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Bus fahren!

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von Nordluchs, 6. Juli 2006.

  1. Nordluchs

    Nordluchs Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. März 2006
    Beiträge:
    2.208
    Ort:
    Schleswig Holstein
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    Hallo ihr lieben Traumdeuter! :)

    Ich hatte da letzte Nacht einen Traum, den ich noch nicht so ganz verstehe. Ich deute ja selber die Träume anderer, aber wenn es um mich selbst geht, klappt das nicht immer so richtig. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir ein paar Denkanstöße geben könntet. :)

    Ich bin in der Stadt und steige in einen Bus ein. Ich setze mich hinten hin. Der, der vorher dort saß, hatte seinen vollen und offenen Joghurt Becher da stehen gelassen. Ich nehme ihn in die Hand und halte ihn fest. Ich möchte ihn am liebsten weglegen, aber es ist mir unangenehm, weil noch jemand neben mir sitzt. An der nächsten Haltestelle steigt er aus, so dass ich den Joghurt Becher in die Ablage rechts neben mir tun kann.

    Hinten, wo auch ich sitze, sind viele alberne Schüler, die nicht viel im Kopf haben. Die stören mich. Dann setzt sich einer neben mich. Das gefällt mir nicht und ich gehe nach vorne und setze mich beim Busfahrer hin. Da sitzt aber noch einer, der sich mitmal hinlegt und seine Beine über meine legt. Ich finde das unerhört. Mitmal ist er aber weg. Ich denke mir, dass ich das nächste Mal, wenn ich Bus fahren will, nur mitfahre, wenn nicht so viele Leute da drin sind.

    Dann bin ich zuhause angekommen und muß aussteigen. Der Busfahrer ruft mir zu: "Denk an deine kleine Schwester, die ist sicher noch im Bus". Ich rufe sie, aber sie ist nicht drin. Ich schaue den Busfahrer mit einem fragenden Blick an, aber der zuckt nur mit den Schultern und fährt los. Ich weiß, meine Schwester hat mich dazu animiert, mit dem Bus zu fahren. Ich wundere mich, warum sie nicht mehr da ist, denke aber, es wird schon seine Richtigkeit haben.

    Ich finde, das ist ein sehr merkwürdiger Traum und ich kann ihn nicht so richtig einordnen. :confused:

    LG
    Nordluchs
     
  2. Kore

    Kore Mitglied

    Registriert seit:
    10. Mai 2006
    Beiträge:
    69
    Ort:
    am Uranus
    Hallo Nordluchs,
    ich will es mal versuchen.

