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Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von nasruddin, 28. April 2019.

  1. nasruddin

    nasruddin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2010
    Beiträge:
    1.206
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    Ich versuche mit meinen begrenzten Fähigkeiten und noch begrenzterem Wissen eine Stelle aus der Bibel zu entmystifizieren.

    Die stelle ist Lutherbibel, Johannes 14.6:

    "Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich."

    Dazu muss ich ein bisschen ausholen.

    In grauer Vorzeit glaubten die Menschen, dass man verschiedene Körper haben müsse um sich in verschiedenen Sphären aufhalten zu können oder in diese Sphären zu gelangen.

    Ein daven wurde durch Zarathustra überliefert, welches bis Heute überdauert hat und sich sogar im Islam etabliert hat.

    Auch die Aegytpische Mythologie über die Reise der Seele nach dem Tod überliefert einiges dazu.

    Ich spreche von der Überbrückung der Weges bzw. Fluges der Seele zu Mond und darüber hinaus in das Weltall, also dem Paradies.
    Näheres dazu entnehmt ihr hier: https://de.wikipedia.org/wiki/As-Sirāt

    Erst war es ein Flug. Dann eine Brücke und am Schluss ( Im Islam ) eine dünner und sehr schneidiger Faden welche von der Erde zum Mond heraufreicht.
    Der Mond war die Stelle, wo die Seele seine guten und schlechten Taten zu verantworten hat.
    Die Waage dazu kann man in der Aegyptischen Reise der Seele sehen.

    Es gab auch die Vision, dass die derjenige nicht einmal die Brücke bzw. den Faden bis zum Mond überqueren konnte, wenn seine schlechten Tagen die guten überwog.
    Die Seele fiel von der Brücke wieder herunter auf die Erde ( Hölle ) und musste wieder ein Leben durchmachen um besser zu werden.
    Man bekam wohl eine neue Chance ... Reinkarnation als Erklärung?

    Nun, jetzt habe ich schon viel geschrieben und noch nicht geschrieben, was das mit Jesus zu tun hat.

    Der begriff vom Vater ist Bab. Bab wird auch als das Tor bezeichnet.
    Also das Tor zum Paradies. Das wird im Christentum als Vater übersetzt.
    Bab. Baba. Pater. Vater.

    Doch zurück zum Thema:

    Ich habe das Gefühl, dass in der Überlieferung in der Bibel nicht eine einzige Person von sich spricht.
    Es sind verschiedene Menschen, personifizierte Mythen und auch Gott selbst, der hier spricht.
    Man kann es mit Intuituion oder es fällt einem zu, erkennen, wer oder was gerade als Jesus zu uns spricht.

    So spricht in Johannes 14.6 das Mythos von der Totereise der Seele und das Abwägen der guten und schlechten Taten am Mond.
    Und der Erhalt des himmlischen bzw. des kosmischen Körpers, welches im Weltall bestehen kann.
    Die Reise über den Mond in die Weiten des Alls braucht einen speziellen Körper und nicht jedes Wesen kann diese haben.
    Nur diejenigen, welche durch ihre Güte sich ausweisen können, bekommen diese Körper. Andernfall wäre das Risiko bzw. der Schaden für die anderen Wesenheiten des Alls nicht tragbar.

    Eigentlich ist es logisch und methodisch gut aufgebaut.
    Doch was ist mit Jesus. Als Jesus spricht der Mond und zeigt sich als diejenige Stelle, welches das Gute und das Böse bewertet ...

    Das heisst ja nicht, dass wir jetzt den Mond anzubeten haben. Der Mond ist ja nur eine Instanz und nicht Gott selbst.

    Was denkt Ihr über diese Geschichte.
    Spürt ihr auch die verschiedenen Wesenheiten die als Jesus sprechen?
    Kennt ihr auch solche Stellen, die Euch bewegen?

    Liebe Grüsse
    Nasri
     
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  2. loveforfree

    loveforfree Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Januar 2009
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    .....ich weiß, dass ist jetzt keine Antwort auf die Frage, sorry. Ich las das gerade und schreibe nicht zu jedem Thread, aber, das bewegt mich beim Lesen.

    Zu: Spürt ihr auch die verschiedenen Wesenheiten die als Jesus sprechen?

    Es sind Zeilen, die von Menschen verfasst wurden. Und das nicht nur über 1 oder 2 Jahre, sondern zum Teil über Jahrhunderte. Fundstücke wurden ausgeweitet, oder dezimiert, wie es gerade gepasst hat.

    OB ein Jesus jemals existiert hat, das weiß ich nicht. Ich denke jedoch, schon. Was ich mir aber sehr gut vorstellen kann ist, dass seine Welle, die er um sich schlug, seine Geschichte und deren Ausführungen/Übertragungen von Gott, auch heute noch von Menschen missbraucht werden, die sich Macht verschaffen möchten. Das war damals so, das ist heute so. Somit ist Jesus im Testament nicht nur "eine Person", sondern ein Darsteller, dem allemöglichen Worte in den Mund gelegt werden könnten. Das, was alles in der Bibel über seine Aussagen steht.....ich denke, dass Jesus dabei nur die Rolle eines Menschenlebens spielt...ein Sandkorn, dass in der Wüste herausstach, aber ein Menschenleben hier auf Erden vergeht. Worte, die einst vielleicht aus tiefster Verbindung zu Gott gesprochen wurden, erst weit später aufgeschrieben wurden und mit den Jahrzehnten und Jahrhunderten übersetzt und evtl. fehlinterpretiert wurden....ja....diese leben nun. Und diese beschäftigen uns Menschen. Wie man hier sieht.

