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Ich brauche bitte hilfe. Es geht um meinen Bruder... Bin übrigens neu hier

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von biene_maya26, 8. Dezember 2002.

  1. biene_maya26

    biene_maya26 Mitglied

    Registriert seit:
    8. Dezember 2002
    Beiträge:
    117
    Ort:
    wien
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    Hallo an alle

    Ich hätte eine große Bitte an Euch.
    Es geht nämlich um meinen Bruder. Ich bin mit meiner Kraft schon langsam am Ende und weiß bald nicht mehr weiter...
    Martin wird am Dienstan (10.12., für alle, die es interessiert Schütze ASZ Jungfrau) 21. Seit meinem Geb. (2.Nov) redet er nichts mehr. Hat ein sogenanntes Schweigegelübte abgelegt. Zur Vorgeschichte: Er hat 6 Jahre lang jeden Tag gekifft. In seiner eigenen kleinen Welt lebt er sowiso schon immer. Hat auch eine kleine 1 jährige Tochter, mit der Mutter ist er schon lange nicht mehr zusammen, hängt aber noch total an ihr. Er war immer offen für neues, für mich ist er ein sehr labiler Mensch. Sein Weg ist der Buddhismus (meint er). Kennt jemand von euch das Buch "die blume des Lebens"? er handelt nämlich total danach. Schenkt jeden unbekannten Geld, hat seine Wohnung verloren. Ich hab dann mit einem Freund die ganze Wohnung ausgeräumt. Ihm waren die Sachen, die noch drin waren, scheiss egal. Er braucht keine Besitztümer, um glücklich zu sein... Seinen Job hat er auch verloren. ISt ihm egal, Gottes Hand wird schon über ihn wachen, sodaß ihmnix passiert. Ich seh das leider nicht so... Ihm ist alles soooo egal. Er steckt in einer extremen Depression. Noch dazu kommt, dass er anfällig für alles ist, was ihm jemand erzählt. Sei es Astrologie, Schamanisums usw. Damit (so denke ich) überfordert er sich total. Will alles auf einmal machen, denkt er hat dadurch den totalen Überblick. Freunde hat er außer mit, keinen. Nur leute, die ihn belächeln und ihn ausnützen. Naja, wie gesagt, er redet nichts mehr. Hat ein paar Tage bei mir gewohnt, bis ich selbst nicht mehr konnte. Kann mich nicht die ganze Zeit um ihn kümmern, da es mich sehr viel an Kraft kostet. Jetzt ist er bei meinen Eltern in Kärtnen, will aber wieder zurück nach wien nur hat er da nichts mehr. Keinen Job, keine Wohnung und kein Geld. Er probiert jeden Tag was anderes aus. Meditieren, Energieausglaich, Schamanisum usw. Meine Eltern sind genauso überfordert wie ich. therapie will er nicht machen. Er streubt sich dagegen und zwingen können wir ihn nicht. sitzt sonst den ganzen Tag daheim und liest ein Buch nach dem anderen. so will er zu sich finden. Nur finde ich, dass ihn das total überfordert. Er handelt auch genau danach, was in den Büchern steht. Blume des Lebens: Du brauchst kein Geld um glücklich zu sein: MArtin verschenkt dann sein Geld. War bei einem Typen, der Reiki macht (hat seine Ausbildung aber noch nicht fertig, darf daher auch kein Geld verlangen) Martin wollte ihm dann 300 Euro geben. Zum Glück war der Typ so ehrlich und hat das nicht angenommen!!!
    Er versucht auch Atemübungen zu machen. Ganz lang einatmen und dann wieder ausatmen. Nur hat seine Med. LEhrerin gemeint, dass das, so wie er das macht, überhaupt nicht richtig ist. Jetzt will er nach Dtdl. zu einer Atemübunng fahren und alles so Dinge...
    Ist das denn gut?
    Bevor das angefangen hat, war er immer hyperaktiv. Ziemlich oberflächlich, an 100 Orten gleichzeitig, viel verhängt und immer präsent. Das er da mal ins Gegenteil reinkippt, war uns allen klar...
    Vielleicht auch noch wichtig. Die letzte Zeit hat er mit MDMA (reises Extasy) herum experimentiert. Kann seine plötzliche Wandlung dadurch kommen.
    Ach, ich mach mir solche Sorgen um ihn. Wir wissen nicht, was wir tun sollen...
    Bitte schreibt mir doch eure Gedanken. fühl mich ziemlich allein...
     
