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  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Ein wunderlicher Traum mit Wirklichkeit.

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von DruideMerlin, 4. April 2016.

  1. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    Merlin
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. April 2016
  2. moonlight1305

    moonlight1305 Aktives Mitglied

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    Beiträge:
    280
    Lieber Merlin,

    nach allem, was ich hier von dir so gelesen habe, halte ich dich für einen sehr empathischen und sensiblen Menschen.

    Ich denke, deine inneren Antennen haben diesen Anruf abgefangen und irgendwie vorhergesehen.

    Was den Traum an sich betrifft, kannst du ihn sicher besser deuten als ich. Ich denke, es kommt hier darauf an, was dir deine Haare bedeuten und welche Einstellung zu den behinderten Jugendlichen hast.

    Vielleicht ging es der Anruferin auch einfach nur ums Haareschneiden, was du vorhergesehen hast.
     
  3. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    Liebe Moonlight,

    danke für Deine Blümchen. Der behinderte Junge und das Haareschneiden war in diesem Traum zunächst nur eine nebensächliche Sequenz. Eigentlich war ich einmal wieder unterwegs auf der Suche nach einem Weg und vor allen Dingen dem leidlichen Thema vom Nicht-nein-sagen-Können.

    Dass der Junge geistig behindert war, hatte ich erst gemerkt als er anfing zu schneiden. Ich hatte ihm dann nur freundlich und entspannt gesagt, dass ich das nicht möchte und er hörte damit auch gleich auf. Tja und dann klingelte auch schon das Telefon.

    Fast könnte man meinen, dass es nur deshalb geklingelt hat, damit ich genau diese Sequenz nicht vergesse und nochmals darüber nachdenke. Je mehr ich sinniere, je mehr sehe ich da auch zu anderen Traummustern gewisse Zusammenhänge. Der behinderte Junge und das Haareschneiden ist eventuell ein Faden, den ich einmal aufnehmen und näher betrachten sollte.

    Ich war in dem Traum auch mit einem alten Bus unterwegs, der an der Windschutzscheibe mit allerlei alten Zetteln und Hinweisen verklebt war, die ich dann beseitigt hatte, um beim Fahren bessere Sicht zu haben (wie sinnig). Ich muss da auch nochmals versuchen die Stimmung in der Wohnung einzufangen, in der sich die Sequenz mit dem behinderten Jungen abspielte. ´

    Irgendwie hing das Ganze mit einem Umzug zusammen und die Wohnung glich einem schäbigen Friseursalon mit einem alten Sofa, auf dem ich saß. Es war auch nicht meine Wohnung (wie meistens) sondern von meiner früheren Frau, von der ich schon vor einer halben Ewigkeit geschieden wurde.

    Wenn man aus dem Fenster sah, konnte man noch bei einer Flugschau mit altertümlichen und skurrilen Flugapparaten zuschauen. Da passt doch eines zum anderen und jeder kann sich leicht zusammenreimen, um was es da wohl gegangen ist. Warum ich das nicht gleich alles verstanden habe, wundert mich nun selbst.

    Aus Erfahrung weiß ich, dass es immer wieder Schlüsselträume gibt, mit denen sich Vorhänge in der Seelenwelt öffnen lassen. Es ist wie an einem Adventkalender, bei dem man hinter jedem Türchen eine neue Überraschung findet. Eigentlich bin ich jetzt ganz froh, dass das Telefon geklingelt hatte.


    Merlin
     
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  4. moonlight1305

    moonlight1305 Aktives Mitglied

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    280
    Lieber Merlin,

    nach deiner ausführlichen Schilderung würde ich deinen Traum etwas anders beurteilen, als in meinem letzten Post.

    ja, das denke ich nun auch.

    Alles hat einen Sinn, sei es auch "nur" etwas zu lernen, sich weiterzuentwickeln. Wie du es so schön mit dem Adventskalender vergleichst.

    Es wäre vielleicht für die Beurteilung des Traumes wichtig, in Bezug worauf du einen Weg suchst.

    Dass in deinem Traum lauter alte Dinge vorkommen, bedeutet meiner Meinung nach, dass es um die Vergangenheit geht.
    Dass du einen Bus fährst (und nicht ein / dein normales Auto) stellt die - ggf vermeintliche - Verantwortung dar, die du mit dir herumträgst. Warst du allein in dem Bus?

