Ich bin das Leben, die Wahrheit und das Licht, niemand kommt zum Vater denn durch mic

Ich danke dir für dein Vertrauen uns deine Visionen zu erzählen und die Art und Weise und der Inhalt geben mir das Gefühl von Echtheit. Es hat mich bewegt und innerlich angesprochen und ich beglückwünsche dich zu dieser Fähigkeit, solche Visionen zu erleben.
Ich hielte es für wichtig, diese deine Visionen nicht mit deinem irdischen Verstand auf eine zu starre Art und Weise zu interpretieren. Denn von dieser Ebene (Materie) geht, wie du auch sagst, eine schwere verdunkelnde Kraft aus. Ich halte den menschlichen Verstand für ein Geschenk, den ich auch gerne benutze, aber wir sollten uns bei den Interpretationen des Gesehenen nicht zu sehr versteifen, denn diese Versteifung ist das, was du als teuflische Kraft bezeichnest. Es wurde hier schon benannt, das teuflische steckt in der Materie, aber nicht die Materie selber ist teuflisch (auch sie ist ein Geschenk) oder gar der Teufel, sondern nur die Verdunkelung des Geistigen, welches die zu starke Beschäftigung und das ausschließliche fokussieren auf diese Materie hervorruft, ist das "teuflische".
Ich glaube übrigens auch, dass wir uns unterschiedlich entwickeln und ich sehe auch, daß die Menschen ins Licht eingehen oder weiter in der Dunkelheit bleiben. Aber das sehe ich nicht als ewige Verdammnis, sondern allerhöchstens als zeitlich begrenzte Verdammnis, wenn wir überhaupt das Wort Verdammnis benutzen wollen, eigentlich gefällt es mir nicht, ich würde eher sagen, diese Menschen behindern sich und ihre Entwicklung und gehen den Weg zu Gott eher etwas langsamer als andere.
Ich persönlich halte die Christus-Energie auch für eine besondere Kraft, die Jesus hier auf die Erde brachte, aber es geht um diese Kraft, diese Energie von Liebe, Vertrauen, Hingabe und Mitmenschlichkeit, mit der wir uns jederzeit verbinden können, ohne uns mit einem historischen Menschen Namens Jesus oder gar der christlichen Kirche beschäftigen zu müssen.
hi Rita:
Und so züchte ich dann mal weiterhin meine Chilis der Schärfe.... ähh Feuerklasse 10 - 10+ ( heißer geht´s nimmer ) und wenn´s im nächsten Leben dann lieber Rosen sein sollen, ist das auch ok...
- ich dachte solche Schärfe wird nur zur örtlichen Betäubung eingesetzt? ;)Ansonsten bin ich auch dafür, alle Elemente in sich zu vereinigen und ich halte es für wichtig mich mit den Elementen zu beschäftigen, die mir nicht so nahe sind - wie z.B. das Feuer.
Ich denke, liebevoller Austausch und Akzeptanz des Andersartigen sollte das Gebot der neuen Zeit sein, wenn wir sie verstehen wollen..
Genau so sehe ich das auch, Integration und Annahme (meiner Schattenseiten - Dämonen) und nicht die Ausgrenzung, wobei ich die distanzierte Betrachtung brauche, um ein klares Bild zu erhalten und nicht nach dem Motte "alles ist eine Matsche".
Liebe Grüße Inti
 