    Also, du befindest dich in der Stadt - in deinem Zentrum! Hier besteigst du einen Bus. Das heißt also, du lässt dich fahren, hier hast du nicht das Steuer selbst in der Hand. Gewisse Dinge in unserem Leben verlaufen "eben so", weil wir in einem Kollektiv eingebunden sind. In deinem Traum also der Bus, in dem sich noch andere Leute befinden. Das mit dem Joghurtbecher ist ein gutes Beispiel (oder eine Metapher) dafür, dass wir häufig die Verantwortung von anderen auf uns nehemen, ohne dass das jemand wirklich mitbekommen muss. Denn du nimmst den vollen Becher, um den sich ja eigentlich der Eigentümer hätte kümmern müssen und du findest eine Lösung, indem du ihn abstellen kannst. Rechts deutet meistens auf die Zukunft hin. Wobei ich hier meine, dass du in Zukunft vielleicht mehr darauf achtest, von wem du welche Art von Verantwortung übernimmst.
    Dann merkst du, dass um dich herum viele Schüler sind, die nicht viel im Kopf haben. Naja, wir sind alle "Lernende" und du erkennst vielleicht, dass du dich weiter entwickelt hast. Gibt es in deinem Leben gerade Situationen, wo du erkennst, dass manche Menschen, mit denen du vielleicht viele Jahre im Kontakt warst, plötzlich nicht mehr zu deinen Einstellungen und deiner Lebensphilosopie "passen?" Oft erkennt man ja, dass man selbst weiter gegangen ist, aber einige Freunde oder auch Familienmitglieder, sind irgenwie "stehen" geblieben, oder haben sich in eine andere Richtung entwickelt.
    Nun gehst du vor zum Fahrer. Der in diesem Fall mit deinem bewussten Denken in Verbindung gebracht werden kann. Denn der Fahrer muss ja darauf achten, wohin die Fahrt geht. Und dass es überhaupt weiter geht. (Genaugenommen ist er ja eine Art Amtsperson, die den Weg vorgibt, oder die sich nur nach dem Plan hält oder halten muss!) Da ist aber einer, der seine Beine über deine legt. Dazu legt er sich sogar hin.
    Kann es sein, dass du das Gefühl hast, dass dich jemand in deinem (persönlichen) Weiterkommen bremst? Vielleicht sogar mit einer Taktik, die deine soziale Ader anrührt oder anrühren soll? Denn wenn jemand liegt, dann ist er "wehrlos", vielleicht auch schwach, geschwächt, krank...
    Im Kollektiv ist es ja so, dass wir uns an gewisse Regeln und Gesetze halten müssen, um in dem Umfeld in dem wir leben zu überleben. Daher kann es auch sein, dass wir uns manchmal vom "System" in dem wir leben eingeschränkt fühlen.
    Du überlegst dir ja, ob du beim nächsten Mal nicht nur dann mitfähst, wenn nicht so viele Menschen im Bus sind. Das deutet mir schon darauf hin, dass du "deine eigenen Wege" gehen willst. Man muss ja nicht alles so machen, nur weil es die anderen tun!
    Deine kleine Schwester hat natürlich mit dem Teil in dir zu tun, der schutzbedürftig zu sein scheint. Ich weiß nicht, ob deine kleine Schwester wirklich noch klein ist, aber es geht eigentlich auch garnicht darum. Sondern darum, wenn man in Richtung Selbstständigkeit geht, und sich nicht nur nach den kollektiven Vorgaben richtet, sondern den eigenen Weg finden will, muss der innere Schutz gewährleistet sein.
    Deine Schwester scheint ja schon ausgestiegen zu sein.
    Dürft auch mit deiner Kreativität zu tun haben! Vielleicht traust du dir im Moment nicht soviel zu?

    Das sind nur meine Gedanken und Assoziationen zu deinem Traum. Hoffentlich nicht zu verwirrend für dich.

    lg.
    Kore
     
  3. Nordluchs

    Nordluchs Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. März 2006
    Beiträge:
    2.208
    Ort:
    Schleswig Holstein
    Hallo Kore!

    Ich weiß zwar noch nicht, was mir das sagen soll, aber dieser Satz fiel mir auf. Die Stadt als meine Zentrum zu sehen ist nicht schlecht. Aber wieso fahre ich dann davon weg, denn im Zentrum zu sein, in seiner Mitte, ist doch garnicht verkehrt. Hm...

    Auch dieser Satz gefällt mir. Obwohl, weiter unten schreibst du ja, dass der Busfahrer mein bewußtes Denken sein könnte. Somit habe ich das Steuer ja doch selbst in der Hand.

    Hm... ein Joghurt ist ja etwas, was man essen und verdauen kann, genauso, wie man Informationen "essen" und "verdauen" kann. Der, dem der Becher gehört, hat es nicht gegessen und ich auch nicht. Ich habe es einfach zur Seite gestellt. Warum sollte ich es auch essen. Es war ja nicht meins. Jetzt wäre ja mal interessant, was der Joghurtbecher symbolisch bedeutet.

    Sie waren halt nervig, laut, unbekümmert und naiv. So wie Kinder nunmal sind, wenn sie zusammen Bus fahren. Albern nur rum. Aber das passt so überhaupt nicht zu meiner momentanen Lebenssituation. Deswegen verstehe ich den Traum ja auch nicht. Sicher unterscheiden sich meine Einstellungen teilweise erheblich von den anderen, aber es ist nicht unbedingt so, dass es mich stört. Zumindestens ist es mir dann nicht bewußt.

    Das kann ich nicht so recht einordnen.

    Es war ein Penner. Er war müde und hat sich einfach hingelegt. Ich glaube, er hat mich noch nicht einmal wahr genommen. Irgendwie haben die mich alle nicht richtig wahr genommen. Es war fast so, als würden zwei verschiedenen Welten da aufeinander treffen.