    Die Zettel, die dir die Sicht versperren, stellen vielleicht Gedanken dar, die du selbst festhalten wolltest, für wichtig befandest. Da du sie entfernst, um freie Sicht zu haben, bist du dir bewusst, dass dich diese Gedanken an deinem Vorwärtskommen hindern. Wichtig hier vielleicht, ob es deine Zettel waren, die angebracht waren, oder ob andere diese angebracht haben. Wenn es andere waren, sind damit vielleicht Vorurteile oder fremde Meinungen gemeint, die dich behindern.

    Da es die Wohnung deiner Exfrau ist, geht es um diese Beziehung zu ihr. Die Flugshow mit den alten Flugzeugen verweist vielleicht auf deinen (damaligen) Drang nach Freiheit. Vielleicht hast du dich in der Beziehung eingeengt gefühlt. Vielleicht war dieser Freiheitsdrang auch nur ein Vorwand, eine "Show" ?

    Das Haareschneiden würde ich in diesem Zusammenhang auch anders und zwar sehr wichtig deuten. Wenn ich es richtig verstanden habe, saßest du ja freiwillig dort, und wolltest dir die Haare schneiden lassen. Erst als du um die Person des Friseurs erfuhrst, bist du von deinem Vorhaben abgerückt.

    Haare schneiden würde ich mit Veränderung, Lust auf was Neues, Abschluss einer alten Beziehung, einem neuen Lebensabschnitt deuten. Frauen verändern gern mal die Frisur komplett, wenn sie sich getrennt haben, "die alten Zöpfe abschneiden" halt.

    Ich denke, dass du Haare schneiden lassen WOLLTEST, bedeutet, dass du grundsätzlich bereit bist für diesen Schritt in einen neuen Lebensabschnitt. Du bist offenbar auch bereit, dir hierbei helfen zu lassen. Dass es ein Jugendlicher ist steht dafür, dass du für ungewöhnliche und kreative Wege offen bist.

    Dass er jedoch geistig behindert ist, steht meiner Meinung nach für jemanden, der dir zwar den richtigen Schritt aufzeigt, du allerdings an der Kompetenz dieser Person zweifelst und deswegen einen Rückzieher machst.

    Kann auch sein, dass mit dem geistig behinderten Jugendlichen ein Teil deiner Selbst gemeint ist, dem du jedoch nicht traust.

    Ich hab noch einen anderen Gedanken dazu, aber das ist hier denke ich etwas zu persönlich. Ich wollte es dir per PN schreiben, aber das funzt irgendwie nicht. Wenns dich interessiert, schreib mich mal per PN an, vielleicht geht es dann.

    Kannst du mit obigen etwas anfangen ?
     
  5. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    Liebe Moonlight,

    lieb, dass Du Dir soviel Gedanken zu meinem Traum machst. Deine Ansätze sind schon recht gut und man kann durchaus diese Rückschlüssen ziehen. Wie immer bei fremden Träumen gibt es ein paar Dinge im Hintergrund, die man jedoch nicht wissen kann.

    Ja, man muss sich von Zeit zu Zeit von alten Gedanken lösen Raum für Neues zu schaffen, diese Symbolik mit der Frontscheibe wurde mir auch gleich in meinem Traum bewusst. Es hat sich über die Zeit so eine Art Souffleur in meinem Hinterkopf eingenistet, der sich gelegentlich zu Wort meldet und seine Kommentare von sich gibt. Deshalb fand ich diesen Vergleich mit der Frontscheibe schon im Traum so sinnig.

    Ich würde hier aber im Zusammenhang mit dem ganzen Traumgeschehen das Neue eher als eine Einsicht nach Veränderungen verstehen. Ja, im Augenblick bin ich in einer Art Frühjahrsputz, um meine eingefahrenen Gewohnheiten etwas zu stutzen. Zugegeben ich bin da sehr eigen und öfters nicht so sehr willig und kompromissbereit (der Friseur) :D

    Nein, ich war im Bus nicht alleine, wobei ich allerdings nicht einer konkreten Linie folgte, wie sonst, sondern eher meiner eigenen Zielen. Die Sequenz mit der Wohnung war eigentlich nur ein Zwischenstopp, den wir mit Warten verbrachten (wie soll es weitergehen?). Du siehst, wie sich nun ein Baustein an den anderen reiht und einer klaren Linie folgt.