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ich freue mich, dass du meine Kritik nicht übel genommen hast und weiter von Dir erzählst. Es ist sehr spannend drüber zu lesen und wir freuen uns alle sehr darüber, dass du uns deine Inneren Erlebnisse so freimütig schilderst.
Ich weis wie schwer es ist darüber zu sprechen, denn es besteht die Gefahr ausgelacht oder verhönt zu werden.
Ich bin außerordentlich Beeindruck und danke dir für deine Ofeneheit.
Wir werden deine Wahrnehmungen nicht diskutieren, sondern lassen sie so stehen wie sie sind.
Allerdings muss ich sagen, dass mich deine Schilderung in meiner Auffassung bestätigt, dass Jesus christus eine innere Wahrnehmung ist oder besser gesagt eine spirituelle Wahrnehmung und keine Person im landläufigen Sinne, denn von einer Peron bin ich immer getrennt, in Jesus kann ich eingehen und er in mich. Die Trennung von Ich und Du werden verwischt. Das hat auch etwas mit Erotik zutun, denn auch dort werden die Grenzen verwicht und es wird die Einheit mit dem geliebten Objekt angestrebt. nur hier dringt dieses Gefühl direkt in uns ein ohne dass wir uns dagegen wehren könnten. Mühelos oder automatisch.
Das Kreuz der Rosenkreuzer trägt den Text "Ich bin eine Blume zu Saron und eine Rose im Tal" Der Text ist aus dem hohen Lied Salomon.
Hast Du mal BWV 147 gehört? Ich bin sicher, dass dich die Musik von Bach ergreiffen wird.
Im Text zur Bachkantate werden die Personen des NT ebenfalls alegorisiert und ich bin sicher, das Bach das ganz gezielt verwendet hat.
Ich weis dass man das nicht verstehn kann, solange man es nicht selbst erlebt hat.
Warum noch herumstreiten um die historischen Person Jesu, wenn er in uns LEBT.

Gruß Willibald
 
Astroharry schrieb:
Es gibt soviele Wege wie es Menschen gibt. Aber es gibt vier Hauptwege.
Der Weg liebender Hingabe (Christentum)
Der Weg der Selbstbeherrschung (Buddhismus)
Der Weg selbstloser Tätigkeit
Der Weg des Wissens

Ich denke, man kann alle Wege gleichzeitig gehen und in sich vereinigen, dann wird man ein Ganzes und nicht zersplittert.

Alle 4 Wege zeigt Jesus auch auf.


Friede sei mit dir.

Ramona
 
RitaMaria schrieb:
Ich glaube, dass Gottes Liebe so unendlich - ohne Grenzen ist - dass jeder das erlebt, was für ihn genau richtig ist und dem Erkenntniszustand seines Seins entspricht....

Für einen Buddhisten macht Jesus wenig Sinn, für die meisten Christen Buddha nicht.

Der große Unterschied ist der Glaube. Ein Christ glaubt, daß er erlöst wird, von Gott oder in die Gnade Jesu fällt und nicht ins Gericht kommt, das keiner bestehen kann.

Der Buddhist glaubt nicht an ein Gericht, sondern daß er die Macht hat, sich selbst zu erlösen.

Somit fällt er nicht in die Gnade Jesu, weil er nicht an ihn glaubt und nicht an Gottes Werk, das er in Jesus vollendet hat, was ihm zur Gnade verhelfen würde.

Friede sei mit dir.

Ramona
 
Der große Unterschied ist der Glaube. Ein Christ glaubt, daß er erlöst wird, von Gott oder in die Gnade Jesu fällt und nicht ins Gericht kommt, das keiner bestehen kann.

Ist der Glaube nicht der Bruder des Irrtums?
Ich nehme Christus und hab Jesus weiter lieb.

Der Buddhist glaubt nicht an ein Gericht, sondern daß er die Macht hat, sich selbst zu erlösen.

Stimmt so nicht ganz, das glaubst du nur :schaukel:

Somit fällt er nicht in die Gnade Jesu, weil er nicht an ihn glaubt und nicht an Gottes Werk, das er in Jesus vollendet hat, was ihm zur Gnade verhelfen würde.

Das macht nix.

Hab dich lieb

RitaMaria
 
Inti schrieb:
Ich persönlich halte die Christus-Energie auch für eine besondere Kraft, die Jesus hier auf die Erde brachte, aber es geht um diese Kraft, diese Energie von Liebe, Vertrauen, Hingabe und Mitmenschlichkeit, mit der wir uns jederzeit verbinden können, ohne uns mit einem historischen Menschen Namens Jesus oder gar der christlichen Kirche beschäftigen zu müssen.

Er sagte den Weg der Nächstenliebe. Man muß sich nicht damit beschäftigen, oder mit der Kirche, man muß einfach den Weg gehen und die Liebe wird zu einem kommen und ihn stärken, den Weg weiterzugehen, da es viel Kraft kostet, Gutes zu tun. Es wird selten gedankt, man wird ausgenutzt usw. Es ist dann ein Kampf mit sich selbst, selbstlos zu bleiben und seine innere Haltung nicht aufzugeben.

