Pos. 10) die 7 Münzen.

    Nun hast du eine zweite Legung (für dich oder für wen anders spielt keine Rolle) auch diesmal hast du auf Position 6, nähere Zukunft das As der Schwerter, wieder hast du als persönliche Einstellung den Eremiten, wieder hast du auf Angst/Hoffnung die 7 Kelche, aber die letzte Karte ist anders, hier liegt jetzt der Magier.

    Wo liegt der Unterschied? Die Kombination der Karten ist ja zum großen Teil gleich, aber was sich unterscheidet ist die Deutung im Kontext.

    Im ersten Beispiel deutet alles darauf hin dass derjenige vielleicht ein paar neue Ideen und Erkenntnisse finden wird (As der Schwerter, nähere Zukunft) aber er bleibt mit seiner Einstellung (Pos. 9, der Eremit) zu sehr an der Oberfläche, hinterfragt also die neuen Erkenntnisse und Ideen nicht weit genug um sie dauerhaft verinnerlichen und anwenden zu können.
    Ist die neunte Karte nun eine Hoffnung oder eine Angst? oder einfach nur Illusion? es kann durchaus auch ein Stückchen von allem sein, genauere Hinweise liefert meist der restliche Kontext des Kartenbildes (also auch die Karten die ich für dieses Beispiel außer acht gelassen habe) und es hängt natürlich auch von vielen anderen Faktoren ab, ob die Person generell eher Ängstlich ist, eher zu Illusionen neigt und damit zur verdrängung oder ob die Person generell stehts aufmerksam und bewusst ist und damit auf Erkenntnisjagdt. Lässt sich also jetzt für dieses kleine Beispiel nicht eindeutig klären.
    Die letzte Karte klärt uns aber auf, denn (vorallem in diesem Kontext) steht sie dafür dass man versucht aufzuhalten, was nicht mehr aufzuhalten ist. Wenn wir uns zuviele Illusionen machen, werden wir irgendwann mit der Realität und den Konsequenzen unserer realitätsfremden Handlungen konfrontiert, innere leere kommt zum Vorschein, Blockierungen werden sichtbar.

    Schauen wir uns jetzt aber das andere Beispiel an wo am Ende der Magier als letzte Karte daliegt, dann kann man davon ausgehen dass die Person die neuen Erkenntnisse nicht nur oberflächlich betrachtet sondern diese Erkenntnisse richtig verinnerlicht, also dauerhaft etwas dadurch gelernt hat. Die Karte Hoffnungen/Ängste ist hier aufgrund der letzten Karte eher als Hoffnung zu Werten, aber wie gesagt die genaue Deutung dieser Position steht auch mit anderen, hier jetzt nicht genannten, Positionen in Verbindung deswegen bleibt es hier bei einer Vermutung.
    Die letzte Karte zeigt dass hier kein schmerzhaftes Erwachen wartet, sondern dass die Anfänglichen Ideen und Erkenntnisse tatsächlich zu neuen Möglichkeiten in der Realität führen könnten. Auch der Magier ist eher der Anfang einer Entwicklung, weniger das tatsächlich greifbare Ergebnis aber die Karte steht dafür dass die Chancen da sind und nur darauf warten ergriffen zu werden. Die Karte deutet darauf hin dass Chancen die man ergreift eine enorm hohe Wahrscheinlichkeit haben auch zu tatsächlichen, greifbaren Ergebnissen zu kommen. Wenn der Magier da liegt, gibt es eigentlich nichts was gegen ein Vorhaben spricht (auch dann wenn die Pläne noch nicht konkret ausgearbeitet sind).

    Du siehst, auch wenn drei Karten in beiden Legungen inklusive der Positionen gleich sind, so ist es nicht die gleiche BeDeutung. Dies ist natürlich ein viel zu begrenztes Beispiel, denn hier fehlen die ganzen anderen Karten, das Gesamtbild (inkl. Quintessenz), das Gefühl, die Intuition und der Eindruck der Person... usw. usf. aber das Prinzip wird dadurch hoffentlich deutlich: es gibt keine festen Kombinationen beim Tarot, jede Deutung ist abhängig von Person und Situation!

    Es gibt durchaus Kombinationen, aber diese gelten immer nur für dich persönlich wenn du dir ein Kartenbild anschaust. Du bist du und für dich kann eine Karte eine andere Bedeutung haben als für mich und andere hier im Forum. Hier kommt also der Faktor Mensch zum Tragen. Jeder Mensch ist anders und jeder hat seine eigene Art zu verstehen. Auch wenn die Archetypen für jeden gleich sind, gibt es trotzdem noch zusätzliche, persönliche Bedeutungen und prägungen.
    Beispiel: Du fängst an Tageskarten zu ziehen und nach ein paar Monaten kannst du ein Muster erkennen. Es kann sein dass du bei bestimmten Ereignissen dann immer die gleiche Karte ziehst. Nehmen wir an du wohnst weiter von deiner Familie weg, ziehst jeden Tag Tageskarten und dann ziehst du die Sonne und das jedes mal früh morgens bevor du dann am nachmittag erfährst deine Familie will dich mal wieder besuchen kommen. Heißt also jedesmal wenn deine Familie dich besuchen Kommt ziehst du die Sonne. Es kann auch sein dass du jedesmal eine bestimmte Kartenkombination ziehst (das wäre natürlich noch eindeutiger als nur eine Karte). Vielleicht die Sonne zusammen mit der Herrscherin. Dann weißt du jedesmal bevor es dir jemand sagt bereits bescheid. Für Jemand anderes der diese Kartenkombination zieht kann es aber etwas ganz anderes bedeuten, vielleicht auch einfach gar nichts weil eben keine derart eindeutige Prägung vorliegt. (diese Kartenkombination ist an dieser Stelle ein willkürliches Beispiel)