    Ich ahne auch schon, was Du hinter der Szene mit dem Haarschneiden vermutest :sneaky:,aber das lief zum Glück etwas anders ab. Ich war in dieser Wohnung nicht, um mir die Haare schneiden zu lassen. Ich saß da einfach auf dem Sofa mitten im Raum und wartete auf die anderen, damit die Fahrt mit dem Bus weitergehen konnte. Der Jugendliche lief da zunächst auch nur umher, bis er hinter mich trat und anfing mir die Haare zu schneiden.

    Ja, in Zusammenhang mit der Frontscheibe kann man das durchaus mit dem Abschneiden alter Zöpfe verstehen. Insgesamt bin ich auch der Meinung, dass es in dem ganzen Traum um eingefahrene Gewohnheiten geht, die ich zur Seite räumen möchte (nur ja nicht zu viel :barefoot:).

    Mit dem Behinderten war für mich mit einem Gefühl von Nachsicht, aber auch mit Bestimmtheit verbunden. Ein Gefühl, das mir eigentlich sehr wichtig ist, mich aber auch schon oft in schwierige Situationen geführt hatte.

    Aaaaber, meine frühere Frau spielt in meinen Träumen immer eine ganz besondere Rolle, wenn es um die Einengung und Besitzergreifung meiner persönlichen Sphäre geht. Sie zieht dann immer in meine Wohnung ein und breite sich ungefragt dort aus. Im besagten Traum trödelte sie, wie so oft, vor sich hin und deshalb gab es ja auch diese Zwangspause, in der es nicht weiterging.

    Ja, mit dem Gedanken von der Freiheit und der Flugschau ist gar nicht so schlecht, zumal ich früher sehr viel mit Flugzeugen zu tun hatte. Nur würde ich das jetzt nicht als Ursache für das damalige Ende meiner Ehe sehen. Ich denke vielmehr, dass es ein augenblickliches Erinnern an die unbekümmerten Zeiten war, die mit dem Fliegen verbunden sind. Kein zurück, aber einfach wieder etwas mehr zu diesem losgelösten, unbekümmerten Lebensgefühl zu finden.

    Nein, es geht bestimmt nicht um Beziehungsdinge, da würde ich mir lieber noch die Haare schneiden lassen :LOL:. Nicht, dass ich Frauen nicht mag oder schätze – aber für solche Kapriolen bin ich einfach nicht mehr kompromissbereit genug. Mit meinem augenblickliches Leben bin ich ziemlich glücklich, so wie es ist – da werde ich außer ein paar Feinjustierungen wohl nicht mehr viel verändern wollen.

    Danke nochmals für Deine wirklich guten und konstruktiven Denkanstöße.

    Merlin
     
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  6. moonlight1305

    moonlight1305 Aktives Mitglied

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    Hallo lieber Merlin,

    vielen Dank, dass du nochmals so ausführlich etwas zu meiner Deutung schreibst. Es ist schön, wenn man ein Feedback bekommt, inwieweit man richtig lag.


    Das mache ich doch gern, du hast mir auch schon so viel geholfen, ich freue mich, wenn ich dann mal was zurückgeben kann.

    Ja das ging mir auch eine Zeit lang mal so, als ich mich intensiver mit Traumdeutung beschäftige. Ich habe bereits noch fast im Traum angefangen, über Bedeutungen zu sinnieren.:D


    Das hatte ich so auch nicht gemeint. Nur dass es ggf ein Thema in der Beziehung war.


    Mit dieser Info würde ich es auch komplexer deuten, nicht nur auf die Situation bezogen. Dahingehend, dass die ehemalige Beziehung zu deiner Frau und die damit verbundenen Erfahrungen und Konsequenzen, die du daraus gezogen hast, dich an deinem Weiterkommen behindern.

    Vielleicht ist es eine unbewusste Angst, wieder so vereinnahmt zu werden, dass du grundsätzlich eine Beziehung ablehnst, was man ja hieraus lesen kann:

    Nicht, dass ich Frauen nicht mag oder schätze – aber für solche Kapriolen bin ich einfach nicht mehr kompromissbereit genug. Mit meinem augenblickliches Leben bin ich ziemlich glücklich, so wie es ist – da werde ich außer ein paar Feinjustierungen wohl nicht mehr viel verändern wollen.


