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Das Ende von dukkha durch das Dhamma von suññata.

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Kvatar, 24. August 2005.

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Über die Begriffe dukkha, Dhamma und suññata weiss ich, dass

  1. dukkha durch das Rad der Samsara symbolisiert wird und bedeutet Leid, Schmerz und Verzweiflung

    25,0%
  2. dukkha zu einer blöden Theorie gehört, die für mich nicht von Bedeutung ist.

    12,5%
  3. dukkha durch das Rad der Samara dargestellt 'Hass', Gier und 'Verblendung' darstellen

    12,5%
  4. dukkha den Prozess der Reinkarnation darstellt durch das Rad der Samsara

    25,0%
  5. dukkha nur etwas für spirituell Gebildete ist

    25,0%
  6. Suññata das Gegenteil von dukkha ist und Hass, Gier und Verzweiflung zu beenden imstande ist

    25,0%
  7. Suññata der Kern aller buddhistischen und taoistischen Lehren darstellt

    12,5%
  8. dass diese Begriffe angeblich mit Erleuchtung zu tun haben, letzlich aber nur eine fixe Idee sind

    12,5%
  9. dass Suññata durch ausgiebiges Nachlesen und Studieren erfahren werden kann

    12,5%
  10. Ich glaube auch nicht, dass Schmerz, Leid und Verzweiflung (=dukkha) ein Problem von mir sind.

    25,0%
  1. Kvatar

    Kvatar Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Mai 2002
    Beiträge:
    1.682
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    Bitte nehmt an der Umfrage teil oder schreibt kurz auf, was Eure Lehren zum Thema "Ende von Schmerz, Leid und Verzweiflung durch die Wesenheit von suññata" aussagen.

    Vielen Dank!
     
  2. Ulien

    Ulien Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2005
    Beiträge:
    2.465
    Ort:
    ~ Oche wa?
    Hi Kvatar,
    könnt ich vielleicht was zu sagen wenn ich wüsste was das ist :)

    Möge die Liebe allzeit mit Dir sein

    Gruß Ullili:rolleyes:
     
  3. Niemand

    Niemand Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. November 2004
    Beiträge:
    7.604
    Ort:
    Niemandsland / Neutrale Zone
    Es gibt Leid (im Leben) / das Leben ist frustrierend, unvollkommen (Pali: Dukkha).

    Es gibt eine Ursache für Leid. Dies ist die grundlegende Unwissenheit (über die wahre Natur der Dinge - dass diese im Bezug auf Ihre Existenz leer sind - leer von einer eigenen Essenz). (Dieses Leid entsteht durch Begierde / Durst / Sich-Anklammern, Egoismus) (Samudaya).

    Es ist möglich, sich von Leid zu befreien. Es gibt ein Ende von Leid. (Nirodha).

    Es gibt einen (von Buddha gegebenen) Weg und Mittel das Leid zu beenden. Ein Weg dazu wird gezeigt im sogenannten Achtfachen Pfad zum rechten Leben (Magga).
     
  4. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    12.236
    Ort:
    Nordhessen
    Kvatar -
    Na, möchtst du herausfinden, wer genauso "sprituell gebildet" ist wie du? Ansonsten hättest du ja wohl erst mal die einzelnen Begriffe beschrieben. Ich empfinde es immer wieder als leidvoll, auf Menschen zu treffen, die arrogant sind.
    Liebe Grüße inti
     
  5. Kvatar

    Kvatar Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Mai 2002
    Beiträge:
    1.682
    Hallo Inti,

    Nein, darum geht es mir wahrscheinlich nicht. Ich hatte zwar befürchtet, dass sich jemand kontrolliert fühlen würde. Ich hätte das Einstiegsposting wohl doch besser gestalten sollen - aber gibt man nicht schon zu sehr die Richtung vor, wenn man soviel redet? :rolleyes:



    Ich wollte wissen, wieweit diese Themen verbreitet sind und ob sie überhaupt auf Resonanz stossen können. Es gibt heute eine Vielzahl von 'spirituellen Angeboten', die überall auf bunten Plakaten zu einer Vielfalt von Veranstaltungen einladen. Ich halte es für realistisch, dass Einige aus diesem Forum eine solche Veranstaltung besucht haben. Nun will ich wissen, was die Besucher dieser Veranstaltungen, die meiner Beobachtung nach häufig den Begriff 'buddhistisch' im Titel führen, mit nach Hause nehmen.



    Ich will den Fehler gerne korrigieren. Nachfolgend stelle ich einen entsprechenden Abschnitt ein. Ich entnehme ihn dem Buch "Kernholz des Bodhibaums."

    Am Ende haben wir vielleicht einen Begriff, der das Unwort "Erleuchtung" ablösen kann und weniger esoterisch zugekleistert ist.

    @"Niemand": Sehr stichhaltig - vielen Dank.
    Findest Du diese Sichtweise (dukkha, sunnata, atta) nachvollziehbar?
     