    Ich glaube, es ist einfach dieses Nichtstun in dieser Welt, was mich nervt. Die kindliche Naivität, die depressive Stimmung und das faule in der Ecke liegen, weil man ja sowieso nichts ändern kann. Es kann natürlich sein, dass diese Einstellung, die ich immer wieder überall sehe und höre mich nervt.

    Oh doch... ich traue mir schon eine ganze Menge zu. :) Meine kleine Schwester ist nun auch schon 39 Jahre alt. Sie ist diejenige, die mich auf den Weg der Esoterik brachte. Sie hat mich eine Weile begleitet und nun gehe ich schon eine ganze Zeit meinen Weg, ohne ihre Hilfe. Das ist im Grunde das einzigste, was ich von diesem Traum wirklich verstanden habe.

    Es waren einige sehr schöne Ansätze dabei. :) Aber sehr viel schlauer bin ich immer noch nicht. Ich weiß nicht warum. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, wenn ich so über die Lösung nachdenke, dass ich ein Brett vor dem Kopf habe. Mir fällt einfach nichts dazu ein. :confused:

    LG
    Nordluchs
     
  4. MaTrixx

    MaTrixx Sehr aktives Mitglied

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    5. Februar 2005
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    2.139
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    Ganznah
    Hallo Lüchsin

    der Bus ist meistens der Arbeitsituation in der wir uns Konflikte am Arbeitsplatz anschauen oder neue Ziele entgegensteuern.:fahren:

    Das ist etwas, was vergoren ist, damit für dich bekömmlicher geworden.
    Du kannst ihn jetzt essen, bzw. die Sache verinnerlichen.
    Doch du scheinst noch nicht so weit zu sein (dir ist es unangenehm).
    Wahrscheinlich möchtest du es nocheinmal überdenken mehr mit der rechten Gehirnhälfte, den du stellst ihn rechts in die Ablage.

    Das klingt nach Lernen im Leben aber bitte mit dem notwendigen Ernst.
    Du wagst dich nach vorne, da kannst du auch besser die Straße überblicken, wo es langgeht.

    Da könnte eine Person auf dem Beifahrersitz geschoben haben, oder ein seelischer Anteil von dir, der dich hindern möchte den Platz an des Fahrers Seite einzunehmen. Eigentlich weißt du dass es besser für dich ist, den Bus selbst zu steuern.
    Überlegst du dir, dich selbstständig zu machen?

    Mit der kleinen Schwester denke ich mal, es könnte das Innere Kind sein, welches du mit deiner Schwester im Traum verbindest. Es steht für alles mehr wie ein Kind zu sehen um dadurch mehr Kreativität zu erlangen. Mit Neugier und Unbefangenheit des Für :schaukel: und Wider, Ideen für Ziele zu entwickeln.

    Das Innere Kind verlangt nach dem, was nötig ist um dein Ziel zu erreichen.

    Alles LIebe
     
  5. Nordluchs

    Nordluchs Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. März 2006
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    Hallo MaTrixx! :)

    Ich habe keine Arbeit. Mein Arbeitsplatz ist im Grunde meine innere Entwicklung. Wenn man das also als Arbeitsplatz bezeichnet, könnte es passen. :)

    Ich habe ihn nicht gegessen, weil er jemand anderen gehört. Ich weiß ja auch nicht, wie lange der schon da stand. Der könnte ja schlecht sein. Es ist ja so. Wenn man real irgendwo einen offenen Joghurt findet, dann isst man ihn nicht. Ich mußte ihn hochnehmen, weil ich mich sonst ja nicht da hätte hinsetzen können. Nun hatte ich ihn also in der Hand. Einfach wegwerfen, oder woanders hinlegen tut man ja im allgemeinen auch nicht. Ich werfe ja im realen Leben auch nichts einfach so irgendwohin. Ich werfe den Müll immer brav in den Mülleimer. Wenn ich den jetzt also einfach weggeworfen hätte oder neben mich gestellt hätte, dann hätte der neben mir das ja gesehen und das war mir unangenehm. Als er dann weg war, habe ich ihn in die Ablage gelegt. Das hat ja dann keiner gesehen und ich war das Teil los.

