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Gedankenstille

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von eidechsenkönig, 21. Oktober 2010.

  1. eidechsenkönig

    eidechsenkönig Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. Februar 2009
    Beiträge:
    1.282
    Ort:
    hinter den 7 Bergen bei den 7 Zwergen
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    Hallo,
    Wie komm ich während der Meditation zur Gedankenstille?
    Also wenn ich mich auf meinen Atem konzentriere und während den Atempausen tauchen immer wieder alle möglichen Alltagsgedanken auf.Wie stell ich die ab?
    Oder ist das gar nicht nötig?oder einfach Übungssache?
    mfg eidechsenkönig
     
  2. Cerion

    Cerion Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. Dezember 2009
    Beiträge:
    1.755
    Ort:
    Wien
    Hallo,

    du kannst deine Gedanken nicht abstellen! Der, der die Gedanken abstellen will, ist genau der, der denkt!
    Du kannst sie beobachten oder noch besser: nicht beachten. Durchs Beobachten gewinnst du Abstand und erkennst, daß du die Gedanken nicht sein kannst. Wenn es dich in die Gedanken zieht, dann komm einfach wieder zurück. Auf den Atem konzentrieren kann da schon sehr hilfreich sein.
    Hör auf die Gedanken abstellen zu wollen, es ist sinnlos! Beobachte, wie sie kommen und gehen...und WER denn das alles wahrnimmt.
     
  3. dalai

    dalai Mitglied

    Registriert seit:
    21. Juli 2007
    Beiträge:
    398
    Ort:
    Bayern
    Es gibt zwei Möglichkeiten, wie man es falsch machen kann:

    1. Man macht sich die Gedanken zum Feind. Sprich, man bekämpft sie und will sie unbedingt loswerden.

    2. Man macht sich die Gedanken zum Boss. Das heißt man hat die Einstellung zu den Gedanken: Ja, alles was ihr behauptet ist richtig, ich werde mich dementsprechend verhalten. Eure Äußerung ist mir Befehl.

    Und die Alternative, wie man es richtig macht:

    Man macht sich die Gedanken zum Freund. Man stellt sich z.B. vor, wie man mit den Gedanken nen Tee trinkt. Man sagt zu den Gedanken: "Bleibt, solange ihr wollt." Einfach die Gedanken beobachten, aber nicht alles glauben, was die so vor sich hin reden.

    Dann können nur 2 Dinge passieren:

    a) Die Gedanken bleiben, aber man ist ihnen nicht mehr abgeneigt, man leidet nicht mehr unter ihnen.

    b) Die Gedanken verschwinden, wie es leider häufig der Fall mit liebgewonnen Dingen ist. Aber keine Angst, irgendwann werden wieder neue Gedanken, das heißt potentielle Freunde auftauchen. :)
     
  4. eidechsenkönig

    eidechsenkönig Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. Februar 2009
    Beiträge:
    1.282
    Ort:
    hinter den 7 Bergen bei den 7 Zwergen
    Okay,danke habt mir beide schon weiter geholfen!:)
     
  5. kashiraja

    kashiraja Mitglied

    Registriert seit:
    18. September 2009
    Beiträge:
    287
    Ort:
    Kreis Eichstätt
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    Hallo Eidechsenkönig,

    Gedanken sind eine Art Osmose des Geistes. Gedanken sind dazu da, die Illusion der Dualität in deinem Geist in das Eine aufzulösen.

    D.h. solange in deiner Welt noch Dualität vorhanden ist, müssen deine Gedanken Arbeiten diese Dualität auszugleichen.

    Der yogische Weg, diesem allmächtigen Mechanismus ein Schnippchen zu schlagen ist zunächst einmal die Konzentration auf den so berühmten und so verkannten Om-Klang, dem Rauschen/Klang der Hintergrundschwingung allen Seins.

    Bemüh dich also erst mal durch regelmäßige Anwendung geeigneter Methoden den Om-Klang zu hören und dich darauf zu konzentrieren, mit ihm eins zu werden. Wenn du dann noch weiter gehst, wirst du deine Gedanken für immer längere Zeiträume los und kommst in Zustände wie den Savikalpa und schließlich den Nirvikalpa Samadhi, welche definitionsgemäß gedankenfrei sind. Herz und Verstand sind bei dir dann eins.

    Dann mal gute Reise.
     

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