Friede sei mit dir.

Ramona
 
Astroharry schrieb:
Allerdings muss ich sagen, dass mich deine Schilderung in meiner Auffassung bestätigt, dass Jesus christus eine innere Wahrnehmung ist oder besser gesagt eine spirituelle Wahrnehmung und keine Person im landläufigen Sinne, denn von einer Peron bin ich immer getrennt, in Jesus kann ich eingehen und er in mich.

Ich kann dir nur sagen, wie es bei der spirituellen Kreuzigung war. Ich war mit Jesus eins, mit Gott und dem hl. Geist. Ich selbst war in der Dimension der Nächstenliebe. Ich erkannte, daß die Nächstenliebe Jesus selber ist, oder Christus im spirituellen Sinne, wie ihr ihn nennen wollt. Ich war nicht getrennt, wie es mit dem Körper der Fall ist, wir waren Eins.

Die Trennung von Ich und Du werden verwischt. Das hat auch etwas mit Erotik zutun,

Bei den Gefühlen jetzt mit Jesus waren keine Erotik dabei, sondern nur Nächstenliebe pur. Jedes Atom meiner Seele war mit Nächstenliebe erfüllt, es war unbeschreiblich, es war göttlich.

Friede sei mit dir.
 
@ Ramona

Du gehörst zu den Mystikerinnen, wie Hildegard von Bingen und wie sie alle heißen und die auch in diesem Forum sind.

Die Auslegung deines mystischen Erlebnisses ist ausschließlich auf deinen christlichen Blickwinkel begrenzt. Mystikerinnen, die sich auch mit anderen Religionen beschäftigten, haben dem zu Folge natürlich einen weiteren Blickwinkel und sie verstehen nicht nur dich, sondern auch die Mystiker und Mystikerinnen anderer Religionen.

Ich möchte dies einmal am Gleichnis von den drei Blinden und dem Elefanten zeigen:

Vor einem Stadttor saßen drei Männer, die sich stritten. Aus ihrem Reden ging hervor, dass der erste ein Jude, der andere ein Christ und der letzte ein Moslem war. Wie die Religion eines jeden dieser drei erklärt und versichert, dass sie die allein richtige sei, so war auch ein jeder von ihnen davon überzeugt, dass er allein im Besitz der einzig richtigen Wahrheit sei. Da der Streit nicht beigelegt werden konnte, beschlossen sie, einen Mann, der weder Jude, Christ noch Moslem war, zu bitten, die Wahrheit herauszufinden.
Den ersten, der vorbeikam, fragten sie, ob er sich zu ihnen setze und bei einer schwierigen Frage helfen könne? Der Mann setzte sich zu ihnen und wollte wissen, welche Frage sie beantwortet haben wollten. Sie sagten, dass sie sich nicht einigen könnten, wer im Recht sei. Da forderte er sie auf, dass einer nach dem anderen seine Sicht vortragen solle. Jeder erklärte nun, warum er glaube, im alleinigen Besitz der Wahrheit zu sein.
Nachdem alle drei Überzeugungen vorgetragen waren, erzählte der Herbeigebetene:
"Vor einem Tor saßen drei Blinde, die stritten, wie ein Elefant aussehe. Jeder behauptete etwas anderes, obwohl keiner jemals einen gesehen hatte und ein jeder nur erzählte, was er von an deren gehört hatte. So beschlossen sie, um in dieser Sache weiterzukommen, dass ein jeder, wenn ein Elefant vorbeikomme, ihn betasten und so aus eigener Erfahrung Kenntnis über Elefanten bekommen solle.
Als ein Elefant vorbeikam, baten sie den Führer, den Elefanten für sie festzuhalten, damit sie ihn betasten könnten, um nicht mehr auf widersprüchliche Aussagen anderer angewiesen sein zu müssen.
Der Besitzer hielt den Elefanten an, und die drei Blinden befühlten ihn. Der erste bekam den Rüssel, der zweite das Bein und der dritte den Schwanz des Elefanten zu fassen. Der Elefantenführer fragte die drei: 'Kennt ihr nun einen Elefanten?' Jeder bejahte. Dann fragte er: 'Nun, wie fühlt er sich an?'
Der erste sagte: 'Er ist wie eine feuchte Hand, die sich immerzu schließen will und sich doch gleich wieder öffnet.'
Der zweite sagte: 'Das ist nicht richtig, der Elefant ist wie ein Baum mit einer rissigen Rinde.'
Der dritte sagte: 'Das ist nicht wahr, der Elefant ist wie ein Seil, das am Ende ausgefranst ist, mit vielen Haaren.'
Darauf sagte der Elefantenführer: 'Ein jeder von euch sagt die Wahrheit. Aber ein jeder kennt nur einen Teil des Elefanten, so hat jeder Recht, obwohl jeder etwas anderes erkannt hat.' Damit verließ er sie und zog durch das Tor in die Stadt."

