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"Das Reich Gottes ist in Dir...."

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Regina, 3. Januar 2004.

  1. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
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    "Das Reich Gottes ist in Dir.
    Spalte ein Stück Holz und ich bin da, wende einen Stein um und Du wirst mich finden."
    Wer weiss woher das stammt?
    Kann mir nicht vorstellen das es in der Bibel steht, weil es die Institutionalisierung des Glaubens in Form von Religionen in Frage stellt.
    Würd mich freuen mehr darüber zu erfahren....gefällt mir nämlich sehr.
    LG
    Regina
     
  2. Walter

    Walter Administrator Mitarbeiter

    Registriert seit:
    16. September 2001
    Beiträge:
    15.194
    Ort:
    Oberösterreich
    So viel ich weiss stammt ein Teil aus dem Thomasevangelium:
     
  3. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    LG
    Regina
    (und schönes neues 2004)
     
  4. Namo

    Namo Guest

    Regina frug:

    "Das Reich Gottes ist in Dir.
    Spalte ein Stück Holz und ich bin da, wende einen Stein um und Du wirst mich finden."
    Wer weiss woher das stammt?

    Hallo Walter,

    in Saying 3 des Thomas Evangeliums heißt es:

    Jesus sprach: "Wenn die, die euch führen, euch sagen: Seht, das Königreich ist im Himmel, so werden euch die Vögel des Himmels vorangehen; wenn sie euch sagen: es ist im Meer, so werden euch die Fische vorangehen. Aber das Königreich ist in eurem Inneren, und es ist außerhalb von euch. Wenn ihr euch erkennen werdet, dann werdet ihr erkannt, und ihr werdet wissen, dass ihr die Söhne des lebendigen Vaters seid. Aber wenn ihr euch nicht erkennt, dann werdet ihr in der Armut sein, und ihr seid die Armut."

    Lieber Gruß

    Namo
     
  5. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    wenn das einer GANZ GENAU weiss dann Du.
    Namo...D A N K E!
    Regina
    P.S....gefällt mir in meiner Version dann doch ein bischen besser, aber wer weiss schon was ursprünglich WIRKLICH gesagt wurde (lächel)
     
  6. anubiz

    anubiz Guest

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    He regina

    wie verstehst du das reich gottes
     
  7. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    Nun ja ...wenn ich Dir hier antworte beziehe ich mich auf genau diese Zitat.
    Es SAGT eigentlich schon alles.
    Alles was existiert ist IN DIR.
    Es gibt gar kein Aussen.
    Das aussen ist eine Illusion.
    Alles was Existiert ist Gott.
    Von daher ist alles Gott und Gott ist IN DIR zu finden.#
    Ich meine ich hab das erfahren, aber es in Worte zu formulieren ist eine ganz andere Sache.
    Man sieht dann ein bischen verzweifelt auf die Worte und denkt sich. Es sind doch nur Worte...wie sollen sie nur DIESE Erfahrung übersetzen?
    Ein bischen....schwierig.
    Liebe Grüße Regina
     
  8. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
    Beiträge:
    5.379
    Ort:
    Graz
    hallo regina!

    das zitat stammt aus hollywood, aus dem film "stigmata":

    Spirituelle Botschaft:

    Weil es auch erst so aussieht, als ob Frankie Paige von Dämonen heimgesucht wird, erscheint der Film mehr in einem düsteren Licht. Aber in Wahrheit ist es der Geist eines vor kurzem verstorbenen Priesters, der sich zu Lebzeiten mit der Übersetzung einer Schriftrolle beschäftigt hat, welche die ursprünglichen und unverfälschten Worte Jesu beschreiben sollen. Dieses Dokument, im Film das Jesus-Evangelium genannt, beginnt mit den Worten:

    "Das Reich Gottes ist in Dir und um Dich herum. Und nicht in einem Gebäude aus Holz und Stein. Spalte ein Stück Holz und ich bin da. Hebe einen Stein auf und Du wirst mich finden."

    Diese Worte haben eine zutiefst befreiende Botschaft. Sie sagen uns, dass wir alle direkt mit Gott verbunden sind und keine Institution Kirche benötigen, die zwischen uns Menschen und Gott vermittelt. Würde die Kirche diese Botschaft anerkennen, dann würde sie damit die Macht und Autorität, welche sie über zwei Jahrtausende aufgebaut hat, in Frage stellen müssen. Darum wird das Jesus-Evangelium im Film vom verantwortlichen Kardinal Houseman geheimgehalten. Und um seine Kirche zu retten, versucht er am Ende sogar Frankie, die Überbringerin dieser für ihn so gefährlichen Botschaft, zu töten. Aber Pater Kierman kann diese Aktion vereiteln und erhält vom verstorbene Priester (durch Frankie übermittelt) noch den Hinweis, wo die Original-Schriftrollen zu finden sind. Danach läßt der Geist die junge Frau in Frieden.

