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Ich komme von alleine nicht aus meiner Negativspirale raus

Dieses Thema im Forum "Der Heilkreis" wurde erstellt von Caissa, 19. November 2014.

  1. Caissa

    Caissa Neues Mitglied

    Registriert seit:
    17. September 2014
    Beiträge:
    17
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    Es läuft bei mir gerade nicht so rund und ich komme von alleine nicht aus meiner Negativspirale raus. Ich sitze irgendwie fest, dennoch habe ich das Gefühl, dass ein Umbruch bevorsteht.
    Daher bitte ich jeden, der gewillt ist mich zu unterstützen mir ein bisschen von dem zu schicken, das ich gerade brauche.
    Ich benötige positive Energie, Zuversicht und eine große Portion Glück.

    Jedem danke ich von Herzen für die Hilfe!
    LG Caissa
     
  2. orion7

    orion7 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Juli 2007
    Beiträge:
    2.110
    Ort:
    Land Brandenburg
    Hallo Caissa,

    versuch doch mal bitte nur den Augenblick zu sehen, nicht in der Vergangenheit sein und auch nicht in der Zukunft. Vergangenheit ist schon geschehen und eh nicht mehr zu ändern. Die Zukunft kommt doch anders als man sich es so ausmalt.
    Mache alles ganz konzentriert im Jetzt.
    Setz Dich irgendwo ganz ruhig hin und entspanne Dich. Das kannst Du, in dem Du Dir etwas ganz Tolles vorstellst. Und dann lass es einfach los, nur für diesen Augenblick. Es funktioniert.
    Wenn Du magst, dann schreib hier oder mir, was Dich so negativ stimmt. Vielleicht finden wir ja Ansätze, die Dir helfen können.

    Alles und Liebe Dir, Orion7
     
  3. Caissa

    Caissa Neues Mitglied

    Registriert seit:
    17. September 2014
    Beiträge:
    17
    Hallo,
    danke für deine Antwort! Es fällt mir extrem schwer loszulassen, vor allem die Zukunft. Ich mache mir irgendwie permanent Sorgen und Gedanken und schaffe es einfach nicht, das einzustellen. Seit vielen Jahren lebe ich am finanziellen Rand, immer irgendwie an der Kippe, mal bisschen besser, mal schlechter, nie wars der totale Ruin, aber auch nie so, dass ich mir mal über längere Zeit keine Sorgen gemacht habe. Es ermüdet mich.
    Mein Kernproblem liegt aber eigentlich in meiner beruflichen Tätigkeit. Ich mache seit Jahren keinen Job, der mir Spaß macht, den ich gerne verrichte, in dem ich mich entfalten kann. Ich mache einfach das was sich ergibt, weil ich das Geld brauche. Ich habe keinen schlechten Job, im Gegenteil, viele würden sich freuen, aber ich nicht, ich kann ihn nicht ausstehen. :(
    Aber ich weiss nicht wo ich hin soll, weiss nicht was ich machen will, weiss nicht wie ich aus dem Kreis ausbrechen kann. Ich weiss nicht wie ich loslassen kann.
    Ich bin schon so festgefahren in meinen Sorgen und Ängsten, dass ich mich immer und immer wieder drinnen verfange.

    Danke fürs Zuhören bzw lesen!
     
  4. Icelady

    Icelady Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. März 2010
    Beiträge:
    976
    Ort:
    Subjektiver Universum
    Es zehrt an der Lebensenergie, wenn man sich bewusst ist, das man nur arbeitet, um Geld zum Leben zu haben...die meisten sind sich dessen nicht bewusst...fristen ihr Leben bis zum Ende...Du weisst wenigstens, was Dein Kernproblem ist...und darum wirst Du auch die Stärke finden, rauszukommen...gib nicht auf! Das Benennen des Problems birgt schon viel an Lösung:)

    Stärke und Erfolg auf Deinem Weg(y)
     
    orion7 gefällt das.
  5. trollhase

    trollhase Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Juli 2014
    Beiträge:
    5.447
    was genau hast du für einen Job? und kannst du nicht irgendwo arbeiten, wos dir besser gefällt?
     
  6. Caissa

    Caissa Neues Mitglied

    Registriert seit:
    17. September 2014
    Beiträge:
    17
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    Ich arbeite als Vorstandsassistenz. Ich habe keine Möglichkeit kreativ zu sein, Dinge zu erschaffen und neu zu erfinden. Aber in Bereichen, die mich mehr interessieren würden habe ich immer nur Absagen kassiert. Irgendwo ist da der Wurm drin.
    Ds Problem ist mir schon sehr lange bekannt, aber eine Lösung hab ich noch nicht gefunden. Anscheinend gibts da für mich noch was zu lernen oder zu verstehen, bis ich da endlich rauskomme, das ist mir ebenfalss bewusst.
    Trotzdem oder vielleicht deswegen fällt es mir so schwer, ich suche krampfhaft nach Lösungen oder zumindest Lösungsansätzen und Möglichkeiten, aber ich komm immer wieder zurück zum Ausgangspunkt.