Liebe Grüße
Paolo.
 
Buddha hat durch sein eigenes Vorbild die Erleuchtung durch vollkommene Selbstaufgabe erreicht.
Er setzte sich unter einen Banyan Baum und wollte nicht wieder aufstehen bis er entweder tot war oder die Erleuchtung hatte.

Der Buddhismus ist noch viel strenger und asketischer als der christliche Weg. Man muss nur mal in den Palikanon reischauen.

Es gibt im tibetischen Buddhismus den Buddha "Ratnasambhava – der Juwelengeborene“ Er verkörpert die Weisheit der "Wesensgleichheit".

Ich kann keinen Unterschied sehen zum christlichen Ideal der Nächstenliebe.

"sogenannte transzendente (Meditations- oder Dhyani-) Buddhas. Diese Buddhas sind im Gegensatz zu den Frühzeit-Buddhas, dem historischen Buddha und dem zukünftigen Buddha Maitreya nicht an die Naturgesetze gebunden und somit auch nicht vergänglich.
Die Dhyani Buddhas erscheinen dem Meditierenden während der meditativen Versenkung (Sanskrit-Dhyano) und helfen ihm, die rechte Erkenntnis zu erlangen."

Dann gibt es noch den indischen Heiligen Ramakrishna, er lebte in einem Hinduistischen Tempel als Priester und erlangte die Erleuchtung. Dann ging er in eine christliche Kirche und betete zu Jesus und erlange dort die Erleuchtung. Dann begab er sich in Verkelidung in eine Mosche und betete zu Allah und erlangte Erleuchtung.
Seine Biographie hat Romain Rolland geschrieben.
Interessant ist wie dort der Weg des Bhakti beschrieben wurde. Seitdem ist mir klar, dass das Hohe Lied Salomo keine irdische Liebe beschreibt und warum die Rosenkreuzer es in ihrem Emblem zitieren.

aus eigener Erfahrung muss ich sagen, dass mit die Erklärungen zum System der Chackras geholfen haben einiges zu verstehen, wofür ich nur das Wort Jesus hätte.
Das Herzchackra ist ja in den christlichen Darstellungen auch zu sehen. Es ist dieses kitschige rote Herz, das Jesus offen auf seiner Brußt trägt. Er hält seine Hände so dass die Fingerspitzen es berühren. Diese Haltung ist ganz typisch in einem solchen Zustand.

In meine Augen haben alle die religiöse Erfahrungen machten immer wieder das Selbe nur mit anderen Symbolen und Attributen beschrieben. Wer es kennt kann es sofort wiedererkennen egal in welchem Kulturraum.

Gruß willibald
 
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Paolo schrieb:
@ Ramona

Dies klärte ich schon mit Rita, den Elefanten.

Doch meine Sichtweise war die, daß 2 auf dem Elefanten sitzen und jeder in eine andere Richtung geht, der eine nach rechts und der andere nach links.

Wenn du einen geistigen Weg gehst, dann gehst du auch in eine Richtung. Kannst du mit deinen Füßen z. B. gleichzeitig auf den Elefanten steigen und auf beiden Seiten gleichzeitig herunter gehen? Kannst du gleichzeitig 2 verschiedene Wege gehen und zum Ziel gelangen?

Ich kanns nicht.

Friede sei mit dir.

Ramona
 
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