  2. frido

    frido Mitglied

    Registriert seit:
    11. August 2002
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    Ort:
    Steiermark
    Hi biene_maya26

    So leid es mir tut, das sagen zu müssen. Ihr könnt ihm nur dadurch helfen, indem ihr ihm nicht helft. Solange er immer wieder von Dir und Deinen Eltern aufgefangen wird, lebt er in einem gesicherten Verhältnis. Er wird um sein überleben kämpfen müssen, um aufzuwachen.
    Laßt ihn los und schenkt ihm eure Liebe erst dann wieder, wenn er dafür reif ist. Er wird sie dann auch notwendig brauchen.
    Es tut mir leid, das sagen zu müssen, aber das scheint der einzige Weg zu sein, damit Ihr ihm helfen könnt- wenn überhaupt. Allzuviel Hilfe kann der Entwicklung manchmal hinderlich sein, dass weiß ich aus eigener Erfahrung- auch ich habe mir zu oft helfen lassen, statt rechtzeitig die Konsequenzen zu ziehen, aber irgendwann muß man sie ziehen.
    Tut mir leid, daß ich keinen anderen Rat weiß, vielleicht weiß wer anderer einen besseren und Ihr müßt ihn ja nicht für immer verstossen- er soll nur erkennen, daß er für sein Leben selbst verantwortlich ist und die Verantwortung nicht auf andere abwälzen kann.
    Es grüßt herzlich Frido
     
  3. biene_maya26

    biene_maya26 Mitglied

    Registriert seit:
    8. Dezember 2002
    Beiträge:
    117
    Ort:
    wien
    Hi Frido

    Ganz lieb, dass mir geantwortet hast. Hab ich das jetzt richtig verstanden, dass wir ihn los lassen sollen und ihn auf eigenen Füßen stehen lassen sollen. Nur wie denkst Du funktioniert das? Sollen wir ihn raus schmeißen und ihm seinen Schicksal überlassen? Oder ihn einfach neben uns her leben lassen? Wenn wir ihn "rausschmeissen", sitzt er auf der Straße. HAt ja keine Wohnung mehr und kein Geld. Und die Gefahr, dass er sich dann was antut, ist umso größer. Oder sich wieder Sachen reinhaut und total abstumpft und hängen bleibt...

    Liebe Grüße
    Maja
     
  4. frido

    frido Mitglied

    Registriert seit:
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    Ort:
    Steiermark
    Hi biene-Maya26

    Ja, er soll auf eigenen Füßen stehen müssen. Diese Gefahr ist sowieso gegeben. Jetzt tut ers, weil er sich Eurer Unterstützung sicher ist. Wenn er auf eigenen Füßen stehen muß, kann er sich noch immer entscheiden. Er hat die freie Wahl. Oder eigentlich gar keine, wer gibt ihm Drogen, wenn er kein Geld hat. Wer will sein Freund sein, wenn er Sie sich bis jetzt gekauft hat. Er wird sich auf die Füsse stehen müssen oder untergehen. Aber wenn er so weiterlebt, wie jetzt, geht er auch unter und es besteht die Gefahr, daß er euch mitreißt(zumindest gefühlsmäßig). Da ist ein Ende mit Schrecken besser, als ein Schrecken ohne Ende.
    Und sei Dir auch bewußt, daß er euch anfänglich hassen wird, da er sich verraten und verkauft vorkommen wird. Aber wenn ers schafft, wird ers verstehen, daß es zu seinem Wohl geschah und daß Ihr ihn noch immer liebt und Ihr es auch aus Liebe getan habt.
    Wie Ihr ihm den Start ermöglicht und wo, das bleibt Euch und Euren Möglichkeiten überlassen. Aber er muß wissen, daß die Möglichkeit des Scheiterns nicht mehr gibt. Er darf nur mehr die Wahl zwischen Überleben oder vor die Hunde gehen haben.
    Es grüßt herzlich Frido
     