    Danke, dass ich hier mal solche Dinge loswerden darf!
     
  7. trollhase

    trollhase Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Juli 2014
    Beiträge:
    5.447
    sekretariatsjobs sind immer scheiße, aber an deiner stelle würde ich mal nachfragen, was für persönliche Anforderungen an die Jobs gestellt werden, für die du dich interessierst. und die Sachen, die dir noch fehlen, kannst du dir durch Schulungen/Zertifikate aneignen.
     
  8. orion7

    orion7 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Juli 2007
    Beiträge:
    2.110
    Ort:
    Land Brandenburg
    Hallo Caissa,

    sorry, ich hab erst jetzt die Zeit und Ruhe gefunden, Dir zu antworten.
    Dein Problem kenne ich auch sehr gut.
    Ich hatte 2,5 Jahre einen Assistenzjob in einer Verwaltung, die für die Aufnahme der Straßenbäume zuständig war. Meine Arbeit bestand darin, auf einem Blatt Papier 50 Fragen mit "nein" und "ja" anzukreuzen und das cirka bis zu 30 mal am Tag. Und wenn meine Kollegin Urlaub hatte, durfte ich diese Antworten in einen PC eingeben.
    Ich saß dann auch in einem Büro und durfte nichts anders machen, nichts eigenes, kein Telefonat annehmen, nur dieses eintippen, selber denken, brauchte ich nicht. Es war echt nicht schön. Hab schon an mir zweifeln wollen. Doch dieser schon war zeitlich begrenzt und es gab keine Verlängerung.
    Dann war ich arbeitssuchend. Hab mich beim A-Amt pflichtgemäß gemeldet und der Dame dann erklärt, dass ich auf jeden Fall sehr bald wieder eine Arbeit haben werden. Das war im Oktober 2012.
    Ich bin auf die Suche gegangen, immer ohne Erfolg. Darauf hin wollte ich schon aufgeben, doch ich habe mir dann vorgestellt, dass es eine wunderbare Arbeit für mich gibt, in der ich mich voll entfalten kann, in der ich meine Lebensaufgabe weiter erfüllen kann, in der ich leben kann. Diese Vorstellung hegte und pflegte ich, jeden Tag, und jeden Tag habe ich sie auch dann los gelassen. So nach dem Motto: "Ich sende meinen Wunsch (meine Vorstellung) ans Universum, mal sehen, was geschehen darf."

    Im Mai 2013 bekam ich den Job. Ich habe eine Bewerbung rausgeschickt, die ich nicht schicken wollte, ich konnte es mir nicht vorstellen, dass ich diese Anforderungen erfüllen könnte, dennoch sendete ich sie ab. Und ich hab sie losgelassen, so in etwa: wird eh nichts also kann ich sie auch vergessen, nur für die A-Amtstatistik eben.

    3 Tage später bekam ich einen Anruf mit den Worten: Sie haben ein Vorstellungsgespräch, wann können Sie kommen?
    Am nächsten Tag saß ich mit 3 Herren in einer 2,5 stündlichen gemütlichen Kaffee- und Plauschrunde. Es war echt irre...

    Heute bin ich immer noch sehr glücklich dort. Es ist tatsächlich mein Traumjob, in dem ich kreativ sein, mich ausleben kann, meine Lebensaufgabe erfülle und und und....Er macht mir sehr viel Spaß, es gibt immer neue Herausforderungen und sehr viele Menschen, mit denen ich täglich zu tun habe.

    Was habe ich gemacht? Ich habe mir vorgestellt, was ich möchte: einen Job, der voll und ganz zu mir passt, ausreichend bezahlt wird, in dem ich mich ausleben kann, kreativ sein kann, leben kann.
    Ich habe ganz fest daran geglaubt, dass ich ihn auch bekommen werde, hab Vertrauen darin aufgebaut und in Liebe losgelassen. Meine Ängste und Zweifel, dass das sowieso nichts wird, hab ich angeschaut, sie anerkannt, akzeptiert, da sie nun mal da sind, dann aber in Liebe losgelassen.

    In dieser Zeit habe ich mich auch viel mit meinem Innenleben beschäftigt und sehr viel gelernt.
    Wenn ich mich nur in meinen Ängsten und Zweifeln verfange, diese nicht loslassen will, weil ich ja weiß (Voraussetzung, Erwartung), dass meine Zukunft so blöd aussieht, dann wird es auch geschehen, weil ich genau in diese Gedanken meine Energie reingesetzt hatte. Und schon war es dann auch immer so.
    Das sollte sich nun ändern.

    Also ich umschaltete und genau das Gegenteil dachte, kam es auch so. Weil, was für das eine gilt, gilt auch für das andere.

    Also wenn wir einen Teufel an die Wand malen, dann wird er hinter uns stehen. Tatsache!!! Na dann malen wir mal einen Engel ;)...juhu...