    Ja, es sind "verschiedene Wesenheiten", die durch Jesus sprechen. In meinen Augen jedoch sind es einfach nur viele, viele, viele, viele, viele ANDERE Menschen, die seine Worte entweder anders, oder neu auslegten. Somit "hört" er sich vielleicht anders an.
     
    nasruddin und Santos gefällt das.
  3. Plissken

    Plissken Sehr aktives Mitglied

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    Diese Geschichte mit dem Mond, den Weiten des Alls etc. hast Du Dir aus den Fingern gesogen. Es gibt keine Wesenheiten, die durch Jesus sprechen, ausser Christus. Und wir werden jetzt nicht anfangen, den Mond anzubeten. Das haben die primitiven Völker getan. Heute schreiben wir das Jahr 2109.
     
  4. Plissken

    Plissken Sehr aktives Mitglied

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    Wien
    Kannst Du einige dieser Wesenheiten nennen oder hast Du nur das diffuse Gefühl, dass "verschiedene Wesenheiten" durch Jesus sprechen?
     
  5. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Wie kommst Du auf die Verbindung zum Mond? In der Mythologie der Ägypter geht die Reise der Toten durch die Unterwelt in das dortige Lichtland. Auf dieser gefährlichen Reise wurde der Verstorbene von dem Seelenvogel Ba begleitet. Im Lichtland führte dann der Verstorbene in seinem Körper sein anderes Leben.

    Deshalb war in Ägypten der Erhalt des Leichnams von zentraler Bedeutung (Mumifizierung). Er wurde von der Seele Ka solange behütet, bis der Seelenvogel Ba alle Bannsprüche gegen die Dämonen in der Unterwelt gefunden hatte. Die Seele Ach musste als Verklärungsseele im Erdenleben verdient werden und wurde erst mit dem Tod geboren. Sie stieg in den Himmel auf, um dort als ewiger Stern zu leuchten.

    Bei Zarathustra führt der Weg der Toten über eine schmale Brücke in das Paradies. Auch im Judentum führt der Weg der Toten in die Unterwelt, die klar und deutlich vom Himmelreich Gottes getrennt war. Nur wenige wurden ohne den Tod zu erfahren, von Gott in den Himmel aufgenommen (z. B. Eli oder Henoch). Der Himmel war meist ein Ort der Götter, während die Erde als Ort des Kommens und Vergehens betrachtet wurde.

    Jesus hatte sich mit seiner Botschaft vom Reich Gottes an den Prophezeiungen aus dem Alten Testaments orientiert und da geht es um ein weltliches Reich Judäa, dass von Gott selbst geführt würde. Ein Reich, von dem aber auch die umliegenden Völker profitieren sollten. Ich glaube deshalb nicht, dass Jesus von einem Weltall, Kosmos oder Universum im heutigen Verständnis gesprochen hatte, wenn es ihm um das Himmelreich ging.

    Wenn dem so wäre, würde seine Auferstehung keinen Sinn ergeben. Wenn es um die Gedanken und Worte geht, würde diese auch nicht unbedingt bei Johannes suchen, denn diese Schriften sind schon zu sehr von der Glorifizierung des Menschen Jesus zum Christus geprägt.


    Merlin
     
  6. loveforfree

    loveforfree Sehr aktives Mitglied

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    Der eine Satz ist leider aus dem Kontext gerissen. Weiter unten in meinem Text steht meine "Erklärung" hierzu :) liebe Grüße
     
  7. nasruddin

    nasruddin Sehr aktives Mitglied

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    1.206
    Plissken. Du hast vorgefasst Meinungen. Lernen tust Du nicht und selbst etwas suchen, das machst Du auch nicht.
    Wie kann man Dir bloss helfen ? ....

    Liebe Grüsse
    Nasri
     
  8. nasruddin

    nasruddin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2010
    Beiträge:
    1.206
    Du liest meine Beiträge nicht ...

    Leider ...

    Skeptizismus ist die billigste Art, sich das Lernen vom Leibe zu halten.

    Liebe Grüsse
    Nasri
     
  9. nasruddin

    nasruddin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    1.206

    Lieber Merlin. Deine folgenden Zeilen sprechen es aus: "Sie stieg in den Himmel auf, um dort als ewiger Stern zu leuchten".
    Ist es nicht sehr materialistisch zu denken, dass man nur mit einem bestehenden Totenkörper in den Himmel kommt und dazwischen einfach das materielle und allzu reelle Objekt, die Grenze zum Himmel, den Mond selbst ignoriert?

    Die Geschichte wird von G.I. Gurdjeff erzählt....

    "Die schmale Brücke zum Paradies"... Wo wurde die Brücke wohl festgemacht ?

    Das war der Beginn zu den Heutigen Vorstellungen im Islam, welches sich von eine Brücke zu einem dünnen Faden, welches dünner als ein Haar und schärfer als das schärfste Schlachtmesser wandelte.

    Vielleicht sind es nur Kindergeschichten zur Visualisierung von etwas nicht erklärbarem?

    Liebe Grüse
    Nasri
     
  10. Plissken

    Plissken Sehr aktives Mitglied

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    Wie kannst Du so arrogant sein und mir schreiben, dass ich nicht lerne oder suche? Bist Du von allen guten Geistern verlassen worden?
     
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