  5. biene_maya26

    biene_maya26 Mitglied

    Registriert seit:
    8. Dezember 2002
    Beiträge:
    117
    Ort:
    wien
    Hi Frido

    Puh, das klingt ganz schön hart, was Du da schreibst. Ich glaub nicht, dass meine Eltern und ich, im Moment so stark sind, um ihn einfach seinem SChicksal zu überlassen. (ob ich damit überhaupt leben könnte??)
    auf alle Fälle hab ich jetzt viel zum Nachdenken... Ich lass mir Deine Worte noch mal in Ruhe durchn Kopf gehn...
     
  6. frido

    frido Mitglied

    Registriert seit:
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    Steiermark
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    Hi Biene-Maya26

    Tu das, und ich hoffe, Du findest die richtige Lösung.
    Es grüßt herzlich Frido
     
  7. Dawn

    Dawn Mitglied

    Registriert seit:
    5. April 2002
    Beiträge:
    387
    Ort:
    Niedersachsen
    Hallo biene,

    das hört sich wirklich heftig an, was Du da beschreibst.
    Aber wie frido es schon sagte, Ihr könnt für ihn nichts weiter tun, als die Konsequenz zu ziehen und ihn sein Leben leben lassen.

    Er hat sich entschieden, einen Weg zu gehen, der in unserer Gesellschaft nicht akzeptiert wird.
    Er ist verzweifelt auf der Suche nach Etwas. Aber bei dieser Suche hat er die Realität verloren und hat sich in etwas hinein gesteigert, dass Euch Angst macht.

    Doch so schmerzlich und schrecklich das für Euch ist, ihr könnt ihm nur helfen, indem Ihr ihn loslasst.
    Solange er Euch hat, zu denen er sich flüchten kann, wird er nicht in die Realität zurück kommen, denn er sieht ja keinen Grund dazu. Lasst ihn gehen, seine Erfahrungen machen, auch wenn sie schlimm sind. Denn nur aus Leid kann man lernen.
    Aber gehen muss er seinen Weg allein.

    Gruß Dawn
     
  8. Luna

    Luna Guest

    Hallo Biene
    Denk auch, dass Entzug die beste Hilfe ist. Wenn Ihr es nicht schafft, ihn im Winter auf die Strasse zu stellen, wuerd ich ihm wenigstens konsequent jegliche Nahrungsmittel verweigern. Absolut nichts mehr geben, ausser das Dach ueberm Kopf. Bis er von sich aus etwas unternehmen muss.
     
  9. Mara

    Mara Guest

    Hallo Biene,

    also ich habe Dein Posting jetzt schon zum wiederholten Male gelesen und entweder überlese ich da was oder aber ich bin mal wieder anders als andere...

    Als er bei Dir gewohnt hat, womit hat er Dich denn da überfordert? Was tut er, dass "Euch" schadet. Geht es ums Geld?

    Was wäre, wenn Ihr ihm einfach vertrauen würdet. Was wäre, wenn er nur eine "Selbstfindungsphase" durchmacht.
    Er geht einen Weg ausserhalb der Gesellschaft, dass ist verpönt, aber ist es deshalb wirklich falsch?

    Was genau macht Dich denn so fertig?

    Wie ist das mit den Drogen. Du schreibst "er hat genommen". Nimmt er immer noch Drogen?

    Wäre schön, wenn Du mir noch ein paar Fragen beantworten könntest...

    mara
     
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    Ja frido, es ist vielleicht doch gut, dass Du mir nicht gesagt hast, wo Du wohnst.
     
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