    Der Film endet mit dem Satz: "Wem sich die Bedeutung dieser Worte entschlüsselt, der wird nicht des Todes sein." Oder anders ausgedrückt: Erkennen wir Gott in uns oder uns selbst als einen Ausdruck des göttlichen Ganzen, dann wissen wir, dass die Essenz, welche wir SIND, unsterblich und ewiglich lebendig ist. Damit wird uns bewußt, dass wir über unseren irdischen Tod hinaus weiter existieren und brauchen uns vor ihm nicht mehr zu fürchten. Dann haben wir den Tod überwunden.

    zitiert nach http://www.spiritlight.de/movies/Stigmata.htm


    es gibt ja noch viele andere beispiele dafür, dass drehbuchschreiber etwas in neue sprachgewänder kleiden und uns mit bildern von heute berühren... im mittelalter wäre es nichts besonderes gewesen, einen stein umzudrehen oder ein stück holz zu spalten, das ist erst für uns städtisch zivilisierte mit unserer sehnsucht "zurück zur natur" wieder ein thema geworden, das uns anrührt. mit der gleichen berechtigung ließe sich wohl auch schreiben "schließ dein auto ab, und ich bin da. schieb die lasagne in die mikrowelle, und ich bin mit dir."

    ein berühmtes beispiel dafür, dass erst eine hollywood-version eine ältere überlieferung bekannt gemacht hat, ist die legendäre rede des häuptlings seattle vom suquamish-tribe ... in den späten 1960ern hat ted perry, der autor eines frühen dokumentarfilms der environment-bewegung, einen zeitungsartikel von Dr. Henry A. Smith, erschienen im Seattle Sunday Star am 29. 10. 1887, ausgegraben, in dem dieser die angebliche Rede des Häuptlings Seattle wiedergibt, deren Ohrenzeuge er gewesen zu sein behauptet - die Rede soll 1854 vor einem Indianerbeauftragten gehalten worden sein. in der amerikanischen nationalbibliothek gibt es einige wenige sätze eines protokolls über ein zusammentreffen des indianerbeauftragten mit dem suquamish-häuptling, und demnach hat dieser massiv vor dem army-offizier gekatzbuckelt und vor allem gebeten, dass er weiterhin seine medizin vom weißen doktor bekäme... zu einem dokument des widerstands der native americans wurde es erst durch die worte von smith, der die rede viktorianischer schwülstigkeit nachempfunden hat. ted perry hat diesen eh schon gefaketen text dann mit einer gehörigen prise umweltbewusstsein angereichert, und alle waren begeistert von der weisheit der amerikanischen ureinwohner...

    so ist das mit den worten und ihrem eigenleben. aber was sagt das wirklich darüber aus, was die worte transportieren?

    alles liebe, jake

    wenn's interessiert, einiges zum seattle-mythos:
    http://www.synaptic.bc.ca/ejournal/seattle2.htm
     
  9. Lebewesen

    Lebewesen Guest

    dazu gibts noch eine geschichte> jesus trifft eine frau und fragt wohin sie gehe, sie meint "in den tempel, um gott anzubeten". jesus antwortete ihr, wieso gehst du in den tempel, gott wohnt in dir <
     
  10. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
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    Danke für Deine Antwort.
    Ich erinnere mich den Film gesehen zu haben.
    In gewisser Weise spielt die Wirklichkeit (also historisch gesehen) eine geringere Rolle als die Wahrheit , die die Menschen darin erkennen oder die Wirklichkeit die Sie darin erkennen wollen.
    Meiner Überzeugung nach ist Christus nicht gekreuzigt worden.
    Es lies sich allerdings ein Mensch in seinem Namen kreuzigen.
    Einfach aus dem Grund weil er die Botschaft von Christus so verstand. Und weil ein toter "Held" immer ein besserere "Held" als ein lebender ist, wurde (meiner Ansicht nach), die Verbreitung von der Nachricht seines Todes von Machtinteressierten Gruppen stark forciert.
    Am Ende wollte in jeder genau so sehen und da er für seine Anhänger definitiv Tod war gab er schließlich seine Gestalt auf.
    Das wär sogar eine interessante Erklärung warum das Turiner Grabtuch so jung ist.
    Selbst Seth hat darauf hingewiesen das er später die Wundmale an nahm um als der erkannt zu werden der er war oder ist.
    Meiner Information nach war Christus kein Buddha, als ein Erleuchteter oder Eingeweihter sondern ein Avatar.
    Das erklärt auch die unterschiedlichen Dinge, über die sie sprachen.
    Buddha hatte es "leichter" Er was "nur" ein Mensch und sprach von seiner Erfahrung das göttliche Bewusstsein zu erlangen...in einer menschlichen Körper.
    Im oder mit dem Tod eines Buddhas geschieht aber etwas.
    Er tritt nicht, wie wir in das geistige Reich ein, sondern erlebt die Einheit mit Gott. Wenn er DANN wiederkehrt ist er ein Avatar.
    Und ein Mensch der den Weg zu Gott wählt- ohne das Buddha Gott je als Gott bezeichnet hätte, der Buddhismus kennt keinen Gott wie das Christentum- kann Dir eben etwas anderes erzählen, als ein Avatar, der aus dem göttlichen Allbewusstsein erneut eine Gestalt annnimmt um unter den Menschen zu sein.
    Der Buddha HAT eine Gestalt, der Avatar TRÄGT sie, wie wir ein Gewandt.
    Tut leid, wenn ich hier vom Thema abgewichen bin, aber manchmal überkommts mich halt.
    Dann möcht ich etwas von dem loswerden, was ich so erfahren habe, auch wenn's vielleicht gar keinen interessiert.
    Jake danke noch mals's auch für die Links.
    LG
    Regina
     
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