1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Alraune

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von wind, 24. Juni 2004.

  1. wind

    wind Mitglied

    Registriert seit:
    17. Januar 2004
    Beiträge:
    170
    Ort:
    Stuttgart
    Werbung:
    Hallo!

    ich habe vor kurzem gelesen, wenn man die Wurzeln der Alraune isst, bekommt man "Zutritt zur Geisterwelt". Die Wurzeln der (giftigen) Pflanze sollen wie eine Art Droge wirken. :jump20:

    Was haltet ihr davon? Stimmt das?

    Liebe Grüße
    wind :hase:
     
  2. Diana

    Diana Guest

    Drogen brauchen wir nicht um Zutritt zur Geisterwelt , geistigen Welt, zu erhalten . . . . . .
     
  3. Serafine

    Serafine Mitglied

    Registriert seit:
    7. Februar 2004
    Beiträge:
    309
    Ort:
    Pforzheim
    Alraune / Mandragora officinarum

    Die Alraune ist die bekannteste Zauberpflanze die bei uns heimisch ist.
    Im Fachhandel bekommt man jedoch vor allem die Herbstblühende Alraune angeboten, da diese sehr viel einfacher zu vermehren und zu halten ist. (var. autumnalis)
    Produkte zum Thema Alraune können in unserem Partnershop erworben werden.




    Die Alraunepflanze
    Mandragora officinarum - Alraunesamen
    Mandragora officinarum var. autumnalis - Alraunesamen
    Räucherstoffe - Der Atem des Drachen


    botan. Name
    Mandragora officinarum

    dt. Name
    Alraune




    weitere Namen
    Doowurz, Drachensuppe, Hoden des Dämon, Menschkraut, Halbmenschenpflanze, Meister des Lebensatems


    Familie
    Solanaceae (Nachtschattengewächse)

    Formen und Unterarten
    Wahrscheinlich gibt es mehrere Varietäten, die ursprünglich als eigene Arten beschrieben worden sind.
    Mandragora officinarum L. var. officinarum
    Mandragora officinarum L. var. haussknechtii
    Mandragora officinarum L. var. hybrida
    Mandragora officinarum L. var.vernalis
    Mandragora officinarum L. var. autumnalis

    Vorkommen
    Die Alraune gedeiht im Mittelmeerraum, vor allem in den östlichen Regionen, und auf Kreta, Sizilien und Zypern. Aber auch in Nordafrika, Kleinasien und im Vorderen Orient bis hin zum Himalaya ist sie zu finden.
    Bevorzugt wächst sie an sonnigen, felsigen und trockenen Stellen.

    Anbau
    Die Vermehrung der Alraune geschieht durch Samen, wobei die Samen vorgekeimt werden sollten. (Kältebehandlung ist sehr wichtig!) Wenn sich die Pflanze dann zeigt, sollte man sie in große Töpfe umpflanzen, da die Wurzel bis zu 1 Meter lang werden kann.
    Die Erde sollte aus Muttererde und einem Sandanteil bestehen.
    Die Überwinterung in Mitteleuropa ist auch nicht sonderlich schwierig. Im Herbst wird die Pflanze mit Laub bedeckt, und sollte so den Winter überdauern. Wenn sich dann im Frühjahr nicht gleich Blätter bilden, liegt das daran, daß erst im Frühsommer die Vegetationsphase einsetzt.

    Mit den var. autumnalis werden i.d.R. bessere Keimergebnisse erzielt als bei var. officinarum.

    Jahreszeit
    Blattaustrieb im Frühsommer, Blüte im Mai. Bei var. autumnalis liegt die Blütezeit im September bis November.

    Beschreibung
    Alraune ist eine mehrjährige, stengellsoe Pflanze . Die Wurzel wird bis 1 Meter lang und nimmt dabei bizarre Formen an. Einmal im Jahr kommt es zum Blattaustrieb. Dabei kommen aus dem Wurzelkopf dunkelgrüne Blätter.
    Die Blüte ist bläulich bis violett und hat glockenförmige, fünflappige Blüten.
    Die Beeren sind gelblich.

    chemische Zusammensetzung/Wirkung
    In der ganzen Pflanze und speziell in der Wurzel findet man Tropanalkaloide wie Scopolamin, Atropin, Hyoscyamin, Solandrin und Mandragorin sowei viele andere.
    Es muß jedoch dringend vor der Einnahme jeglicher Pflanzenteile gewarnt werden, da Alraune giftig ist. Bei unbeabsichtiger Einnahme müssen sofort Erste-Hilfe-Maßnahmen getroffen werden und sofort ein Arzt ufgesucht werden.

    Historische Zubereitungs- und Einnahmeformen
    Historische Rezepte um Thema Alraune gibt es viele. Oftmals wird Alraune im Liebeszauber eingesetzt. Sie findet aber auch Verwendung als aphrodisisches Getränk, Als Mittel bei Beklemmungen, Depressionen, Ängsten und Schlafstörungen.

    Geschichtliches
    Alraune kann man als das Hexenkraut überhaupt bezeichnen. Um keine?flanze ranken sich so viele Legenden. Gefördert wurde diese Legendenbildung vor allem durch die Form der Wurzel, die stark an die Menschengestalt errinnert.

    So, ich hoffe, du kannst damit was anfangen...

    Dunkle Grüße, Serafine
     
  4. wind

    wind Mitglied

    Registriert seit:
    17. Januar 2004
    Beiträge:
    170
    Ort:
    Stuttgart
    Werbung:
    Hallo Serafine,

    danke für die tollen Infos. Du schreibst:

    Was ist das für ein Shop? Wärst du so nett und gibst mir den Link?!

    Danke!

    Liebe Grüße
    wind
     

Diese Seite empfehlen