    Ich möchte zur Zeit alles sehr genau wissen und dringe sehr tief in die Materie ein. Seit ein paar Tagen mache ich mir Gedanken darüber, wer oder was die Seele ist. Aber irgendwie komme ich da nicht so recht weiter, weil es für mich schwer zu verstehen ist. Vielleicht sind die Schüler ja Teile von mir, die das einfach nicht verstehen. Vielleicht sollte ich mir darüber aber auch kein Kopf machen, so wie die Schüler. Aber so will ich nicht sein, denn die nerven. Ich wage mich nach vorne. Ja. Aber eigentlich nur, weil ich in der Nähe des Busfahrers sein möchte.

    Nein. Eigentlich nicht. Die Person war ein müder Penner, der mich garnicht wahrgenommen hat. Er war auch mitmal weg. Den Bus selber steuern wollte ich nicht. Ich wollte nur weg von den Leuten.

    Ich denke, es war meine reale Schwester, denn sie war ja auch diejenige, die mich im realen Leben auf den Weg brachte.

    Tja, liebe MaTrixx. Ich habe bisher eigentlich jeden Traum geknackt. Aber dieser hier ist für mich eine echt harte Nuss. Ich war in dem Traum einfach nur genervt und wütend. Ich wäre am liebsten alleine gewesen. Um mich rum diese Menschen.
    Das erinnert mich gerade an eine Situation in meiner Jugend. An den Tag, an den mein Vater starb. Ich war vormittags in der Schule und als ich dann mittags zuhause ankam, waren da ganz viele Leute bei uns. Alle weinten und waren traurig. Meine Oma kam mir entgegengelaufen und schrie mir förmlich ins Gesicht. "Dein Vater ist Tod." Ich ging zu meiner Mutter und als sie mich sah, sagte sie nur: "Fahr mal mit dem Bus in die Stadt und hole Kaffee. Wir haben keinen mehr" anstatt mich zu umarmen. Als ich dann im Bus saß, war ich wütend. Die Leute um mich rum starrten mich nur an. Eine ältere Dame sagte zu ihrer Nachbarin: "Schau dir mal an, mit welchem griesgrämigen Gesicht die Jugend heutzutage rumläuft" dabei schaute sie mich an. Ich hätte ihr am liebsten in dem Moment ins Gesicht geschrien, dass mein Vater gerade gestorben ist. Ich war so wütend über alles und jeden und ich wäre in dem Moment am liebsten alleine gewesen.

    Ich weiß noch nicht, ob der Traum damit etwas zu tun hat. Es zeigt zumindestens ähnlichkeiten. Ich muß darüber nochmal nachdenken.

    Ehrlich gesagt hatte ich gehofft, dass du auf diesen Traum antwortest. Ich weiß nicht warum, aber mit deinen Deutungen regst du meinen Denkapparat an. :)

    Liebe Grüße
    Die Nordlüchsin
     
  6. Saraswati

    Saraswati Sehr aktives Mitglied

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    Liebe Nordlüchsin
    Durch deine Kommentare höre ich heraus, dass da einige Dinge anders laufen, als es dir recht ist. Du fühlst dich einigermaßen unerkannt und ignoriert, gleichzeitig aber verpflichtet, dich nach den allgemeinen Normen zu richten. (Jogurt erst verschwinden lassen, wenn keiner guckt). Du hängst also irgendwo dazwischen, wo du deinen eigenen Weg gehen möchtest, aber dich noch in weiten Teilen der Fremdbestimmung verpflichtet fühlst. Das erlebst du als Diskrepanz. Du hast es mit eigenen Anteilen zu tun, die noch nicht soweit sind, die ehrlichen Konsequenzen zu ziehen. Vielleicht bist du sogar gerade auf einer Wegstrecke angelangt, die sich nur teilweise richtig anfühlt, in der du aber drinhängst. Du hast den esoterischen Erkenntnisweg mit deiner Schwester begonnen, aber nun erlebst du etwas, wo sie nicht mehr mit im Boot sitzt...