    Ich verstehe schon, wie du das meinst. Das geht mir ähnlich. Ich bin da auch wenig kompromissbereit, weil ich zu viele Kompromisse in der Vergangenheit gemacht habe und nur eine neue Beziehung wöllte, wenn sie mein Leben bereichert.

    Dennoch lehne ich es im Gegensatz zu dir grundsätzlich nicht ab und hätte schon gern jemanden in meinem Leben. Aber irgendwie schaffe ich es nicht, dafür den richtigen zu finden. Und ich frage mich, ob ich mich nicht vielleicht selbst dabei irgendwie unbewusst blockiere, aus Gründen, die ich momentan nicht sehe.

    So in der Richtung meinte ich es, dass es um eben unbewusste Beziehungsdinge bei dir geht. Den wahren inneren Grund, warum du keine mehr willst. Ich hoffe, ich konnte mich jetzt verständlicher ausdrücken.

    Vielleicht stellt der behinderte Jugendliche doch dann eher einen eigenen unbewussten Wunsch nach Veränderung dar, da er ja unaufgefordert deine Haare schneiden wollte, wenn ich das nun richtig verstanden habe. Da du ihn nicht einfach hast machen lassen, wird hiermit sicher auch das Thema Vertrauen und Loslassen von Kontrolle angeschnitten. Du schreibst ja, dass dir Selbstbestimmung sehr wichtig ist.

    Vielleicht konnte ich dir noch ein paar Anregungen geben. :)
     
  7. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    Liebe Moonlight,

    sicherlich spielen die Erfahrungen in meinem Leben eine große Rolle in Betziehungsdingen. Ich hatte mich über dieses Thema auch schon mit Frauen aus meiner Altersklasse unterhalten und gesehen, dass ich da auch nicht unbedingt alleine bin. Wir haben eben alle einen liebgewordenen eigenen Hausstand, der in schlimmen Tagen für uns ein Refugium geworden war, in dem man seine Wunden heilen konnte und Kraft für einen Neuanfang tanken konnte.

    Etwas Neues, indem man wieder zu sich selbst finden und sich auch ungestört entfalten konnte. Etwas, das beide Seiten über alles schätzen und für eine ungewisse Beziehung aufgeben müssten – hält diese Altersgruppe häufig vor einem solchen Schritt ab. Ich hatte vor einigen Jahren auch schon so eine Situation, in der ich für eine neue Beziehung dies alles fast aufgegeben hätte.

    Es war da aber in mir eine mahnende Stimme, die das Ganze immer wieder verzögerte. Heute weiß ich, dass ich unglaubliches Glück hatte, weil ich meine Wohnung noch nicht aufgegeben hatte. (y) Es wäre nicht des Materiellen wegen ein Verlust gewesen, sondern meines Seelenhauses wegen. Ich hatte damals gesehen, dass ich in dieser Situation mir unbewusst einen Ort bewahrt hatte, in den ich wieder heimkehren konnte.

    Ich denke, dass das Glück nicht immerwährend ist und man es deshalb nicht überstrapazieren sollte. Jeden Morgen, wenn ich die Augen aufschlage, werde ich mir meines Glückes in diesem Augenblick bewusst. Damit ich nicht falsch verstanden werde, wer sein Seelenheil in einer Beziehung zu finden hofft, möchte ich von seinem Tun nicht abraten.


    Merlin
     
  8. moonlight1305

    moonlight1305 Aktives Mitglied

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    Lieber Merlin,



    Ich verstehe dich schon, soweit ich weiss, bist du ja noch einiges älter als ich. Ich kenne solche Ansichten auch gerade von älteren Frauen und bin wohl selbst auf dem besten Weg dahin. Eigentlich hätten sie schon gern einen Partner z.b. für die gelegentliche gemeinsame Freizeitgestaltung, aber nicht mehr nach dem Modell, was gerade in der älteren Generation noch typisch ist. Ich verstehe nur nicht, warum es "euch" nicht möglich ist, das so zu leben, dass beide dabei glücklich sind und weiter selbständig, mit eigener Wohnung und dem Teilen gelegentlicher schöner Momente, sondern dass man lieber ganz auf eine Beziehung verzichtet, weil man glaubt, sie nach dem herkömmlichen Modell leben zu müssen, was einen dann selbst einschränkt.

    Meine ungewöhnlichen Entscheidungen waren stets die besten, wenn ich davon überzeugt war, dass sie richtig sind, entgegen allem Unken des Umfelds.