    Kartenlegen ist viel Übung und Erfahrung, nichts weiter. Jeder hat einen Zugang zu seinen Gefühlen, zu seiner Intuition und jeder (der nicht gerade unter irgendeiner Form geistiger Behinderung leidet) besitzt ein gewisses Maß an Logik. Mehr braucht es nicht, der Rest ist Übung und Erfahrung, erst dann kommen irgendwo die Legesysteme. Denn eine einzelne Karte kann durchaus auch aussagekräftiger sein als ein ganzes Kartenbild von 36 Karten. Manchmal braucht es einfach nicht mehr als eine einzelne Karte!

    Am Anfang dachte ich ähnlich wie du, suchte nach mehr Legesystemen bevor ich überhaupt die Grundlagen beherrschte. Aber Legesysteme geben dir nur eine scheinbare Sicherheit für die Deutung, die eigentliche Deutung findet durch die Karten statt, weniger durch die Positionen. Also sollte dein Augenmerk auch mehr auf den Karten, anstatt auf den Legesystemen liegen. Die Karten sind der Schlüssel!

    Ich hatte mal ein Kartenset geschenk bekommen, da flogen mir die Karten nur so um die Ohren und ich brauchte kein Legesystem, weil die Karten quasi von selbst erzählten. Das legte sich mit der Zeit weitgehend, aber im Prinzip kann man auch einfach mischen und die Karten von oben abheben und schauen was für eine Geschichte dabei raus kommt. Das ist nichts anderes, die Frage ist nur ob du in der Lage bist die Karten zu verstehen, nicht ob das Legesystem gut genug ist dir ein gewisses Verständnis vorzumogeln - ich will dir das nicht unterstellen, aber ich weiß dass wir unbewusst und ohne es zu wollen manchmal zu verhalten neigen dass genau darauf abzielt: scheinbare Sicherheit und es gibt nur ein Mittel gegen solches Verhalten: hinterfragen, bewusst werden und weiter hinterfragen bis wir die Ursachen kennen und/oder unser Verhalten ändern können.
    Aus dem selben Grund habe ich mich am Anfang auch immer an meine Tarotbücher geklammert, ich hatte dadurch die Sicherheit jederzeit nachschauen zu können ohne auf mein Gefühl vertrauen zu müssen - eine der größten Fallen wenn man ernsthaft Kartenlegen will, denn Gefühl und Intuition sagen oftmals mehr als Bücher es jemals könnten. Bücher geben immer nur eine Eingeschränkte Sicht der Dinge wieder unser Gefühl aber ist frei und kann die Situation viel besser erfassen als ein Buch oder?;)

    Damit kommen wir zum letzten Punkt: Du bist was den Weg der Deutung angeht vollkommen Frei. Du kannst dir auch dein eigenes Legesystem schaffen wenn du keines kennst dass deinen Bedürfnissen entspricht.
    Die arbeit mit den Karten ist ein Dialog, ein Dialog mit dem Unterbewusstsein. Was also hindert dich daran die Karten direkt zu fragen? und dann auch genau die Fragen zu stellen auf die du eigentlich eine Antwort willst? Legesysteme dienen an dieser Stelle natürlich der Aufschlüsselung komplexer Verbindungen zwischen Menschen und Abhängigkeiten, auch zur Darstellung von Ursache und Wirkungsmechanismen. Also wenn du ein eigenes System bauen willst, frage dich welche Abhängigkeiten bestehen und müssen beachtet werden wenn man diese Situation verstehen will?
    Wasser z.B. kommt ja auch nicht einfach aus dem Wasserhahn, also könnte eine Frage sein wo kommt es her? welchen Weg nimmt es? welche Einflüsse wirken darauf ein bis es bei mir aus der Leitung kommt? Kenne ich die Einflüsse? kann ich die konkret bennenen (und dann durch eine Karte darstellen lassen) ? oder halte ich die Frage nach den Einflüssen eher allgemein und habe einen anderen Schwerpunkt?...

    Wie gesagt du bist frei im Bezug auf den Weg zur Deutung, du kannst dich auch einfach einen Moment auf die Situation konzentrieren, eine Karte ziehen und dann darüber Meditieren. Wenn dir das liegt dann ist das eben dein Weg.
    Nur weil irgendwer im Fernsehen etwas so macht und nicht anders, bedeutet es nicht dass es besser ist und schon gar nicht sagt es etwas darüber aus ob es für dich der beste Weg wäre. Deinen Weg musst du selbst finden, aber du bist frei also sei kreativ, erlaube dir einfach in diesem Punkt auch ein Stück weit frei zu sein denn wenn du immer nur das machst was andere auch machen musst du dich fragen wer du bist!?!

    Lieben Gruß,
    Anakra
     
  8. Marie23

    Marie23 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. November 2008
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    Hallo,

    wenn Leute lange legen, entwickeln sie oft eigene Legemethoden. Sofern du die Leute im TV echt ernst nehmen willst (ich sehs eher wie QVC, diesen Kaufsender :D), könntest du es damit verbuchen.
    Übernahmen oder Vermischungen von Decks und Legemethoden sind ebenfalls möglich.

    LG,
    Marie23
     
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