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Aufwachen

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von milon, 13. Juli 2005.

  1. milon

    milon Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Juni 2004
    Beiträge:
    874
    Ort:
    München
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    Ist Aufwachen wie Computer booten?
    (Wenn ja, in welcher "Reihenfolge" starten die "Programme"?)

    Wenn man nachts die Augen "ausversehen" aufmacht, sieht man dann etwas?

    Gruß,
    Milon
     
  2. Karuna

    Karuna Guest

    wer hat gesagt es sei leicht?
    auch Pupser wiederfahren
    und läss man fahren...

    Karuna die plöde :daisy:
     
  3. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
    Es gibt kein Aufwachen. Die Tatsache des Traumes deutet unmittelbar auf den Schläfer hin. Der Schläfer benötigt den Traum. Ohne ihn wäre er nicht.
    Sit back.
    Enjoy.
    It's only reality.

    Heute morgen ist irgendwas passiert (wiedermal). Ich fragte mich: "Wer fragt sich, wer ich bin?" Und die Antwort war: "Nicht der, der fragt." Seltsam, nicht? Wenn ich nicht ein anderer bin, warum bin ich ich? Wenn ich aber sie alle bin, warum glaube ich dann, ich zu sein?

    fckw ist momentan etwas ratlos.
     
  4. milon

    milon Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Juni 2004
    Beiträge:
    874
    Ort:
    München
    @Karuna

    Na gut, du hast ja recht.
    Schnarchen hört man nicht
    des Nachts und Pupser,
    und die Ohren sind ja auf.

    Aber das mit den Programmen,
    das krieg ich nicht auf die Reihe...

    Milon :kiss3:
     
  5. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
    Da kann ich dir nur mit Maharshi weiterhelfen (also im Grunde gar nicht).

    Die Welt, wie wir sie kennen, existiert nur in Verbindung mit dem Tagesbewusstsein. Wird das Tagesbewusstsein zurückgenommen, so verschwindet die Welt. Makabres Detail: Der sich all diese Fragen stellt, ist nicht im Tiefschlaf oder in der Ohnmacht. Mit andern Worten: Wer hier grübelt, denkt und am Ende erleuchtet sein will, der existiert nicht mehr im Tiefschlaf.
    Ähnliches gilt für den Traum und das Traumbewusstsein. Verschwindet das eine, dann verschwindet auch das andere. Beide sind wechselseitig abhängig.
    Im Tiefschlaf fehlt jegliches Bewusstsein (wobei - vielleicht mit Ausnahme eines äusserst subtilen Selbst-Bewusstseins oder Grundbewusstsein), und darum wird auch nichts wahrgenommen. Es muss dieses Grundbewusstsein in Kombination mit gewissen äusserst subtilen Erinnerungen geben, welches überdauert. Würden wir tatsächlich aufhören im Tiefschlaf gänzlich zu existieren, so könnten wir uns nach dem Aufwachen nicht mehr daran erinnern, wer wir einst waren.

    Manche Leute glauben daran, das Ich existiere auch, wenn der Mensch schlafe. Das ist einfach falsifizierbar: Im Tiefschlaf wird nichts wahrgenommen, also existiert nichts - erst recht kein Ich. Es ist interessant zu sehen, dass Leute über "meinen Traum" sprechen, in welchem sie sich als das Subjekt des Traumes erfuhren. Somit bleibt der Ich-Gedanke mindestens bis in den Traumschlaf bestehen. Das Ich taucht folglich frühestens im Traumschlaf erst auf und existiert dann im Tagesbewusstsein weiter, verschwindet aber im Tiefschlaf (dann ist nur noch das Selbst übrig).

    Beim Aufwachen wird das Grundbewusstsein überlagert vom Traumbewusstsein und dann vom Tagesbewusstsein. Es findet dadurch eine Identifikation statt. Beim Einschlafen passiert dieser Prozess umgekehrt, wir kehren zurück in den Urzustand des Bewusstseins. Tatsächlich ist somit der Tiefschlaf gewissermassen "realer" als die Welt, wie wir sie tagsüber wahrnehmen.

    Das ist alles Theorie. Ich habe davon nichts wirklich verstanden.
     
  6. Karuna

    Karuna Guest

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    nur mal so by the way:
    steckst du vielleicht zu sehr im Kopf?
    ich bewundere dich... da könnte ich
    längst nicht mithalten.. aber:
    let's have a break... let's have a Kitkat :katze:


    Karuna :kiss3: :daisy: :kiss3:
     
  7. milon

    milon Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Juni 2004
    Beiträge:
    874
    Ort:
    München
    @fckw

    Danke.

    Ein "Traum" vom Wochenende:
    Details nicht so wichtig, am Ende wird mir ein Betäubungsmittel gespritzt, "ich" verliere das Bewußtsein... Fließen (Bewußtsein?)... Farben..
    ("ich" bin wach im traum... Gefühl von "Stolz" stellt sich ein...
    keine Gedanken, bitte... Körperbewußtsein stellt sich ein)
    "WACH"

    Beim Einschlafen bin ich dem ganzen noch nie so "nahe" gekommen
    (Mitten in der Nacht hatte ich auch mal ein "komisches" Erlebnis)

    Ich bin nicht sicher, ob das "Einbildungen" sind aufgrund der Maharshi Lektüre

    Milon
     
  8. Sverre

    Sverre Mitglied

    Registriert seit:
    7. Juni 2005
    Beiträge:
    373
    Ort:
    derzeit Deutschland
    "Ich fragte mich..." [Im Grunde das eigentliche Geschehen.]

    Dieser Satz von Dir deutet darauf hin, dass die Inhalte Deiner Fragen irreführender Natur sind und vom Wesentlichen fortführen.






    Und nun wird ein Kitkat geteilt...
     
  9. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
    Ja, und ich weiss auch, wie die Antwort lautet.

    ...ätschbätsch, niemand weiss, wie die Antwort lautet.

    Doch, doch, doch, ich hab's erlebt.

    ...ätschbätsch, das ist lauter Schwachsinn.

    Ich weiss.

    Wer weiss?

    Wer fragt, wer weiss?

    Und da bin ich wieder. Sehe mich selbst fragen, es wird ruhig, alles löst sich auf, aber nichts ist gelöst.

    Ich verstehe nichts. --> Und schon geht's wieder von vorne los.
     
  10. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
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    @Milon:
    Die zunehmende Entidentifikation vom Ich lösen sich zuerstmal eine ganze Menge körperlicher Blockaden. Das ist fühlbar, das Grundgefühl im Körper wird sehr viel leichter. Aber das geht nicht so schnell (im Regelfall), mehrere Monate mindestens.

    Langsam entwickelt sich ein subtiles Gewahrsein hinein in die Schlafphase. Man merkt etwa, wie man langsam in eine dunkle, endlose Weite abgleitet, was man früher nicht merkte. Aber auch dann ist irgendwann Schluss. Der Schlaf und der damit einhergehende Bewusstseinsverlust überraschen immer plötzlich. Das Körperbewusstsein verfeinert sich zusehends. Die Körperenergien werden bewusst gemacht. Dies ist die psychische Stufe.

    Bei weit fortgeschrittener Ent-Identifizierung stellen sich gemäss Wilber spontan luzide Träume ein. Das ist das Erreichen der "subtilen Stufe". Aber auch darüber kann ich nicht wirklich etwas aussagen.
     
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