    Interessant hierzu meine Erfahrung in den letzten Jahren. Nach meiner Ehe war ich auch zu dem Schluss gekommen, wohl nie wieder mit einem Mann zusammenziehen zu wollen. Auch einer, in den ich sehr verliebt war, konnte ich mir irgendwie nicht in meinem Haus wohnend vorstellen. Ich dachte, das liegt an meiner grundlegenden neuen Einstellung und dem Freiheitdrang.

    Als diese Sache beendet war, lernte ich wieder jemanden kennen. Den konnte ich mir plötzlich ganz nah in meinem Haus vorstellen, ohne das Gefühl zu haben, das dies ein Fehler sein würde und mich einengen würde. Dafür hatte ich meine Freiheit in den letzten Jahren zu sehr schätzen gelernt, ich würde mich nie mehr verbiegen wollen. Aber diese Erkenntnis hatte auch ganz speziell mit diesem Mann zu tun.

    Leider kam es mit ihm anders, als ich es erhofft hatte. Aber ich habe für mich aus dieser Sache gelernt, keine Entscheidung und keine Ansicht, die ich einmal traf, unumkehrbar in Stein zu meißeln. Es sind halt alles Momentaufnahmen.


    Ich denke, man ist selbst der Schmied seines Glücks. Oder auch Unglücks. Mit angezogener Handbremse zu fahren verlängert das Glück nicht. Mein Motto ist eher, jeden Tag zu genießen und das Beste zu hoffen und vor allem seine eigenen Bedürfnisse im Auge zu behalten.

    Ich habe auch keine Angst vor dem Tod, ich bin eher sehr neugierig, was dann kommt. Davon, dass da noch was kommt, bin ich überzeugt. Und dass es der richtige Zeitpunkt sein wird, weil alles irgendwie vorbestimmt ist.

    moonlight:)
     
  9. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    Liebe Moonleight,

    natürlich kenne ich auch einige Leute in einer Beziehung mit getrennten Wohnungen. Vor einigen Jahren hatte ich auch einmal einen solchen Versuch gewagt und musste am Ende feststellen, dass es eine Illusion war. Anfangs ginge lief es eigentlich recht gut, aber nach einiger Zeit spielte sich dann alles nur noch in ihrer Wohnung ab. Selbst ihren Haushalt hielt sie fest in der Hand, während ich zum Nichtstun verurteilt wurde. Sicherlich hätte das auch gutgehen können, ist es aber nicht.

    Jeder in meiner Altersgruppe hat so seine Lebenserfahrungen gesammelt, mit der die Schallgrenze an Kompromissbereitschaft immer tiefer gesetzt wird. Ich verstehe ja, dass manche immer jemanden brauchen, um ihr Leben zu gestalten oder weil es halt so üblich ist. Mir liegen ja auch ständig Leute in den Ohren (insbesonders Frauen :whistle:), wie schön und sinnvoll es doch für mich wäre eine Partnerin zu haben: Ich sehe das jedoch anders.

    Mit diesem Hintergrund dürften dann wohl auch die Rollen der beiden Frauen in meinen Träumen klarer werden.



    Merlin
     
  10. moonlight1305

    moonlight1305 Aktives Mitglied

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    Lieber Merlin,

    Du beschwerst dich, weil du nichts mit helfen durftest ? :eek:
    Du bist ja der absolute Traummann :love:, ich habe leider viele Männer kennengelernt, die sich gern bei mir einnisten und bedienen lassen wollten...

    Das ist auch der Grund der alleinstehenden älteren Frauen, die ich kenne, dass sie keinen Mann mehr wollen, wo sie in erster Linie nur viel mehr Arbeit mit Haushalt, Wäsche und Kochen haben und der Herr legt die Füße auf den Tisch.

    Ich denke, es gibt schon einige Momente, wo es schöner wäre, einen Partner zu haben. Für einen Strandspaziergang im Sonnenuntergang, gemeinsam ausgehen, Essen gehen, romantische Stunden o.ä. oder auch mal rein praktische Dinge, wo man das Geschick, Wissen und vor allem die Kraft eines Mannes braucht. (dieses Problem stellt sich einem Mann ja nicht...)

    Aber der Preis, den ich dafür zu zahlen bereit bin, ist auch beschränkt.
     
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