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Gibt es Phönix aus der Asche wirklich?

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von magnolia, 22. September 2010.

  1. magnolia

    magnolia Guest

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    Ich lese gerne Autobiografien von Menschen, die in ihrem Leben etwas Besonderes geschaffen haben, egal in welchem Bereich. Mutige Menschen, Menschen die Veränderungen herbeigeführt haben.

    Mir fällt dabei immer auf, dass solche Menschen als Kind immer eine oder mehrere wichtige Bezugsperson hatten, die ihnen Liebe, Kraft und Stärke gaben. Bisher habe ich noch nie von einem Menschen gehört, der aus einem absolut zerrütteten Elternhaus kommt und einen kraftvollen Weg gegangen ist.

    Mag ja sein, dass ich mich da täusche und ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen. Darum würd ich gerne wissen, ob es jemanden unter euch gibt, der in der Kindheit viel Leid erfahren hat, einsam und unverstanden war und trotzdem oder genau deswegen jetzt etwas ganz besonders gut macht oder kann.

    Freue mich auf eure Beiträge, weil ich dadurch wirklich Hoffnung schöpfen kann, denn derzeit hab ich das Gefühl: Einmal Loser, immer Loser...
     
  2. shumil

    shumil Neues Mitglied

    Registriert seit:
    13. Juli 2010
    Beiträge:
    1.736
    Ort:
    brasilien
    ich bin der den du suchst :D

    erst durch die hölle gehen und dann aufsteigen zum licht, das ist der weg des verlorenen sohnes

    der welcher immer schön behütet an papas seite klebt, der hat keinen wahren 'wert', denn er hat ja nicht gelebt

    etwas ganz besonders gut machen, das kann der verlorene sohn: leben er leben, erfahrungen machen

    und eine frage an dich: meinst du wirklich, es gibt auch nur einen menschen, der sich in seiner kindheit nicht (zumindest streckenweise) einsam und unverstanden gefühlt hat?

    lg
     
  3. friendlyviolet

    friendlyviolet Mitglied

    Registriert seit:
    7. Juli 2009
    Beiträge:
    216
    Ort:
    Graz
    Hallo Magnolia,
    nur weil man aus einem zerrütteten Elternhaus kommt und nicht positiv gefördert wurde, muss das nicht immer so bleiben.

    Die Lebensaufgabe ist halt eine andere,( zu lernen, sich selbst zu lieben und anzunehmen, sich selbst zu achten,usw.) als bei Menschen, die das schon, als Kind mitbekommen haben.
    Zumeist sind Menschen, die ihre Aufgabe erkannt haben, empathischer und verständnisvoller, als die anderen, dass ist doch etwas besonderes, oder?

    Die Berufung, die du wahrscheinlich meinst, heisst doch nichts anderes, als dem "inneren Ruf" zu folgen. Was hörst du denn, wenn du hinhörst- und schaust?

    Liebe Grüsse
    friendlyviolet
     
  4. magnolia

    magnolia Guest

    Eine gute Perspektive, das Leben, das Erfahrungen machen, das Erleben als ganz besondere Eigenschaft zu betrachten. Interessant. So hab ich das noch nie gesehen.
    Gibts von dir eine Autobiografie? ;)

    Nein, meine ich nicht, jeder Mensch macht diese Erfahrung in seiner Kindheit, das ist mir bewusst. Mir ist auch klar, dass jedem Menschen seine Hölle die schlimmste ist.

    Wovon ich rede, ist nicht nur überleben, sondern die Kraft aufzubringen im Leben wirklich etwas zu bewegen. Weißt du was ich meine?
     
  5. magnolia

    magnolia Guest

    Für mich mach die Sache mit der Empathie und dem Verständnis eher den Eindruck von "sich etwas schönreden". Mal ehrlich, wenn du wählen könntest, wofür würdest du dich entscheiden?

    Damit triffst du die Sache ganz gut.
    Stell dir vor, du möchtest eine anstrengende Bergtour machen, doch du hattest in deiner Kindheit einen Unfall, der deine Beine so schwer verletzt hat, dass durch den bleibenden Schaden jeder Schritt anstrengend ist und eine solche Wanderung unmöglich macht. Weißt du was ich meine?
     
  6. shumil

    shumil Neues Mitglied

    Registriert seit:
    13. Juli 2010
    Beiträge:
    1.736
    Ort:
    brasilien
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    ja, auf meiner HP - siehe meine signatur - die seite 'mein leben' - es sind nur 7 zeilen, aber die reichen :D
    ja - aber etwas grosses zu bewegen muss nichts dolles 'im aussen' sein, das grösste geschieht in uns

    ist doch egal ob einer nun die glühbirne erfindet, oder hawkins heisst aber so wie der ein menschliches ar....... ist

    solche dinge wie ruhm sind für mich keine grossen dinge - wenn ich aber einen menschen aufgeweckt habe mit meinem licht, dann ist das etwas grosses

    lg
     
  7. magnolia

    magnolia Guest

    Da hab ich doch gleich mal reingeklickt. Du hast recht, wenige Worte die viel aussagen. Hast schon viel erlebt ... überlebt.

    Naja, bei dir tut sich auch was im Außen, du malst, Brasilien, einschneidende Erlebnisse,...

    Genau sowas hab ich gemeint. Somit gibts das.
    Woher nimmst du die Kraft?
     
  8. shumil

    shumil Neues Mitglied

    Registriert seit:
    13. Juli 2010
    Beiträge:
    1.736
    Ort:
    brasilien
    die ist in jedem von uns - sie wird in dem moment frei, wo man nichts mehr will, nichts mehr muss, nichts mehr soll, nichts mehr hat und so weiter, eben frei wird von diesen äusseren dingen, dem hamsterradleben, dem TV-gehirngewasche usw.

    es ist unsere lebensenergie - und genau die ziehen sie uns ab, die weltenlenker, mit ihren systemen (zins, wirtschaft, konsum, medien, krankheitskassen usw.)

    aussteigen aus diesen systemen setzt eine enorme kraft frei, ganz allein für mich, und wenn etwas über ist auch noch für andere :)

    lg
     
  9. shumil

    shumil Neues Mitglied

    Registriert seit:
    13. Juli 2010
    Beiträge:
    1.736
    Ort:
    brasilien
    ich lebe zeitweise hier in der millionenstadt belem - grausam! - dann bin ich in einer familie, wo grad 2 omas krank sind, 97 und 73 jahre alt

    somit bin ich auch für die beiden da, die ururoma ist wie ein baby, baden, wickeln, füttern

    das ist etwas grosses, für sie da zu sein, wenn ich sie zum lachen kriege, dann ist alles gut! (sieht witzig aus, 35 kg, nur hautfalten, und noch 2 zähnchen ... echt eine süsse!)

    lg
     
  10. friendlyviolet

    friendlyviolet Mitglied

    Registriert seit:
    7. Juli 2009
    Beiträge:
    216
    Ort:
    Graz
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    Hallo Magnolia,

    ich glaube, dass alles einen Sinn hat, deshalb ist es in Ordnung, wie es ist. Ich wäre sonst nicht die, die ich heute bin und das ist keine schönrederei.

    Du glaubst, dass in der Kindheit, der Grundstein gelegt wurde, dass du heute, nicht so leben kannst, wie es in deiner Vorstellung, sein sollte. Versteh ich das richtig?

    LG
    friendlyviolet
     
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