    Deine Zukunft ist wichtig, doch wichtiger ist das Hier und Jetzt, dass was Du im Moment machen möchtest, damit legst Du den Grundstein für Deine Zukunft. Mache alles mit Bedacht und in Liebe, im Hier und Jetzt, sei dieser Augenblick, dann wirst auch Du feststellen, alles geht leichter, schöner, lächel mit Deinem Herzen, sehe die Schönheit in allem, dann leuchten auch wieder Deine Augen.

    Du schaffst es, denn Du hast es ja auch bis hier her geschafft und das war schon ein weiter Weg.

    Falls Du noch Fragen haben solltest, stell sie ruhig, ich freu mich drauf.
    Ach ja, ich bin Sektretärin in einer Milchviehanlage mit 60 Mitarbeitern geworden.

    Alles und Liebe Dir, bin da, wenn Du mich brauchst
    Orion7
     
  9. Rastafanda

    Rastafanda Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. November 2014
    Beiträge:
    174
    Ort:
    südl. Waldviertel
    Viel sppannender als die Frage, was du jetzt machst, ist die Frage, wass du machen willst! Wie möchtest du deine Kreativität einsetzen? Wo liegen deine kreativen Stärken? Was hast du schon alles geschaffen?
     
  10. Vego

    Vego Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. August 2012
    Beiträge:
    1.094
    Ort:
    Niedersachsen
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    Hallo Caissa,
    Ich stelle mir deine Lebenssituation nicht einfach vor. Alleine das Finanzielle Problem kennen sicher viele. Es ist nicht einfach sich auf Grund der Finanziellen Lage stets Wünsche und Träume zu verkneifen. Wenn dann noch der Job nicht so schön ist wie erhofft, dann kann einen die Frage fertig machen: "Was tue ich eigentlich in meinem Leben, dass nur für mich ist ohne, dass ich es muss." Ein leben zu führen in dem man sozusagen nur für die Existenz (Geld und nur die nötigsten Bedürfnisse ) den Platz hat macht einfach unglücklich.


    Ich weiß nicht wie groß dein Leid ist. Aber es wird nun sicher nicht besser sich immer wieder vor Augen zu halten was man nicht hat. Und das im ganzen. Du siehst: So kann es nicht weiter gehen. Und wenn du dir dann etwas Gutes tun willst, dann sieh dir mal - wie es hier schon andere geschrieben haben - an was du brauchst um Glücklich zu sein. Das Leid suchst du ja nicht. Also hilft dir auch keine Aufzählung dessen was fehlt. Oftmals helfen Sätze wie "Ich will *** und das werde ich bekommen." Wenn du nämlich weißt was du willst und so selbstbewusst dahinter stehst, dann entwickelt sich oft vieles von selbst. Neulich saß ich da und dachte: "Ich will eine Gitarre." Dann habe ich im Internet Recherschiert und mir angesehen was genau ich will. Zwei Wochen später gab es genau diese Gitarre im Sonderangebot und wie es der Zufall so wollte hatte ich genau in diesem Moment Besuch und bekam die Gitarre sogar geschenkt. Es war einfach eine positive Energie dahinter. Ich wurde nicht von dem was ich nicht hatte herunter gezogen sondern von dem Willen und dem Gedanken herauf. So bin ich nicht einfach blind vor selbstmitleid an meiner Chance vorbei gegangen, sondern war in der Lage es zu sehen. Und ich habe mich getraut vor Anderen über meine Wünsche und Vorstellungen zu reden ohne, dass sie das Gefühl hatten sich mein Leid anhören zu müssen. Auch ich empfand keine Scham, weil ich nicht davon ausging die Gitarre nur durch andere erreichen zu können.

    Das mögen zwar nur kleine Unterschiede sein doch im Bewerbungsgespräch oder in anderen Lebenssituationen kann dieses kleine bisschen schon viel aussrichten. Der Chef wird bei der Auswahl von zwei Bewerbern sicher den nehmen, der belastbarer und emotional ausgeglichener wirkt. Und du kannst pleiten viel besser verkraften - wenn nicht sogar in der Lage sein, dass beste daraus zu machen - wenn du dir selbst sagst: "So oder so, ich werde es schaffen. Keine Last der Welt kann mir sagen wie ich mich fühlen soll und wenn etwas jetzt nicht klappt, dann beim nächsten mal umsobesser. "

    Ich hoffe du sprichst dir ab und zu selbst Mut zu. Für mich waren die Worte, die das negative ins positive gewandelt haben immer: "Jetzt erst recht."

    Hast du eigentlich in deinem Leben einen Ausgleich zu den Pflichten z.B. Hobbys oder kreative Kleinigkeiten? Hast du Menschen, die dich stützen, wenn du fällst oder schöne Momente mit dir teilen`?

    Ich wünsche dir alles alles Gute für deinen weiteren Weg und hoffe noch von dir zu hören. :)

     
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