    LG Kali
     
  7. Saraswati

    Saraswati Sehr aktives Mitglied

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    Die Erinnerung an den Todestag deines Vaters berührt mich. Bestimmt ist auch hier eine der Wurzeln deines Empfindens begründet. Du wirst missverstanden, weil du anstatt dich am Ort der emotionalen Annahme zu befinden, aus Gehorsam einen andren Weg nimmst...
    Wem gehorchst du? Wo gehörst du eigentlich hin?
     
  8. MaTrixx

    MaTrixx Sehr aktives Mitglied

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    Sicher sind viele Aspekte in deinen Traum Seelenanteile. Aber auch Erinnerungen.
    Sehe da eine Verletzung die du erfahren hast über den Schock deinen Vater zu verlieren und die Übermittlung dieser Botschaft traf dich wie ein Blitz.
    Vieleicht liegt hier der Grund deines nicht Weiterkommens was die Seele für dich ist?

    Durch deine Studien ist dir doch bestimmt vieles bewußter geworden.
    Kann es nicht sein, das der Jogurt, diese vergorrene Esssenz ist im Zusammenhang mit Trennungen, die du in deinen Leben erfahren hast?
    Du, kommst Schritt für Schritt weiter in deinen eigenen Tempo.
    Das ist wundervoll und das ehrt dich. :kuss1: Auf der Suche nach Antworten
    zu sein die das Leben betreffen ist der beste und anstrengenste Job den es gibt. Dazu gehört es auch, sein Inneres verletztes Kind zu heilen.

    dazu wünsche ich dir alle Energie,
    die du dazu brauchst :liebe1:

    Alles Liebe
     
  9. Unterwegs

    Unterwegs Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. September 2005
    Beiträge:
    1.206
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    zu Hause, zu Hause, zu Hause!
    Verantwortung, Übertünchen, Daseinsfreude, wer gibt mir Halt, Metamorphose, Entwicklung, das sind so die ersten Stichworte, die mir eingefallen sind, liebe Nordlüchsin. :liebe1:
    Du hast ja schon so viele tolle Anregungen gekriegt, dass ich nichts mehr hinzuzufügen habe. :D

    Harter Tobak, dass mit dem Tod deines Vaters! Ich fühle mit dir und denke, dass der Traum wirklich damit in Zusammenhang steht. Du hast denjenigen gesehen, der den Joghurtbecher liegengelassen hat?

    Du hast auch gesagt, dass du dich tiefer mit deiner Seele beschäftigst, dann kommt sowas schon hoch, das kenn ich von mir. Wenn jetzt deine Schwester noch im Bus ist, kannst du doch mal mit ihr über deinen Traum sprechen im Hinblick auf die Verbindung mit dem Tod deines Vaters.
     
  10. Nordluchs

    Nordluchs Aktives Mitglied

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    Hallo alle Zusammen. :)

    Erstmal vielen Dank für eure Hilfe. Ich weiß das wirklich sehr zu schätzen. :liebe1:

    Mir ging der Traum und eure Deutungen nicht aus dem Kopf. Ich war die ganze Zeit am Nachdenken und habe versucht, das, was ihr da schreibt, irgendwie unterzubringen. Immer wieder kam aber diese Leere in mir. Dieses "nichtverstehen, nicht unterbringen können".

    Dann fiel mir mitmal etwas ein. Ich habe zu meiner Schwester ein sehr inniges Verhältnis. Manchmal denke ich wir sind nicht nur Schwestern sondern auch Seelenverwandte.

    Sie hat seit einigen Tagen ein echtes Problem und ich versuche ihr dabei zu helfen.

    Sie hat einen Mann kennengelernt. Einen Mann, der Lernbegierig ist. So wie die Schüler. Ein Mann, der sehr schnell depressiv ist, so wie der Mann, der im Bus neben mir saß. Ein Mann, der sich sehr gerne mal am hellichten Tag für einige Stunden hinlegt und schläft, obwohl ihr das garnicht passt. So wie der Penner, der sich einfach bei mir zum schlafen gelegt hat.

    Vom ersten Moment an habe ich gedacht, der Inhalt des Joghurtbechers ist das, was beim Verkehr mit einem Mann so rauskommt.