  6. Niemand

    Niemand Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. November 2004
    Beiträge:
    7.604
    Ort:
    Niemandsland / Neutrale Zone
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    Lange rede kurze Sinn. Im Endeffekt geht es nur darum, ein von Zeit, Raum und Materie entbundenes Bewusstsein zu erlangen, denn Seele ist an nichts gebunden. Seele hat keine Grenzen. :daisy:
     
  7. Kvatar

    Kvatar Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Mai 2002
    Beiträge:
    1.682
    Und? Sunnata schon verwirklicht? ;)
    Wenn ja - welchen Weg würdest du vorschlagen?
     
  8. Niemand

    Niemand Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. November 2004
    Beiträge:
    7.604
    Ort:
    Niemandsland / Neutrale Zone
    Das ist weder wichtig noch unwichtig :)


    Falls ja, den Weg, der aus dem Leiden führt. Falls nein, den Weg, der aus dem Leiden führt :)
     
  9. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    12.236
    Ort:
    Nordhessen
    hi Kvatar - ich war ne Woche weg, deshalb jetzt erst die Reaktion. Danke für deine Erklärungen. Glaubst du, dass du erst dann sunnata verwirklichen kannst, wenn du die richtige Erklärung für dieses Wort gefunden hast? Ich glaube schon, daß du ein wahrhaft Suchender bist, aber ich glaube, du hängst zu stark am Verstand und am "äußeren Wissen". Es gab in meinem Leben einen Punkt, an dem ich alle Bücher weggab und mir sagte, jetzt steig ich praktisch ein - ich praktizierte über ein Jahr Zenbuddhismus, dann Yoga, dann Eurythmie, dannTai chi, dann war ich für 2 Monate in Indien, dann 6 Jahre Schamanismus und ich kann dir sagen all diese Zeit hat mir mehr gebracht, als alle Bücher die ich vorher gelesen hatte. Heute lese ich wieder aber eher zum Spass und um meine Denken anzuregen, aber nicht mehr um daraus die Wahrheit zu erkennen.

    Liebe Grüße Inti
     
  10. Kvatar

    Kvatar Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Mai 2002
    Beiträge:
    1.682
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    Halli Inti ! :)


    Danke für die Antwort. ;)



    Wer redet weiß nicht. Wer weiß, redet nicht. Insofern ist das, was wir 2 hier treiben natürlich völliger Quark. ;)

    Die Lösung liegt auch nicht darin, die Bücher zu verbrennen. Es gibt eigentlich so gut wie keine Lösung, denn die Chance auf echtes Sunnata ist verflucht gering. Manchmal stolpert ein Mensch "zufällig" über Sunnata und begreift die Pointe - aber was kommt danach? Ich habe nichts beigetragen, nicht unternommen - weder dafür noch dagegen. Aber dieses Leben als einen urkomischen, kosmischen Witz verstanden zu wissen ist manchmal verdammt wohltuend. Sunnata kommt von allein zurück wenn wir ins Gras beissen.


    Ich kann warten, aber Angst vor dem Sterben habe ich nicht mehr.
    Ich amüsiere mich aber oft über meine Mitmenschen, die immerzu auf der Suche nach "mehr Desselben" sind: Wachstum, Liebe, Anerkennung, Freude und Zerstreuung, und gleichzeitig immer auf der Flucht vor Leid und Kummer. Es ist der rote Faden, der sich durch das Leben zieht.


    Der Buddha sagte: "Ich lehre Euch, weil und alle Wesen glücklich sein und Leid vermeiden wollt. Ich lehre Euch, wie die Dinge sind." Und trotz seiner vielen Lehrreden gibt es eigentlich nicht viel zu wissen, außer einer klitzekleinen Kleinigkeit, die eigentlich ständig präsänt ist und darauf wartet erkannt zu werden. Das Glück klopft ständig an die Tür, aber wir rufen "Geh weg - ich warte auf das Glück!". Naja, und dann geht es eben wieder.


    Jede Ameise ist klüger als ein Mensch, der denkt. Das Denken trennt uns von Sunnata. Es ist ein guter Diener, aber ein schrecklicher Herrscher. :(


    Manchmal möchte ich meine Mitmenschen an den Schultern rütteln und brüllen "Wach auf! Verdammt, wach endlich auf!". Es ist gerade vor Deinen Füßen, in Deiner Hand, in Deinem Ohr. Du guckst, aber du siehst nicht. Und, zum Kuckuk - ja, ich sehe auch nicht mehr! Wir sind da in was reingeraten, aber wir kommen da raus, wenn wir ganz, ganz achtsam sind. Aber je mehr wir philosophieren, desto mehr sinken wir im Treibsand ein.


    Ich will doch nur etwas provozieren.
    Ein wenig auf den Schmerz deuten, der unser Leben füllt.
    Wer lacht schon die ganze Zeit aus vollem Herzen und überschwenglicher Seele über sein Leben? Und doch haben wir nichts Wichtigeres zu tun als genau das: einfach grundlos glücklich sein!
     
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