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Fastnacht-fasten

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Eisfee62, 17. Februar 2010.

  1. Eisfee62

    Eisfee62 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Juli 2008
    Beiträge:
    14.667
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    So...FASTNACHT ist um..und nun beginnt die Fastenzeit,wer von euch FASTET auch wirklich? Feiert ihr überhaupt FASTNACHT? Und ist das FASTEN den überhaupt Gesund? Fragen über Fragen..
     
  2. woolverine

    woolverine Mitglied

    Registriert seit:
    1. November 2009
    Beiträge:
    129
    am aschermittwoch gibts kein fleisch.
    hab die fastenzeit eigendlich noch nie besonders ernst genommen, aber dieses jahr werde ich mehr wert darauf legen.
    ich möchte meine eßgewohnheiten besonders abends ändern, mehr brot, joghurt u.s.w.
    etwas für mich und meinen körper machen, auch möcht ich mir mal eine shiatsu behandlung gönnen.
    ich möchte beginnen, mehr auf mich zu achten.

    woolverine
     
  3. Xchen

    Xchen Guest

    Hi Eisfee,

    ich baue Kräutertee-Zeiten in Jahreszeiten ein. Versuche dann auf Kohlenhydrate+Fett-Köstlichkeiten zu verzichten, und wenn, dann im äußersten Fall bittersüsse Schokolade, mit Chili :D
    Ab Anfang März steht Brennesseltee 3 Wochen lang am Programm.
     
  4. Sabbah

    Sabbah Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Februar 2009
    Beiträge:
    5.327
    Ort:
    Wien
    am aschermittwoch ess ich immer besonders viel fleisch
     
  5. Lifthrasir

    Lifthrasir Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juli 2009
    Beiträge:
    3.337
    Ort:
    Nanhai, Foshan, PR China
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    Hallo Eisfee,

    Ich denke interessant ist es zu beleuchten, woher kommt überhaupt die Fastenzeit?

    Wir alle wissen, das die Fastenzeit im Christentum verankert ist, Jesus soll 40 Tage vor Ostern nur von Manna in einer Wüste gelebt haben.

    Doch in Wirklichkeit hat die Fastenzeit einen ganz anderen Ursprung, einen natürlichen Ursprung - als es noch keine Kühlschränge und Gefriertruhen gab.
    In den Naturreligionen gab es ein Fest des Mittwinter oder auch aus dem keltischen, das Fest Imbolc, gefeiert am 2. Februar.
    Grund des Festes war, an diesem Tag aus allen verderblichen Lebensmitteln noch einmal ein Festtagsschmaus zu machen, noch einmal so richtig satt zu essen, denn ab diesem Tag, war es sehr wahrscheinlich das viele der eingelagerten Vorräte verdarben. Also lieber noch einmal satt essen, anstatt später verdorbene Vorräte zu entsorgen.

    Ab diesem Fest gab es nur noch das Nötigste, Fasten war angesagt. Aber kein freiwilliges Fasten, sondern eben ein gezwungenes Fasten. Kein Fasten mit religiösem Hintergrund, sondern ein Fasten, von einem natürlichen Ablauf der Dinge bestimmt.

    Der nächste Wendepunkt im natürlichen Leben ohne Kühlschrank war die Frühjahrs Tag und Nachtgleiche, ein Datum an dem sich meistens schon das erste Wildgemüse und andere essbare Dinge in der natürlichen Umgebeung finden ließ, das Fasten war somit meistens ab diesen Datum vorbei. Die Frühjahrs Tag und Nachtgleiche wurde bei den Kelten "Ostera" genannt.

    Auch an diesem Beispiel ist sehr schön zu ersehen, wie die Führer der christlichen Religion es verstanden haben heidnische Feiertage und Beweggründe in den christlichen Glauben einzubinden um so den Wechsel des Volkes zur neuen Religion zu vereinfachen.

    Heute in der Zeit der Kühlschränke und Waren von Übersee in unseren Supermarkt Regalen, ist der natürliche Charakter der Fastenzeit aufgehoben. Wer aus religiösen Gründen fasten möchte, der wird eben seine Begründung im Christentum finden können.
    Wer Fasten möchte um den Winterspeck abzubauen und der Frühjahrsmüdigkeit entgegenzuwirken, der hat nach meiner Meinung einen starken Willen.

    Wer nicht fasten will --- der muss es heutzutage auch nicht mehr. :D

    Mahlzeit! Einen schmausenden Gruß vom Lifthrasir
     

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