    Sie ist schwanger von ihm. Sie mag ihn, sie liebt ihn aber nicht. Er will unbedingt ein Kind mit ihr zusammen haben, um sie an sich zu binden. Sie hatten Verkehr miteinander und er versprach ihr aufzupassen, tat es aber nicht. Sie meint mit Absicht, denn er fing hinterher, als sie ihn ausschimpfte, an zu lachen.

    Sie ist sich ziemlich sicher, dass sie ihn nie heiraten würde. Sie will auch keine Familie mit ihm gründen. Er will es aber.

    Nun ist sie am überlegen, ob sie abtreibt. Noch geht es mit einer Pille. Sie weiß nicht, was sie machen soll. Einerseits will sie das Kind nicht haben, denn dann müßten die beiden zumindestens zusammenziehen. Und sie ist sich ziemlich sicher, dass das keine Dauerhafte Verbindung sein wird. Wenn sie sich also trennen, steht sie ganz alleine da mit dem Kind. Er hätte dann das Recht das Kind zu sehen und somit würde sie dann nie ganz von ihm loskommen. Andererseits hat sie aber auch ein schlechtes Gewissen. Es ist immerhin ein Kind, dass da in ihr wächst.

    Aber es hat ja auch keinen Wert, wenn man ein Kind bekommt unter solchen Voraussetzungen. Sie hat selbst noch ein eigenes Kind. Das ist schon 10 Jahre alt. Sie fragt sich: "Würde das gut gehen? Will ich wirklich für immer mit ihm zusammensein?" Sie hat einen Hund und er hat auch einen Hund. Sie müßten zusammenziehen und dafür bräuchten sie eine größere Wohnung. Sie haben aber beide kaum Geld, so dass sie sich das nicht leisten könnten.

    Es ist total verzwickt. Kann es sein, weil mich das wirklich sehr beschäftigt und weil meine Schwester und ich so eine innige Verbindung haben, dass ich mich da so reingefühlt habe, dass ich davon träume, als wären es meine Probleme?

    Die Kleine Schwester im Traum, die ja am Anfang im Bus sein sollte und dann nicht mehr im Bus war. Diese kleine Schwester war im Traum wirklich sehr klein und jung. Kann das das Kind sein, dass sie am Anfang ihrer Fahrt dabei hat und dann nicht mehr?

    Sie hat ständig solche Männer. Kann der Spruch, dass man das nächste Mal mit dem Bus fährt, wenn er nicht so voll ist, bedeuten, dass sie das nächste Mal nicht wieder mit einem Mann zusammenkommen will, der soviele Schwächen bzw Fehler hat?

    Der ganze Traum passt eher zu meiner Schwester und nicht zu mir. Zu mir vielleicht nur deswegen, weil es mich sehr stark beschäftigt. Ich möchte meiner Schwester helfen. Wenn ich sie so reden höre, dann höre ich es raus, dass sie nicht mehr lange mit ihm zusammen sein wird. Ich höre es raus, dass sie dieses Kind nicht will. Aber sie hat Zweifel und sie weiß noch nichtmal so recht, warum sie zweifelt. Ist es das schlechte Gewissen? So, wie der Joghurtbecher, den ich nicht einfach irgendwo hinstellen möchte, weil ich dann ein schlechtes Gewissen hätte?

    In euren Deutungen steckt viel Wahrheit. Aber es passt nicht zu mir. Es passt viel besser zur Situation meiner Schwester.

    Sie steht im Endeffekt ja ganz alleine da mit ihrer Entscheidung. (Ich kann ihr zwar zuhören und ihr einen Rat geben, aber entscheiden muß sie) So wie ich damals, als mein Vater starb, ganz alleine war. Sie ist wütend und genervt auf alles und jedem, weil sie mal wieder so einen Mann erwischt hat. So wie ich in dem Bus im Traum und damals im Bus, als mein Vater starb.

    Es gibt so viele Paralelen. Ich bin mir nicht 100% sicher, ob ich im Traum über ihr Problem geträumt habe, aber das würde diese Leere erklären, die ich habe, wenn ich diesen Traum auf mich beziehe. Hm... :confused:

    LG
    Nordluchs
     
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